E9918.05.202237 Min
Green IT – Wie kann Circular Economy dazu beitragen, dass aus IT wirklich Green IT wird?
Im Gespräch: Christoph Teusch (AfB Group)

Worum es geht
Christoph Teusch von AfB Group erklärt, wie Social Green IT durch Refurbishing und Circular Economy nachhaltiger wird.
Christoph Teusch ist Nachhaltigkeitsmanager bei der AfB Group, einem Sozialunternehmen mit Sitz in Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt 600 Menschen, davon 45 Prozent mit Schwerbehinderung. Es betreibt IT-Refurbishing und Recycling für öffentliche und private Unternehmen.
AfB nimmt jährlich etwa 450.000 gebrauchte IT-Geräte auf, löscht die Daten professionell und bereitet sie für einen zweiten Lebenszyklus auf. Geräte, die nicht wiederverwertbar sind, werden in Europa recycelt. Der Fokus liegt auf Business-Hardware wie ThinkPads, nicht auf Consumer-Geräte.
Das Unternehmen betont, dass aktuell keine „grüne IT“ existiert, da der größte Umweltaufwand bei Rohstoffabbau und Produktion entsteht. Durch längere Nutzungsdauer – etwa ein Jahr mehr – lassen sich CO2-Emissionen um bis zu 49 Prozent senken. Modularität von Geräten, wie im Forschungsprojekt Modest, könnte die Wiederverwendbarkeit verbessern.
AfB setzt auf Transparenz: Kunden erhalten Protokolle, Garantien bis zu drei Jahre und Wirkungsurkunden mit konkreten Zahlen zu eingesparten CO2-Emissionen, Ressourcen und sozialen Wirkungen. Die größte Herausforderung ist die Balance zwischen sozialer Inklusion, wirtschaftlichem Erfolg und Wettbewerb im Markt.
Ursprüngliche Shownotes 18.05.2022
“Green IT” ist eins der gerade hoch gehandelten Themen, zu denen auch “Nachhaltigkeit”, “Circular Economy” oder “Refurbishing” gehören. Zu Recht. Denn die Digitalisierung von Welt und Wirtschaft ist in alle Richtungen ziemlich ressourcenhungrig und verschlingt mit besonderem Appetit Energie und seltene Rohstoffe.
Elektroschrott-Berge nehmen am schnellsten zu
Natürlich ist nicht “die Digitalisierung” Ursache für die überdimensional wachsenden Elektroschrott-Berge. Sondern es liegt zu einem großen Teil an der immer noch weit verbreiteten Meinung, dass die meisten elektronischen Geräte oder Gadgets nach ungefähr einem Jahr Schrott sind. So Christoph Teusch, Nachhaltigkeitsmanager bei der AfB Group.
Weiter sagt er, dass zu dieser Meinung auch beiträgt, dass es bei etlichen Geräten gar nicht möglich ist, ältere Komponenten gegen neuere oder leistungsfähigere auszutauschen.
Er belässt es nicht beim Bemängeln und erzählt: “Wir sind Teil eines Forschungsprojektes mit dem Namen Modest. Darin geht es um ein Konzept, durch Modularisierung von Smartphones positive Umwelteffekte zu erreichen”.
Doch das ist noch nicht das Spannendste.
Social Green IT
In unserem Interview mit Christoph Teusch erfahren wir, dass und wie AfB jedes Jahr ca. 450000 Stück gebrauchter IT Hardware von Unternehmen öffentlicher Hand für den Wiedergebrauch aufbereitet oder ins Recycling überführt.
Doch das wirklich Besondere bei AFB ist, dass es ein Sozialunternehmen ist, das inklusive Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt schafft.
“Daher kommt auch unser Slogan Social Green IT”, berichtet Christoph Teusch.
Aktuell keine nachhaltige IT, aber …
“Kreislaufwirtschaft ist ein Schlüssel für eine nachhaltigere Zukunft. Denn”, so erklärt Christoph Teusch weiter, “knallhart gesagt: Es gibt aktuell keine nachhaltige IT.”
Da müssen wir erst einmal schlucken. Das ist eine sehr klare Aussage. Und die kommt von jemandem, der es wissen sollte. Zum Glück kommt noch der Nachsatz: “Aber nachhaltigere.”
Erhellende und wissenswerte Details, was das bedeutet, gibt es im Interview.
Viel Freude beim Hören und Lernen.
Wenn wir schaffen, die Produkte zirkulärer zu nutzen, hätten wir auch einen extrem hohen Hebel um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
Christoph Teusch
Links aus dem Interview
Unser Interviewpartner & sein Arbeitsfeld
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Transkript
4.796 Wörter
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Hallo Welt, liebe Menschen, herzlich willkommen bei unserem Software for Future Podcast. Mein Name ist Friederike Löwe und gleich hörst du auch Nils Löwe. Wir führen als Unternehmerpaar die Lionizers. Diesmal gibt es ein Interview mit Christoph Teusch von AFB, ein Unternehmen, das sich seit mehr als 17 Jahren für ökologisches Handeln in der IT-Branche und für Inklusion auf dem Arbeitsmarkt einsetzt. Na dann mal los.
