E4220.02.201935 Min
Wie beeinflussen sich digitale Tools und digitale Transformation?
Im Gespräch: Marc Paczian (Dropbox)

Worum es geht
Marc Paczian von Dropbox erklärt, wie digitale Tools und Kulturwandel die Digitalisierung beeinflussen.
Marc Paczian ist Solution Architekt bei Dropbox. Er berät Unternehmen weltweit, wie sie digital zusammenarbeiten können. Zuvor arbeitete er im Handel und in verschiedenen Softwareunternehmen.
Er beschreibt, wie Dropbox intern vollständig digital arbeitet. Ein Drucker steht im Büro, wurde aber erst vor drei Wochen zum ersten Mal nachbestellt. Mitarbeiter nutzen ausschließlich Online-Dokumente und Videokonferenzen.
Die größte Herausforderung bei Digitalisierung ist nicht die Technik, sondern der kulturelle Wandel. Ein Beispiel: ein deutscher Maschinenbau-Mittelständler musste zuerst die Hierarchie in der Firma verändern, bevor digitale Tools eingesetzt wurden.
Dropbox fungiert als Schnittstelle zwischen Google und Microsoft. Unternehmen nutzen es, um Daten aus verschiedenen Systemen zu bündeln und die Kontrolle über Schatten-IT zu behalten. Datenschutz- und DSGVO-Anforderungen werden durch Beratung und Tools unterstützt.
Ursprüngliche Shownotes 20.02.2019
Digitalisierung bedeutet zwangsläufig den Einsatz digitaler Tools. Wie digital arbeitet da eigentlich ein Hersteller digitaler Tools? Und welchen Einfluss nimmt man als Tool-Hersteller direkt auf die eigenen Kunden? Ein paar sehr spannende Einblicke dazu gibt uns heute Marc Paczian, Solution Architect bei Dropbox.
Im Büro von Dropbox steht ein Drucker, bei dem nach 3 Jahren zum ersten Mal das Papier nachgelegt werden musste. Das ist ein Indikator dafür, dass die digitale Transformation bei Dropbox sehr weit vorangeschritten ist. Aber wie sieht das bei Firmen aus, die Dropbox als Tool einsetzen und damit bestehende Prozesse verändern oder eventuell sogar umgehen? Laut Marc funktioniert eine digitale Transformation nur dann, wenn auch ein kultureller Wandel damit verbunden (und ggf. forciert) wird. Im Interview beschreibt er ein paar sehr schöne Beispiele, wie das aussehen kann.
Was mich aus der Perspektive eines Softwareentwicklers sehr inspiriert hat, ist die Idee, dass alle eigenen Mitarbeiter*innen zugleich Beta-Tester sind. Auf allen Dropbox Computern läuft immer die neuste (noch nicht veröffentlichte) Version von Dropbox. Damit sind über 2000 Menschen jederzeit Beta-Tester. Das ist sicherlich ein Vorgehen, dass viele andere Firmen ebenfalls gut nutzen könnten.
Ich habe ein paar sehr spannende neue Dinge gelernt, ich hoffe ihr auch?
P.S. Unser Podcast ist Medienpartner der Hub.Berlin geworden! Wir werden dort vor Ort ein paar sehr spannende Interviews führen dürfen. Vielleicht sehen wir uns ja dort?
Viel Spaß beim Zuhören!
Links aus dem Interview:
Transkript
5.346 Wörter
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Hallo und herzlich willkommen zur 42. Folge des Podcasts "Wege der Digitalisierung". Heute sitze ich im schönen Office von Dropbox direkt mit Blick auf Hafen. Vor mir sitzt Marc Hatzian. Wir haben uns kennengelernt bei den Digital Faces der Handelskammer letzten Herbst. Daraus ist schon ein Interview entstanden. Ich freue mich sehr, dass ein zweites daraus entstanden ist. Ja, vielen Dank für die Zeit, die du dir nimmst. Und ich gehe davon aus, Dropbox ist jedem, der hier zuhört, ein Begriff. Trotzdem erzähle ein paar Worte zu dir, zu Dropbox. Was machst du?
Klar, super gern. Ja, vielen Dank für die Einladung erstmal, dass ich mit dabei sein darf. Ich bin Marc Patzian, ich bin Solution Architekt bei Dropbox. Das heißt, ich kümmere mich so um alle technischen Themen rund um unsere Produkte und mache das jetzt seit zweieinhalb Jahren. Davor war ich auch in unterschiedlichen Softwareunternehmen unterwegs und habe da immer in dieser Verantwortung was gemacht. Ich habe aber auch schon für richtige Unternehmen gearbeitet, also nicht Software, sondern ich habe auch eine Zeit lang mal bei Chibu gearbeitet, also im Handel. Das finde ich aber ganz wichtig, dass man auch so ein bisschen die andere Seite des Tisches sozusagen kennengelernt hat. Ja, und meine Aufgabe ist es tatsächlich, Firmen zu beraten beim Thema Zusammenarbeit.
