E5126.06.201935 Min
Wie können wir die Angst vor der Digitalisierung ablegen und als Gewinner daraus hervorgehen?
Im Gespräch: Christoph Kühnapfel (Mentor, Speaker und Investor)

Worum es geht
Christoph Kühnapfel, Mentor und Investor, erklärt, wie Unternehmen Digitalisierung sinnvoll nutzen und Menschen glücklicher machen können.
Christoph Kühnapfel ist Mentor, Speaker und Investor. Er hat als 16-Jähriger DOS-Kurse gegeben und später mehrere Unternehmen mit über 200 Mitarbeitern aufgebaut. Heute berät er Unternehmen bei der Digitalisierung.
Er betont, dass Digitalisierung nicht nur Technik ist, sondern auch Menschlichkeit erfordert. Unliebsame Aufgaben sollen Maschinen übernehmen, damit Menschen sich auf kreative und sinnvolle Tätigkeiten konzentrieren können.
Kühnapfel kritisiert, dass viele Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nicht nutzen. Er nennt Beispiele wie die fehlende Nutzung von Webseiten-Analysen und die Verschwendung von Daten. Sein Tool Prime Leads hilft, Kundeninteressen gezielt zu erkennen.
Er plädiert für visionäres Leadership statt reinen Management. Führung soll begeistern, nicht kontrollieren. Die Zukunft sehe er in der Kombination aus Technologie und menschlicher Entwicklung.
Ursprüngliche Shownotes 26.06.2019
Das Thema Digitalisierung umtreibt den Mentor, Speaker, Investor und Autor Christoph Kühnapfel bereits seit seiner Jugend. Schon als 16-Jähiger hat er MS-DOS-Kurse gegeben und Unternehmen gezeigt, wie sie den Computer nutzen können, um effektiver zu arbeiten und bessere Ergebnisse zu erzielen.
Später hat er über ein Duzend Unternehmen mit weit über 200 Mitarbeitern aufgebaut. Sein Erfolgsgeheimnis: Er war stets offen für neue Technologien und hat immer geprüft, welche neuen Wege er beschreiten und wie er neue Möglichkeiten für seine Unternehmungen nutzen kann.
Inzwischen hat Kühnapfel seine Position als aktiver Geschäftsführer hinter sich gelassen, um anderen Unternehmen zu helfen, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und zu ergreifen.
Im Interview mit Nils verrät er, was erfolgreiche Unternehmen anders machen, wie sie gute Mitarbeiter halten können und was eine gute Führungskraft im digitalen Zeitalter auszeichnet.
Bereitschaft zur Disruption
„Wir müssen mit der Zeit gehen, sonst gehen wir mit der Zeit“, so lautet Kühnapfels Devise. Was er damit meint: Tradition und Qualität sind zwar unabdingbar, wenn es um gute Produkte und Dienstleistungen geht. Aber sie sind heute nicht mehr die einzigen Kriterien mit Blick auf den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens. Wer im Zeitalter der Digitalisierung nicht nur bestehen, sondern eine führende Rolle einnehmen will, muss bereit sein zu tatsächlicher Disruption.
Digitalisierung sinnvoll nutzen
Die Chancen, die heute durch Hardware, Robotik und Software geboten werden, müssen gehoben werden. Doch vielen Unternehmen fehle laut Kühnapfel derzeit noch das Verständnis dafür: Sie hätten keine Ideen, wie sie die Digitalisierung nutzen könnten, oder würden noch nicht den Anlass sehen, warum sie sich darüber Gedanken machen sollten.
Ein fataler Fehler, wie Kühnapfel findet. Denn es gehe dabei nicht nur um Effizienzsteigerung und Gewinnmaximierung, sondern auch ganz wesentlich um den Menschen und darum, Fachkräfte zu halten: „Warum müssen Leute heute noch im Burnout landen, weil sie nicht ihrer Leidenschaft nachgehen, sondern irgendwo gefangen sind im Hamsterrad?“, fragt Kühnapfel irritiert.
Die Digitalisierung gibt uns die einmalige Chance, unliebsame Aufgaben an Maschinen abzugeben, sodass wir mehr Zeit gewinnen für die Dinge, die uns wirklich erfüllen. Für Kühnapfel ist das einer der wohl wichtigsten Errungenschaften des digitalen Zeitalters: Die Digitalisierung hilft uns dabei, unsere Zeit noch sinnvoller nutzen und noch glücklicher und zufriedener Leben zu können. Es sei daher nur logisch, diese Chancen zu ergreifen.