Ja, herzlich willkommen Christoph von AFB. Du bist Nachhaltigkeitsmanager. Erzähl du doch gerne mal in deinen Worten, wer bist du, was macht AFB und was machst du als Nachhaltigkeitsmanager?
Herzlichen Dank für die Einladung. Ich freue mich, heute hier dabei zu sein bei diesem Podcast. Genau, also mein Name ist Christoph, wie gesagt. Ich bin jetzt seit gut drei Jahren bei AFB als Neidigkeitsmischer tätig. Und bevor ich genau sage, was ich da mache, zwei Worte zur Firma selber. Das ist vielleicht spannend zu wissen, denn AFB, Social Green IT, ist zwar nach außen ein zertifiziertes IT-Remarketing-Unternehmen mit dem Ziel, gebrauchte IT-Hardware von Unternehmen öffentlicher Hand zurückzunehmen, Daten zu löschen und dann diese Geräte wieder zu vermarkten, sprich die Nutzungsdauer zu verlängern oder auch die Lebensdauer zu verlängern. Aber das Besondere bei AFB ist eigentlich, dass wir ein Sozialunternehmen sind, ein Social Business.
Das heißt, dass wir inklusive Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt schaffen mit dem, was wir tun. Und daher kommt auch unser Slogan Social Green IT. De facto gibt es ja keine grüne IT, wenn man so möchte. Grün in dem Sinne, dass wir einen Beitrag leisten wollen, die Umwelt zu schonen in dem, was wir tun und Social, weil wir inklusive Jobs schaffen und genau. Und mein Job besteht ein bisschen darin, einerseits die Nachhaltigkeit von der AFB selbst voranzubringen. Das ist auch sehr anspruchsvoll, auch wenn wir schon gut unterwegs sind. Wir verstehen uns auch als Teil des sogenannten Circular Economy, da kommen wir wahrscheinlich nochmal drauf, aber auch die Nachhaltigkeit unserer Partner zu optimieren, denn aus Sicht unserer Partner sind wir Teil von deren Wertkette, sprich unsere Partner, circa 1000 Stück übrigens in 5 Ländern in Europa, da sind wir unterwegs.
Und für die ist es halt ein typisches Alltagsgerät, was man nutzt. Aber wenn sozusagen diese Erstnutzungsdauerphase vorbei ist, dann ist es aus deren Sicht sozusagen erledigt, wie auch immer abgeschrieben, kommen neue Geräte und dann ist halt die Frage, was macht man damit? Und dann kommen wir ins Spiel und unser Ziel ist halt, diese Geräte dann ein zweites Leben zu schenken.
Da waren schon ganz, ganz viele spannende Stichwörter drin. Ich versuche mal der Reihe nach. Du hast zwischendurch gesagt, de facto gibt es ja keine grüne IT. Was ist denn die Idee hinter grüner IT und warum ist IT nicht grün?
Genau, also generell vorab gesagt ist es schon so, dass sich aus meiner Sicht sehr, sehr viele Hersteller damit beschäftigen, wie sie ihre IT-Hardware besser, grüner produzieren können und auch viel bewusster damit auseinandersetzen. Aber viele kennen ja vielleicht von den Hörern auch und Hörerinnen das Fairphone. Selbst die sagen ja auch, hey, wir sind auf dem Weg, wir haben uns auf die Reise gemacht, wir sind schon deutlich besser und weiter als früher. Aber es ist aufgrund der Vielzahl der ganzen Metalle, die drinnen stecken, sehr schwierig, in der Lieferkette dahin zurückzugehen, wo das abgebaut wird, um wirklich nachweislich alles optimal und fair hergestellt und so weiter nachweislich zu haben.
Deswegen ist es in der Praxis heute leider nicht möglich, aber es gibt natürlich Möglichkeiten, wie wir nachhaltiger damit umgehen und genau. Und da das zweite Schlagwort bei der Circular Economy, das heißt, durch Produktdesign von den Herstellern, durch verantwortlichen Umgang in der Nutzungsphase bis hin zu Konzepten zur Nachnutzung, kann es trotzdem dann so sein, dass man dann IT-Geräte einfach nachhaltiger nutzen kann. Das ist einfach ein Prozess, ein Weg, auf dem wir uns alle befinden und genau, knallhart gesagt, gibt es halt aktuell keine nachhaltige IT, aber nachhaltigäre.
Das heißt also im Prinzip zusammengefasst, das Problem sind die Rohstoffe, die überall drinstecken und Recycling ist nicht in der Form möglich, wie es gut wäre. Kann man das so sagen?
