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E01510.01.201858 Min

Wie verändert Feedback Werbung und Marketing?

Im Gespräch: Sven-Olaf Peeck (crowdmedia)

Titelbild zu E015: Wie verändert Feedback Werbung und Marketing? – Sven-Olaf Peeck (crowdmedia)

Worum es geht

Sven-Olaf Peeck von crowdmedia erklärt, wie digitales Feedback Werbung und Marketing verändert.

Sven-Olaf Peeck ist Geschäftsführer von crowdmedia in Hamburg. Das Unternehmen spezialisiert sich auf Online-Marketing und Seminare für den deutschen Mittelstand. Er hat ursprünglich als Drucker gelernt und später Technische Betriebswirtschaftslehre studiert.

Im Gespräch geht es um die Veränderung von Werbung und Marketing durch digitales Feedback. Peeck erklärt, dass digitale Kanäle Rückmeldungen in Echtzeit liefern – etwa bei Klicks oder Likes – und so eine frühere, unreflektierte Kommunikation überwinden.

Er betont, dass Unternehmen oft zwischen analogen und digitalen Kanälen balancieren müssen. Printmedien wie Kataloge oder Briefe bleiben relevant, auch wenn digitale Kanäle wie LinkedIn oder Facebook dominieren. Die Herausforderung liegt in der Integration beider Welten.

Peeck sieht in der Datennutzung eine zentrale Chance. Unternehmen müssen lernen, aus Daten zu lernen, statt nur zu sammeln. Er nennt Beispiele wie A/B-Tests oder Google Analytics, die schnell Feedback liefern, und betont, dass dies auch für kleine Unternehmen machbar ist.

Ursprüngliche Shownotes 10.01.2018

Ich weiß, die Hälfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich weiß nur nicht welche Hälfte – Das hat schon Henry Ford vor langer Zeit festgestellt. Lange Zeit galt das in der einen oder anderen Form auch. Aber heute? Wie verändert die Digitalisierung unser Marketing? Die Antworten dazu gibt uns heute Sven-Olaf Peeck, Mitgründer und Geschäftsführer von crowdmedia.

Die Digitalisierung beendet die Zeit der klassischen Werbe- und Full Service Agenturen. Neue Kanäle und mehr Marketingoptionen fordern neue Arten der Zusammenarbeit zwischen Agentur und Kunden. Organisationen stehen im starken Kommunikationswettbewerb um ihre Kunden. Worthülsen reichen nicht mehr, Nutzerfokus und Mehrwerte sind wichtiger als je zuvor. Internet und Social Media haben Kommunikation grundlegend verändert. Sie sind Treiber der Digitalisierung.

crowdmedia hilft bei der Umsetzung von Online Marketing Maßnahmen. Es geht aber nicht nur um Auswahl von Kanälen oder Verlagerung von Budgets. In der Zeit der Transformation müssen Strukturen und Prozesse angepasst werden. Auch dabei hilft crowdmedia mit Beratung und mit Trainings.

Heute spreche ich mit Sven-Olaf Peeck über genau diese Herausforderungen. Sven hat nach einer Ausbildung zum Drucker und einem BWL-Studium eine Weile als Account Manager und als Freelancer gearbeitet, bevor er 2011 crowdmedia gegründet hat.

Besonders spannend finde ich die Kombination aus Umsetzung, Beratung und Weiterbildung. Dass Digitalisierung immer auch eine Veränderung und Anpassung von Prozessen bedeutet, ist ja in vielen der vergangenen Interviews bereits aufgetaucht. Wie man das im Kontext von Marketing und Kommunikation umsetzen kann, erklärt Sven sehr plausibel und verständlich. Wer sich mit der Online Marketing und/oder Data Analytics befasst oder das in Zukunft tun wird, kann aus diesem Interview viel mitnehmen.

Viel Spaß beim Zuhören!

Links aus dem Interview:

Transkript

10.630 Wörter

Automatisch erstellt (Whisper), nicht korrigiert. Namen und Fachbegriffe können falsch geschrieben sein. Ein Klick auf eine Zeitmarke springt im Player dorthin.

Herzlich Willkommen zur 15. Episode von unserem Podcast Wege der Digitalisierung. Heute bin ich bei Sven. Sven hat ein Unternehmen, das macht Online-Marketing. Wir haben uns kennengelernt vor, ich weiß nicht, wie lange ist das her? Vier Wochen, sechs Wochen?

Ja, vier, sechs, so die Ecke.

Als Sven einen Vortrag gehalten hat für die Handelskammer in Hamburg, bei dem ich als Gast war, ein bisschen was gelernt habe, ein bisschen was bestätigt bekommen habe, was ich schon so geahnt habe. Vor allen Dingen fand ich die Geschichte spannend, wie Sven zu Online-Marketing gekommen ist und da nun Online-Marketing ja auch eine der Kernecken der Digitalisierung ist, denke ich, dass wir heute viele spannende Sachen lernen können, wie Online-Marketing und Digitalisierung zusammenhängen und was das auch mit den Unternehmen anstellt, die es so anwenden oder wollen. Ja, von daher übergebe ich jetzt mal das Wort. Sven, vielen Dank für deine Zeit.

Ja, gerne, sehr gerne. Genau, vielleicht noch ein paar kurze Worte zu mir. Der Name fiel ja schon ein paar Mal, Sven. Ich bin aktuell Geschäftsführer von Crowdmedia. Wir sitzen auch hier in Hamburg. Es sind zehn Leute, machen Online-Marketing, relativ großen Anteil auch an Seminaren, Weiterbildung, treffen in dem Rahmen sehr oft auch den deutschen Mittelstand, der mit Fragezeichen vor digitalen Themen verschiedener Couleur steht. Wie eben schon von Nils gesagt, ich habe aber auch mal andere Sachen gemacht. Ich habe mal Original Drucker gelernt. Das ist schon relativ lange her, direkt nach dem Abi, irgendwie so um die Jahrtausendwende. Habe dann auf Zurat meines damaligen Chefs nicht meinen Meister gemacht und auch nicht Ingenieur in dem Bereich gemacht, sondern der sagt, du machst doch was mit BWL, da bist du so unwahrscheinlich vielseitig.

Habe dann in der Tat an der FH in Hamburg Technische Betriebswirtschaftslehre studiert und bin dann, Und das waren meine ersten online, ganz konkreten beruflichen Online-Kontaktpunkte. Ich glaube so 2002, 2003 bei einer Firma, die vielleicht einige kennen, aus Hamburg stillgelandet, die Gabelstapler machen. Und da hatte ich zwei oder drei Themen. Das eine war in der Tat Produktion von Drucksachen, von Katalogen. Das war sozusagen das, was ich gemacht habe, auch weil ich das mal an der Maschine gelernt habe, wie das geht. Da fanden die mich, glaube ich, ganz interessant, das jetzt mal auf der anderen Seite mitzubetreuen. Und es gab auch das Thema eines Website-Relaunches und damit auch solchen Fragestellungen wie zum Beispiel, wie komme ich bei Google nach oben, was kann ich alles auf meinen Seiten zählen und messen und wann bin ich erfolgreich.

Und das ist alles schon gefühlt unwahrscheinlich lange her, aber zum Teil sind die Fragestellungen, die ich heute in Seminaren mit mittelständischen Unternehmen erlebe, gar nicht so viel anders. Und ja, das ist so ein bisschen so mein Werdegang, den ich so mit Online-Marketing und auch anderen Disziplinen, wo ich mein Original herkomme, so verbinde.

Ja, sehr lustig. Am Ende stelle ich ja immer die Frage, wen der Interviewpartner gerne später mal im Podcast hören würde. Jemand von der Firma Still kam tatsächlich mal als Wunsch auf. Also von daher habe ich das jetzt halb erfüllt.

Okay, wer wurde da gewünscht?

Ja, jemand von Still. Achso, irgendjemand. Okay. Ja, stimmt. In der Interview mit Stefan Rabe von EK, die machen so Lagerautomatisierung, selbstfahrende Lagersysteme. Ich habe allerdings eine Freundin, die bei Still arbeitet, die da in der Automatisierungsecke steckt.

Ja, ein paar Kontakte habe ich da auch noch, da können wir nachher vielleicht auch nochmal drüber reden, ob da noch jemand Interessantes für dich dabei ist, der auch das Digitalisierungsthema in meiner Sicht sehr weit denkt, mit dem ich mich relativ viel gerade austausche. Auch so Thema Blockchain und alles, wo ich so denke, okay, stimmt, ihr könnt das auch anwenden vielleicht. das finde ich auch gerade total spannend also was so das dann in einzelnen Branchen macht

Perfekt cool, dann haben wir die erste und die letzte Frage sehr gut, muss man jetzt nur den Zwischenteil machen dann machen wir jetzt so ein bisschen den Hauptteil, genau so, die Frage um die sich eigentlich immer alles dreht ist ja, was ist Digitalisierung von daher würde mich jetzt mal deine persönliche Sicht interessieren, was ist Digitalisierung für dich

Ja, also für mich jetzt aus der Perspektive des selber eigenen Unternehmens ist es halt, naja, das ist halt das, was wir machen. Also wir haben ja gar keine analogen Produkte. Wir werden ja auch überhaupt nicht gefragt oder wollen auch gar nicht gefragt werden zum Thema, machst du uns mal eine nette Plakatwerbung oder ein schönes Postmailing oder eine Faxgeschichte. Das ist bei uns halt irgendwie, das machen wir dann mit anderen zusammen. Das heißt, da ist es für mich so, ja gut, DNA und alles, was wir so tun. Auf der anderen Seite ist es eben für die Menschen, die ich dann als Kunden habe oder auf Seminaren, als Teilnehmer oder in Vorträgen treffe, glaube ich, ein sehr diffuses Thema. Und was da aber aus meiner Sicht so die Klammer ist, es ändert irgendwie was mit Unternehmen, also intern, Kommunikation, interne Kommunikation nach außen zum Markt hin, zum Teil auch mit Produkten, das ist unwahrscheinlich weit. Und vielleicht ist es auch so vom Bild her mega ausgelutscht, aber es ist ja wirklich recht revolutionär.