Die Gewinner und Verlierer der Digitalisierung
Zugleich kann Kühnapfel aber auch die Sorgen und Ängste verstehen, die viele Menschen in Sachen Digitalisierung mit sich herumtragen. Diese Ängste seien in einem gewissen Maße auch berechtigt: „Wie in allen Revolutionen, wie in allen Phasen der Menschheitsgeschichte werden Leute unter die Räder kommen“, ist Kühnapfel überzeugt, aber: „Letztendlich sind wir alle selber verantwortlich für das, was wir tun, wie wir handeln und dafür, ob wir erfolgreich sind oder nicht.“
Im Kern gehe es also darum, selbst verantwortlich zu handeln und sein Mindset auf das Positive hin auszurichten – im Beruflichen wie im Privaten. Statt frustriert und permanent unzufrieden durchs Leben zu laufen, sollten sich die Menschen viel stärker fragen, was sie tatsächlich glücklich macht und was sie wirklich machen wollen.
Ist das ausgerechnet eine Tätigkeit, die von der Digitalisierung bedroht ist, sollten sich die Menschen zwei Fragen stellen. Erstens: Übe ich meine Tätigkeit mit einer solchen Leidenschaft aus, dass kein Roboter oder IoT Device jemals das, was ich tue, genauso nachahmen kann? Und zweitens: Gibt es eventuell eine andere Tätigkeit, die mich in gleichem Maße oder sogar noch mehr erfüllt?
Leadership im digitalen Zeitalter
Im Rahmen der Digitalisierung sind aber auch die Führungskräfte gefragt, wenn es darum geht, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass sie den Lebensumständen und -wünschen der Mitarbeiter möglichst nahekommen.
„Heute kann ich die Möglichkeit schaffen, Leuten Arbeit zu bieten von jedem Ort auf diesem Planeten“, nennt Kühnapfel ein Beispiel. Dennoch würden sich viele Unternehmen davor scheuen, weil sie Angst hätten, die Kontrolle abzugeben. Das ist laut Kühnapfel jedoch die falsche Denkweise. Für ihn steht fest: Wir brauchen keine Manager, sondern Leader: „Wir brauchen Leute, die einen führen, mitnehmen, begeistern.“
Was er damit meint, veranschaulicht er an einem Beispiel: Wenn man einen Berg besteigen möchte, dann möchte man das nicht unter Anleitung eines Bergmanagers tun. Man sucht sich einen Bergführer, der einem dabei hilft, die Vision der Bergbezwingung in Erfüllung zu bringen.
In Mitarbeiter investieren
Wichtig sei außerdem, dass Gründer und Unternehmer keine Scheu davor hätten, in ihre Mitarbeiter zu investieren. Viele würden ängstlich fragen: Was, wenn wir in unsere Mitarbeiter investieren und sie dann gehen? Kühnapfel zufolge müsste man diese Frage aber einfach umkehren: Was, wenn wir nicht investieren und die Mitarbeiter bleiben?
Um den Mitarbeitern die bestmöglichen Rahmenbedingungen bieten zu können, ist es laut Kühnapfel außerdem unabdingbar, sich ganz konkrete Gedanken darüber zu machen, wie die Digitalisierung wertvoll eingesetzt werden kann. Dabei sei die Menschlichkeit stets der Dreh- und Angelpunkt: Ziel müsse es sein, die Zeit, die wir durch die Digitalisierung einsparen, effektiv in den Menschen zu investieren und ihm zugute kommen zu lassen.
Viel Spaß beim Zuhören!
Links aus dem Interview:
- Christoph Kühnapfels Homepage
- Christioph Kühnapfel bei Xing
- Christoph Kühnapfel: „Zukunft nachholen“ (Buch)
Transkript
4.316 Wörter
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Hallo und herzlich willkommen zur 51. Folge des Podcasts Wege der Digitalisierung. Heute spreche ich mit Christoph Kühnapfel. Christoph ist Mentor, Speaker, Investor und Autor und befasst sich intensiv mit dem Thema Digitalisierung und wird uns jetzt bestimmt erzählen, was er da so alles macht. Herzlich willkommen, schön, dass du da bist. Erzähl doch mal, wer bist du, was machst du und was hast du mit Digitalisierung zu tun?