Genau, das kann man so sagen. Aber dann würde ich tatsächlich noch einmal einen kleinen Schwung ausholen und sagen, genau, also das große Thema sind die Ressourcen, die Rohstoffe, die drinstecken. Die werden klassisch linear abgebaut und da ist noch der Kreislauf nicht geschlossen, dass hinterher die Rohstoffe wieder komplett rausgeholt werden können. Es werden Rohstoffe rausgeholt, aber der Faktum nicht alle. Da bewegen wir uns ja quasi auch noch auf einer Lernkurve. Der zweite Punkt ist, dass natürlich auch, wenn man sich sogenannte, wie ein neuer Begriff, Ökobilanzen anschaut von Produkten, die meistens CO2-Emissionen darstellen, aber auch andere Faktoren, da sehen wir halt, dass der Großteil von CO2-Emissionen eben bei einem Lebenszyklus von einem Smartphone, ja, ich sage jetzt mal zu drei Viertel ungefähr im Rohstoffabbau liegen und in der Produktion unter kleineren Anteilen, nur in der Nutzungsphase und in der End-of-Life-Phase.
Und das heißt, eben weil dort am Beginn dieses Lebenszyklus dieser Impact so hoch ist, lohnt es sich immer, die Geräte so lange möglich zu nutzen am Ende, weil man kann das niemals kompensieren, wenn man die Geräte immer wieder neu produziert oder wenn sie effizienter werden, reicht es dann nicht aus, weil einfach dieser Hebel woanders liegt und nicht in der Nutzungsphase. Was ich aber auch sagen wollte, ist, warum ist das so? Weil Rohstoffabbau generell, nicht nur bei IT, sondern insgesamt sehr stark Da gibt es zum Beispiel den Circularity Gap Report, heißt der, der das ganz genau sagt, dass da eine sehr, sehr hohe Kopplung besteht und wenn wir dann hier später noch drauf kommen oder auch gleich jetzt, wenn wir es schaffen, die Produkte, sei es IT oder alle möglichen anderen, mehr zirkular zu haben, hätten wir auch einen extrem hohen Hebel, um die Treibhausgasemission zu reduzieren.
Und der dritte Punkt ist das Thema E-Waste, weil wir eben halt diese Kreisläufe jetzt noch nicht haben oder noch nicht komplett haben, ist es tatsächlich so, dass E-Waste, also Elektroschrott, aktuell der schnellstwachsende Abfallstrom der Welt ist. ist halt eine Thematik, weil trotz aller möglichen Abkommen, die wir haben, dieser E-Waste meistens vom globalen Norden im globalen Süden irgendwie gelangt. Da gibt es auch Studien zu, zum Beispiel der E-Waste-Monitor und wir auch da einen Beitrag leisten wollen, durch das, was wir tun, diesen E-Waste mit zu reduzieren. Und der dritte Punkt ist natürlich, das ist jetzt ja Tiefgehend, aber eine Anmerkung zu den IT-Geräten selber. Also bei den meisten IT-Geräten ist es wirklich so, dass dieser Hebel CO2-Emissionen und so weiter in dem ersten Teil des Lebenszyklus liegt.
Es gibt andere Gerätearten, also vor allem der Server. Da ist es so, dass der größte Stromverbrauch und auch die Emissionen damit verbunden in der Nutzungsphase liegen. Also da kann man tatsächlich viel optimieren bei so klassischen Endgeräten, Notebook, Smartphone, wie auch immer, in der ersten Phase.
Konkret zu den Smartphones, ich habe die Zahlen nicht mehr ganz parat, aber irgendwo in der Greenpeace-Studie habe ich mal gelesen, dass wir den globalen Impact, den Smartphones haben, irgendwo um 50 Prozent reduzieren könnten, wenn wir die Geräte nicht zwei, sondern drei Jahre nutzen würden. Aber ob das jetzt exakt die 50 Prozent waren, nagel mich nicht fest, aber es war massiv. Also dass im Prinzip ein Jahr mehr schon ein wirklich vielfaches ausmachen. Genau, die Richtung ist schon gut.
Wir haben auch tatsächlich jetzt für uns selber Ökobilanzstudien erstellen lassen für verschiedene Gerätearten, weil auch dort immer die ganzen Ökodatenbanken und so weiter Klimafaktoren immer genauer werden. Und wir haben auch ausgerechnet 49% CO2-Einsparung, wenn man das Smartphone doppelt so lange nutzt wie davor. Es kommt ein bisschen darauf an, welche anderen man trifft. Wie lange ist die erste Nutzungsdauer, wie lange ist die zweite? Aber in Summe stimmt das auch ungefähr. Da würde ich jetzt aber auch sagen, es ist voll okay, dass man sich nicht auf ein paar Prozent festlegt. Aber man kann tatsächlich hier durch, dass man den Akku lieber mal austauscht, anstatt gleich ein neues Gerät kauft und so weiter, dann schon hohe Emissionen einsparen.
Und wir haben, glaube ich, weltweit 1,3, 1,4 Milliarden Smartphones, die jährlich neu produziert und verkauft werden. Das heißt, das lohnt sich dann schon.
