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E4420.03.201929 Min

Wie kann ich meinen Einfluss auf die Gesellschaft transparent machen?

Im Gespräch: Jan Köpper (GLS Gemeinschaftsbank)

Titelbild zu E44: Wie kann ich meinen Einfluss auf die Gesellschaft transparent machen? – Jan Köpper (GLS Gemeinschaftsbank)

Worum es geht

Jan Köpper von der GLS Gemeinschaftsbank erklärt, wie Banken ihren gesellschaftlichen Einfluss digital messbar und transparent machen.

Jan Köpper ist bei der GLS Gemeinschaftsbank für Wirkungstransparenz und Nachhaltigkeit verantwortlich. Er hat Erfahrung in CSR-Beratung und sozial-ökologischem Research, u. a. bei CSI Europe und IMUG in Hannover.

Die GLS Bank setzt auf Transparenz und klare Werte. Sie finanzieren Projekte in Bereichen wie erneuerbare Energien, Bildung und soziale Gerechtigkeit. Die Bank entwickelt digitale Tools, um diese Wirkung sichtbar zu machen.

Ein zentrales Projekt ist die Wirkungstransparenz. Statt nur Zahlen wie „Anzahl der Schulplätze“ zu nennen, verbindet die Bank diese mit Zukunftsbildern wie „pädagogische Vielfalt“ oder „Bürgernähe in der Energiewende“. Dazu gehören Indikatoren wie Flächenpachtverträge oder Beteiligungsstrukturen.

Die Bank nutzt digitale Plattformen wie Photopolis (ein wertebasiertes Netzwerk) und eine Navi-App, die Kundenstandorte visualisiert. Ziel ist es, Gemeinschaften zu stärken, ohne den menschlichen Bezug zu verlieren.

Die größte Herausforderung ist die Balance zwischen Innovation und technischen Rahmenbedingungen – etwa beim Einsatz eines zentralen Kernbankensystems. Die Lösung liegt in der gemeinsamen Entwicklung mit Kunden und Kollegen.

Ursprüngliche Shownotes 20.03.2019

Digitalisierung eröffnet viele Chancen, das eigene Handeln und den eigenen Einfluss messbar und transparent zu machen. Was das im Fall einer Bank bedeuten kann und wie das konkret bei der GLS Bank aussieht, erfahren wir heute von Jan Köpper, verantwortlich für den Bereich Wirkungstransparenz und Nachhaltigkeit bei der GLS Gemeinschaftsbank.

Die GLS Bank ist eine sozial-ökologische Bank und setzt sich schon seit langer Zeit für transparente Finanzmärkte ein, bei denen Menschen im Mittelpunkt stehen. Bei diesem Anspruch kann die Digitalisierung von großem Nutzen sein, wenn man die Möglichkeiten und Chancen gut ausnutzt.

Im Gespräch mit Jan Köpper lernen wir, wie das konkret aussehen kann. Es fängt mit ganz einfachen Fragen an, zum Bespiel mit einer sehr differenzierten Betrachtung von konkreten Social Media Kanälen. Ich kann darüber bestimmte Zielgruppen gut erreichen, unterstütze damit aber wiederum auch Konzerne, deren Verhalten nicht unbedingt unterstützenswert sein mag. Es ist sehr spannend zu erfahren, wie differenziert die GLS Bank zum Beispiel den Umgang mit Facebook bewertet und dann die Entscheidung gegenüber ihren Kundinnen und Kunden kommuniziert.

In unserem Gespräch erklärt mir Jan Köpper dann auch wie Wirkungstransparenz konkret für eine Bank aussehen kann und wie man diese Transparenz Schritt für Schritt schaffen und umsetzen kann. Ich habe ein paar sehr spannende neue Dinge gelernt und ein paar Zusammenhänge ganz neu verstanden. Ich hoffe ihr auch?

P.S. Unser Podcast ist Medienpartner der Hub.Berlin geworden! Wir werden dort vor Ort ein paar sehr spannende Interviews führen dürfen. Vielleicht sehen wir uns ja dort?

Viel Spaß beim Zuhören!

Links aus dem Interview:

Transkript

4.849 Wörter

Automatisch erstellt (Whisper), nicht korrigiert. Namen und Fachbegriffe können falsch geschrieben sein. Ein Klick auf eine Zeitmarke springt im Player dorthin.

Hallo und herzlich willkommen zur 44. Folge unseres Podcasts Wege der Digitalisierung. Heute eine weitere Folge aus meinem Auto. Ich sitze in Hannover in einer Tiefgarage und neben mir sitzt Jan Köpper von der GLS Bank. Hallo. Die GLS Bank ist unsere Hausbank, schon seit es die Firma gibt und auch schon seit es die E-Leute-Löwe gibt in der Form. Die GLS Bank macht ein paar Sachen anders als klassische Banken und macht auch spannende Sachen in Richtung Digitalisierung. Da bin ich sehr gespannt, was wir da heute lernen werden. Vielen Dank für die Zeit, dass wir uns hier zwischentüren angetreffen können. Sehr gerne. Ja, ich würde sagen, erzählen Sie einfach mal ein paar Worte zu sich, zu der GLS Bank, bevor wir eingehen auf Digitalisierungsthemen.