Ich habe gerade diese Woche noch ein oder vielleicht sogar zweimal sowas auf Facebook oder LinkedIn im Nebensatz mitgelesen. Das ist halt schon wie Buchdruck nochmal erfunden. Es ändert halt viel mit Kommunikation und da hängt, glaube ich, auch diesmal noch mehr an Wertschöpfungsprozessen mit dran. Weil wir eben das Thema Blockchain schon hatten. Das ist ja das, was, glaube ich, jetzt schon mal wieder ein bisschen zwei, drei Schritte voraus ist, gedacht ist, was erst noch in ein paar Jahren kommen wird. Viele Sachen, so wie Google, sind uralt gefühlt. Also machen wir irgendwie jetzt seit 10, 12 Jahren, uns diese Fragen beantworten. Und trotzdem haben da draußen Firmen immer noch die Frage, was macht das?

Und das ist vielleicht auch das Fiese, dass es so viele Sachen gibt, die schon zu den fast schon Klassikern gehören, wo manche noch nacharbeiten müssen und andererseits jeden Tag neue Sachen dazukommen. Also Buchdruck war halt erfunden, Schrift war da, fertig. Haben wir das verfeinert, wurden die Maschinen meinetwegen besser und schneller und ich konnte mehr pro Minute rauspacken. Aber jetzt habe ich eher das Gefühl, als würden alle paar Monate, Jahre, ganz neue Kommunikationstechnologien, Plattformen herkommen. Und da gibt es auch immer dieses wunderbare Bild, wie lange hat es gebraucht, bis so und so viele Millionen oder die ersten Millionen Nutzer erreicht wurden. Und bei Buchdruck hat das, glaube ich, extrem lange gedauert.

Dann ging es irgendwann mit Radio ein bisschen schneller. Und mit Fernsehen ging es sehr schnell. Und dann kam Internet und fupp. Und dann war ja, glaube ich, der Erste, der es ganz schnell unter einem Jahr hingekriegt hat, war Facebook damals. Und ich weiß gar nicht, wie die Zahlen dann weitergingen für alle anderen Apps. oder Netzwerk, die danach kam.

Ja, ich glaube, WhatsApp hat es nochmal getoppt.

Das könnte ich mir auch vorstellen. Gutes virales Wachstum.

Ja, genau, aber stimmt. Also damals hat man es in Jahrzehnten gemessen und heute sind es Monate.

Und das ist, glaube ich, auch das, was aus meiner Sicht, glaube ich, dass vielleicht auch das meiste Unbehagen auslöst bei Firmen, die sich damit auseinandersetzen müssen, ja nicht mal unbedingt immer wollen, dass Leute, die, sag ich mal, jetzt schon die dritte oder vierte oder fünfte Technologie in ihrem Berufsleben lernen müssen. Vielleicht sogar in wenigen Jahren. Und sich früher halt, wie hatte man Personal von einem sehr etablierten Frankfurter Unternehmen, ich glaube, das war nicht Stadtwerk oder so, zu mir gesagt, naja, ich bin jetzt hier seit 40 Jahren in der Firma. Ich habe hier das Abenteuer kopieren, Farbkopieren, Faxen mitgemacht. Und das waren ja so richtige Meilensteine. Und man hat ja zu mir vor 10 Jahren damit übernachtet, ob wir eine Webseite brauchen.

Und das muss dann so, ja, sagen wir mal, eher Ende der 90er gewesen sein, diese Überlegung. Und sie haben sich das beantwortet mit Ja, aber sie waren sich in dem Moment nicht sicher. Und vorher hätte halt das Thema Kopieren, ja, machen wir, aber das ist dann in zehn Jahren passiert ja nichts Neues sozusagen. Und das muss man sich, glaube ich, immer mal wieder vor Augen führen, weil es ist so viel, was passiert. Und für mich ist es normal, für viele andere ist es aber, kommt vieles rein. Und ich glaube, vielleicht merkt man dann auch langsam, dass man auch so Sachen nicht mehr versteht, die jetzt reinkommen und sagt so, oh, Snapchat, was ist das jetzt? Was soll ich damit machen? Finde ich auch ganz spannend.

Also das dreht sich sehr schnell, dreht sich sehr viel. Und ich glaube, das ist auch das Coole eigentlich für Leute, die irgendwas mit Kommunikation machen. Das wird halt nicht langweilig in den nächsten Jahren und wird immer noch viel zu lernen und zu tun geben.

Ich denke, Kommunikation können wir festhalten, ist so der Teil, wo sich Digitalisierung für dich irgendwo viel dreht. Da habe ich jetzt in einem der früheren Interviews mit der Christiane Brandes-Fisbeck gelernt, dass die Schwierigkeit mit Kommunikation und Digitalisierung ist, dass Unternehmen ja ihre Bestandskunden haben, die teilweise ja auch aus der alten Liga kommen, die für die Farbkopieren noch ein Abenteuer ist. und dass die eventuell gar nicht auf dem modernen Kanal angesprochen werden wollen. Das heißt, wenn ich einen großen Kundenstamm habe, der gerne Faxe bekommt und gerne Weihnachtspost per Brief bekommt und vielleicht sogar noch einen gedruckten Katalog fordert, dann muss ich die irgendwo weiter bedienen, wenn ich sie nicht über Bord werfen will.

Andersrum werde ich neue Kunden auf diesem Weg nicht bekommen. Merkt ihr das in euren Projekten oder kümmert ihr euch rein um den Online-Kanal?

Also wir kümmern uns als Dienstleister schon, ich sage jetzt mal zu 90 Prozent, um den Online-Kanal oder die Online-Kanäle, von denen es ja auch jede Menge gibt, die man ja auch nochmal mixen kann und wahrscheinlich auch muss vor dem Hintergrund von knappen Ressourcen ja meistens oder begrenzten Ressourcen. Auf der anderen Seite ist es aber eben auch so, wie du schon sagst, es ist ja nicht so, dass jetzt alle Firmen aufhören, nicht online Dinge zu tun. Also die Messe ist für den Mittelständler immer noch da. Die Kataloge werden auch nicht nur von Älteren gefordert, habe ich jetzt gerade letztens von einem noch erfahren, der viel mit Planern, technischen Zeichnern arbeitet. Und das ist jetzt nicht so, dass der 25-jährige, frischfertige technische Zeichner jetzt sagt, nee, da brauche ich unbedingt eine iPad-App. Die haben auch gerne ihren Blätterkatalog auf dem Schreibtisch stehen, weil es halt auch manchmal schneller geht. Also dann machst du dir halt ein Post-it rein an die Sachen, die du gerade brauchst, die du vielleicht, weiß ich nicht, fünfmal am Tag brauchst die nächsten drei Tage, so wie ein Bookmark halt im Browser. Ja, das ist dann halt nichts anderes.

Und das ist ja auch der Begriff der Transformation, der deutet das ja schon an. Das ist ja nicht an-aus, sondern das ist ja Spagat von bis. Und ich muss irgendwie an vielen Stellen beides machen. Ich habe dann oft die Herausforderung, wie viel wohin packen von meiner Zeit, von meinem Geld. Wann kann ich vielleicht auch mit Sachen aufhören? Und wie kriege ich die möglichst gut miteinander verbunden, dass ich da idealerweise Synergien habe oder zumindest keine großen Reibungsverluste, weil ich ja irgendwo meistens auf Sachen verzichte und nicht alles mache und einfach hochskaliere, was so meine Budgets angeht. Das ist, glaube ich, auch so ein Aspekt, der es für viele auch Herausforderungen macht.

Und das ist ja auch das Ding, Print, sage ich jetzt mal als Schlagwort dafür, haben wir schon immer gemacht. Messe haben wir schon immer gemacht. Da fühlen wir uns auch sicher. Da wissen wir, wie es geht. Dann lass uns das doch auch mal weitermachen. Und es ist ja auch oft sinnvoll. und wo du auch gerade sagst, die Weihnachtspost, ich weiß nicht, wie es bei euch oder bei dir ist, aber ich gehe immer eigentlich mittags, wenn ich wieder ins Büro komme, nach der Pause, kurz am Briefkasten vorbei und ich sage mal, die letzten, was haben wir heute, 13, die letzten so 10 Tage, da ist da halt irgendwie mehr drin und das sind dann halt die Weihnachtskarten und es freut sich auch jeder immer noch über eine.

Ja, auf jeden Fall. Wir haben unsere gerade fertig gemacht und wir haben ein Siegel mit unserem neuen Logo gemacht und das ist so richtig oldschool. Ja, ist ja auch geil.

Also ich meine, auf Visitenkarten, ich kenne wenige Leute, die so exklusiv oder das ganz explizit sagen, ich habe keine mehr. Man hat halt welche. Und das finde ich auch lustig bei Kollegen, die anfangen. Das ist für die schon auch immer noch so als Signal wichtig. Du bist jetzt hier vollkommen angekommen. Du hast halt nicht nur deine E-Mail-Adresse, die du verraten darfst, sondern du hast halt wirklich Visitenkarten. Das hat man vielleicht nicht mehr 1000, die man im Jahr verteilt oder so. Vielleicht reichen dann 500 auch mal für einen längeren Zeitraum, weil man auch schneller mal sagt, hier, lass Xing LinkedIn-Freunde werden, tut es doch auch. Aber so als, ja, weiß nicht, ich fasse schon ein Statussymbol an vielen Stellen und wenn eine geile Visitenkarte, geile Qualität.