Ja, herzlichen Dank, dass ich dabei sein darf, lieber Nils. Was habe ich mit Digitalisierung zu tun? Was treibt mich da an? Ja, vor langer, langer, langer Zeit habe ich DOS-Kurse gegeben. Als 16-jähriger Knilch hatte ich keine Lust, Zeitungen auszutragen, weil ich da hätte nass werden können. Ich habe gedacht, anderen Unternehmern das Arbeiten mit PCs schmackhaft zu machen und damit einfach wesentlich bessere und klarere Ergebnisse zu erzielen, das mach du mal. Und dann habe ich mir Bücher angeeignet, Bücher gelesen, die um das Thema DOS gingen. Und dann habe ich es halt anderen Unternehmen beigebracht. Nach einer Ausbildung im Steuerberatendenbereich habe ich dann mich entschlossen, ich mache in der IT weiter.
Und habe den Beruf des Steuerberaters quasi nie ausgeübt. Hätte mega gute Chancen gehabt. die Kanzlei oder die Kanzleien, besser gesagt, meines Vaters zu übernehmen. Ich habe dann aber gedacht, nee, IT, damit wirst du definitiv glücklicher. Da ist deine Leidenschaft. Ja, es sind auch Nullen und Einsen, sind wesentlich weniger Zahlen. Mach das so. Und damit habe ich dann weit über ein Dutzend Unternehmen aufgebaut, mit weit über 200 Mitarbeitern mittlerweile. Und habe jetzt gesagt, ich gehe aus allen aktiven Geschäftsführerposten raus und widme mich den Themen, wie kann ich anderen Unternehmen helfen, anderen Startup-Unternehmen helfen, die Digitalisierung für sich zu nutzen. Distributionen wirklich auszuüben. Wie kann ich neue Geschäftsmodelle entwickeln?
Mit welchen Partnern sollte ich zusammenarbeiten? Welche Möglichkeiten bestehen grundsätzlich? Denn ich stelle immer und immer wieder fest, dass dieses Passwort Digitalisierung für die meisten keine Begrifflichkeit sind. Aber dafür ist natürlich auch dein Podcast da, genau das herauszufinden, herauszukristallisieren. Von daher ein mega gutes Thema an der Stelle, Wege der Digitalisierung. Welchen Weg kann man beschreiten und wie kann ich die ganzen Chancen, die draußen am Markt sind, sinnvoll für mein Unternehmen, für meine Organisation, für mich als Mensch auch nutzen? Das ist meine Mission und da lebe ich und da werde ich auch für sterben.
Hoffentlich nicht so bald. Ja, spannend. Also ein Dutzend Unternehmen, 200 Leute, das ist schon mächtig, alles im Rahmen Digitalisierung. Das heißt, du hast ganz viele verschiedene Ecken, ganz viele Geschäftsmodelle schon gesehen. Was würdest du denn sagen, wenn du all das irgendwo auf einen Punkt bringen musst? Was ist Digitalisierung in deinen Worten?
Tradition und Qualität sind wichtig und unabdingbar, aber wir müssen auch mit der Zeit gehen, sonst gehen wir mit der Zeit. Die digitalen Möglichkeiten, die Chancen, die Software, die Hardware, die Robotik, die IoT, die all die Themen bieten, müssen gehoben werden. Und ganz, ganz viele Unternehmen haben da nicht die wirkliche Idee oder sehen heute noch nicht unbedingt Anlass, darüber nachzudenken. Wenn man das nicht nutzt, wird man definitiv abgehängt und dann hängen wir nicht nur hinterher, sondern wir werden von der Bildfläche verschwinden. Und meine Mission ist, den Unternehmen nachhaltig Erfolge zu bringen und sie zu disruptieren. Denn auch ich habe mich als Geschäftsführer weggestruktiert, um Freiräume zu schaffen, um Unternehmen zu entwickeln, um den Kopf und den Geist frei zu haben, sich den Themen zu widmen.
Wie kann ich anderen Unternehmen, wie kann ich anderen Leuten helfen, unliebsame Aufgaben Maschinen erledigen zu lassen? Und wie kann ich diese ganzen Möglichkeiten so beim Schopfe packen, dass sie nachhaltig nicht nur mein Konto füllen, sondern auch meinen Lebensgeist stärken. Also mich als Mensch glücklicher machen. Und warum müssen heute Leute im Burnout landen? weil sie nicht ihrer Leidenschaft nachgehen, weil sie irgendwo gefangen sind im Hamsterrad. Und da möchte ich auch meinen Appell aussprechen, da draußen sind so viele Chancen, warum werden sie von so vielen Leuten nicht genutzt?