Wie arbeite ich zusammen über Ländergrenzen hinweg? Wie arbeite ich auch vielleicht global? Und das Ganze natürlich unterstützt durch die Tools, die wir haben. Und da ist das Thema Digitalisierung ein Riesenpunkt, den wir natürlich jedes Mal wieder treffen. Zwei Worte zu Dropbox. Dropbox ist eine Kollaborationsplattform, über die man unter anderem Dateien austauschen kann und mit diesen Dateien kollaborativ zusammenarbeiten kann. Das ist eigentlich der wichtige Punkt. Ich kann über Kommentare zum Beispiel mit mehreren Leuten an einem Dokument arbeiten.
Okay, ich denke, wie gesagt, ich glaube nicht, dass hier irgendjemand zuhört, der gar keine Idee hat, was Dropbox so ist und macht. Ja, ich denke, die spannende Frage, von der aus ja immer alles startet hier, ist, was ist Digitalisierung für euch? Und ich denke, da gibt es im Prinzip zwei Richtungen, die hier interessant sind. Das eine ist, natürlich Dropbox ist trotz der Größe ein relativ junges Unternehmen. Das heißt, ihr seid wahrscheinlich einfach sehr digital und sehr agil in eurem Unternehmertum, verglichen mit alten etablierten Leuten, die da einfach die Steinzeit noch überwinden müssen. Andersrum seht ihr, gerade wenn du sagst Solution-Architekt, dann bist du ja viel in Kundenfirmen wahrscheinlich zu Gang.
Was denkst du da, was sind da so die Herausforderungen der Digitalisierung? Was bedeutet das für eure Kunden?
Ja, ich glaube tatsächlich, dass Digitalisierung bei jedem Menschen erstmal selber anfängt. Und in der Vorbereitung für das Gespräch habe ich mich mal einfach zurückgeinnert. Und witzigerweise, ich habe da schon ganz lange nicht mehr daran gedacht, war mein erster Job, den ich jemals hatte, ein Job, wo ich Digitalisierung selber gemacht habe. Und zwar habe ich damals Papierzeichnungen, Explosionszeichnungen digitalisiert und über eine Software mit technischen Daten verknüpft. Sodass man wirklich einen Papierprozess, den man damals hatte, in dem Fall war es für Autosachverständige, komplett digital hatte. und die Sachverständigen mit einem Pad, nicht dem von Apple, weil das gab es damals noch nicht, sondern wirklich mit dem Pad rausgehen konnten und es digital hatten.
Das war meine erste Erfahrung mit Digitalisierung, wo ich gesehen habe, es macht total Sinn, nicht mehr einen ganzen Koffer mit sich zu schleppen, sondern ein kleines Pad. Digitalisierung bei Dropbox ist ein Riesenthema und wenn ich auf uns als Unternehmen gucke, wir arbeiten voll und hundertprozentig digital. Wir hatten letztens eine interessante Veranstaltung mit dem Verband der Sekretärinnen und Sekretäre. Und wir haben denen einen Funfact vorgestellt. Natürlich haben wir hier bei uns im Büro einen Drucker. Wir sind seit drei Jahren in diesem Büro. Wir haben vor drei Wochen das erste Mal Papier nachbestellt. Das fand gerade diese Zielgruppe sehr interessant, die halt eigentlich noch auf dem Level ist, ich muss für meinen Chef alles ausdrucken, sogar die E-Mail, damit er mir die schriftlich beantworten kann oder mir die diktiert.
Wir erleben das tatsächlich ein bisschen anders hier. Papier brauchen wir so gut wie gar nicht. Das spielt überhaupt keine Rolle. Und was interessant ist, ist, dass wir ein globales Unternehmen sind. Du sagtest ja, wir sind ein junges Unternehmen, absolut, und es gibt es seit 2006. Wir haben voll digital angefangen. Wenn ich mir überlege, wie wir zusammenarbeiten im Team und über Ländergrenzen hinweg. Ich nutze mein Telefon, mein Handy gar nicht fürs Telefonieren, weil wir alles über Videokonferenzen machen grundsätzlich. Also wir nutzen auch alle Möglichkeiten, alle neuen Technologien. Wenn ich kollaborieren will, wenn ich zusammenarbeite mit meinen Kollegen, erfolgt das immer in Online-Dokumenten.
Dropbox hat ein eigenes Tool, das heißt Dropbox Paper, wo man selber gemeinsam mit anderen ein Dokument praktisch erstellen kann, wo man super gut mit Links arbeiten kann, mit Verknüpfungen zu anderen Tools. Das ist das, was wir intern benutzen für alle möglichen Prozesse. Das ist der erste Teil der Antwort. Der zweite Teil, du fragst es ja auch, wie sieht es denn aus mit Kunden und was sehe ich bei Kunden? Und auch bei Kunden sehe ich immer mehr, dass diese Digitalisierungsprozesse starten. Was ich dabei immer wieder sehe, ist, dass ein Digitalisierungsprojekt oder ein Digitalisierungsthema nur zusammen mit einem kulturellen Wandel im Unternehmen tatsächlich funktioniert oder auch so angegangen wird von den Unternehmen.