Also ich kann es nur bestätigen, die GLS Bank ist eine spannende Bank und macht vieles anders. Wie Sie schon sagten, mein Name ist Jan Köpper, ich bin 33 Jahre alt, bin jetzt seit ziemlich genau einem Jahr bei der GLS Bank, habe vorher in Hannover gearbeitet, wo wir uns ja auch jetzt gerade treffen in der Tiefgarage, war hier beim IMUG tätig, das ist eine Beratungsgesellschaft für soziale und ökologische Innovationen, so nennen sie sich, machen so CSR-Beratung, Nachhaltigkeits-Research. Und bevor ich beim IMU gearbeitet habe, war ich in Brüssel bei CSI Europe, ein europäisches Unternehmensnetzwerk für CSR und konnte somit verschiedene Perspektiven, verschiedene Arten der Nachhaltigkeitsbetrachtung wahrnehmen in meiner bisherigen Laufbahn.

Das sind jetzt zehn Jahre insgesamt und ich bin total dankbar, dass ich jetzt bei dieser tollen Bank sein darf, weil genau wie Sie sagen, die macht vieles anders. Also was macht die genau anders? Ich finde, sie hat ein sehr starkes und klares Profil. Sie ist sehr transparent. Sie sagt eigentlich ziemlich genau, für welche Werte, welche Normen, aber auch welche finanziell inhaltlichen Themen steht diese Bank eigentlich. Und ich glaube, damit ist sie schon sehr einzigartig, weil sie doch immer wieder Impulse setzt hinsichtlich, was wollen wir eigentlich bewegen in dieser Welt. Stehen wir nicht für mehr als nur Bank und stehen wir nicht eigentlich auch für mehr als nur sozial-ökologisches? ist es nicht genau diese Verbindung aus den beiden, das uns so besonders macht.

Und somit ist es jeden Tag auf dieser Arbeit ein Traum da zu sein, diese Menschen zu erleben, die genau diesen Drive so in sich tragen, diesen Konflikt so in sich tragen. Und ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen, wir machen ganz viel anders und stehen auch immer wieder für disruptive Ideen und Geschäftsmodelle. Und das zeichnet diese Bank tatsächlich aus.

Ja, also kann ich bestätigen. Also wir kriegen den Newsletter und den Bankenspiegel schon seit vielen Jahren. Und es ist einfach sehr spannend zu sehen, dass man das kombinieren kann. Es ist jetzt also kein reiner Öko-Verein, der einfach nur irgendwo im Mondschein tanzt. Es ist aber auch keine Bank, die irgendwo mit Waffen und Atomenergie sich abgibt. Also ich finde das sehr spannend, dass das beides geht. Absolut, ja. Ja, von daher, also natürlich gibt es eine Homepage und natürlich gibt es Online-Banking. Aber ich habe gelernt, Sie machen ganz viel in Richtung Digitalisierung.

Wir probieren es, ja. Genau, auf jeden Fall.

Was darüber hinausgeht.

Genau. Ich kann ein bisschen erzählen. Also da gibt es natürlich die verschiedensten Aspekte. Alles ist sehr kostenintensiv in der Entwicklung, um sich einfach da weiterzuentwickeln. Aber wir sehen gerade am Markt so N26 oder auch die Tomorrow Bank oder also ganz viele andere Player, auch die konventionellen wie die Deutsche Bank, wie die Commerzbank. Die haben natürlich eine ganz andere Ressourcenverfügbarkeit, sagen wir es mal so, und auch andere strategische Mittel, um einfach relativ zügig Time-to-Market zu erlauben und wirklich schnell diese Innovationen voranzutreiben. Bei uns in der Bank, wir probieren auch vieles, von der M-Bank-App, die wir jetzt probieren zu optimieren, bis hin zum ganzen Kundenerlebnis, wenn man auf unserer Website ist und diese Online-Klickstrecken, wie das ja so schön heißt, bis hin zu auch meinem Projekt Wirkungstransparenz, wo ich gleich mal was erzählen kann.

Da probieren wir auch viel zu machen. Was ich total spannend finde bei uns, ist, dass wir auch immer wieder kämpfen mit dem, wie viel Digitalisierung ist gut und wie viel Menschlichkeit muss dabei bewahrt werden

und wie können wir genau diese Balance schaffen.

Und das finde ich total spannend zu erleben, weil man da wirklich merkt, wie können wir diese Werte in die Digitalisierung treiben. Und das liebe ich, dass alle so intensiv dabei sind und wirklich sich Gedanken machen dahinter. Und es gibt verschiedene strategische Marschrouten, wie wir jetzt eingeschlagen haben. Da können Sie mich ja gleich nochmal irgendwie auch dezidiert zu fragen

und jetzt zu viel schon zu sagen.

Aber genau das ist es. Ja, wir probieren ganz viel. Und im Mittelpunkt steht immer der Kunde, weil am Ende muss für den eben das Beste dabei rauskommen und nicht nur eine gute Bankleistung, sondern genau eben das andere auch. Ein gutes sozial-ökologisches Profil, eine Qualität, eine Glaubwürdigkeit, die dahinter steht. Und die muss digital erlebbar werden.