Also ich bin so ein bisschen, bin ich auch noch Fan von Print. Das muss ja nicht die Schweineabbauch-Flatter-Papier-Anzeige sein, aber irgendwie ein gutes Geschäftspapier oder was handgeschrieben ist, hat ja auch eine Wertigkeit.

Ja, auf jeden Fall. Ich kann jetzt gar nicht sagen, ob ich irgendwen ohne Visitenkarte mal kontaktet habe. Also in der Regel tauschen wir Visitenkarten aus und dann kommt das Xing halt hinter.

Genau, passiert ja irgendwie schon. Obwohl Xing ja, glaube ich, schon seit gefühlten zehn Jahren diese Handshake-Funktionalität hätte, wenn man die Xing-App dann noch benutzt und hat oder so. Aber irgendwie die Visitenkarte, man entschuldigt sich im Zweifelsfall auch schon dafür, dass man gerade keine dabei hat. Ja, stimmt. Das ist, glaube ich, schon, das finde ich fast, fasst es nicht zusammen, aber zeigt ja dann auch wieder, dass wir so ein bisschen so zwischen zwei Welten gerade noch leben.

Die Probleme, mit denen deine Kunden so zu dir kommen, sind das eher Leute, die am Anfang stehen und sagen, wir haben gehört, es gibt ja auch dieses Online-Marketing und wir müssten da mal? Oder kommen die mit sehr klaren Ideen und Vorstellungen? Sprich, wie viel Beratungsanteil habt ihr und wie viel Umsetzungsanteil?

Wir haben einen relativ hohen Beratungsanteil. Wir trennen das sogar bei uns noch in drei Teile. Es gibt so eine Art Aufschlau-Anteil, Wissenstransfer. Dann gibt es einen Beratungsanteil. Also erst mal so, hey Nils, das ist Online-Marketing. Hey Nils, was machst du in Online-Marketing? Hey Nils, wir machen jetzt mit dir Online-Marketing. Das sind sozusagen die drei Schritte. Und dadurch, dass wir auch viel Seminar machen, haben die Leute, die man da trifft, die haben halt irgendwie so ein grobes Bedürfnis, einfach mal alles zu erfahren oder wissen vielleicht in einzelnen Sachen schon was, haben schon mal irgendwas gemacht, machen meinetwegen E-Mail-Marketing, haben auch schon mal Google-Werbung geschaltet, sind dafür meinetwegen nicht in LinkedIn oder Facebook aktiv oder fragen sich gerade sowas, weil ja auch viel Dynamik in den Kanälen ist, was LinkedIn singen, was ist da jetzt schlauer in Deutschland und was ist, weil ich nicht nur in Deutschland bin.

Also die haben dann schon ein bisschen konkretere Fragestellungen. Das ist aber selten aus meiner Sicht so, also für unsere Kunden jetzt mal gesprochen, dass die jetzt mit einer super konkreten Fragestellung auf uns zukommen und sagen, pass mal auf, ich brauche jetzt genau diesen Baustein. Also klar, hast du mal so eine Anfrage wie, hey, ich brauche eine neue Website, okay, aber das ist ja recht diffus, also das ist ja, das ist jetzt für mich nicht ein exakter Baustein, sondern dann geht es ja auch wieder los mit Beratung oder fast schon mit Aufschlauen, was geht eigentlich alles, was ist denkbar, Beratung, was ist sinnvoll für dich und dann wird es halt gebaut, muss es gebaut werden erst am Ende des Tages.

Für mich wäre das so die Analogie, wenn ich irgendwie, keine Ahnung, jetzt zu Weihnachten irgendwie in den Supermarkt renne, weil ich will Kekse backen, dann weiß ich halt ganz genau, mir fehlen Eier und Mehl. Den Zustand haben, würde ich sagen, Seminarteilnehmer, die jetzt auch mal so drei Tage Online-Marketing-Grundlagen haben wollen, natürlich überhaupt nicht. Die wollen halt einfach mal wissen, was kann ich eigentlich alles machen, haben vielleicht auch so ein diffuseres Bild, haben schon mal irgendwie gehört das, haben gesehen, dass der Marktbegleiter irgendwas tut und der wird auch bestimmt viel Geld damit verdienen, dann will ich das vielleicht auch machen können, wollen. Und darauf dann halt was zu entwickeln, ist dann eigentlich die Aufgabe in der Beratung zu sagen, ja stimmt, gehen würde ganz viel. Das kann man, finde ich, immer gerade ganz besonders gut an Social Media erläutern. Das ist kein Kanal, das ist nicht ein Kanal, das sind Dutzende von, hunderte von Kanälen im Zweifelsfall. Da gibt es halt einen sehr großen und da gibt es auch noch einen zweiten und dritten großen, Facebook, YouTube meinetwegen, LinkedIn, Xing, Twitter, was auch immer. Aber es ist nicht so prädominant wie in Suchmaschine, wo man dann sagt, okay, Google, und das war es dann ja eigentlich in den meisten Ländern.

Und Kunden mit denen dann zusammen auch durchaus ein Bild zu entwickeln, zu sagen, okay, was ist davon jetzt für dich spannend für deine Ziele? Und halt auch den Aspekt, und ich glaube, da hat auch Social Media viel getrieben in der Kommunikation, was dann ja auch so irgendwie für mich so ein bisschen in Richtung digitale Transformation, auch von mir aus Content Marketing dann ausgeufert ist, dass man sagt, der große Unterschied ist ja, dass wir jetzt Rückkanäle haben in den meisten Kanälen, in digitalen Kanälen eigentlich immer und relativ schnell merken, wann wir langweilig sind. Was wir halt früher nicht hatten. Also früher hast du halt deine Außenwerbung irgendwie in die U-Bahn gehängt und ob da Leute geklatscht haben oder nicht, hast du ja nicht mitgekriegt.

Heute machst du was und siehst du, da klickt keiner auf meine Google-Werbung. Ja, dann ist die wohl nicht passend. Keiner drückt, gefällt mir bei meinen LinkedIn-Beiträgen. Ja, dann sind die wohl nicht interessant. Und das zwingt einen natürlich mehr, sich damit auseinanderzusetzen. Und ich glaube, das ist etwas, was viele Menschen, die jetzt eher klassisch Kommunikation gelernt haben, erst mal schwierig finden. So sehr stark nutzerfokussiert zu denken. Wobei ich auch andererseits denke, für viele Leute, die aus der Entwicklung kommen, die sollten das eigentlich schon immer gedacht haben. Also wenn ich jetzt an meine Ex-Kollegen dabei stilldenke, ist ja auch schon ein Weilchen her, aber im Endeffekt geht es auch darum zu überlegen, was braucht mein Kunde mein Ding in einem Lager, was braucht der für einen Gabelstapler, was will der für Anwendungsfälle, braucht der einen für draußen, für drinnen und daraus entwickle ich halt etwas und Kommunikation muss inzwischen so ähnlich entwickelt werden.

Hätte sie früher wahrscheinlich auch schon, aber wir haben diese Rückkopplung nicht so stark gehabt. Das ist halt wie gesagt, auch da hast du ein Prospekt gemacht und dann wurde halt verkauft darüber und du konntest ja nicht so schnell mal testen, was wäre, wenn wir den Prospekt anders gemacht hätten. Parallel hätten wir dann 10% mehr, 10% weniger verkauft. Und da geht halt viel mehr. Und ich glaube auch, dass dieses Thema Messbarkeit für viele spannend ist, aber auch noch irgendwie immer eine Herausforderung und sich dann halt auch mit diesen Zahlen auseinandersetzen. Also dieses, sagen wir mal, eher datengetriebene, ist, glaube ich, auch für viele von, und ich argumentiere jetzt mal wirklich eher erst mal aus den Seminarteilen, ankommen, aber auch durchaus für die, die dann Kunden werden, auch so ein Thema, wo man sagt, okay, da müssen wir jetzt mal drüber nachdenken.

Das müssen wir jetzt mal übersetzen. Was bedeutet das? Was ist uns ein Kunde wert, meinetwegen? Und das sind, da greifst du dann auch schon wieder in interne Prozesse ein, letztlich. Das ist auch mal vielleicht so was wie, das können wir auch vorstellen, dass die Kollegin das dann auch gesagt hat, die Christiane, so was wie dieses ganze Silo-Thema, dass man sagt, naja, hier ist der Vertrieb, da ist das Marketing, da hinten ist die Personalwirtschaft. Das ist mir ja als Kunde, wenn ich deinen Facebook-Fan mal komplett egal. Also dann ist mir das egal. Du bist jetzt halt die Otto-Gruppe oder du bist still. Und wenn ich mich bei dir bewerbe, dann ist das, bist du still? Und wenn ich bei dir einen Gabelstapler kaufen will, bist du still?

Und ich habe jetzt kein Interesse, mich noch durchzufragen, welche Kostenstelle hätte denn jetzt bitte hier mal die Facebook-Frage zu kriegen. Da muss man so ein bisschen Sachen auflösen, die halt früher viel, viel strukturierter denkbar waren. Also manche Leute haben Stellenanzeigen gescheit, andere haben Prospekte gemacht und dann hat man die verteilt über verschiedene Kanäle und jetzt hast du halt auch viel Inbound, was reinkommt und da muss der Prozess für vielleicht erstmal etabliert werden. Da haben viele schon geschafft, aber auch noch lange nicht alle.