Ich habe da ein ganz konkretes Beispiel von einem mittelständischen, dem klassischen deutschen Mittelstandsunternehmen im Maschinenbau in Süddeutschland. Also tatsächlich einer der absoluten Klassiker. Aber die haben die Aufgabe gekriegt, wir müssen digitalisieren von ihrem Vorstand. Und das Ganze hat dazu geführt, dass es eine Projektgruppe gegeben hat, die sich damit beschäftigt hat. Und die haben gesagt, hey, wir müssen erstmal einen Kulturwandel anstarten. Du musst dir das so vorstellen, tatsächlich, wenn du da auf das Firmengelände gegangen bist, so vor zwei, drei Jahren, konntest du die Hierarchie der Personen, die da gearbeitet haben, an der Farbe ihrer Kittel ablesen. Ja, also du hattest, die hatten wirklich unterschiedlich und ich meine wirklich Kittel. Und da ist der Kulturwandel wichtiger als die Digitalisierung. Das heißt, wir haben auch, als wir mit denen gesprochen haben, sehr viel natürlich über unser Produkt gesprochen und wie unser Produkt dabei helfen kann. Es war immer klar, dass es nur ein kleiner Baustein einer gesamten Digitalstrategie sein kann, die mit dem Kulturwandel einhergehen muss.
Und das, jetzt war das ein Beispiel, weil du sagst im Prinzip, also du siehst, dass das auch passiert. Das heißt, das ist mittlerweile bei der Mehrheit der Leute angekommen.
Naja, sagen wir mal so, es ist oben angekommen. Das ist das Wichtige. Also es ist oben angekommen, auf jeden Fall. Und das Interessante ist, wir als Dropbox haben das ganz große Glück, dass wir sehr präsent sind am Markt. Also wirklich dadurch, dass es uns schon so lange gibt, dass wir einer der Vorreiter und digitalen Pioniere tatsächlich waren, sind wir sehr bekannt. Wir kommen sehr schnell ins Gespräch mit CIOs, mit IT-Leitern, mit Fachbereichsleitern. Das ist überhaupt kein Problem. Und die haben alle die gleichen Herausforderungen mit Digitalisierung. Nämlich, wie kriege ich das an meine Mitarbeiter runtergebrochen, ist eigentlich das falsche Wort, sondern wie kriege ich das Thema an sich vermittelt.
Und da helfen wir, indem wir so ein Baustein sind, der diese Vermittlung auf ganz einfache Weise an die Mitarbeiter weitergibt.
Spontaner Gedanke dazu, hilft euch das, dass dabei, dass ihr gerade eben nicht Google oder Microsoft seid? Also letztendlich, also ich arbeite ja oft auch für Startups und die haben in der Regel die Google Toolchain. Google Drive ist irgendwo ein Stück weit deckungsgleich mit dem, was Dropbox, zumindest das, was jeder weiß, was Dropbox macht. Google bietet ja noch ganz viele Sachen mehr dazu, trotzdem weiß ich, dass 98% der Mittelständler sagen würden, das kommt mir hier nie ins Haus. Der grundsätzliche Gedanke des Datenschutz und Sicherheit angeht, mit dem man Angst vor Google haben könnte, den könnte man aber ja bei Dropbox genauso haben. Aber also hilft es euch da einfach, dass ihr nicht dieses Datenkragen-Argument Angst erzeugt?
Ja und nein. Um einen Teil der Frage zu beantworten, was ich in Startups sehe, ist, dass Startups eigentlich alle, fast alle, also die, mit denen wir sprechen, logischerweise, mit Dropbox angefangen haben. Da war Dropbox das erste Tool, weil es schon da war, weil es funktioniert und weil es zuverlässig ist. Und dazu kommt, dass die Startups ja kein Geld für physische Hardware die annehmen wollten. Das heißt, wenn ich mir hier in der HafenCity ein MyTaxi angucke zum Beispiel, die haben ganz klein angefangen, haben von Anfang an gesagt, wir wollen uns keine Hardware hinstellen, wir brauchen sowas wie Dropbox, dann kann man auch Dropbox machen. Ich gebe dir absolut recht, Google und ich würde Microsoft vielleicht ein bisschen außen vor lassen.
Mit Google haben wir weniger Berührungspunkte im Markt, das sehe ich absolut. Gerade bei den mittelständischen Unternehmen, bei den klassischen Unternehmen. Microsoft ist ein absoluter Big Player in dem Markt. Und ganz ehrlich, wir freuen uns total, dass Microsoft auch uns den Weg so ein bisschen geebnet hat, was das Thema Cloud Computing angeht. Wir sprechen ja immer, was du fragtest, sind das Thema Datenkragen und die greifen alles ab. Was uns ganz wichtig ist als Dropbox ist, wir verkaufen keine Daten. Daten ist nicht unser Business. Daten ist das Business von Facebook und von Google. Es ist bei Microsoft tatsächlich auch so, dass es vielleicht in die Richtung geht, aber auch Microsoft ist absoluter Vorreiter, was den Cloud-Markt angeht.
Und auf die treffen wir überall. Also alle, ganz viele deutsche Kunden, auch im Mittelstand, haben Microsoft und setzen das auch in der Cloud-Version mittlerweile ein. Was wir gleichzeitig aber sehen ist, dass eine Microsoft und auch eine Google natürlich versuchen, das gesamte Ökosystem zu beherrschen. Wie du schon sagtest, die haben halt nicht nur OneDrive oder G-Drive, sondern die haben das gesamte Ökosystem und wollen gerne, dass alle drin sind. Wir sehen uns so als Schnittstelle dazwischen. Bei uns kannst du die Dateien von Microsoft oder von Google auch aus dem Online-Bereich in Dropbox speichern und dann wieder darauf zugreifen, wenn du zum Beispiel sagst, du möchtest mal von Microsoft auf Google wechseln.