Nur so aus Interesse können Sie da ein Beispiel sagen, wo sie irgendwo gebremst haben? Also Thema Digitalisierung und wann war es genug? Also wo man vielleicht nicht drauf kommt und nicht intuitiv ist?

Ich glaube, ein ganz plumpes Beispiel wäre jetzt der Umgang mit Facebook. Wie wollen wir Facebook nutzen? Ist das gut für uns? Unterstützen wir letztlich diese Geschäftsmodelle von diesen großen Anbietern, die noch nicht mal vernünftige Steuern zahlen in unseren Jurisdiktionen? Wie stehen wir dazu? Wie wichtig ist es, also diese Zielgruppe zu erreichen durchaus positive Impulse zu setzen und auf der anderen Seite aber zu sagen, Mist, dadurch geben wir uns dem gleichen System hin und sind eigentlich genauso Teil dieses Systems. Heiße Diskussionen, da wird es auch bald eine Kommunikation von uns zu geben. Super spannend, weil natürlich hat es da ganz verschiedene Perspektiven. Wir wollen nah an den Menschen sein und die sind nun mal häufig auf Facebook, Instagram oder den dazugehörigen Plattformen.

Und auf der anderen Seite, Mensch, aber wir wollen doch genau dieses System eigentlich nicht so gerne haben. Wir wollen doch wieder fokussiert auf Werte, auf Menschlichkeit und auf das Gemeinschaftliche zurück. Also wie können wir da eine klare Position fahren, ohne uns eigentlich den Möglichkeiten zu berauben, einen positiven Impuls in dieser Gesellschaft zu setzen. Das ist so ein ganz plumpes Beispiel. Aber es gab auch zu Apple Pay oder zu eigentlich allen technologischen Innovationen, die letztlich von den großen Oligarchien getragen werden, immer wieder Diskussionen. Was bedeutet das genau für den Freiheitsgrad der Menschen, für wirtschaftliche Zusammenhänge? Das ist ganz, ganz spannend.

Und ich liebe es, hatte ich ja eben schon gesagt, aber ich werde es öfters, glaube ich, noch heute sagen. Ich liebe es, wie intensiv wir uns damit auseinandersetzen. Das hindert uns oft, aber es zeigt eben diese Authentizität und diese Verletzlichkeit, auch die wir als Organisation, als Gesellschaft haben, zu sagen, Mensch, wie gehen wir denn jetzt mit diesen Konflikten genau um? Was ist Pro und Contra? Und lass uns darüber gemeinschaftlich sprechen.

Ja, finde ich aber spannend, da im Prinzip beide Seiten der Medaille zu sehen. Es gibt ja genug Leute, die sind einfach dagegen und es gibt genug, noch mehr Leute, die denken gar nicht drüber nach. Aber im Prinzip beide Seiten zu sehen und dann zu sagen, wir entscheiden uns jetzt aus diesen oder jenen Gründen.

Ja, und das aber auch offen zu lassen. Also das finde ich so schön. Also wirklich zu sagen, wir entscheiden uns jetzt erstmal auf Basis unserer ersten Überlegung so, aber lass uns das auch nach außen tragen und lass uns unsere, weil wir sind eine Mitgliederbank, Wir müssen unsere Mitglieder fragen, was die davon halten. Wir müssen unsere Kunden, weil wir sind kundenfokussiert, wir müssen unsere Kunden fragen. Wir haben sowas, was Fans, hört sich immer doof an, aber im Moment gibt es ja dieses Fan-Prinzip von Unternehmen. Wir haben ja auch Fans, die uns einfach nur gerne mögen, uns glauben, uns verfolgen, ohne dass wir jetzt ihre Bank sind. Also müssen wir diese Entscheidung auch denen letztlich in die Hand geben und das testen.

Also diese Verletzlichkeit auch ganz bewusst nach außen tragen. Ich glaube, das ist ganz wichtig auch dabei. Also eine Sache, das so reflektiert zu entscheiden, das andere, das nach außen zu tragen und auch die anderen einzuladen, mitzudiskutieren.

Spannend. Also konkret Facebook diskutieren wir auch gerade intern. Sie hatten das Wort Wirkungstransparenz gesagt. Ich glaube, das ist auch so ein bisschen der Ursprung, weswegen wir überhaupt hier sitzen. Da bin ich total gespannt, was dahinter steckt.

Also ich glaube jetzt, ich weiß nicht genau, wer heute zuhört oder wer auch perspektivisch noch zuhören wird, Aber es ist natürlich schon erstmal wichtig zu sagen, was ist eigentlich Wirkung. Wirkungstransparenz ist ein recht blockiges Wort erstmal. Also erstmal der Begriff Wirkung meint in der Nachhaltigkeitsdebatte, dass man aufhört, nur einfache Indikatoren zu nutzen, um so eine gewisse Art von Nachhaltigkeitsleistung nachzuweisen, sondern eher hinsichtlich der gesellschaftlichen Wirkung von Geschäftsmodellen und Aktivitäten oder auch sozialen Aktivitäten darauf abzuzielen. Also wirklich zu schauen, was auf dieser Ebene, was bewirke ich in der Gesellschaft. Und das ist ganz spannend, dass es dann eben nicht nur auf so einer Output-Ebene ist.