Ist das den Leuten, die in die Seminare kommen, bewusst oder kommen die mit einer Frage, was ist Online-Marketing und wie kann es mir helfen und dann stellen sie fest, oh jetzt ist wenn ich das machen will, bekomme ich kostenlos dazu die digitale Transformation in meine Silos zertrümmert?

Ja, es ist denen, glaube ich, so unterbewusst klar oder da ist so ein Gefühl dafür. Ich glaube, das würde ich gerne korrigieren, die kriegen es nicht kostenlos dazu, das ist das Problem, das ist dann halt, das ist so eher Arbeit, zieht Arbeit nach sich von der Sache her. Aber man merkt dann an vielen Stellen, dass so das, was früher funktioniert hat, früher klingt immer so ein bisschen blöd, aber was bis jetzt funktioniert hat, dann vielleicht nicht mehr so gut funktioniert. Heißt nicht, dass es gar nicht funktioniert, aber dass man irgendwie dann auch so merkt, okay, hier könnten ja mal Leute miteinander reden, die da eigentlich das nicht unbedingt immer machen bis jetzt, weil es nicht sein musste.

Das ist ja auch nicht schlimm. Das hat halt irgendwie dann so funktioniert und hat gut funktioniert, funktioniert auch für viele immer noch gut. Ist ja nicht so, dass es allen schlecht geht da draußen, was vielleicht auch dann so ein bisschen ein Bremsklotz ist. Aber ich denke, dass sie es schon merken manchmal aus so Seminarteilen, wenn man denen sagt, naja, pass mal auf, du müsstest jetzt eigentlich, da ist ein Mensch, der baut deine Website und dann muss der mit dem reden, der textet deine Website und der muss ja auch mit dem reden, der die Bilder macht. okay, das ist jetzt bei einer Katalogproduktion meinetwegen nicht so anders gewesen. Jetzt kommen aber auf der Website Kommentare. Jetzt muss der wiederum der Kommentar an den gehen, der eigentlich das Briefing für den Text gemacht hat, weil der hat das Produkt-Know-how.

Ach ja, okay, stimmt, ich habe einen Rückkanal. Und das muss dann irgendwie so angegangen werden. Und ich war im, auch so Oktober muss das gewesen sein, auf der Social Media Conference in Hamburg hier auf dem Panel. Da haben wir auch über verschiedene Themen diskutiert. Da ging es auch um Employer Branding, aber auch um Organisationsentwicklung. Da war der Kollege Kolja Kleist von Burda dabei. Und da haben wir dann auch wieder viel über Silos gesprochen. Und eigentlich hat Kolja recht, wir hätten uns mehr streiten müssen den Tag, weil wir uns alle viel zu einig waren, dass Silos der Feind sind. Ich habe andererseits im Nachhinein auch so drüber nachgelassen, das ist auch echt Müll. Wir reden seit fünf, sieben Jahren über Silos.

Und irgendwie ändern tut sich nur nichts. Und da meinte Kolja auch was sehr Kluges, wo er sagte, wir haben ja aber die Silos jetzt nicht erst seit vorgestern aufgebaut, sondern wir haben da ja lange auf hingearbeitet, alles möglichst effizient auszugestalten, dass es halt funktioniert. So, und jetzt muss ich halt, mein effizienter Prozess kann ja auch dazu führen, dass ich jetzt halt sehr gut da drin war, das Falsche zu tun, wenn es blöd läuft. Und ich glaube, da sind wir jetzt, dass wir dieses Aufbrechen von, weiß ich nicht, 30, 40 Jahren Silo aufbauen. Also still zum Beispiel, wenn ich das noch richtig weiß, die sind Jahrgang 1920 gegründet. Viele andere Firmen sind dann halt irgendwie noch älter oder zumindest 50 Jahre alt.

Ich habe mal diesen Moment gehabt mit Hoffmann Kampfer in Alzer, wo ich in deren Villa stand, wo sie ihr Büro hatten. Ich habe gefragt, wer waren hier vorher drin? Weil das Ding halt eher nach 1700 nochmals ausging. Und die so, ja, wir, wir haben das hier gebaut damals. Ach ja, stimmt, euch gibt es schon lange. Mich gibt es seit drei Jahren von der Firma her. Also wenn du so einfach, so 50 Jahre, 70 Jahre Unternehmensgeschichte können ja auch ein Rucksack sein. der einen so ein bisschen bremst. Und ich glaube, das ist so dieses Thema Prozesse, da muss sich was ändern, was manchmal auch sehr langsam nur vorangeht. Und was man dann an so Projekten, wie oft ist es Social Media in meiner Welt früher auch gewesen, so nach dem Motto, okay, wir haben Leute, die rauskommunizieren und wir haben einen Callstand, der was beantwortet.

Jetzt haben wir ein Tool, was beides kann. Also wir haben sozusagen ein W-raus- und rein-telefoniert-Telefon. Und früher haben wir immer nur an eine Richtung gedacht. Und jetzt haben wir sozusagen eins, wo auf einmal so... Und mit jedem Anruf kommt ein Rückruf gefühlt. Das ist, glaube ich, nicht immer ganz einfach.

Nee, das stimmt. Gerade, also jetzt kann ich gar nicht sagen, wo mit Still mal vor 90 Jahren angefangen hat. Also Gabelstapler in der Form wäre es nicht gewesen sein. Aber zumindest haben Sie, glaube ich, die Domäne nicht groß verändert.

Ja, also wie gesagt, ich bin da schon ein paar Jährchen raus auch inzwischen. Habe da immer auch gerne gearbeitet. Denke auch gerne drin zurück. Ich mag auch dieses Maschinenbau-Thema. Und ich glaube, da sieht man es auch ganz gut mit so ein bisschen Halbinnen. aber sehr viel halb auch Außenblick inzwischen. Es ist ja eben nicht nur Gabelstab, das ist ja auch Automatisierung. Du hast ja auch gesagt, eine Bekannte von dir arbeitet da in der Automatisierung. Das sind ja komplette Lager, die da ausgestattet werden, inklusive der Planung, inklusive, also es ist ja wirklich tief mit der Wertschöpfungskette des Unternehmens verbunden, die dahinter steht. Sag mal, Logistik bedeutet ja, möglichst schlanke Prozesse.

Da kommen Ware rein, die muss reingebracht werden. Es muss intern mal wegen jemanden beliefert werden mit Waren. Dann gibt es irgendwie da Produkte, die produziert und fertig sind. Die müssen rausgehen in Versand. Und diese ganze Supply Chain, die wird ja dann halt auch damit durchdacht. Und die ist ja auch in vielen Teilen digitalisiert. Und ich gucke wirklich sehr stark auf das Kommunikationsthema, merke aber auch, dass in meinen Seminaren sitzen dann oft Marketingleute. Und das sind oft auch so One-Woman-One-Man-Armies von Mittelständlern mit noch einem kleinen Team, die sich um alles kümmern müssen. Vom Sommerfest über die Weihnachtsgrußkarten, über die eine, zwei große Messen im Jahr und alle paar Jahre den Internet-Relaunch.

Und dann sollen die noch nebenbei LinkedIn machen und Facebook und ich weiß nicht was. Und auch noch immer bedenken, dass SEO-mäßig die Texte gut sein müssen. Das ist schon echt ein Brett.

Ja, das stimmt. Dazu, ich habe vor einigen Wochen das Interview mit dem Geschäftsführer vom Archäologischen Museum Hamburg geführt. Und er hat genau das auch gesagt. Und er hat gesagt, für den ist Digitalisierung reiner zu gewinnen gewesen. Weil im Prinzip für dieses ganze Online-Thema sind einfach neue Stellen geschaffen worden. Die machen das, die gab es vorher nicht, aber das Alte ist nicht weggefallen dadurch. Also das fand ich total motivierend, weil man immer nur denkt, Digitalisierung tötet Arbeitsplätze. Also es gibt auch die Positivbeispiele, wo es eben nicht so ist. Also worauf ich eben hinaus wollte, es gibt halt diese Jahrzehnte, teilweise Jahrhunderte alten Firmen, die immer noch genau das tun, was sie schon seit jeher getan haben.

und ich glaube, für die wird das verdammt schwer, dieses Umdenken, Silos aufbrechen und so weiter. Ich habe andersrum den Felix Menten von Wer liefert was interviewt. Die sind ja auch jetzt fast 100 Jahre alt als Unternehmen, haben sich aber mehrfach radikal transformiert. Die haben angefangen, Kataloge zu drucken und haben davon gut gelebt. Heute würde man damit kein Blumentopf mehr gewinnen. Das heißt, die sind jetzt zu einem reinen Online-Marktplatz geworden und haben halt irgendwie es geschafft, das ganze Unternehmen hinzunehmen. Da sind natürlich irgendwo Leute auf der Strecke geblieben, erklärt er auch ganz gut, aber es gibt halt auch viele, die da mal vor vielen Jahren Drucker gelernt haben und heute die Seher-Kampagnen führen.

Vielleicht ist das sogar einfacher. Also wenn sich durch die Digitalisierung meine ganze Branche eigentlich irgendwo wegentwickelt und ich als Unternehmen gezwungen bin, unterzugehen oder mich zu transformieren, vielleicht ist das noch einfacher.

Vielleicht dümpelst du sonst nur so ein bisschen. Also es gibt ja auch, ich glaube, wenn man sich so Branchen anguckt, in Deutschland oder wahrscheinlich auch weltweit, es gibt ja immer diesen wunderbaren Technology Hype Cycle von Gartner. Also wie weit ist welche Technologie aktuell? Und das könnte man ja dann noch weiter runterbrechen auf Branchen. Das hat die Leute, glaube ich, mal für die Pharmaindustrie gemacht. Das hatte ich mal irgendwann gesehen. Das habe ich auch immer noch gern als Chart so dabei oder als mal eben auf Flipchart gemaltes Beispiel, wo man dann sehr schön sieht, naja, da waren halt Medienhäuser schon ganz am Ende dieser Skala und wussten eigentlich schon, wo der Hase läuft.