Das ist nämlich nicht ganz so einfach. Das ist nicht das, was wirklich Unternehmen machen wollen. Und die Unternehmen versuchen natürlich so einen Wallgarden drum zu bauen, so eine Mauer drum zu bauen, dass möglichst alle Tools in ihrem Bereich sind. Und wir sind so ein bisschen die Schnittstelle und der Vermittler dann dazwischen. Und das funktioniert tatsächlich gut. Und das ist ein Punkt, den wir auch dann am Markt absolut sehen.
Cool. Ja, auf den habe ich noch nie die Notwendigkeit gehabt, von einem zum anderen zu wechseln. Aber ja, spannend. Thema Datenschutz. Jetzt war letztes Jahr im Mai ja diese große Panik angesagt. Hat euch das irgendwie betroffen, weil eure Kunden alle besonders panisch waren? Oder wie sah das so aus eurer Perspektive aus?
Ja, wir müssen das den Hörern kurz erläutern. Ich musste gerade ein wenig schmunzeln. Ja, das hat uns natürlich ganz massiv betroffen. Betroffene in Anführungszeichen. Insofern ist das, dass wir sehr, sehr viele Anfragen tatsächlich hatten von Unternehmen, die unsere Hilfe wollten. im Bereich Datenschutzgrundverordnung. Und das in zweierlei Hinsicht. Der eine Punkt ist, wir mussten natürlich den ganzen Prozess auch machen für uns. Wir sind datenschutzgrundverordnungskonform. Wir haben den ganzen Prozess gemacht. Und das ist natürlich auch etwas, was wir an unsere Kunden weitergeben und denen auch helfen, diese Prozesse dann umzusetzen. Weil wir sie einfach schon mal gemacht haben. Also von wirklich dem herausfinden, wo sind denn eigentlich bei uns persönliche Informationen im Unternehmen?
Wie sind die Datenflüsse? dieser persönlichen Informationen und wie kann ich sicherstellen, dass wenn mich einer fragt, dass ich wirklich alle seine persönlichen Informationen habe und die gegebenenfalls auch löschen kann. Und das ist was, wo wir sehr viel Beratung gemacht haben, wo wir im letzten Jahr sehr viel Beratung gemacht haben, aber das hört auch nicht auf. Also nur weil das Gesetz jetzt da ist, heißt es nicht, dass es A, schon alle umgesetzt haben. Das ist auch was, was ich sehe, dass noch bei weitem nicht alle Unternehmen soweit sind, das wirklich umgesetzt zu haben. Und der zweite Punkt in diesem Kontext ist der, dass wir natürlich auch helfen können in gewisser Art und Weise, dass Unternehmen diese Konformität erreichen.
Bestes Beispiel ist, wir sehen, dass immer mehr Mitarbeiter sagen, ich suche mir das Tool aus, mit dem ich arbeiten will. Das mache ich zu Hause und das mache ich im Unternehmen genauso. Und da spielt es überhaupt keine Rolle, was mir das Unternehmen an Tools zur Verfügung stellt. Wenn ich was habe, mit dem ich glücklich bin und das Tool macht den Job, dann nehme ich das. Das ist für Unternehmen auf der einen Seite total toll, weil die Jobs schnell erledigt werden, auf der anderen Seite natürlich total schwierig, weil man schnell in so eine Art Schatten-IT kommt. Und da können wir natürlich helfen mit unserer Lösung Dropbox Business, wo wir sagen, wir können den Unternehmen helfen, alle privaten Accounts, die es vielleicht in einem Unternehmen gibt, zusammenzubündeln und unter IT-Kontrolle zu bringen.
Denn natürlich legen Menschen in Unternehmen auch persönlich identifizierbare Informationen in einer Dropbox ab, die ihn für diesen Privataccount haben und schon ist es nicht mehr beherrschbar, das Thema. Das ist was, wo wir dann auch tatsächlich helfen, diese Sicherheit wiederherzustellen.
Das passt zu einer Geschichte, die ich mal von einem, ich weiß gar nicht, was sein Schwerpunkt war, ich nenne ihn mal Berater, gehört habe. Der hat gesagt, er ist tatsächlich mehrfach in den letzten Jahren zu Unternehmen eingeladen worden und sollte da mal so eine Voranalyse machen, wie weit ist da irgendein Digitalisierungsprojekt drin und wäre vielleicht sowas wie Dropbox, also anders. Er hat teilweise die Frage von der Geschäftsführung bekommen, können wir Dropbox einführen oder etwas Vergleichbares. Und dann hat er angesagt, fängt halt im Arm mit Law anzureden und Prozesse zu analysieren. Und regelmäßig kommt er dann zu dem Geschäftsführer zurück und sagt, ihr braucht Dropbox nicht mehr einführen, das ist eh schon überall.
So ist es. Das erleben wir tatsächlich ganz oft. Dropbox nicht einführen heißt natürlich, ich setze mich mit den privaten Versionen auseinander. Unser Tipp dabei ist, bring es unter IT-Kontrolle und da haben wir mit Dropbox Business eine Lösung, die das perfekt lösen kann.