Eine Output-Ebene wäre sowas wie, wir als Bank finanzieren so und so viele Kredite, so und so viele Unternehmen kommen aus der und der Branche. Dadurch haben wir vielleicht so und so viele Schulplätze finanziert oder so und so viel Megawatt Erneuerbare ermöglicht. Das wäre so eine Output, so nennt man das, Output-getriebene Ebene. Auf der nächsten Ebene heißt es Outcome. Also was folgt eigentlich aus diesen Outputs auf einer Zielgruppenebene? Das heißt, was verändert sich in einer bestimmten Zielgruppe? Und der Begriff Impact, also Wirkung, ist dann tatsächlich auf dieser massiv abstrakten Ebene gesellschaftliche Wirkung. Und alleine, wenn man sich diesen Gedanken mal zu Gemüte führt, dann merkt man schon, wie mache ich das denn?

Wie soll ich denn jetzt gesellschaftliche Wirkung nachweisen? Und das ist ganz spannend, wenn man dann probiert, das eben zu übersetzen auf eine Bank wie die GLS Bank. Wir haben unglaublich tolle Kunden, unglaublich tolle Projekte, unglaublich tolle Mitarbeiter, die jeden Tag Wirkung erzeugen. Auf so vielen Ebenen auch. Also sei es, dass sie jetzt mit dem Kunden sprechen und einfach emotional sind dabei. Oder sei es, dass sie halt ein tolles Projekt finanzieren, was unglaublich viel Wirkung erzeugt, weil sie vielleicht einen Zugang zu bestimmten Dienstleistungen für eine Gruppe erzeugt, die sonst ausgeschlossen wäre. Also man kann das auf so vielen Ebenen betrachten. Wie machen wir jetzt einen Schuh draus?

Und unsere Idee ist jetzt, dass wir neben diesem Output, was ganz viele gerade machen, dass sie berichten, wie viele Museen sie finanziert haben und wie viele Besucher da drin sind oder Schulplätze oder Wohnfläche, dass wir probieren, das zu kontextualisieren. Also zu sagen, gut, dieser Indikator, der dient aber doch einem bestimmtes gesellschaftliches Ziel. Und da ist die Bank, GLS Bank halt sehr stark, weil sie diese tolle Philosophie und diese Wurzeln hinter sich hat, die uns erlauben, das in eine Geschichte einzubetten. Um es kurz zusammenzufassen, wir haben sechs Branchen, die recht breit diversifiziert sind, aber in denen wir unterwegs sind. Und pro Branche haben wir jetzt fünf, wir nennen es Zukunftsbilder, entwickelt.

Also innerhalb dieser Branche, was konkret wollen wir denn da erreichen? Das heißt, dass diese Indikatoren, die wir da jetzt erheben, da kann ich gleich nochmal zu kommen, dass sie nicht in der Luft hängen. Also dass wir jetzt nicht nur erzählen, so und so viele Schulplätze haben wir ermöglicht, sondern wenn ich Schulplätze ermögliche mit dem Zielbild pädagogische Vielfalt und damit zum Beispiel darauf eingehe, was Montessori-Schulen, Alternative-Schulen, Freie-Schulen, Waldorf-Schulen in der Gesellschaft eigentlich bewegen, dann komme ich auf dieses Zielbild, Zukunftsbild pädagogische Vielfalt und bilde dadurch so ein Narrativ und probiere also zu erschließen, wie unsere Aktivität im Kreditbereich oder auch im Westworld-Bereich auf ein bestimmtes Ziel einzahlt und dieses Ziel wiederum in der Gesamtgesellschaft eine bestimmte Bewegung hervorruft.

Das war jetzt ein bisschen komplex vielleicht, ein bisschen abgefahren. Am Ende ist es sehr einfach, weil es einfach nur heißt, ich kann doch nicht nur Zahlen erheben, sondern ich muss doch sagen, was diese Zahlen letztlich bedeuten. Und das wollen wir nicht von unserer Seite nur sagen, sondern wir wollen einen Vorschlag machen und genauso wie ich es eben gesagt habe mit Facebook, das wieder in die breite Gemeinschaft geben und sagen, liebe Kunden, liebe Mitglieder, könnt ihr euch damit identifizieren? Glaub dir auch an dieses Zukunftsbild. Glaub dir auch an diese Indikatoren. Was passiert in deiner Lebenswelt, in deiner Lebenswelt, mit deinem Geschäft. Was machst du tagtäglich, was du glaubst, ist dein Mehrwert für diese Gesellschaft.

Und dadurch ins Gespräch zu kommen auf so einer anderen Ebene, die es ein bisschen konkreter greift. Und da kann ich später auch nochmal zu erzählen, aber ganz viele machen Nachhaltigkeit auf so einer einfachen Wahrheitsebene. Bäume pflanzen, CO2 eingespart. Und dann ist das irgendwie jetzt also nachhaltig. Okay, aber geht da nicht noch mehr? müssen wir nicht eigentlich noch viel besser verstehen, wofür wir als Gemeinschaft stehen können und dürfen, um halt wirklich gesamtgesellschaftliche Bewegung zu machen. Bisschen abgefahren, aber am Ende ist es sehr einfach.