Ja, unbedingt. Du hattest eben gesagt, Konzepte zur Nachnutzung, aber auch, dass die Hersteller da irgendwo ein bisschen mitwirken müssen. Ich habe von der Weile mit den Leuten von Smart Steel ein Interview geführt und die machen Software, um Stahlproduktion nachhaltiger zu machen. Die haben aber auch gesagt, Stahl ist das einzige Material auf diesem Planeten, das wirklich zu 100,0 Prozent recycelbar ist. Unter der Annahme, dass du halt weißt, was in dem zu recycelnden Kram drin ist, dann kannst du die Rezepte so anpassen, dass du das 100 Prozent trennen und wiederverwerten kannst. Das ist jetzt bei Smartphones komplizierter. Da steckt viel mehr kleinteiliges Zeug drin. Du hast auch gesagt, wenn man einfach den Akku tauscht.
Also ich muss gestehen, ich hatte in meinem Leben schon mehrere Smartphones, da war es nicht möglich, den Akku zu tauschen. Das ist dann letztendlich Verantwortung der Hersteller, oder? Da die Geräte so zu gestalten, dass sie überhaupt zu vertretbaren Preisen ein zweites Leben haben können.
Ja, korrekt. Das ist leider so, dass diese Geräte immer kleiner, dünner, wieder größer jetzt werden. Wir sind auch Teil eines Forschungsprojektes, nennt sich Modest, da geht es um das Konzept durch Modularität, durch Modularisierung von Smartphones positive Umwelteffekte zu haben. Da sind, wenn ich es kurz nennen darf, auch verschiedene Akteure mit drin, wie die Leuphana-Uni, TU Berlin, Fraunhofer und Shiftphone. Und da hat ja auch die TU Berlin spannende Statistik gehabt, die mir gerade so in den Kopf kommt, der analysiert, ab wann war es so, dass es mehr Smartphones auf dem Markt gab mit nicht wechselbaren Akkus als mit austauschbaren Akkus. Und das war dann, glaube ich, 2015. Und jetzt ist es quasi, tatsächlich gibt es fast nur noch Handys mit nicht wechselbaren Akkus. Und tatsächlich ist es so, privat, es gibt Anleitungen, als Privatnutzer zum Beispiel, iFixit ist, glaube ich, recht bekannt.
Da kann man auch sich vorab informieren, die haben auch einen Reparaturindex, wenn möchte und kann halt gucken, bevor ich mir ein Handy kaufe oder ein gebrauchtes vielleicht kaufe, kann man sich vorab informieren, kann ich hinterher das im Zweifel auch austauschen. Klar ist, ich persönlich, jetzt sind wir ein bisschen in die private Richtung, aber ist nicht schlimm, habe mein Handy auch vor kurzem dann den Akkutausch vollziehen lassen, bin dann auch zum Handyshop um die Ecke gegangen, habe es dort machen lassen. Das geht, ist nicht ideal und da sind wir dann beim Produktdesign. Das können wir dann als AFB natürlich überhaupt nicht lösen. Wir können mitwirken bei Forschungsprojekten, können kommunizieren darüber, aber die Hersteller müssen tatsächlich dann auch sagen, hey, was sie dazu beitragen können, dass ein Gerät nicht nur zwei Jahre hält im Schnitt, sondern auch länger.
Wenn wir jetzt mal auf AFB und euer Geschäftsmodell gucken, wie funktioniert das? Also angenommen, Fall 1, also Lionizers ist ein IT-Unternehmen, wir haben hier 25 Leute, die haben alle ihr Laptop und das muss irgendwann mal nach, keine Ahnung, drei, vier, fünf Jahren getauscht werden, weil die Performance einfach nicht mehr reicht. Ihr würdet dann unsere gebrauchten Laptops ankaufen und was passiert dann damit?
Genau, also generell ist es schon so, dass AFB, ich habe es, glaube ich, eingangs gar nicht gesagt, wir sind jetzt schon ein kleines mittelisches Unternehmen. Wir haben 600 Mitarbeitende mittlerweile, das heißt, wir machen IT-Refurbishing auf vernünftigen Niveau, wo wir auch sehr große Mengen von IT-Geräten zurücknehmen und professionell wieder aufarbeiten. Das heißt, wir haben Kooperationen mit kleinen, mittleren, großen Unternehmen, aber auch der öffentlichen Hand. Und was passiert konkret? Also im Endeffekt ist das Allerwichtigste ja, weil ja in erster Linie Daten drauf sind von euch, dass ihr natürlich wollt, dass das Ding geschützt sicher ankommt und niemand Zugriff hat. Sprich, wir haben einen eigenen Fuhrpark, wir haben abschließbare Transportmöglichkeiten. Im Fall Notebook haben wir sogar abschließbare Mehrwegboxen, wo wir dann Notebooks reintun. Die kommen dann zum nächstgelegenen Standort. Wir haben mittlerweile 20 Standorte in Europa. Das heißt, dass man auch kurze Strecken hat.