Dazu habe ich eine Frage, wo ich ganz gespannt auf dein Bild dessen bin. Also du hast gesagt, wie kann ich unliebsame Aufgaben von Maschinen erledigen lassen? Wie können wir es machen, dass Menschen glücklicher sind? Menschen sollten nicht im Burnout landen müssen. Und wenn ich in die Medien gucke, dann sehen wir auf der einen Seite Fachkräftemangel hier und da und dort. Und also eigentlich gibt es viel zu viel zu tun. Andersrum, eigentlich, wenn man das Wort Digitalisierung nennt, schwingt sofort Angst vor Arbeitslosigkeit, Arbeitsplätze, die wegfallen. Also damit wird ja auch eine riesen Panik verbunden. Und wie siehst du das? Wird Digitalisierung uns in die richtige Richtung führen und uns als Gesellschaft zu einer besseren, glücklicheren Truppe machen?
Oder kommen da auch Leute bei unter die Räder?
Wie in allen Revolutionen, wie in allen Phasen der Menschheitsgeschichte werden Leute unter die Räder kommen. Aber letztendlich sind wir alle selber verantwortlich für das, was wir tun, wie wir handeln und ob wir erfolgreich oder nicht erfolgreich sind. Aber auch das ist eine Entscheidung. Ich muss mich dazu entscheiden, was möchte ich grundsätzlich machen. In Deutschland werden wir nicht zum Unternehmertum geboren. Wir werden auch nicht zum Unternehmertum ausgebildet. Wir müssen es lernen. Wir müssen damit wachsen, wenn wir es denn wollen. Wir können aber auch sagen, hey, ich habe einen Job, da schiebe ich jeden Tag Bananenkisten von rechts nach links. Wenn das die Erfüllung ist, so what? Sehr, sehr gerne. Die Frage ist halt nur, werde ich nachher noch gebraucht?
Werde ich ersetzt oder habe ich so viel Leidenschaft in mir, dass kein Roboter, kein IoT-Device dieser Welt genau das jemals nachahmen kann, wie ich es tue? Es werden Leute unter die Räder kommen. Ja, es wird, ich nenne es so liebevoll, Regalpfleger im Supermarkt, die die Regale halt einräumen. Ja, die werden zukünftig nicht mehr unbedingt gebraucht. Ich muss mir halt nur die Frage stellen, was mache ich denn dann? Gibt es vielleicht Tätigkeiten, die mich mehr erfüllen als das? Und da gibt es, meines Erachtens, extrem viele Chancen draußen. Wir haben ganz, ganz viele tolle Leute, die nicht ihrer Leidenschaft nachgehen. Und wenn wir beim Fachkräftemangel sind, wir haben Fachkräfte. In vielen Unternehmen arbeiten sie allerdings, oder nein, sie sind vielleicht einfach nur in anderen Unternehmen unterwegs.
Oder ich sperre diese Talente. Also entfache nicht deren wirkliches Talent. Wir stellen zum Beispiel Leute aufgrund ihrer Skills, aufgrund ihrer Erfahrungen und so weiter ein und entlassen Leute aufgrund ihrer Menschlichkeit. Meines Erachtens müssen wir auch, und das ist gerade im digitalen Zeitalter viel, viel wichtiger, Menschlichkeit leben. Das heißt, wir sollten Leute aufgrund ihrer Menschlichkeit einstellen, aufgrund ihrer Visionen, aufgrund ihrer Möglichkeiten, die sie auch heben wollen und bringen ihnen dann das bei, was sie halt beigebracht bekommen möchten. Und dann schaffen wir es auch, grandiose Arbeitsplätze zu schaffen mit unglaublich tollen Menschen. Und da darf gerade auch im Thema Digitalisierung der Mensch überhaupt nicht zu kurz kommen, sondern lasst uns Aufgaben, die wir nicht machen wollen, andere erledigen.
Und ich nehme ein Beispiel nochmal. Ich habe mir vor 15, 17 Jahren einen Rasenmäher-Roboter gekauft, weil ich keine Lust hatte auf Rasenmähen. Natürlich hätte ich auch einen Gärtner einstellen können, habe ich auch schlussendlich getan, dann musste ich aber keinen Rasenmäher in so eine Hecke schneiden, weil es dafür noch keinen Roboter gab. Aber warum soll ich meine Zeit vergeuden mit Sachen, wo ich absolut keine Lust drauf habe? Da gibt es Maschinen, die das jeden Tag machen, ohne dass sie meckern. 24 mal 7 und sogar wenn es regnet, fahren die in ihr Häuschen. Wie cool. Nur die Möglichkeiten müssen wir halt auch heben, die müssen wir entdecken. Und wir müssen auch bereit sein zu investieren.