Was kann Facebook, was kann Facebook nicht, so zum Thema Social Media. Und ganz am Anfang dieser Situation, die ja am Anfang so eine Art, ja, so ein Berg erstmal ist, so, wo du vorstehst als Firma, da haben sich Pharma, Versicherungen, Banken halt gefragt, okay, muss ich, soll ich, kann ich, darf ich, möchte ich. Und wenn ich diese Frage mir halt stellen muss, weil es ist halt Brot und Butter und friss oder stirb, dann muss ich halt reagieren, wie du schon sagst. Wenn es mir eigentlich noch ganz gut geht und ich, sag ich mal so, morgen nicht sterbe als Firma, wenn das Internet ausgemacht wird, aber 80% weniger Umsatz macht, wenn die eine große Messe nicht wäre und die andere große Messe auch nicht, dann ist ja auch klar, dass ich jetzt auf das Thema Online nicht so den Fokus lege, sondern dass das so ein Ding ist, und das ist auch was, was ich kritisch sehe, oft ressourcenmäßig sehr schwach ausgestattet wird, noch, weil es halt auch noch nicht die Wichtigkeit hat.

Das wird so nebenbei, sagen wir mal, fast schon stiefmütterlich behandelt. Dann kommt da auch nicht so viel bei rum und denkt man sich, oh ja, siehst du, bringt doch nichts. Ja gut, weil du halt 10% der Energie reinsteckst, dann wäre es schon verwunderlich, wenn es 90% des Resultats macht. Aber in dem Moment, wenn ich merke, das andere geht gar nicht mehr. Also guck dir in einer Branche an, wo meinetwegen Sachen verboten werden, also hier, Tabak wäre ja vielleicht ein Beispiel, ich darf gar keine Werbung mehr machen, das wird immer weniger erlaubt, immer weniger erlaubt, immer weniger erlaubt, dann muss ich mir halt andere Sachen überlegen. Oder ich sage halt, ja gut, das war's, danke, ich mache ab sofort Kaugummis.

Und das ist glaube ich wirklich, das ist natürlich in der Situation, das macht ja keinen Spaß. Aber dann muss man natürlich aktiv werden. Während, wenn es einem noch gut geht, dann guckt man mal halt so ein bisschen. Und vielleicht ist das auch das, das meine Geschäftspartnerin Sven ja immer ganz gerne, so dieser Punkt, sich dann auch zu überlegen, eher aus der Stärke raus zu agieren und zu sagen, pass mal auf, ich habe jetzt hier noch, mir geht es ja eigentlich noch gut, aber ich merke, hier ändert sich was, ich muss mir das angucken, ich muss mir das ernsthaft angucken und nicht so, sag ich mal, so zwischen 17 Uhr abends und 19 Uhr oder morgens, bevor das Telefon mit normalen Geschäften losgeht und klingelt, sondern wirklich auch mit Ressourcen, die dafür bereitgestellt wäre mit einer Ernsthaftigkeit, auch mit einer Rückendeckung von oben, nenne ich es jetzt mal zusammenfassend, das sollte ich doch lieber dann tun und mit dem Umfang, als wenn ich so darstelle und denke, okay, du hast jetzt noch zwei Schuss und wenn die nicht sitzen, dann hat der Bär dich gleich und frisst dich. Also das ist so ein bisschen, glaube ich, das ist oft, wo die Firmen dann in den Seminaren oder die Vertreter von den Firmen dann ja auch stehen, so ja, eigentlich und wir könnten und wir müssten, das ist aber auch viel, stimmt, Objektiv ist es viel. Auf viel ist die Antwort immer dann Fokus und sich überlegen, was zuerst.

Und ich glaube, das zieht sich für mich wirklich wie so ein roter Faden durch die meisten Organisationen. Mittelgroße, auch durchaus größere.

Und du hast gerade mit den Versicherungen gesagt, da habe ich einerseits Leute von der Allianz kennengelernt, die eine große Venture-Capital-Sparte haben und wirklich proaktiv gucken, wo kann sich die ganze Versicherungswirtschaft hin entwickeln. Wenn man da in die großen Technologietrends guckt, weiß man nicht. Also glaube ich schon, dass da noch vieles passiert, was wir uns heute nicht vorstellen können, auch so Richtung Fintechs und so. Dann habe ich andersrum auf einer Veranstaltung jemanden aus dem Vertrieb von einer anderen, auch relativ großen Versicherung getroffen. Der hat gesagt, ja, unser Vorstand sagt, wir haben zwei Weltkriege und zwei Währungsreformen überlebt. Wir werden auch die Digitalisierung wegstecken.

Ich weiß nicht, ob es die in zehn Jahren noch gibt.

Das ist eine Frage, wie er auch wegstecken deutet.

Das flang jetzt nicht durch, dass sie da besonders viel Gedanken drauf verschwenden.

Ja, das ist ja immer so dieses Spannungsfeld zwischen, das wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. einerseits, man ist ja auch irgendwie so hype-anfällig und es ist ja auch cooler, jetzt einen Vortrag zu halten, zu sagen, ihr werdet alle digitalisieren oder sterben, als zu sagen, Digitalisierung könnte Sachen ändern, das ist halt einfach nicht so griffig von der Sache her. Aber passt für mich schon auch in die Argumentation, sich damit auseinanderzusetzen und dann das ist ja auch okay, wenn ich jetzt wieder mit meinen Seminaren komme, zu sagen, ich, wenn dann ein Geschäftsführer von einem durchaus großen Unternehmen sagt, pass mal auf, ich verstehe das alles nur so halb. Ich habe das alles auch selber nicht. Ich benutze Google, Haken dran, klar, geht gar nicht ohne, kann ich mir nicht vorstellen. Ich finde mein Smartphone super, mache ich gerne. Ich habe ein paar Apps installiert, alles super, WhatsApp privat, herzlichen Glückwunsch. Ja, Xing habe ich so ein Profil, aber ist nicht so meins. LinkedIn weiß ich nicht, ist irgendwie, ja, gar nicht mit und Facebook ist komplett fremd für mich. Aber ich muss das jetzt einmal von dir erklärt kriegen.

Weil ich hier dafür zuständig bin, ein Unternehmen mit ein paar tausend Leuten zukunftssicher zu machen. Und ich habe da zwei Bilder. Das eine von dem hatte ich, glaube ich, schon erzählt. Dieser Mensch von den Frankfurter Stadtwerken, von wegen Abenteuer kopieren, der meinte zu mir, Herr Peek, ich verstehe das alles nicht, was Sie hier heute Vormittag erzählt haben. Und das ist echt ein Problem, weil ich halt schon seit 40 Jahren in der Firma bin und das kann jetzt ja nicht nur am Alter liegen hoffentlich, sondern ich habe meine Azubis und die machen Sachen, die ich nicht begreife. und ich weiß nicht, was passiert, wenn ich ihnen das Smartphone dann wegnehme, den Azubis, sind die dann produktiver oder unproduktiver? Also fokussiere ich die dann, weil die komplett in den Wolken hängen mit Smartphone oder hacke ich denen sozusagen sinnbildlich eine Hand ab, weil die könnten nämlich ansonsten Technologien, die ich gar nicht kenne, einsetzen, um Informationen zu beschaffen, von denen ich gar nicht weiß, dass sie mir fehlen.

Und diese Unsicherheit, das hat man eben sehr stark gemerkt, das war schon irgendwie blöd für ihn, weil er sonst sehr lebenserfahren war und ja auch viele Sachen sehr gut einschätzen konnte, sehr erfahren war, sehr lange in der Firma. Und ein anderer hatte halt auch so ähnlich ein Bild gebracht, wo er meinte, naja, ich will jetzt nicht als der Geschäftsführer gelten, auch angestellter Geschäftsführer, nicht um den Inhaber, der als alle anderen anfing, Dampfschiffe zu nutzen, weiter gesagt hat, Segeln hat uns auch schon durch zwei Weltkriege gebracht. Sondern ich möchte halt der sein, der das Thema Dampfschiff kommt, Digitalisierung kommt, sich anguckt und sagt, müssen wir? Ja, nein, müssen wir jetzt? In welchem Umfang?

Wir müssen uns damit auseinandersetzen. und dieses Kopf in Sand hat, glaube ich, weiß ich nicht, wir waren alle nicht dabei, also ich zumindest nicht, als das Dampfschiff kam, ich war auch nicht dabei, als das Fahrtfernsehen kam und ich glaube auch, dass es eine schwierige oder spannende Diskussion gewesen sein wird, als der erste Vertriebler von Zeitungen auf einen Kunden zugegen und gesagt hat, ich habe eine lustige Idee, du gibst mir Geld dafür, dass ich deinen Namen auf die letzte Seite meiner Zeitung schreibe, der wird auch nicht sofort gesagt haben, jeder wird sofort gesagt haben, großartig und jetzt passen solche Optionen halt, wie wir es vorhin schon sagten, halt eher im Stundentakt sozusagen auf uns ein und nicht unbedingt alle paar Jahre.

Ja, ich glaube, das ist genau das Problem, dass man früher einfach viel Zeit hatte, sich irgendwo auf eine Änderung einzustellen und heute kann das sein, dass man sie verpasst hat, bevor sie einem das Genick gebraucht hat.