Ja, können Sie da mal ein Beispiel bringen? Also eine Branche, ein Indikator, ein Case?

Total, ich hoffe, es wird nicht zu abgefahren, aber ein Lieblingsbeispiel eigentlich, weil für mich zumindest in meinen Augen zeigt es das sehr klar. Wir stehen für erneuerbare Energien, logisch. Wir wollen die Energiewende. Wir glauben, fossile Energien haben ausgedient und hätten wir die ganzen Subventionen der vergangenen Jahre schon frühzeitig eben in die neu erwerben Energien gesteckt, hätten wir jetzt eine ganz andere Arbeitssituation, aber auch eine ganz andere Klimasituation. Aber gut, das ist das eine. Wir stehen also für Energiewende. Aber in der Energiewende gibt es bestimmte Merkmale, Qualitätsmerkmale, wo wir glauben, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten, müssen wir bestimmte Merkmale einhalten.

Das sind diese fünf Zukunftsbilder, die ich nannte. Ich greife mal eins raus, das wäre Bürgernähe. Und ich liebe dieses Beispiel, weil Bürgernähe, was heißt Bürgernähe in der Energiewende? Bürgernähe könnte bedeuten, dass Bürger eingebunden werden, wenn vor ihrem Haus ein Windkraftrad irgendwie hingestellt wird. Und natürlich wäre es dann sinnvoll zu fragen, Mensch Leute, was halten ihr davon eigentlich? Aber ganz spannend zu sehen, dass eigentlich der Widerstand gegen Erneuerbare größer ist als immer die Zustimmung, weil der Widerstand sich sehr gut organisiert in diesem Bereich, das Positive aber nicht so gut. Aber man könnte fragen, was wir getan, um die Bürger einzubinden in dieses Vorhaben.

Also in der Entscheidungsfindung, in der Projektplanung. Aber dieses Thema bürgernah hat noch ganz andere Themen. Das hat zum Beispiel auch sowas wie Steuerverteilung. Also gibt es eine Gewerbesteuer-Teilungserklärung zwischen der Projektgesellschaft und dem Standort, wo dieses Windkraftwerk steht. Gibt es einen Standortpachtvertrag oder einen Flächenpachtvertrag? Also bin ich über einen Flächenpachtvertrag mehrere Anrainer sozusagen dieser Fläche an. und dann kann ich auch noch über die Beteiligungsstruktur gucken, also wer ist denn eigentlich beteiligt an der Kapitalstruktur dieser Projektgesellschaft, sind da lokale Bürger drinne und wenn ich mir all diese verschiedenen Indikatoren angucke, komme ich so langsam zu so einem Bild zu Bürgernähe, was kann Bürgernähe eigentlich alles bedeuten und je nachdem was da für Ergebnisse rauskommen aus der Erhebung, die wir jetzt anstarten, kann ich fragen warum geht das gut oder warum geht das nicht so gut und dann kann ich mich fragen, liegt das an uns, liegt das an unseren an Kunden? Wahrscheinlich nicht.

Oder liegt es an den Rahmenbedingungen? Vielleicht, vielleicht nicht. Aber ich kann halt anfangen, mir meine Wirkung auch aufzubauen. Das heißt, wir fangen jetzt nicht an zu sagen und sagen, wir wirken so und das passiert so und fix. Sondern wir fragen die Lebensrealitäten unserer Kunden und uns selbst ab, testen dadurch die Rahmenbedingungen und schauen, Mensch, wo müssen wir denn jetzt gemeinschaftlich, wenn wir an das Ziel Bürgernähe glauben, wo müssen wir gemeinschaftlich tätig werden, um diese Bürgernähe zu stärken. Und ich finde, das ist ein ganz spannendes Beispiel, weil das so technisch schon wird,

was ich gerade gesagt hatte, sehr technische Details,

die aber alle dazu beitragen, dieses sehr populäre, fast schon populistische Thema Bürgernähe

zu erklären, aber dann ist es wieder

sehr klar und konkret runterbrechen. Ich hoffe, das war einigermaßen klar, aber so in diese Richtung geht es und wir bauen ein Narrativ darüber auf und sprechen darüber.

Das finde ich total spannend. Das ist im Prinzip genau wie das Thema Softwareentwicklung, Produktentwicklung. Also es kommen ja oft genug Leute zu uns oder zu einem beliebigen anderen Softwarehaus mit einer konkreten Idee. Die sagen, wir wollen eine Software, die dies und das tut. Die haben aber nie mit den späteren Anwendern gesprochen. Und wenn man dann mal, ja, Bürgernähe als Softwareentwicklungsdienstleister praktiziert, dann kommt man drauf, vielleicht ist ein anderer Weg der bessere, der dann aber akzeptiert wird.