Wenn ich da jetzt wieder an Datenschutz denke, ist das für euch eine Gefahr? Oder seid ihr da, also wenn ich mir jetzt vorstelle, da ist irgendein Unternehmen und die verarbeiten meinetwegen wirklich Personen, also in irgendeiner Art wichtige, kritische Daten und man hat da Leute, die sind da einfach nicht für sensibilisiert und dann fangen die irgendwie an, Dropbox Private zu nutzen. und dann passiert damit irgendwas. Habt ihr da Maßnahmen, dass ihr solche Anwendungen quasi identifiziert? Geht ihr die Unternehmen dann aktiv an?
Bei Dropbox ist es so, wir gucken natürlich nicht in die Inhalte rein, die in Dropbox abgelegt werden.
Das ist klar.
Und letztendlich sind natürlich die Mitarbeiter respektive das Unternehmen dafür verantwortlich, was für Daten in der privaten Dropbox abgelegt werden. Das Problem sehe ich an der Stelle eher bei den Unternehmen, die natürlich Möglichkeiten haben, das zu kontrollieren auf unterschiedlichste Arten und das dann aber auch konsequent natürlich tun müssen. Wo wir helfen können, ist zu identifizieren, wo gibt es denn Kollaborationsnetzwerke zum Beispiel. Das ist etwas, was wir visualisieren können, was dann den Unternehmen hilft, wenn die sehr viel per private Nutzung haben. und sagen können, okay, jetzt verstehe ich, was das für Datenflüsse sind. Nicht was von wo nach wo geht, sondern dass überhaupt etwas zum Beispiel global geteilt wird.
Dass es hier einen Hub gibt in meiner Zentrale in Europa und hier in Amerika und die nutzen das. Das sind so Datentypen, die wir halt widerspiegeln können, wo wir dem Unternehmen dann helfen, zu identifizieren, wo liegen überhaupt Daten in der Dropbox drin und wo dann das Unternehmen wieder daraus Maßnahmen ableiten kann, wie sie damit umgehen wollen.
Ja, macht Sinn. Weil ich glaube, das ist ja immer genau der Teil, die Firmen, die ich so kennengelernt habe, wenn da der Admin rumgeht und das ist einer von denen, mit denen man keinen Stress haben will, im Zweifel sage ich doch nö, wenn er mich fragt und nutze irgendeine Dropbox. Also dann macht das ja Sinn, wenn ihr dann ein positives Herangehen dabei habt und helfen könnt.
Es kann da auch nur ein positives Herangehen geben. Also das ist auch was, was wir bei den Implementierungsprojekten dann sehen. Wenn der Kunde sich für Dropbox Business entschieden hat und sagt, ich möchte das jetzt einführen, ist die erste E-Mail, die der Admin sendet, total entscheidend. Wir haben technische Möglichkeiten, wie wir diese privaten Benutzer, die aber mit einer Firmens-E-Mail-Adresse unterwegs sind, einfangen können. Die Firmen-E-Mail ist Firmeneigentum. Von daher kann dann der Admin sagen, ich möchte, dass alle, die darüber einen privaten Account haben, in mein Business-Team kommen. Dafür muss ich im Vorfeld eine sehr positive E-Mail schreiben, damit das passiert. Denn wir haben natürlich einen Vertrag mit den Privatnutzern.
Wir geben deren Identität nicht preis, das dürfen wir gar nicht. Das heißt, der Admin erfährt nicht, wer das im Unternehmen nutzt. Wir können dafür sorgen, also wenn wir dann diesen Prozess durchziehen und sagen, wir fangen die Nutzer jetzt ein, heißt das, der Nutzer muss sich entscheiden, sind die Daten, die in dieser Dropbox liegen, privat oder geschäftlich? Um diese Entscheidung positiv treffen zu können, muss er vorher eine sehr positive E-Mail bekommen haben, die einfach nur sagt, hey Leute, wir haben uns entschieden, Dropbox Business unternehmensweit einzusetzen. Wir möchten euch unendlich viel Speicherplatz zur Verfügung stellen. Das ist nämlich das Versprechen von Dropbox. Und wir wollen nichts einschränken, sondern wir wollen euch Zusammenarbeit ermöglichen.
Deswegen führen wir das ein. Und nur dann führt das Einfangen von Nutzern wirklich zu dem Erfolg, dass die Leute sagen, ich möchte im Business-Team mit dabei sein.
Ja. Total spannend, da aus der Perspektive drüber nachzudenken. Ich kenne halt die Unternehmen, die sich entweder komplett sträuben. Und das, was wir tun, ist ja, Produkte zu digitalisieren und einfach Software zu entwickeln. Aber so ein Tool-Anbieter zu sein, das ist spannend.