Ja, also Genick Pro ist ja schon sehr, sehr fatal. Selbst wenn ich sage, ich habe ein Relaunch-Projekt von einer Website, sagen wir mal ein Jahr. zwischen der ersten Überlegung, wir könnten mal wieder einen Relaunch machen und dem Live-Gang. Das halte ich jetzt für nicht unrealistisch, dass man da irgendwie mal ein Jahr in der Firma schon plant und tut und macht. Dann kann das ja sein, dass in der Zeit einfach, sagen wir mal so, zwei grundlegende Sachen geändert haben oder drei. Ja, also jetzt wäre dann vor ein paar Jahren auf einmal, ich mache mal einen Relaunch, mein Konzept ist fertig. Ja, und ich habe da irgendwas gesagt, ich baue da Share-Buttons ein von den Social Networks und kaum gehe ich live, kommt Google Plus um die Ecke und muss ich das jetzt einbauen.

Gut, im Nachhinein wissen wir, hätte ich wahrscheinlich nicht mehr sparen können. Dann wäre der nächste Button WhatsApp gewesen, meinetwegen brauche ich den, ja, nein, vielleicht. Was hat sich mit Google geändert? So viele, also ich finde es super spannend, aber ich bin halt auch so eher Marke neugierig und hey, was macht das? Wie können wir das einsetzen? Ich kann es mir auch vorstellen, dass es für andere Leute, die halt auch viele Baustellen haben, natürlich auch einfach nur anstrengend ist. So diese ganzen, also ein ehemaliger Kollege von mir nutzte immer gerne das Beispiel des Balancieren, sondern des Genelierens und meinte, naja, weißt du, du hast ganz viele Bälle in der Luft und alle finden es beeindruckend.

Je mehr Bälle, desto beeindruckend. Aber auch, es klatscht gar keiner mehr, wenn auch nur einer runterfällt. Ja, und das ist so ein Bild, was bei mir eigentlich hängen geblieben ist. Und ich glaube, dass viele Marketingleute oder dann halt auch Geschäftsführer und andere leitende Funktionen einfach gezwungen da sind, mehr zu jonglieren und auch einfach auf mehr Unsicherheit zu agieren. Oder sich halt Leute zu holen, die die Themen analysieren. Und das kannst du halt intern oder extern. und die Ressourcen intern aufzubauen. Hast du das Geld? Hast du die Zeit? Kriegst du die Leute überhaupt? Das sind ja auch alles Fragen, die auch so mit Hand in Hand gehen. Und das finde ich total spannend.

Ja, auf jeden Fall.

Und auch, was du vorhin sagst, ich glaube, da werden Jobs entstehen, aber an anderen Stellen, wenn wir eher auf den Produktion, Automatisierung, Effizienzsteigerung in der Produktion, Robotik teilgucken, dann werden da halt auch viele Jobs weggehen. Also wir kennen doch alle diese Facebook-Videos, oder ich kenne sie zumindest. Ich denke, du wirst ja auch schon immer mal im Stream sehen, wie ganze Häuser, also wie praktisch das Pflastern von Straßen oder das Legen von Ziegelsteinen halt von Maschinen erledigt werden. Und da ist dann auch so ein Ding, wo ich so denke, okay, krass, da ändert sich jetzt mal was. Also würde ich nochmal Drucker lernen? Weiß ich nicht. Ja, vielleicht, weil das wird ein super interessanter, kleinteiliger Handwerksberuf sein.

So wie es in Hamburg auch noch ein paar Leute garantiert gibt, die Handarbeit, Maßschuhe fertigen. Aber damit hast du nicht mehr tausend Leute in Lohn und Brot in Hamburg. und Dachdecker könnte ich mir auch vorstellen, dass da Drohnen da einfach die Dinger mal aufs Dach fallen lassen und passt dann auch.

Ich weiß, dass das Kiekebergmuseum gerade einen Auszubildenden sucht, um diesen Stellmacherberuf neu auszubilden, weil es, glaube ich, nicht einen Amtierenden mehr in Deutschland gibt und die aber so eine komplette Werkstatt haben und sie haben gerne einen Menschen in Deutschland noch, der das kann.

Und ich glaube, wenn du einer in Deutschland bist, der das kann, dann ist das egal, ob das halt 100 Meter Lauf sehr schnell ist oder halt Reetdächer oder was auch immer, Böttcher sein und Fässer. Also irgendwie wird auch garantiert immer jemand teuren Schnaps in gute Holzfässer füllen wollen oder Wein. Aber es ist halt dann irgendwie nicht mehr Massenmarkt.

Ja, genau. Es gibt diese Übergangsphase, wo es noch viele können, aber wenig das brauchen.

Ja, das ist halt blöd.

Es würde mich noch interessieren, wir sprechen schon sehr lange, ich muss gleich mal zum Ende kommen, dieses Konzept, dass früher eigentlich eine Abteilung irgendwo outbound war und eine andere Abteilung inbound, so dass Callcenter und die Leute den Katalog gemacht haben und dass die jetzt im Prinzip auf einmal eine Abteilung beides machen muss. Das passt so ein bisschen zu meinem Bild, also wir haben ja so IoT, Internet der Dinge Schwerpunkt und also ich glaube, das ist so ein bisschen wie Online-Marketing vor ein paar Jahren, dass das noch nicht so richtig, die meisten Leute können sich darunter nichts vorstellen. Und ich finde, dass dieses Bild gerade super passt, weil das ist jetzt nicht bezogen auf Marketing und Kommunikation, aber es sind halt meine Produkte.

Früher habe ich Produkte gebaut und verkauft und im Prinzip wusste ich danach nicht, was damit passiert. So, jetzt habe ich das bei Apps schon so ein bisschen, dass die irgendwie mehr Analytics nach Hause senden und ich weiß, wie viele aktive Installationen habe ich. morgen verkaufe ich irgendwelche Produkte und die können mir Informationen zurückliefern. Das heißt, dieses Thema werde ich mit meinen Kunden in Zukunft auch haben, dass die auf einmal Produkte haben, von denen sie Feedback kriegen. Worüber sie ja auch einen neuen Feedback-Kanal haben, wenn ich ihn nutze, ist das ein riesen Vorteil. Wenn ich ihn nicht nutze, verschenke ich aber auch Potenzial. Zumindest werden das die Konkurrenten nutzen.

Jetzt die Frage, kriegst du denen das auf eine Weise vermittelt, dass sie die Vorteile sehen? Also was erzählst du deinen Seminarteilnehmern, damit sie dieses Konzept für sich anwenden können?

Also ich probiere es nach bestem Wissen und Gewissen. Ich bin auch selber ein sehr zahlengetriebener Mensch, bilde ich mir immer ein. Ich mag so dieses Controlling und Steuern, so dieses, hey, da passiert was, gucken, was können wir ändern. Und das finden dann Menschen in Seminaren, glaube ich, auch meistens sehr spannend, sind auch immer auf der anderen Seite auch immer so als Menschen, die auch vor Rechnern sitzen und nicht nur sozusagen, also auch Kunden manchmal sind und ja nicht nur Verkaufende oder Marketing, Werbetreibende, auch ein bisschen spooky, scary, wie auch immer. Also IoT ist ja auch eigentlich cool. Andererseits auch, okay Alexa, schön, dass du das Licht ausmachen kannst, aber hörst du mir die ganze Zeit zu?

Also es ist ja sehr ambivalent, glaube ich, gerade in Deutschland das Thema. Ja, gerade so die Konsumdinge sind sehr stark. Und dann halt, wenn die Leute sagen, pass auf, du kannst hier lernen. Das ist ja eigentlich was, wo ich vorhin sagte, naja, blöd, keiner klatscht und ich kriege es mit. Oder alle finden es blöd und ich kriege es mit. Ätzend, aber gut, früher wäre es so gewesen, alle finden es blöd, ich kriege es nicht mit, keiner kauft mein Produkt, jetzt kann ich halt darauf reagieren. Das sehen halt auch immer Leute ein, aber man ist noch nicht ganz dafür bereit, vielleicht das auch dann umzusetzen. Also ich glaube, es wird auch zu oft werden halt noch Daten erhoben, um sie einfach mal zu haben und so richtig die Schlüsse draus zu ziehen.

Also wer das macht, der ist schon echt gut. Also dieses, was dann immer so liebevoll, hier so Bild, Measure, Learn oder so genannt wird. Also hier ist eine Hypothese. Meine Hypothese ist, dass wenn ich das mache, dann wird das passieren. Und wenn ich mehr davon mache, passiert mehr davon. Das ist gut für mich. Das ist eine Hypothese, kann man ja testen. Und vielleicht ist es ja auch nicht so. Und dann bist du auch schnell wieder bei diesen Meta-Ebenen-Themen. So viel in Wegen, ja, Fehlerbereitschaft, Fehlerkultur. Und ich glaube immer noch, dass bei großen Unternehmen dieses, das hat jetzt nicht geklappt, schade. Aber ist ja nicht schlimm. Also ist ja keiner gestorben. Wir sind jetzt ja halt nur irgendwie 5000 Euro ärmer, aber auch 5000 Euro schlauer.

Und wir wissen jetzt, was geht, dass das noch nicht überall so verbreitet ist. Und ich glaube, das wird auch noch mal ein bisschen dauern, bis es ankommt, bis halt auch solche Daten genutzt werden. Und das ist ja auch vielleicht, auch passend zu dem Rest der Diskussion, den wir jetzt schon hatten, das ist ja auch so viel an Daten, was jetzt generiert wird. Da kommt ja auch noch mehr, was sich auswerten könnte. Und wenn du dann irgendwo so zwischen, ich komme nicht dazu und ich weiß auch nicht so richtig, was das bedeutet, was ich da in meinetwegen Google Analytics von meiner Website oder auch von meinen Apps sehe. Wenn ich in der Phase sozusagen festhänge, dann kann ich mir auch umso weniger noch Gedanken machen, okay, was könnte ich jetzt testen, was könnte ich jetzt ändern und wo kann ich vielleicht auch mal ganz einfach angucken, gibt es da irgendwie Zusammenhänge.