Ja, ganz kurz noch, weil ich schon so lange geredet habe, aber das Witzige finde ich auch, dann zu sagen, wir bieten erstmal diese Zielbilder oder Zukunftsbilder an, aber wenn unsere Kunden und Mitglieder sagen, das ist Quatsch, dann revidieren wir die natürlich, um gemeinschaftlich eben zu einem Zielbild oder Zukunftsbild zu kommen, wo wir alle als Gemeinschaft hinterstehen können und dadurch eine Kraft zu entwickeln, eine Anwenderfreundlichkeit zu entwickeln, eine Lebensweltorientierung zu entwickeln, die uns allen entspricht. Und das ist so der Grundgedanke, das ist jetzt nicht so fix, so starr, Status Quo und wir analysieren, sondern Prozess, Diskurs, pluralistische Demokratie, lass uns drüber sprechen, ein kollektives Bewusstsein und eine Gemeinschaft aufbauen. Und das ist so die Idee dahinter, auf die ich total Bock habe.

Ich hoffe, dass die Kunden und Mitglieder auch Bock drauf haben, weil sonst werden wir sehen, was daraus folgt. Da kann wieder

die Digitalisierung helfen, das Ganze in die Welt zu tragen. Vielleicht mit Facebook, vielleicht auch nicht. Genau, wir werden sehen. Okay, Sie hatten relativ zu Beginn gesagt, es gibt so mehrere Säulen der Strategie. Glaube ich, dass das eine wichtige Säule ist. Was sind noch vielleicht ein, zwei andere Beispiele?

Also ich glaube, eine wesentliche Säule, tatsächlich eigentlich wahrscheinlich die zentrale Säule, ist der Gedanke, diese Gemeinschaft zusammenzubringen. Und das kann Digitalisierung leisten. Also wir haben eine Plattform erschaffen, viele clevere Kollegen, ich muss da vor allen Dingen meinen Kollegen Patrick Held auch nennen, die haben eine Plattform Die nennt sich Photopolis, ist letztlich ein soziales Netzwerk, das alle negativen Facetten der sozialen Netzwerke ausschließt. Also zu lange Verweildauer, fehlgeleitete Informationen, so ein Overflow of Sachen, die mich eigentlich überhaupt nicht interessieren müssen. sondern sehr dezidiert probieren, auf einer Wertebasis unsere Kunden, Mitglieder und alles, was uns so bewegt, in einer Plattform zusammenzubringen.

Das ist zwar nicht das zentrale Tool, aber die zentrale Idee. Und diese Idee erschließt sich auf ganz viele Anwendungen, die wir gerade erschaffen, auch die Wirkungstransparenz, die ich gerade nannte. Also lasst uns eine Plattform bauen, die wertebasiert, glaubwürdig, ohne Sorge, ohne Angst uns ermöglicht, auf dieser soziale, ökologisch, ethischen Ebene ins Gespräch zu kommen und uns auch Dienstleistungen gegenseitig anzubieten, uns Naturalien sozusagen irgendwie zu offerieren. Und das finde ich ist ein total spannender Punkt, das zu entwickeln als so eine kleine Bank, die wir ja letztlich sind. Wir sind echt klein. Und da so mutig zu sein und zu sagen, Mensch, wir verbinden jetzt diese tollen Menschen, die wir als Mitglieder und Kunden haben, damit die miteinander sprechen können.

weil die Probleme sind oft dieselben oder die Fragen, die sie haben. Da brauchen sie sich nicht an Hinz und Kunst wenden, sondern das haben wir alles in unserer Gemeinschaft. Und das ist das, was sich auch in anderen Dingen transferiert. Wir haben die Navi-App, so nennen wir die. Eine Navi-App zeigt quasi, dass wir die Deutschlandkarte haben und jährlich aktualisieren, wo sind unsere Kunden eigentlich lokalisiert. Weil jeder Kreditkunde von uns unterschreibt eine Klausel automatisch im Kreditvertrag, dass wir sagen dürfen, dass er unser Kunde ist, Das ist ja auch ganz stark anders als bei anderen Banken. Und damit dürfen wir seine Adresse halt in unserem Navi hinterlegen. Und wenn ich durch Hamburg laufe zum Beispiel und ich sehe, Mensch, Lionizers, deine Firma, ihre Firma, ist da ja hinterlegt, dann gucke ich doch mal bei Lionizers vorbei.

Vielleicht habe ich ja gerade einen Bedarf. Oder ich gehe shoppen beim Bioladen, der von der GLS finanziert ist. Oder ich gehe essen oder mache ein Modegeschäft, was auch immer. Also auch da gleicher Gedanke, Digitalisierung zu nutzen, um die Gemeinschaft zu fördern. Und dabei möglichst alles Negative, alles Unglaubwürdige, alle Sorgen rauszuschließen, weil dahinter Menschen stehen mit Herz und Glauben, die eben nicht den ökonomischen Profit, sondern eher das sozial-ökologische in den Vordergrund stellen. Also wenn ich das so als Säule zeichnen darf, dann würde ich das als Säule sehen.

Ja, spannend. Also die Plattform kenne ich, die App noch nicht, die werde ich mir auf jeden Fall angucken. Mal gucken, wo der nächste Nachbar wohnt.