Ich sehe da einen Bogen. Du hast gesagt, in Deutschland werden wir nicht zum Unternehmer geboren und auch nicht dazu ausgebildet. Und wir sind alle selbstverantwortlich. Und wer im Prinzip seiner Verantwortung nicht nachkommt, muss mit dem Risiko leben, dass er in dieser digitalen Digitalisierung unter die Räder kommt. Heißt das, siehst du das im Prinzip als größere gesellschaftliche Aufgabe, dass wir das irgendwie schaffen müssen, dass wir alle ein bisschen mehr unternehmerisch denken?
Ja, also unternehmerisch ist ja schon, wenn man jetzt mal abseits der GbHs, GbRs, AGs denkt, selbstverantwortlich zu handeln, ist vielleicht das noch Treffendere, was wir auch privat für uns sehen. Wie viele Sachen macht man, wo man einfach keine Lust zu hat? Wie viele Leute sieht man, die völlig frustriert durchs Leben gehen? Und es mag sogar sein, dass ihr Bankkonto voll ist, aber sie trotzdem nur meckern. Und das ist meines Erachtens eine Frage des falschen Mindsets. Weil warum meckere ich? Warum bin ich permanent unzufrieden? weil ich mir nicht wirklich Gedanken gemacht habe, was mich wirklich befriedigt, was mich glücklich macht, dann gehe ich nicht meiner Leidenschaft nach. Wenn ich, ich nehme jetzt jetzt mal gerade das Handwerk in Deutschland, da sagen alle, ja keiner will mehr das Handwerk machen.
Ganz ehrlich, wenn ich einen Vater hätte, der, ich sage jetzt mal Schreinermeister wäre, eine gut laufende Schreinerwerkstatt hätte Und wenn man dieses Standardbild einfach mal sich veranschaulicht und er jeden Abend nach Hause kommt und sagt, scheiß Kunden, die Mitarbeiter waren auch wieder nicht ordentlich, nicht pünktlich, ich habe nur Ärger und Frust. Wer hat da bitte noch Lust Handwerker zu werden? Oftmals sehen wir die positiven Sachen gar nicht. Das Bankkonto ist von mir aus voll. Gut, voll werden die glaube ich nie. Zumindest hat mich noch nie eine Bank angerufen und sagen, wir müssen sprechen, dein Konto ist voll. Aber wie viel Frust geben wir auch nach außen? Und gehen nicht unserer wirklichen Leidenschaft nach.
Und da ist meines Erachtens gerade in der Digitalisierung noch so viel Möglichkeit drin. Heute kann ich die Möglichkeit schaffen, Leuten Arbeit zu bieten von jedem Ort auf diesem Planeten. Zumindest in einigen Branchen. Warum tue ich es nicht? Weil ich vielleicht die Mittel nicht habe, es zu kontrollieren? Weil ich das Vertrauen nicht in die jeweiligen Personen habe? Und da ist auch oftmals, gerade auch bei meinen Mentees, ein Irrglaube. Ich finde in Berlin keine Leute. Das Gleiche sagen die aber auf dem Land auch. Ich finde in Hülmen keine Leute. Ja, sie arbeiten nicht bei dir, weil du nicht flexibel bist. Weil du nicht kontrollieren kannst. Weil Kontrolle vielleicht für dich zu doll ist. Und, und, und, und.
Und was passiert, wenn wir in die Persönlichkeitsentwicklung unserer Mitarbeiter investieren und diese uns dann verlassen, sagen viele Gründer. Dann sage ich, was passiert, wenn wir es nicht tun, nicht in sie investieren und sie bleiben bei uns. Also manchmal muss man einfach die Fragen umdrehen. Und das ist auch bei vielen Dingen so, wenn wir über Digitalisierung sprechen. Und dann sagen, ich bin gestern noch in Berlin gewesen und ich frage immer, ich fahre dann Uber und dann fahre ich auch Taxi. Und ich frage immer Kreuz, hör mal, lieber Taxifahrer, wie siehst du den Uber? Da wird geschimpft und getan und die machen uns das ganze Geschäft kaputt und die haben keine Ortskenntnis und, und, und, und.