Und dann werden die registriert und nach der Registrierung gehen die Geräte in ein Sperrlager und dort haben auch nur Menschen Zugang, die dort auch rein dürfen, sprich die Kollegen aus der Datenlöschung. Und das allererste, was dann passiert ist, dass die Geräte mittels einer externen Software, wir nutzen hier Blanco, die sind weltweit recht bekannt in dem Bereich, wo man auch nach verschiedenen Löschmethoden löschen kann, das Gerät anschließen, auch auslesen, die Spezifikationen gleichzeitig erfassen und dann wird das per Software gelöscht, weil das ist die einzige sinnvolle Option. Das Ziel ist ja, das Gerät wieder zu nutzen und der Vorteil ist, weil wir das Gerät ja vorher registriert haben, könnt ihr zum Beispiel über unser ERP-System, also so ein Online-Portal, wo ihr euch dann einloggen könnt, könnt ihr dann auch jederzeit sehen, wo und welchem Prozessschritt befindet sich das Gerät und könnt auch hinterher dann Löschprotokolle abrufen, die ihr dann habt und eventuell als Nachweis nutzt.
Und nach der Datenlöschung ist es so, dass wir dann die Geräte aufarbeiten. Wir gucken, wie ist der Zustand des Geräts, wie ist die Spezifikation, ist es ein aktuelles Modell oder ist es recht alt, ist der Reparieraufwand hoch oder ist es tatsächlich wirklich so, ist es euch schon fünfmal runtergefallen, hoffe ich natürlich nicht, und dass wir dann sagen, okay, mit allem guten Willen sind jetzt die Personal- und Ersatzteilkosten so hoch, dass wir denken, da lohnt es sich nicht mehr. Oder es gab eventuell beispielsweise beim Softwarelöschversuch einen Fehler. Es konnte nicht alle Daten gelöscht werden, weil irgendwie ein Festplattenfehler vorlag. Dann wird es auch aus Datenschutzgründen wird die Festplatte geschreddert.
Da geht Datenschutz immer vor. Genau, aber generell nach dieser Einstufung in den verschiedenen Kategorien wird es dann abgegradet, repariert, wie auch immer, gereinigt, es werden Aufkleber entfernt. Ganz wichtig, es darf nie ein Rückschluss möglich sein, wenn man spätestens verkauft, woher das kam, ist ganz wichtig. Und genau, wir verkaufen das dann in eigenen Shops. Wir haben Standorte, so die Klassiker, die haben hinten die Produktion, auch wenn wir jetzt selber nicht wirklich selbst Hardware produzieren, wir haben es trotzdem Produktion, also die Aufbereitung nehmen wir auch Produktion bei uns. Oft ist hier Produktion hinten und vorne ist dann der Shop. Wir haben aber auch einzelne Shops und da kann man das kaufen.
Wir haben aber auch Online-Shops und so weiter. Und meistens geht das an, ich bin mal Daumen zu 80 Prozent, an Privatkunden, Privatkundinnen, die sich dafür interessieren, die auch verschiedene Motivationen haben, sowas zu kaufen. Wir machen auch Kundenbefragungen. Es kann der Preis sein, kann aber auch der Service sein, kann aber auch interessant sein, einfach Business-Hardware zu kaufen, weil das ist auch das Besondere. Bei uns kann man nämlich nur Business-Hardware kaufen, keine Consumer-Hardware. Das ist ein Unterschied. Klassisch, viele kennen vielleicht noch das ThinkPad. Das ist so bekannt vielleicht vom Namen. Aber jetzt so die reine Consumer-Buchs, die gibt es bei uns halt nicht. Die gibt es vielleicht in anderen Elektronikmärkten.
Und was wir noch machen, ist, dass wir auch Garantie bis zu drei Jahre anbieten, einfach um das Vertrauen zu signalisieren, hey, es ist gebraucht, aber es ist komplett refurbished und auch so als Signal of Trust. Und wir fördern auch teilweise soziale Projekte, indem wir auch dann die Geräte nicht nur an Privatkunden verkaufen, sondern auch an Schulen teilweise nicht verschenken, aber zu Sonderkonditionen bereitstellen oder auch an andere Non-Profits zu Sonderkonditionen anbieten. Da haben wir auch Kooperationen. Genau. Und der Teil, der halt nicht refurbished werden kann, nicht verkauft werden kann, der geht dann in den Recycling-Pfad sozusagen. Das kann halt sein, weil die Daten nicht löschbar waren, weil, warum auch immer, weil keiner mehr Lust hat auf 19 Zoll 4 zu 3 Monitor, nicht mehr geschenkt, so, dann ist es leider so, selbst wenn man noch angeht, dass es dann ins Recycling geht.
Und dort sind wir auch im Entsorgungsfachbetrieb. Wir haben auch einen eigenen Standort, der nur Recycling macht. also sprich in die Fraktionen zerlegt und dann geht es weiter in die Spezialrecycler. Und da legen wir Wert darauf, dass das alles in Deutschland oder zumindest in Europa stattfindet.