Genau, wir arbeiten auch noch weiterhin dran, aber gerne mal runterladen aus dem App Store. Ist ganz spannend.

Cool. Jetzt sehe ich auf der Uhr, dass wir schon so auf die 20 Minuten hinsteuern. Von daher würde ich... Habe ich so viel geredet schon, ne? Ja, ich auch. Ich würde mal so in Richtung unserer Abschlussfragen kommen. Jetzt haben Sie gerade die Wirkungstransparenz erzählt. Und ist das das größte Thema in Richtung Digitalisierung, an dem Sie arbeiten? Oder gibt es da noch eins? Also die Frage ist immer, was ist das größte, wichtigste Digitalisierungsthema, an dem Sie gerade dran sind?

Ja, das ist echt spannend, weil wir so viele verschiedene Arbeitsstränge haben. Aber wir haben zum Beispiel ein Kernbankensystem, das alle Genossenschaftsbanken jetzt gerade übernehmen, weil letztlich die zwei großen Anbieter aus Nord und Süd fusioniert haben. und das stellt uns schon vor ziemlich viele Herausforderungen, weil wir mehr oder weniger eine Direktbank sind, zwar mit Filialnetz, aber schon eher eine Direktbank. Das heißt, dieses Kernbankensystem wird uns dauerhaft vor Herausforderungen stellen, inwiefern wir individuelle Anwendungen bedarfsgerecht an unsere Kunden transportieren und gleichzeitig dieses Kernbankensystem nutzen. Ich weiß, das ist sehr spezifisch, aber das ist schon sehr wichtig, es einmal zu nennen, Weil das bedingt schon viele von den Gedanken, die wir haben können und dürfen.

Aber wenn ich es mal wieder genau auf das runterbreche, was ich eben gesagt habe. Wir machen gerade Erwirkungstransparenz, Navi. Wir gehen weiter in der Bank-App, um die noch ein bisschen griffiger zu haben, einfacher zu haben. Und wir machen so viele andere Dinge, die letztlich alle darauf abzielen, die Erlebbarkeit der Bank im digitalen Zeitalter zu stärken, sodass eigentlich auch die Nutzerverhalten vor allen Dingen der jungen Generation gut bedient werden, ohne aber gleichzeitig das Menschliche zu verlieren, was vielleicht andere Generationen so wichtig finden. Also das Vor-Ort-Sein, das am Telefon sprachfähig zu sein mit einer Qualität und auch einer menschlichen Güte. Und wenn ich es letztlich runterbrechen muss, ja, dann ist das eigentlich die größte Herausforderung, diese verschiedenen Anwenderungen auf einer Basis, einer Datenanalyse, Auswertungsebene zusammenzuführen, um dann verschiedene Anwendungen wieder zu speisen.

sehr speziell tatsächlich und sehr bankspezifisch für eine Genossenschaftsbank, die an einem bestimmten Kernbankensystem hängt. Aber das ist unsere größte Herausforderung tatsächlich. Also innovativ zu sein in einem bestimmten Rahmen, der uns genossenschaftlich mehr oder weniger vorgegeben ist. Wir könnten uns ja auch anders entscheiden. Aber innerhalb dieses Rahmens die Innovationen anzustoßen, die dann wiederum menschlich und gesellschaftlich den Mehrwert bieten und gleichzeitig aber eben auch handhabbar sind und wie man so schön sagt, lean und efficient und sowas. Also, dass das alles gewährleistet wird unter bestimmten Rahmenbedingungen, das ist unsere größte Herausforderung. Ich weiß nicht, ob das Ihre Frage hundertprozentig abgreift, aber das ist das Dilemma, in dem wir wirklich gerade drin sind.

Ja, ich bewundere das Problem, ohne einen Besuch dafür zu sagen. Mir fällt dazu ein, ich habe relativ zu Beginn den Gabriel Rath interviewt und der ist für die Ostseesparkasse Head of Digitalisierung, wenn man das so nennen darf. und der hat vergleichbare, ähnliche Dinge genannt, halt in diesem Sparkassen-Kontext. Das ist ja technisch ähnlich. Absolut. Kann ich gerne den Kontakt mal herstellen. Das kann sein, dass Sie da einen guten Austauschpartner finden.

Es wäre so schön, wenn man da noch mehr Synergien nutzen könnte, weil das so Austausch, so langwierig das auch immer ist, ist so wichtig. Absolut.

Okay. Vorletzte Frage. Gibt es eine Quelle, die Sie gerne nutzen zum Thema Digitalisierung, die wir hier empfehlen wollen.

Also was ich ganz viel tue tatsächlich, das wird nicht genau Ihre Frage befriedigen, aber ich spreche mit meinen Kollegen, ich spreche mit Leuten wie Ihnen heute, ich spreche lieber mit Menschen als Quellen. Also Quellen hinsichtlich einer Internetseite oder jetzt irgendeine besondere Organisation. Ich möchte ganz gerne das genau, was wir gerade mit dem Kernbankensystem haben und Sie schlugen mir in Kontakt vor. Das sind die Dinge von Quellen, die ich brauche. Also Eine Quelle wäre für mich eigentlich eher sowas wie eine Möglichkeit, Probleme zu teilen. Also irgendwie eine Plattform zu haben, das haben wir im BVR natürlich, im Genossenschaftlichen Verband, wo man Probleme in der Gemeinschaft offenlegen kann.