Und die Uber-Leute sagen, ach, die Taxifahrer, die regen sich bloß auf und so weiter und so fort. Die schreien uns bloß an und, und, und, und. Distruptiert uns, wo sie nur können. Immer wird nur negativ über die andere Spezies. Wenn ich so einen Taxifahrer dann höre und sage, ja, die haben keine Ortskenntnis, ja, brauchen die auch nicht. Weil die haben einen klaren Fahrpreis, der wird vorher abgebucht. Und wenn die zu langsam fahren, wenn die nicht die optimale Route fahren oder sonst was, kriegen die nicht mehr Geld. Die optimale Route wird durch IT denen vorgegeben. Jetzt kann man darüber nachdenken, ob es gut oder schlecht ist. Und alle Dinge, auch Daten und die Sammlung von Daten. Daten sind von Grund aus nicht gut oder schlecht, sondern nur wir Menschen machen es draus.
Manche nutzen die Daten und die Erkenntnisse daraus für gute Dinge und manche fürs Böse. Aber auch da ist wieder, wir haben die Entscheidung zu treffen, für was wir was auch wirklich sinnvoll nutzen wollen.
Ja, das ist ein spannender Punkt. Das geht im Prinzip in die Richtung vom Gedanken her. Wir haben vor Jahren das Manifest für verantwortungsvolle Softwareentwicklung ins Leben gerufen, weil wir genau das sagen. Entwicklung an sich ist nicht gut und nicht böse, aber es gibt eigentlich keinen Bereich in unserer Welt mehr, der nicht durch Software getrieben und manipuliert wird. Das heißt, man muss sich da einfach sehr bewusst sein und am besten mal zwei Schritte vorausdenken. Was könnte man da möglicherweise auch Blödes mit anrichten?
Genau, also bei allen Datenerhebungen und so weiter gibt es halt die schwarzen Schafe, die halt Daten missbrauchen und es gibt Leute, die einfach dir ein wesentlich besseres Kauferlebnis bereiten. Eine viel klarere, bessere Customer, ein Customer Lifetime Value, aber auch eine bessere Customer Journey bieten. Also ich kriege zielgerichtet Informationen. Ich nehme ein Beispiel. Wenn ich in einem Futtermittelshop bin für Tiere und ich hasse, also rein platonisch jetzt einfach mal rein ins Blaue gesprochen, ich würde ja zum Beispiel Katzen hassen und Hunde lieben. Dann würde ich mich mega aufregen, wenn ich permanent Katzenwerbung bekomme. Von dem Lieferanten, wo ich das Hundefutter beziehe. Ich hätte einen Geschmack.
Er schmeckle heißt es so schön. Es wäre für mich nicht zielgerichtet. Wenn derjenige doch weiß, ich hasse Katzen, liebe Hunde oder andersrum. Wie auch immer. Und ich bekomme dann zielgerichtet nur die Informationen, die für meinen Hund, für meine Spezies, für mein Tier das Wichtige ist, wie ich es ernähren sollte, wie ich mit dem spielen sollte und, und, und, und, dann habe ich, meines Erachtens hat das Unternehmen, so wie auch ich als Kunde, einen Gewinn aus diesen Informationen. Ich könnte es natürlich auch missbrauchen. Und da muss man sich halt auch gerade als Unternehmer immer die Frage stellen, Wofür benutze ich meine Daten? Und in vielen Situationen werden diese einfach noch überhaupt gar nicht genutzt. Und das halte ich für einen ganz, ganz, ganz groben Fehler. Ich nehme das Beispiel Prime Leads, das, was wir entwickelt haben. Ganz, ganz viele Unternehmen, und da fangen wir bei Digitalisierung an, sagen, ich habe eine Webseite, ob als Handwerker, ob als Startup, whatever, egal in welcher Branche.
Ich habe natürlich eine Webseite, um erstens vielleicht meine Kunden sich bestätigen zu lassen, hey, du bist beim richtigen Unternehmen, beim richtigen Lieferanten. Aber ich möchte natürlich auch neue Kunden gewinnen. Und ganz, ganz viele Unternehmen nutzen diese Möglichkeiten überhaupt gar nicht, ihre Webseite gut zu tracken. Und genau deswegen haben wir Prime Leads entwickelt, um zu sagen, liebe Leute, track doch, wer war auf eurer Internetseite? Welches Unternehmen war auf eurer Internetseite? Für was hat es sich interessiert? Um da einfach den Kunden eine Wertschätzung zu geben, erstmal dem Kunden, der schon bei dir kauft, vielleicht auch personalisiert zu begrüßen und sagen, hey, wenn du auf unsere Webseite kommst, dann steht da halt, hey, herzlich willkommen Nils, schön, dass du wieder da bist.