Das ist super interessant. Auch für mich gibt es da immer wieder neue Sachen, die ich wirklich kennenlerne. Ich habe in meiner Rolle eine kleine Zusatzaufgabe gekriegt. Ich bin mittlerweile auch so ein bisschen das Bindeglied zwischen dem Vertrieb und unserer Entwicklung, also wirklich der Produktentwicklung. Und kümmere mich darum, dass das, was unsere Kunden uns erzählen, dann auch nachher im Produkt umgesetzt wird. das ist ein super spannender Prozess weil man dann natürlich, ich kriege wirklich nicht nur aus Deutschland, da habe ich auch vorher schon die ganzen Feature Requests natürlich bekommen und Anfragen und was wir dann noch machen könnten jetzt kriege ich das global und darf dann direkt mit den Entwicklern drüber sprechen und sagen, hey, hier ist das Potenzial das sind Kunden, die das wirklich haben wollen, die diese Funktionalität brauchen und daraus entwickeln wir praktisch dann gemeinsam eine Roadmap, das ist super interessant, gerade wenn man 500 Millionen Kunden hat, kommt da so ein bisschen was an Feedback zusammen
Ja, spannend. Aus professionellem Interesse, wie pflegt ihr da das Backlog? Also wie viel geht da rein und wie entscheidet ihr über die Roadmap? Wie viel Eldlast sammelt sich da an, wo ihr sagt, hat seitdem ja keiner mehr drüber nachgedacht, weg damit.
Also ich kann jetzt gar keine genauen Zahlen dazu sagen. Natürlich arbeiten wir mit den klassischen Tools, die es dafür gibt, mit Jira. Wir müssen natürlich sehr stark priorisieren und gerade wenn man sich Dropbox anguckt, ist es wichtig zu unterscheiden zwischen neuen Funktionen und vielleicht Dingen, die auch zu einem neuen Produkt werden können. So war es zum Beispiel, als wir über Dropbox Paper nachgedacht haben. Wir haben halt gesagt, hey, ja, File-Sharing und Sync, das können wir jetzt ganz gut. Klar kann man da immer das eine oder andere verbessern, logisch, aber wir möchten unseren Kunden einfach auch ermöglichen, dass die nicht nur Content verwalten, sondern auch Content erstellen können über Dropbox, sodass dadurch ein neues Produkt entstanden ist.
Jetzt haben wir uns sehr stark mit dem Thema beschäftigt, Integration von Drittanbietern. Also unser Fokus ist gerade ganz klar auf dem Thema Unified Home, so würden wir es mal nennen, dass du über Dropbox den Platz hast, in dem du arbeitest und nicht mehr in x andere Systeme springen musst. Da ist sehr viel Fokus drauf geflossen. Und ansonsten, wie priorisieren wir? Wir priorisieren klar A nach dem, was uns unser Customer Support mitteilt. Customer Support ist ein wesentlicher Faktor. Und aus dem, was vom Vertrieb kommt. Vertrieb dann natürlich besonders, was den Business-Bereich angeht und was da für Anforderungen gestellt werden. Und wie wir das machen, ist immer, dass wir gucken, okay, was sind Punkte, die bestehende Kunden sagen, das wäre so ein nice to have, also das hätten wir jetzt schon ganz gern und wo gibt es echte Blocker, also wo verlieren wir zum Beispiel Kunden, weil wir bestimmte Funktionen nicht haben.
Und das fließt dann alles in diese Priorisierungsschiene rein und geht dann in Features am Ende des Tages über. Ich habe übrigens festgestellt, das ist super spannend, wir haben Entwicklung in San Francisco logischerweise und in Tel Aviv. Und in Tel Aviv wird die ganze Oberfläche für unser Dropbox-Business entwickelt. Das macht so viel Spaß, mit denen zu arbeiten, wenn man manchmal eine Kleinigkeit hat, die die sehr schnell priorisieren können und umsetzen können. Mir ist es tatsächlich schon passiert, dass ich vom Kunden eine Anfrage gekriegt habe, das war tatsächlich eine Kleinigkeit und die betraf nicht das Frontend. Das ist immer wichtig. Frontend-Änderungen müssen einen sehr viel strengeren Prozess durchgehen als so vielleicht Kleinigkeiten.
Ich habe es wirklich gesehen, dass innerhalb von drei Wochen eine Anfrage von mir, die ich vom Kunden gekriegt habe, produktiv gegangen ist. Also wir sind da extrem agil und dadurch, dass wir natürlich eine Cloud-Software haben, ist es einfach auch sehr schnell deployed. Und wenn ich mir dann angucke, wie der Prozess intern ist, also bei uns gibt es sehr viele Leute, die intern natürlich auch testen. Ich darf dich zum Beispiel nicht auf meinen Rechner gucken lassen, weil da Dinge drauf sind, die demnächst kommen und demnächst spannend werden. Wir arbeiten also selber immer mit den allerneuesten Versionen, mit den allerneuesten Features und haben dadurch bei mittlerweile über 2000 Mitarbeitern natürlich auch eine sehr gute Feedback-Schleife, was so Quality-Schulins angeht.
Ja, cool. Das ist aber auch eine seltene Gelegenheit. Also die haben ja viele Unternehmen einfach nicht. Also wann ist man schon Anwender des eigenen Produkts? Cool. Aber um das mal so ein bisschen zusammenzufassen, also im Prinzip ist das agiles Arbeiten nach Lehrbuch, also totale Kundenfokussierung, also letztendlich Vertriebsfeedback und Customer Support Feedback, das dichter am Kunden geht ja eigentlich nicht. Und es ist, wenn ich das richtig verstanden habe, keine, es ist nicht so, dass da irgendwer in seinem Elfenbeinturm sitzt und sich ausdenkt, was könnte man jetzt nochmal Cooles bauen? Das geht alles vom Kunden aus.