Du hast ein ganz spannendes Stichwort gesagt, das ist die Garantie. Das ist jetzt, also ich habe schon in den 90ern meine Computer selbst zusammengeschraubt und ich weiß, wie lange Dinge halten und wie man mit wenig Aufwand einen Computer auch wieder fit kriegt. Aber in unserer Wegwerfgesellschaft heute, wo man eigentlich, ich weiß nicht, dieses leidige Handy-Abo alle zwölf Monate ein modernes Smartphone kriegt, die Leute haben sich ja auch daran gewöhnt, dass Dinge irgendwie nach einem Jahr Schrott sind und man immer den neuesten Kram haben muss. Wie sehr ist das ein Thema und wie sehr ist das für eure Kundschaft kein Thema, weil die jetzt sehr speziell ticken? Oder hast du da eine Idee?
Also generell ist es ja schon so, dass jetzt, ich habe ja schon gesagt, dass wir ja Business-Hardware haben, also sprich, die Notebooks sind eh ein bisschen stabiler, die Scharniere, da sind überall Metalle drin und nicht nur Plastikscharniere. Das heißt, die sind eh dafür gebaut, ein bisschen mehr aushalten zu müssen. Von Natur aus sind die Geräte ein bisschen stabiler. Ich kenne jetzt tatsächlich nicht die Zahl aus dem Kundenservice, ob das ein Riesenthema ist. Also wir haben auf jeden Fall die Standard-Ein-Jahres-Garantie. Und ich sage mal, sinnvoll ist immer, die zwei Jahre zu nehmen. Das ist von Preis-Leistung oft sehr sinnvoll. Und wer mag, kann die drei Jahre nehmen. Ich kenne jetzt aber tatsächlich nicht die genauen Zahlen, wie das in Anspruch genommen wird.
Das kann ich gerne vielleicht noch für den Nachgang recherchieren intern.
Würde mich persönlich auf jeden Fall interessieren.
Gerne.
Was ist denn eure größte Challenge? Woran knabbert ihr gerade?
Also, ja, verschiedene Herausforderungen natürlich, wie alle Corona. Ein bisschen mehr Kontext dazu. Weil zum Beispiel wir einerseits merken, alle mehr IT-Geräte brauchen, also sprich, die Nachfrage ist extrem gestiegen. Andererseits haben wir von einem Geschäftsmodell eine gewisse Abhängigkeit davon, dass Unternehmen uns ihre ausgemusterte IT-Hardwerk geben und haben halt gemerkt, okay, während der Corona-Zeit war das dann nicht mehr ganz ausgeglichen und das kann man halt dann eigentlich nur kompensieren, indem wir sagen, hey, wir müssen neue Partner gewinnen und unser Konzept so attraktiv machen, dass es auch für andere Unternehmen interessant ist, weil wir ja gleichzeitig die Herausforderung haben, dass wir die Jobs erhalten und schaffen wollen.
Und das ist ja das Besondere bei AFB. Ich habe es euch gar nicht gesagt. Also 45 Prozent unserer Kolleginnen und Kollegen haben Schwerbehinderung. Und Unternehmenszweck ist halt, diese Jobs zu schaffen und zu erhalten. Und das war halt jetzt in Corona eine Herausforderung. Wir mussten jetzt niemanden deswegen entlassen. Wir hatten auch natürlich Kurzarbeit, aber teilweise, nicht überall. Eine andere Herausforderung ist, dass wir natürlich auf dem freien Markt unterwegs sind, was ja erstmal positiv ist, aber dass wir auch mit Unternehmen konkurrieren, die jetzt nicht ein gleiches Konzept haben wie wir, sondern traditionell unterwegs sind und wir dann natürlich bei Ausschreibungen und so weiter durch das gesamte Nahrlichkeitskonzept überzeugen müssen und können dann nicht das günstigste Angebot machen, sage ich mal zum Beispiel.
Also es ist eigentlich immer so ein Mittelfeld. Grundsätzlich kommt immer am Ende drauf an, auf den konkreten Fall. Und wir dann auch halt, ja, durch sehr viel Kennzahlen, Kommunikation und so weiter auch überzeugen wollen. Und beispielsweise dafür haben wir dann auch, wir nennen es jetzt Wirkungsurkunde entwickelt, die wir dann unseren Partnern einmal im Jahr aushändigen, wo wir dann sagen, hey, du gibst dich nur einfach IT-Geräte an uns, sondern du kannst einen Beitrag leisten, du sparst dadurch CO2-Emissionen, Ressourcenverbrauch wird eingespart, du schaffst inklusive Jobs, aber auch Toxizitäten werden eingespart, virtuelles Wasser wird eingespart, alles auf Basis von Ökobilanzen, das kann er nutzen und das können wir auch schon vorfällig bei Ausschreibungen sagen, hey, das sind alles Dinge, die ihr bekommt hinterher.