Neukunden einfach mehr Happiness zu geben und zielgerichtet Informationen auszustrahlen. Was soll ich bitte einem Steuerberater zum Beispiel ausstrahlen an Warenwirtschaft? Braucht er nicht? Und wenn ich als Unternehmen, als Softwareunternehmen eine Warenwirtschaft anbiete, aber parallel dazu auch eine Telefonanlage, die speziell für Steuerberater relevant ist, Warum soll ich ihm auf meiner Homepage die Sachen ausstrahlen, die er nicht für relevant hält? Es ist Zeit, die ich meinen Kunden klaue. Und genau das kann man zum Beispiel mit Prime Leads einstellen, abstellen und somit wesentlich besseres Kundenerlebnis generieren. Und das setzen viele noch nicht ein, obwohl es ganz, ganz einfache Digitalisierung bedeutet.
Ja, das macht total Sinn. Also ich denke, eine spannende Frage ist, wie man das dann in der Ansprache macht, dass das nicht irgendwie creepy ist. Also ich denke da an diese alte Geschichte von Target, die irgendwann per Big Data und per Data Mining erkennen konnten, dass eine Frau schwanger ist und teilweise das wussten, bevor die Frau das selber wusste. Und die haben zu Beginn da relativ naiv diese Erkenntnis genutzt. Sowas muss man natürlich berücksichtigen. DSGVO ist sicherlich auch noch ein spannendes Thema, aber gut, da ihr ein deutsches Unternehmen seid, wird das alles fein sein. Aber ja, also klar, diese Daten, ich meine, wie viele Webseiten gibt es auf dieser Welt und wie viele Leute gucken sich jeden Tag Webseiten an, Das ist natürlich eine große Menge Daten, die man irgendwo gewinnbringend nutzen kann.
Ja, also zum Thema DSGVO. Sie ist gut und sie hemmt. Also beide Fälle sehe ich einfach so. Beim Thema Prime ist es komplett DSGVO-konform und sogar auch zertifiziert. Denn da holen wir ja keine persönlichen Daten raus, sondern immer nur Unternehmensdaten. Von daher haben wir gar keine personenbezogenen Daten, die wir tracken, sondern immer nur, welches Unternehmen hat sich auf deiner Webseite für was interessiert etc. pp. Und von daher ist es auch absolut DSGVO-konform. Das ist aber nur ein kleiner Teil der Digitalisierung. Also welche Informationen nutze ich und wie bringe ich sie vor allen Dingen, und das ist eigentlich der Punkt, zum Vorteil meines Kunden, meines Interessierten aus. Welche Möglichkeiten schaffe ich meinem Interessenten zielgerichtet, meine Webseite zu besuchen?
Und das ist eigentlich der Punkt. Ich muss ja vom Ende her denken. Wenn meine Webseite komplett unstrukturiert ist, dann wird er sich nicht zurechtfinden und meine Seite direkt verlassen, obwohl ich vielleicht ein sehr, sehr gutes Portfolio habe, eine super Dienstleistung, ein super Service, ein super Produkt, was genau für ihn passt, aber er kennt es nicht. Und aus diesen Informationen, die ich halt durch eine Analyse gewinne, kann ich meinen Kunden auch Zeit einsparen. Und das sollte der springende Punkt sein. Natürlich ist es eine mega warme Lead-Generierung, weil die Unternehmen, die auf deiner Webseite sind, haben sich damit schon mal identifiziert, mit deinem Unternehmen, mit deiner Dienstleistung, mit deinem Service.
Warum sollte man diese nicht ansprechen? Meines Erachtens ist, wenn man ein cooles Produkt anbietet, coole Dienstleistung, ist es ja sozusagen eine unterlassene Hilfeleistung, wenn ich diese Sache nicht wertschätze und mich auch an den Mann bringen möchte oder an die Frau.
nutzt die Möglichkeiten. Ich werde das auf jeden Fall verlinken. Also alles, was wir so im Laufe des Gesprächs an Quellen und so weiter nennen, verlinke ich in den Shownotes. Das heißt, wer da jetzt sich konkret Prime Leads mal angucken will, wird den Link finden. Aber ich finde die Idee insgesamt einfach sehr geschickt gedacht. Aus Zeitgründen würde ich jetzt gerne zu den Abschlussfragen kommen. Es sei denn, du möchtest noch ein abschließendes Wort zu dem Begriff Digitalisierung vorher loswerden?