Aber das sind Quellen, weil sie dann lebenswelt- und alltagsorientiert sind und die gleiche Lebenswelt abgreifen. Das heißt, ich kann das nicht hundertprozentig beantworten, weil ich tatsächlich sehr stark aus meiner Lebenswelt heraus mit dem Dienstleister spreche, mit dem ich unterwegs bin, der super ist, der sehr orientiert auf unsere Bedürfnisse, unsere Ziele und Aufgaben umsetzt. Also der ist echt richtig klasse. Aber da greife ich mir was ab. Ich habe Freunde, mit denen ich über sowas spreche. Aber vor allen Dingen sind es eben Menschen,

die das gleiche Problem teilen.

Und dann baut man so ein A. Du hast das gleiche Problem? Super. Und was machen wir jetzt, um dein Ziel und mein Ziel irgendwie mit dem gleichen Problem Grundlagen irgendwie nach vorne zu bringen?

Okay. dann kann ich vielleicht an dieser Stelle unsere Quellenliste nennen. Ich verlinke die einfach. Da sind halt tatsächlich auch konkrete Menschen benannt worden. Schön, ja. So im Zweifel deren Twitter-Account, aber die halt einfach zu dem Thema eine Meinung haben. Ich meine, dass sogar Gabriel Rath ein paar konkrete Namen genannt hat damals.

Schön, ja. Deswegen, da bin ich nicht so gut. Ich spreche immer und gucke immer.

Aber schön, gerne. Ja. Okay, dann letzte Frage für heute. Gibt es jemanden, den Sie gerne in einer späteren Folge hier mal hören würden? Den ich vor das Mikro in einer anderen Tiefgarage an einem anderen Ort überfallen soll.

Also ganz doof, muss ich sagen. Ich habe gerade Martin Sonneborn war zusammen mit Georg Schramm im Europäischen Parlament vor etwa einer Woche. Und Georg Schramm ist so unglaublich scharfsinnig hinsichtlich der gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge, der Art und Weise, wie Menschen miteinander agieren und was der Kapitalismus damit macht. Ich weiß nicht, ob sie den jemals vor das Mikrofon kriegen würden, aber Georg Schramm, glaube ich, muss ich wirklich sagen, Donnerwetter, wenn sie das schaffen, richtig gut. Auf einer fachlichen Ebene, ja, es gibt ja so Nachhaltigkeitspioniere letztlich, die sich tatsächlich mit dieser Glaubwürdigkeit von Nachhaltigkeit auseinandersetzen und das probieren zu transportieren.

Und da denke ich gerade an sowas wie Otto Schama und so, aber das sind alles sehr große Namen, sehr, sehr große Namen. Wo mich wirklich mal interessieren würde, wie man diese Menschlichkeit in der Digitalisierung gewahren kann, bewahren oder gewährleisten kann. Aber das sind schon sehr große Namen. Von daher ist es jetzt nicht kein

Icebucking-Challenge, wie das heißt.

Ich gehe mal weiter an den und den. Aber auch Axel Willem hier aus Hannover, mein Kollege aus IMUG zum Beispiel. Das war damals mein Chef. Auch ein ganz liebenswerter und intellektueller Kerl, der mich schon auf die sagen kann.

Okay, ja, also ich werde das mal angehen.

War jetzt ja nicht nur ein Name.

Nee, genau. Drei Namen. Irgendwem davon werde ich schon vor das Mikro kriegen. Okay. Okay, ja dann, ich bin durch mit meinen Fragen. Haben Sie noch irgendwas, was wir unbedingt noch sagen wollen?

Ganz herzlichen Dank. Vielen Dank für die Einladung. War schön auch hier in der Tiefgarage.

Von daher ganz herzlichen Dank. Erstaunlich ruhig hier. Erstaunlich ruhig. Am Freitagabend in Hannover. Ja, absolut. Ja, dann ganz vielen Dank für die Zeit, dass wir uns hier treffen konnten.

Gerne.

Ja, also so viel von uns hier aus der Tiefgarage. Das war die 44. Folge Podcast Wege der Digitalisierung. mit Jan Köpper von der GLS Bank. Wie immer, ich werde alle Quellen, alles, was wir so genannt haben, verlinken. Das Ganze ist zu finden auf wegederdigitalisierung.de. Ich freue mich, wenn ihr sie das teilt, in die Welt tragt bei allen Netzwerken, die man so kennt und mag. Und wie immer der Hinweis, wir sind Medienpartner der Hub Berlin. Ich werde da ein paar Interviews führen und falls irgendjemand mich da treffen möchte, gerne vorher Bescheid sagen. Trinken wir irgendwo einen Kaffee auf einen anruhigen Ort. Ja, ich bedanke mich fürs Zuhören und freue mich aufs nächste Mal. Bis dann. Ciao.

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