Und dass man zusätzlich auch sagen kann, jetzt gebt ihr vielleicht dann, weiß nicht, fünf Geräte an uns, dann sagt ihr, gut, ist jetzt erstmal positiv, aber dass wir sagen, hey, wir alle zusammen mit 1.000 Kooperationspartnern, die wir haben, dass man einen Hebel entwickelt. Und ich habe jetzt mal ganz kurz aufgemacht. Vom Jahr 2020 haben wir mit unseren Partnern über 43.000 Tonnen CO2 eingespart durch diesen ganzen Prozess. Das heißt, man hat dann so eine gemeinsame Wirkung, die dann sehr, sehr hoch ist. Und für jeden Einzelnen, klar, für größere Unternehmen, die sehr viele Ticket abgeben, haben die auch schon spannende Zahlen, die sie kriegen. Aber jetzt, wenn man dann alle zusammenzählt, kommt dann echt eine spannende und wirkungsvolle Zahl heraus am Ende.
Genau. Die dritte Kennzahl ist, und dann gebe ich das Wort wieder zurück, oder der dritte Punkt ist die Herausforderung, ja, dass wir halt, also in der Corona-Krise vor allen Dingen, haben wir eigentlich so ein gutes Konzept, wie wir Menschen mit Behinderung einarbeiten und wie wir die auch betreuen. Wir haben eine Betriebssozialarbeiterin, also auch mehrere. Wir haben die aber halt quasi dann dieses Onboarding mit begleiten. Und in Corona war das halt immer ein bisschen schwierig, weil das halt alles per Remote funktionieren musste. Oder auch wir haben interne Betriebssozialarbeiter-Gesprächstermine. Das ist natürlich schade, wenn das alles immer nur online stattfindet. Aber das ist jetzt auch eher die persönliche Challenge von AFB.
Aber das wäre auch die Frage.
Absolut. Ich kann mir das total vorstellen, dass das ganz besondere Herausforderungen bringt. Wir haben jetzt keine Schwerbehindertenquote in dem Sinne als unser Alleinstellungsmerkmal. Aber wir haben gemerkt, das ist total einfach, gute Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler zu finden, wenn man sehr elternfreundlich sich aufstellt. Also wir haben 25 Leute bei uns und ich glaube 20 verschiedene Arbeitszeitmodelle, weil wir nicht gesagt haben, wir machen hier alle 40 Stunden, sondern wir haben gefragt, und was passt für dich, damit du Privat und Familie und Arbeit unter einen Hut kriegst? Vor Corona war das top. Dann kam Corona, dann saßen auf einmal alle mit Kind zu Hause. Da ist hier alles in die Binsen gegangen.
Also versuch mal, so sinnvoll zu kommunizieren, wenn alle irgendwo nebenbei noch zu Hause die Kinder betreuen. Also ich kenne das aus der Perspektive, von daher, ich kann mir das extrem gut vorstellen. Ich meine, ihr müsst ja die ganzen Arbeitsplätze auch irgendwo entsprechend eingerichtet haben. Also Schwerbehinderung kann ja alles sein. Da werden Rollstuhlfahrer bei sein, da werden sehbehinderte Menschen bei sein. Das machst du nicht im Homeoffice, also stelle ich mir schon. Genau, also es ist schwierig.
Es ist sehr herausfordernd. Genau, wir haben ja so klassische Trennungen wie Produktion und Verwaltung. Und klar ist, dass in der Corona-Krise die Produktion natürlich vor Ort stattfindet. Und in der Verwaltung natürlich schon, wie auch Homeoffice-Regelungen haben, auch bundesweit natürlich. Und generell haben wir schon Konzepte, Barrierefreiheit und so weiter, ist vorhanden. aber es ist eine Herausforderung gewesen und ich hoffe, dass wir jetzt alle da am Ende sind ich kenne auch das, was du gesagt hast mit dem Elternfreundlich und wenn Kolleginnen und Kollegen vielleicht nicht den Büroraum zu Hause noch haben wird es dann sehr anspruchsvoll das kenne ich auch teilweise hier bei uns bei anderen Kollegen
ich bin ja guter Dinge, dass wir das zumindest jetzt den Sommer über ein bisschen runterfahren können. Ich hoffe, ich baue da sehr drauf. Mit Blick auf die Uhr würde ich gerne zur vorletzten Frage kommen. Du hattest schon ein paar total spannende Quellen gesagt, aber trotzdem nochmal die Frage, die Leute, die hier zuhören und sich tiefer mit dem Thema auseinandersetzen wollen, kannst du da Quellen nennen, die wir in die Liste aufnehmen sollten?
Genau, also wir hatten jetzt, einerseits genannt den E-Waste Monitor. Der ist sehr spannend, um mal reinzuschauen, wo kommt der E-Waste her, woraus besteht er und wieso wächst er eigentlich immer und wo landet er am Ende. Dann hatte ich genannt, wer sich mehr mit dem Thema Circular Economy beziehungsweise Kreislaufwirtschaft beschäftigen will. Ich sage mit Absicht Circular Economy, weil oft in Deutschland Kreislaufwirtschaft immer als Recycling synonym benutzt wird und Circular Economy deutlich mehr als Recycling ist. Und Recycling ist nur eine Ebene davon. Aber generell, da gibt es den Circularity Gap Report, der misst, wie zirkulär weltweit alle Wirtschaftsprozesse sind. Da kam raus, liegt jetzt bei 8,6 Prozent.