Es funktioniert auch nicht. Also ganz ehrlich muss man natürlich sagen, klar, jedes Unternehmen fängt irgendwann mal an und macht irgendwann mal diese Fehler. Und du hast halt dann Leute in der Entwicklung, die sagen, ich weiß schon, was das Beste für unseren Kunden ist. Und genauso andersrum im Vertrieb hast du manchmal auch Leute, die sagen, ich weiß, was das Beste für unseren Kunden ist. Weil dieser eine Kunde, der zufällig bei mir liegt, genau das haben will. Was wir festgestellt haben, ist, das funktioniert nur, wenn die Seiten miteinander reden. Also wenn Support, Sales und Entwicklung miteinander reden. Wir haben das bei uns komplett verinnerlicht und aufgesetzt, wirklich als festen Prozess.
Und nur so funktioniert es, dass wir wirklich das entwickeln, was die Kunden haben wollen.
Klingt total trivial, steht in jedem Buch, aber wie viele Firmen da draußen machen das? Ja, cool. Also das Software-Entwickler-Herz in mir hat noch ganz viele Fragen, aber ich glaube, was so die Hörerschaft angeht, haben wir die wirklich spannenden Punkte erschlagen. Ich würde jetzt mal so zu den Abschlussfragen kommen. Und von dem, was du gerade erzählt hast, bin ich sehr gespannt darauf, was euer größtes Thema ist, was Digitalisierung angeht. Also was geht ihr als nächstes großes Ding an?
Naja, ich glaube tatsächlich, bei Digitalisierung würde ich jetzt gar nicht so sehr auf das gucken, was Dropbox in nächster Zeit vorhat, sondern was ich generell als die riesengroße Herausforderung sehe mit Digitalisierung, auch auf einer gesellschaftlichen Ebene. Und ich glaube, der nächste große Punkt ist die Bildung. Ich glaube, unser Bildungssystem ist auf einem Stand von vor vielen, vielen Jahrzehnten. Und es geht nach wie vor darum, möglichst vielen Kindern das möglichst Gleiche über einen möglichst langen Zeitraum beizubringen, sodass alle möglichst schnell dann arbeiten können. Das Thema Digitalisierung wird da total vergessen aus meiner Sicht. Und vor allem das Thema digitale Kompetenz.
Und digitale Kompetenz ist etwas, das geht uns alle an. Wir, die wir in diesem Umfeld arbeiten, haben das ganz große Glück, dass wir digital kompetent sind. Und wir entscheiden können und wir wissen, wie man mit Medien umgeht, wie man mit allen Formen der Medien umgeht. Nur weil ich in meinen Mit-40ern bin, weiß ich trotzdem, wie Streaming funktioniert und ich weiß auch, wie man mit Twitter, Facebook etc. umgeht. Und ich kann das auch an meine Kinder vermitteln. Eine kleine Geschichte vielleicht dazu. Ich habe einen Sohn und eine Tochter. Und meinem Sohn, der ist 14, hatte ich letztens die Diskussion, die haben in der Schule ein neues Tool bekommen mit einer App. Das war faszinierend, wo die zum Beispiel die Stunden, die ausfallen, sich angucken können, wo die Lehrer aber auch Daten hinterlegen können für Hausarbeiten, für andere Themen.
Also etwas, was die wirklich regelmäßig nutzen sollen. Und wo natürlich auch personalisierte Informationen drin sind. Das ist vielleicht aus Sicherheitsaspekten nochmal ganz wichtig. Und dann kam mein Sohn nach Hause, hat mir davon erzählt und dann habe ich gesagt, so aus Spaß, wie waren denn die Sicherheitsanforderungen? Also welche Sicherheitsanforderungen fürs Passwort waren denn da? Da sagt der Papa, drei Zeichen. Also nicht mit Großkleinheit, drei Zeichen. Punkt. Dann habe ich mir, habe ich wohl sehr komisch geguckt. Also so komisch, dass mein Sohn dann sagte, aber Papa, du musst dir keine Sorgen machen. Ich habe mein Handy rausgeholt, One Password gestartet und ein 16-stelliges Passwort vergangen. Und das habe ich dann eingegeben. Von daher, bei mir ist alles sicher. Das ist das, was ich mit digitaler Kompetenz meine und digitaler Bildung. Auch Vorleben einfach von solchen Dingen. Und das immer wieder reinbringen.
Ich glaube, da können wir noch eine ganze Menge verbessern und eine ganze Menge tun. Und da sehe ich tatsächlich auch dann wieder, um jetzt den Bogen zu Dropbox zu schlagen, uns als Dropbox in der Pflicht da zu unterstützen, auch an Universitäten zum Beispiel, mit Universitäten zusammenzuarbeiten, denen diese Möglichkeiten zu geben, der Zusammenarbeit und die Menschen wirklich darauf vorzubereiten, dass sie mit dieser digitalen Kompetenz und nur mit digitaler Kompetenz dann nachher auch weiterkommen.
Ist tatsächlich ein Thema und ich rede da gerade mit unterschiedlichen potenziellen Kunden und die haben alle irgendwo sich den Bildungssektor vorgenommen. Also jetzt mag das Zufall sein, dass ich gerade in den letzten Monaten verstärkt aus der Richtung Leute kennenlerne, Aber ich habe auch den Eindruck, dass das einfach, also als Volkswirtschaft werden wir da nicht mehr lange weitermachen können in der alten Manier.