Leute, die das machen, tun auch viel jenes und dann eben nicht nur eine Korrelation, sondern auch vielleicht auch eine Kausalität im besten Fall. Also Marketing aus meiner Sicht wird sehr, sehr datengetrieben. Und wenn du das jetzt eher die letzten 20 Jahre mit Bauchgefühl gemacht hast, dann ist das nicht dein Favorit, dass sich das ändert. Ja, und ich glaube, die Daten sind was Cooles. Das wissen auch alle, glaube ich. Und das Schöne ist auch, Daten kann man ja so schlecht widersprechen. Also eine Zahl ist eine Zahl. Und wenn ich sage, 2 plus 2 ist 5, dann sagst du nein. Und alle anderen geben dir recht. Ja, aber wenn ich jetzt sage, du, blau ist schöner als rot, jetzt für das Logo von euch, sagst du, ja, nö, sie haben jetzt hier schwarz mit ein bisschen rot, finden wir geil, dann haben wir beide eine Meinung.

Und das ist, es gibt so diesen, ich glaube, es ist von Joe Peluzzi, der Satz, don't bring, geh nicht mit Bauchgefühl zum Datenfight. Das ist irgendwie so ein Zitat aus, glaube ich, The Untouchables mit Kevin Costner. Geh nicht nur mit dem Messer zu einer Schießerei. Und da ist, glaube ich, auch viel dran. Und wenn die einen halt sehr datengetrieben sind und die anderen halt noch sehr aufs Bauchgefühl hören, dann ist das halt auch wieder so eine interne Diskussion vielleicht. Und das, um es nochmal am Ende zu beantworten, ich glaube, das verstehen Seminarteile, welche ich erlebe, die gucken auch viele, gucken schon ihre Zahlen mehr oder weniger unregelmäßig. Du siehst aber bei vielen auch immer noch Fragezeichen, was bedeutet das genau?

Fokus ist da auch ein Thema. Also ich nehme jetzt mal das Beispiel Analytics, da stecken so viele Zahlen drin und 90 Prozent, von denen sind wahrscheinlich unwichtig in der aktuellen Situation, die ich gerade mir angucke. Ich bräuchte vielleicht nur drei oder vier oder fünf. Und diese Zahlen irgendwie auf eine Übersicht zu bringen und dafür dann aber auch regelmäßig raufzugucken und mir nicht nur heute anzugucken, dass ich gestern 5000 Besucher auf der Seite hatte, sondern auch zu überlegen, okay, sind das mehr, sind das weniger? Ändert sich irgendwas? Kaufen die mehr, kaufen die weniger? Bei einer App-Nutzung sagst du eben auch die aktiven Nutzer, okay, schön, hier sind mehr aktive Nutzer, jetzt muss ich im nächsten Schritt vielleicht auch nochmal gucken, Sind die bereit, mich weiter zu empfehlen? Wie kriege ich das gesteigert?

Und das ist für mich als ehemaliger Drucker auch total spannend. Also ich konnte, glaube ich, damals nicht groß AB-Tests mit unseren Kunden machen, weil das heißt halt Maschine anmachen, produzieren, Maschine ausmachen, was zweites produzieren, das war sehr aufwendig und sehr teuer. Und ich denke halt immer, wenn ich auch Seminarteilnehmer was erkläre, stellt euch vor, ihr seid Google oder Facebook, ihr habt jeden Tag tausende von Besuchern, sogar schon hunderttausende Besuchern, die gewisse Sachen bei euch suchen bei Google, denselben Suchbegriff und ihr könnt einfach mal ganz schnell der Hälfte das hinhalten und der anderen Hälfte das. Und ihr kriegt super schnell ein Feedback, was geht und was geht nicht.

Jetzt hat nicht jeder Mittelständler mit vielleicht dann eher 1.000 Besuchern am Tag als 1.000 Besuchern in der Minute genau diese Chance, aber er kann ja trotzdem sich überlegen, wie könnte ich kleine Testszenarien aufbauen, um vielleicht in zwei Wochen was zu lernen, in vier Monaten was zu lernen, was Google in vier Minuten gelernt hätte. Und das ist für mich auch so ein Ding, ich glaube, dass ich da Marketing irgendwie, da glaube ich dran, was ich auch oft von anderen schon gehört habe, dass dieses Thema, verstehe Daten, sei so ein bisschen zahlengetrieben, dass das halt auch neu ist. Und wenn ich an meine alten Marketing-Profs von früher denke, der eine war eher Vertriebler, der hat schon auf seine Zahlen geguckt, vor allem auf den Umsatz, und der andere war halt Werber.

Und der hat halt geguckt, dass das eine geile Kampagne ist und das Produkt muss halt geil sein, das muss dem Kunden gefallen. Ich glaube, der hat aus dem Bauch raus vieles gemacht, was man jetzt probiert, auch strukturiert zu machen. aber ich würde den jetzt nicht unbedingt als Excel- und Zahlenschubser mir vorstellen und das muss man glaube ich heute schon eher sein da ändert sich halt auch wieder was also du musst als Marketing-Mensch und was dann vielleicht mal da zusammenbrechen oder runterbrechen und zusammenfassen einerseits mit den anderen Kindern spielen aus den anderen Silos was nicht wehtut, aber was man nicht gewohnt ist und dann musst du vielleicht auch mal deinen eigenen Ansatz so ein bisschen vielleicht auch hinterfragen um einfach durch den Tag zu kommen, weil du so viele Optionen hast und dann nur aufs Bauchgefühl zu sagen, ja Mensch, hier Facebook ist nichts für mich, weil oder LinkedIn muss ich unbedingt machen,

weil, das finde ich

dann schwierig. Da würde ich halt immer lieber nochmal gucken, sag mal, habe ich irgendwie eine Quelle, die ich da schnell anzapfen kann, wie zum Beispiel irgendwie eine Schnittstelle zum Werbekonto, wo, hey, guck mal, hier sind echt 5000 Leute, die scheinbar so sind wie meine Kunden, mache ich mal was mit denen. Und das ist, glaube ich, auch nochmal was, so dieses schnelle, agile Reagieren, das musst du halt auch können. musst du lernen, wenn du es noch nicht kannst.

Ja. Ja, das ist auch für Softwareentwickler nicht einfach so. Klar, die modernen Webentwickler sind alle irgendwo agil und so weiter.

Ich habe letztens, zeige mir das einmal noch einfacher, ich habe ein Kunde den Satz, da haben wir auch alle gelacht am Tisch, als den einer sagte, ja, agil ist so ein bisschen das neue Bio. Das will halt jeder. Es ist so, jeder macht agile Projekte. Nur dann ist das wirklich agil oder steht da nur agil drauf und im Endeffekt ist es doch nur irgendwie hier Wasserfall, Gantt-Diagramm, im Kopf und dafür kleben wir irgendwie Post-its. Post-its an die Wand genagelt, herzlichen Glückwunsch, aber im Endeffekt im Kopf noch Gant-Diagramme und Meilensteine.

Ja, das erlebe ich halt auch, wenn ich irgendwo in Kunden Projekte reingucke und da mitarbeite. Oft ist das nur ein Etikett. Okay, ich würde gerne zu den Abschlussfragen kommen, aber eine habe ich noch einfach, weil ich es spannend finde. Die Leute, die zu dir in die Seminare über Online-Marketing kommen? Kommen die über Online-Kanäle? Also machst du Google AdWords? Ja.

Ich muss da einmal, also das ist eine supergeile Frage. Kann ich auch gleich mit zwei Insights vielleicht beantworten, die nicht so online sind. Ich muss da eine Sache nur mal dazu noch erläutern. Wir selber machen ja gar keine Seminare. in dem Sinne noch. Untertitelung des ZDF für funk, 2017 ... oder externe Seminar-Anbieter. Und dann wird halt aus dem ausgesucht. Und da ist auch digitale Transformation auch stark mit dabei. Also wenn wir selber Webinare machen, so für uns selber Lead-Generierung und Adress-Generierung oder Qualifizierung von bestehenden Adressen, da setzen wir schon sehr stark auf online. Auch LinkedIn-Ads und Facebook-Ads und was man alles Tolles machen kann. Das könnte ich auch sicherlich als Seminar-Anbieter nutzen.

machen die auch schon in vielen Stellen, aber ich habe so gerade ein, zwei Seminaranbieter von denen, mit denen wir viel zusammenarbeiten. Ich glaube, wenn ich da die Gruppe fragen würde, sag mal, ihr habt doch hier auch so einen Flyer von denen. Ich weiß nicht, ob du das auch kennst, aber ich kriege auch von ein paar von den Anbietern, manche von denen wir auch arbeiten, andere, wo wir so drin gelandet sind, weil wir auf einer Konferenz waren. Also wir arbeiten hier mit zehn Leuten, die meisten von denen waren schon mindestens ein, zwei Mal auf Konferenzen bei verschiedenen Anbietern. Ich kriege hier zum Teil vom selben Anbieter fünf Briefe am Tag. Und ich glaube ja daran, dass Menschen und Firmen nicht komplett blöd sind.

Das muss sich ja irgendwo lohnen. Also zumindest muss es sich nicht so schlimm nicht lohnen, dass die Firma davon pleite gegangen ist. Und die machen halt beides. Da sind wir auch wieder bei der Transformationsgeschichte.