Das ist halt leider so. Aber da kann man auch genau mal nachschauen, wieso eigentlich. Das ist quasi nicht nur IT betreffend, sondern alle Produkte weltweit. Und der sagt auch nochmal den Link zum Ressourcenabbau und CO2-Emissionen. Und wer sich jetzt tatsächlich noch mehr mit dem Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit beschäftigen will, da gibt es eine gute Plattform, vielleicht wurde ja auch schon einen anderen Podcast genannt, ist nachhaltig digital. Da gibt es im Blog-Stil zu verschiedenen Themen sehr viele spannende Beiträge, sowohl wissenschaftliche, aber auch als praktische Beiträge. Das ist vom DBU und vom BaumeV betriebene Plattform, die auch, glaube ich, recht neutral daran gehen und deswegen auch hier nennen kann.
Ja, cool. Wer da ein Interview hören möchte, ich müsste jetzt die Nummer rausfinden, aber Beatrice Billfinger vom, halte ich die Gipfel. Das ist schon ein paar Folgen her, aber irgendwann letztes Jahr gab es das Interview hier. Ja, cool. Das ist jetzt der perfekte Bogen auf die letzte Frage. Wen würdest du denn gerne in einem Folgeinterview mal ausgefragt hören?
Genau, ihr habt ja sehr viele spannende Beiträge und eingangs habe ich ja gesagt, ich bin im Bereich Nachhaltigkeit unterwegs und eine große Frage ist ja gerade, wie kann man denn eigentlich messen, was man so tut, worin optimiert man sich, da gibt es ganz viele Themen und Standards, Aber viele messen ja oft nur das Thema Output. Ich habe ja gesagt CO2. Aber was heißt das eigentlich? Was macht man damit? Und da gibt es dann die große Diskussionsthemenwelt, die nennt sich Impact Measurement. und dass man überlegt, nicht nur den Output zu messen, sondern welche Effekte hat das in die Umwelt und in die Gesellschaft, was bedeutet das, wie sind die langen Wirkungsketten und da wäre es spannend, mal Impact Measurement, mal vielleicht ein Profi reinzuholen.
Da dachte ich an den Michael Fairbücheln, der ist gerade in dem Projekt Value Balancing Alliance unterwegs und der wäre sehr spannend und den würde ich gerne mal hören wollen.
Unbedingt. Total spannend. Das ist für uns auch genau ein Thema. Ich habe es, glaube ich, in anderen Episoden auch schon erwähnt. Wir wollen ja auch am liebsten nur Projekte machen, wo wir hinterher sagen können, was wir damit Gutes bewirkt haben. Und irgendwo zu sagen, wo spart man ein bisschen Fußabdruck ein, das ist noch relativ einfach, aber den Impact, also den Handabdruck zu messen, Ich bin da seit einem Jahr dran und ich habe noch keine Antwort auf die Frage. Also von daher unbedingt gerne, wenn ich da lernen kann, immer.
Perfekt. Ich werde euch connecten, sehr gerne.
Super, ganz vielen Dank. Ja, ich könnte jetzt, glaube ich, noch eine Stunde weiter Fragen stellen, aber mit Blick auf die Uhr würde ich sagen, lass es uns dabei erstmal belassen für heute. Möchtest du noch irgendein Schlusswort in die Runde schmeißen?
Jetzt muss ich ja. Ja, also ich glaube tatsächlich, auf Englisch fliegt das immer besser, ja, Circularity oder Kreislaufwirtschaft ist ein Schlüssel für eine nachhaltigere Zukunft, auch wenn das jetzt vielleicht nicht ganz auf reine Digitalisierung nur passt. Aber ich glaube, das ist ein großer Hebel. und das wäre mein Schlusswort.
Das klingt gut. Da haben bestimmt jetzt Menschen zugehört, die sich diese 8,6 Prozent zu Herzen nehmen und in ihren eigenen Unternehmen mal nachbohren, wo da noch was geht. Super. Ja, ganz vielen Dank für deine Zeit. Ganz vielen Dank für dein Wissen. Ich habe viel gelernt. Ich hoffe, ihr da draußen auch. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank auch von meiner Seite.
So, da bin ich wieder. Schön, dass du noch zuhörst. Die Shownotes mit Links zu Empfehlungen aus dieser Episode findest du auf softwareforfuture.de Hat es dir gefallen? Oder gibt es was, was du mal loswerden musst? Schreib uns dein Feedback an moin.lionizers.com Wir freuen uns, von dir zu hören. Und jetzt wünschen das Team und ich dir noch eine schöne weitere Woche. Wir sind der Software for Future Podcast und werden präsentiert und produziert von den Lionizers. Die Lionizers stehen für nachhaltige, individuelle Produktentwicklung. Wir entwickeln für andere Unternehmen Software, die uns als Menschheit helfen soll, der Klimakrise die Stirn zu bieten. Danke fürs Zuhören.