Absolut. Und dazu kommt der Punkt Kreativität. Das ist halt auch was, was ich auch speziell in der Bildung sehe, wo ich mir denke, man muss individueller umgehen mit den Kindern. Und man muss deren Stärken tatsächlich stärken. Und nicht alle über einen Kamm scheren. Das wird nicht funktionieren. Es wird ganz viel davon geredet, wie viele Jobs durch Digitalisierung wegfallen. Worüber wenig geredet wird, ist, welche neuen Jobs denn eigentlich entstehen durch Digitalisierung. Und die Jobs, die da entstehen, die haben ganz viel mit Kreativität zu tun. Und wie gut ich in der Lage bin, Kreativität umzusetzen in meinem Beruf. Das sind die Sachen, die neu entstehen und die auch nicht wegfallen werden.
Weil den kreativen Computer, die kreative KI, die gibt es einfach noch nicht. Und so weit werden wir auch vermutlich nicht kommen.
Also, da gehe ich auch von aus, ja. Spannend. Die hilfreiste Quelle, gerne auch mehrere, die du so nutzt, um dich da auf dem Laufenden zu halten.
Ohne Werbung zu machen wollen, was ich mir tatsächlich auch immer wieder selber angucke, ist der Dropbox Business Blog. Und zwar lese ich da nicht zwingend alles, sondern was mich hauptsächlich interessiert, sind die Geschichten unserer Kunden, die man da findet. Teilweise auch mit Videos, teilweise als PDF zum Nachlesen, weil mir das immer ganz viel Inspiration gibt, worüber ich auch wieder mit anderen Kunden dann sprechen kann. Da haben wir global unsere Geschichten gesammelt und ich weiß, womit sich die unterschiedlichen Branchen beschäftigen, mit welchen Digitalisierungsthemen. Das ist tatsächlich kein Werbeblock, wir reden dann nicht darüber, wie toll Dropbox ist, sondern es geht um die Geschichte, die die Kunden haben und die Geschichte, wie sie Digitalisierung in ihrem Unternehmen machen.
Das ist auf jeden Fall eine Quelle, die ich empfehlen kann. Und eine zweite Quelle, einer meiner Lieblingsredner, die es so gibt auf dieser Welt, ist Gunther Dück, der ehemalige CTO der IBM. Jedes Video von ihm auf YouTube ist absolut genial. Der kommt mit extrem disruptiven Ideen um die Ecke. Um ein Beispiel zu geben, eine seiner Ideen, um viele Probleme in der gesamten Welt zu lösen, ist, den Privatbesitz von Autos zu verbieten. Und wenn er das ausführt, was das bedeutet, klingt das auch extrem logisch. Privatbesitz von Autos zu verbieten bedeutet zum Beispiel, es gibt keine Unfälle mehr. Niemand stirbt im Straßenverkehr. Man braucht keine Parkhäuser mehr. Also man kann in Städten plötzlich wieder Häuser bauen.
Die Umweltverschmutzung, der CO2-Ausstoß würde dramatisch gesenkt. Sehr interessante Thesen kann ich absolut empfehlen, einfach das ein oder andere von ihm sich mal anzuhören.
Cool. Also den Namen kenne ich, aber den YouTube-Channel nicht. Ich bin gespannt. Also das werde ich mir auf jeden Fall angucken. Cool. Ich nehme das alles in die Quellenliste auf, wie ihr gehabt habt. Cool. Dann, last but not least, wen würdest du gerne in einem kommenden Interview hier im Podcast mal hören?
Also, wenn du das schaffst, würde ich natürlich den Gunther Dück total gerne in einem Podcast hören. Ich glaube, der hat sehr viel zu erzählen zu dem Thema. Der ist viel unterwegs, aber ich glaube, mit sowas kann man ihn auf jeden Fall mal kriegen, dass er dir mal eine halbe Stunde Rede und Antwort steht.
Ja, ich gucke mal. Ich habe es ganz vergessen, hier anzukündigen. Wir sind ja Medienpartner der Hub Berlin. Und da werde ich vor Ort sein und ein paar Interviews aufnehmen. Vielleicht finden wir das da vor Ort auch raus. Das wäre super. Cool. Dann bin ich soweit durch mit meinen Fragen. Ist dir noch irgendwas eingefallen, was du gerne noch in letzter Sekunde einbringen möchtest?
Soweit alles gut. Vielen Dank für die Fragen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit dir mal über das Thema Digitalisierung zu sprechen. und ich freue mich drauf, dass wir uns bald mal wieder treffen und auch auf deinen nächsten Podcast zum Thema Digitalisierung. Cool.
Dann, ja, auch von mir, vielen Dank für deine Zeit, für dein Wissen. Ich habe auch ganz viel gelernt, ganz viel Anregung bekommen. Ja, vielen Dank. Danke dir. So, das war die 42. Folge im Podcast Wege der Digitalisierung. Vielen Dank fürs Zuhören. Ich freue mich wie immer über Teilen in allen gängigen sozialen Netzwerken und auch die nicht so gängigen meinetwegen. Kommentare. Und ja, vielleicht sehen wir uns auf der Hub Berlin. Und ansonsten hören wir uns hoffentlich beim nächsten Mal. Bis dann.