Ja.

Und dieser Prozess, der Personaler muss was freigeben oder du musst deiner Chefin was zeigen und sagen, ich würde ganz gerne, der ist halt immer noch da. Nicht in allen Unternehmen wahrscheinlich, aber in vielen. Und deswegen ist es auch sinnvoll, regelmäßig mal einen Printflyer oder so auf die Menschheit loszujagen.

Das muss ich da auch mal beim Schaden sprechen. Okay, cool. Dann würde ich sagen, kommen wir mal zu den Abschlussfragen. Ich kann ja bei dem Podcast leider nicht messen, wann die Leute abspringen. Ich sehe die Downloadzahlen, ich weiß aber nicht, wie lange sie hören. Ich glaube, dass wir heute schon sehr lange dabei sind. Thema Digitalisierung. Was ist so für dein Unternehmen das größte Thema, das du in der nächsten Zeit angehen willst?

Für uns selber ist es auch immer noch das Datenthema. Also ich würde gerne noch mehr aus den Daten, die wir haben, machen. Also CRM, Website, wie kann ich die miteinander reden lassen? Wie kann ich mir daraus was Schlaues bauen? Also wir sind so ein bisschen, ich glaube so Schuster und schlechte Schuhe ist ja das Sprichwort. Was wir für Kunden machen, das halt für uns selber auch nochmal mehr zu machen. Weil am Ende, was ich vorhin zu Ressourcen sagte, gilt bei einer 10-Mann-7-Jahre-alten-Firma halt auch. Dass man dann immer, wenn das Telefon klingelt, dann sagt, oh ja, klar, kümmere ich mich schnell drum. Und dann fällt was anderes hinunter. Also ich glaube, dieses Datenthema, Daten miteinander reden lassen, das ist für mich total spannend.

Und daraus dann irgendwie wieder Werbekanäle effizienter steuern oder Inhalte auf der Website nochmal anzupassen. Ich glaube, da sind wir schon gut, aber da ist noch Luft garantiert. da muss noch Luft nach oben sein. Das wäre so irgendwie ein Thema. Und vielleicht auch mal wirklich gucken, was so die Trends dann bringen. Also mein Kollege Felix hatte gestern mit uns intern in den Chat was reingeworfen, meinte so, hey, hier, sag mal, wir sind doch beide zwischen Weihnachten neu im Büro, wollen wir uns mal hier dieses 80-Seiten-PDF reinschaufeln und mal überlegen, was das für uns bedeutet, wenn man zum Beispiel über Maschinenlernen redet. Wie könnten wir, können wir irgendwie, weiß nicht, macht das und das für uns Sinn?

Einfach auch so ein bisschen mal die Sachen, die vielleicht in zwei, drei Jahren dann kommen werden oder größer sein werden. Also Bitcoin ist durch als Thema, das haben wir jetzt alle gehört, dass es das gibt. Aber was macht Blockchain zum Beispiel mit, keine Ahnung, Seminar? Da gibt es da ganz andere Möglichkeiten. Macht Webinar, Blended Learning, das sind so die Sachen, die ich gerade ganz konkret für uns sehe.

Spannend. Ist das ein PDF, das ich verlinken kann?

Kann ich dir gerne noch raussuchen. Das ist, glaube ich, gegen eine E-Mail-Adresse zu kriegen. Ich habe es mir runtergeladen. Die Landingpage kann ich dir gerne rüberwerfen.

Ja, cool, dann verlinke ich das im Artikel. Das ist bestimmt für Leute, die hier zuhören. Wie hältst du dich aktuell in Richtung Digitalisierung? Was liest du, was hörst du?

Wirklich sehr viel Facebook immer noch relativ streamen. Wen kenne ich so bei Twitter auch? Wo werden mir Artikel rüber geflammt? Ich habe gar nicht so die festen Abos. Also ja, ich habe irgendwie schon feste Abos natürlich auch von Medien, aber ich habe jetzt, und das ist für Seminarteilnehmer auch immer so ein bisschen das Ärzte, die würden von mir immer gerne die eine Buchempfehlung oder die zwei Blogs. Und ich so, naja, das kann man so, finde ich schwierig. Also zum Thema Recht, hallo Nina Dirks, schönen Gruß, du hast einen tollen Blog. Also die ist dann für Thema Recht für mich schon gesetzt, aber so zu den Online-Marketing-Themen, das ist so breit. Und dann brauchst du mal einen, der jetzt eher was technisch macht, dann guckst du halt ganz woanders. Oder kriegst du einen Impuls von einem, der jetzt wirklich sehr zahlengetrieben ist. Kann ich dir auch gerne nochmal ein paar Links rüberwerfen. Also irgendwie hier Occam's Razor finde ich für das zahlengetriebene. Der eine findet, dessen Namen ich immer nicht aussprechen kann. Der ist auch großartig für das sehr zahlengetriebene. Google Tag Manager und so total toll.

Die Kollegen von Ataxo mit ihrem SEO-Trainee finde ich auch super, weil die einfach ein sehr breites Bild, auch ja auch von Leuten, die dann relativ neu in so einen SEO-Job reinkommen, gute Gelegenheit, um Basics nochmal zu erklären, auch sich die Nummer anzugucken. Und man sagt, dass du es ja auch ein paar Sachen bestätigt gekriegt hast von einem, der mir erzählt, ja, du hast recht, Nils, du beißt es schon, aber ich sage es dir auch nochmal, fühlt sich auch nicht so verkehrt an. Ja, und dann ist es wirklich der Mix, was pumpt sozusagen hier zehn Leute, die hier zusammenarbeiten, was pumpen die in unsere internen Slack-Channels als Fundstücke im Netz da draußen, was sehe ich selber bei LinkedIn, bei Facebook.

Meine Freundin arbeitet jetzt eher auch so im Bereich Internet of Things und Automatisierung und Produktentwicklung. Da kriege ich auch irgendwie ganz spannende Impulse, was eigentlich nicht mein Thema ist. Und TED-Talks ohne Ende, wenn ich die Zeit habe.

Ja, gut, Zeit.

Da waren wir wieder.

Okay, cool. Ja, aber wenn du mir die Links schickst, ich schreibe das alles in den Artikel rein. Ja, sehr gerne. Okay, dann letzte Frage. Wen würdest du hier gerne, also das Ganze hier wird ja schon online sein, wenn Anfang Januar ist, wen würdest du 2018 gerne irgendwann im Laufe des Jahres hier als Interviewgast

hören? Karel Golter von Indeed Innovation sitzen hier noch schräg da gegenüber, weiß ich aber, ziehen um an den Schopenstil und ich mache die auch gerne ein Intro, wenn du magst. Das ist nämlich eben einer von jener Firma, die dieses ganze Thema Produkt, Innovation und so weiter sich anguckt, was ich sehr inspirierend finde und wo ich glaube, der hat auch nochmal einen ganz anderen Blick auf Dinge. Ich glaube, der hat da auch viel schlaue Sachen zu sagen.

Vielleicht das richtig, die haben auch ein Office in New York, oder?

Frisch aufgemacht. Also Patrice Moama, der hat das gerade aufgemacht.

Mit dem habe ich vor zwei Stunden telefoniert.

Hervorragend. Dann wünsche ich mir Patrice Moama. Der ist nämlich genauso toll wie Karel Golter. Also ich glaube, die beiden sind wirklich sehr gute Ansprechpartner.

Cool. Vielleicht bekomme ich ja auch bei... Ja, weil Indeed macht nämlich das Industrial Design für das Startup, das unser aktueller Kunde ist.

Ha, hervorragend. Ja, dann haben wir wieder einen gemeinsamen Bekannten entdeckt.

Ja.

Und ich glaube, dass die wirklich auch beide sehr spannende, oder auch alle anderen, die da bei Indeed arbeiten, auch ganz spannende Perspektiven auf das Thema haben. vielleicht nochmal viel technischer oder viel Produktgetriebener, viel Human Centricity ist ja so ein Thema, Human First ist ja, glaube ich, bei denen als Claim. Was ich jetzt halt, was ich im Marketing halt sehe, muss in der Produktentwicklung ja auch unbedingt so sein.

Ja. Ja, lustig. Also, okay, da bin ich mir sicher, dass ich einen von denen weiß. Siehst du?

Dann hast du Still, Indeed, Innovation und die Liste. Ja, perfekt.

Ja, ich habe da auch schon so ein paar abstruse Namen.

Okay.

Ja, naja, was heißt abstrus? Emmanuel Macron, weiß ich nicht, ob ich so rankomme. Den Bitcoin, Blockchain, Paper-Schreiber, der ja bis heute unbekannt ist.

Gut, wenn ich den auftue... Gut, dann habe ich dir eine leichte Aufgabe gestellt. Also so von wegen geh auf dem Rückweg nochmal am Holstenwall vorbei, klingel mal und frag. Das ist leichter als Monsieur President. Ja, genau.

Ja, das musst du ja auch vieles machen. Okay, ja, ganz vielen Dank für deine Zeit. Ja, gerne. Ich hoffe, dass wir hier niemanden zu Tode gelangweilt haben. Weil du kannst ja vorspulen. Stimmt, digital. Das ist ja digitales Medium. Okay, ja. Ganz vielen Dank. Gerne. So, das war unser 15. Interview. Ich werde wie immer alle Links, alle Quellen, alles was wir so angerissen haben, ich werde das in dem Artikel verlinken. Ihr findet das alles auf wegederdigitalisierung.de 15. Interview.

und wie immer würde ich mich natürlich auch über eine Bewertung bei iTunes freuen, am liebsten eine gute natürlich und wir hören uns in zwei Wochen. Bis zum nächsten Mal.

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