Zum Begriff vielleicht nicht wichtig. Bei allen Themen nutzt die Möglichkeiten, Menschenerkenntnisse zu bekommen. Wichtige Fähigkeit ist Menschenkenntnis. Und bei allen Digitalisierungsfragen nutzt die Chancen daraus, vergesst den Menschen nicht. Jede Zeit, die wir gewinnen, Weil irgendwas andere Maschinen, andere Software, wie auch immer für uns macht, sollten wir effektiv in Menschen investieren.
Das ist ein gutes Schlusswort, sage ich mal. Vielleicht ein Gedanke von mir dazu noch. Ich habe mich vor vielen Jahren in meiner Diplomarbeit damit befasst, wie man Lean, dieses damalige Buzzword, auf Entwicklungsprozesse anwenden kann. Und da stand in irgendeinem Vorwort über dieses ganze Lean-Thema, dass das sehr tragisch ist, dass das gerade in Deutschland immer mit Personaleinsparung und Kostenreduktion verbunden wird, wo doch die Erfinder der Lean-Production damals in Japan gesagt haben, wir optimieren, weil wir dann, wenn wir irgendwem fünf Minuten Dödelarbeit wegoptimiert haben, dann haben wir fünf Minuten eines Menschen, der jetzt was Schlaueres machen kann. Der wird dadurch ja nicht rausgeworfen, sondern der kann bessere Sachen machen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, wolltest du auf genau das im Rahmen der Digitalisierung auch hinaus, oder? Dass wir Menschen Dödelaufgaben abnehmen, um dann aber den Menschen im Prinzip eine bessere Zeit zu verschaffen.
Definitiv. Wir müssen als Leader, gerade als Unternehmer, müssen wir mehr Leadership nach vorne bringen. Wir müssen Leadership-Prinzipien haben, wo wir Menschlichkeit in den Vordergrund stellen. Und wir können ganz, ganz viel natürlich von verschiedenen Prozestools und so weiter lernen. Aber das Wichtigste ist, wir brauchen Leute, die einen führen, mitnehmen, begeistern. Wir brauchen keine, die einen managen. Ich nehme es mal an einem Beispiel. Würdest du lieber mit einem Bergführer oder mit einem Bergmanager einen Berg steigen? Deine Vision, diesen verdammten Hügel zu bezwingen. Ein Bergführer, mit dem wirst du es wesentlich leichter haben als mit einem Bergmanager. Und da müssen wir uns gerade im Thema Führung viele, viele Gedanken machen, wie wir die Digitalisierung wertvoll einsetzen und wie wir Visionäres Leadership nach vorne bringen.
Das ist ein sehr cooles Bild. Zu den Schlussfragen hingedacht. Nach all dem, was du jetzt über Digitalisierung gesagt hast, was ist denn da deine nächste große Challenge, die du angehen wirst?
Ja, wir etablieren ja ganz, ganz viele Startups und matchen diese mit Mittelstand. Und ich habe mir vorgenommen, möglichst vielen Unternehmen dabei zu helfen, Digitalisierung sinnvoll zu nutzen, ihr Unternehmen zu skalieren. Und ich nehme immer drei Monate lang fünf neue Unternehmen. Drei Monate lang fünf neue Unternehmen. Und das werde ich so lange machen, bis ich keine Lust mehr darauf habe. Und meine Begeisterungsfähigkeit zeigt mir derzeit, ich glaube, ich werde da nie mit aufhören. Das werde ich in den nächsten 30 Jahren, 40 Jahren noch so machen, wenn meine Gesundheit mitspielt. Ich will, dass Unternehmen in Deutschland, gerade der deutsche Mittelstand, so weit vorankommt, dass wir verdammt nochmal die USA und auch Japaner, Chinesen und wie auch immer alle hinter uns bringen.
Wir sind eine extrem starke Nation und die müssen wir bleiben. Wir werden gerade echt von vielen Unternehmen abgehängt und ich werde mich extrem einsetzen. die Unternehmen zu coachen und die Unternehmen mit nach vorne zu bringen, die sagen, ja, visionäres Leadership ist meins. Destruktion ist meins. Und da werde ich sehr, sehr stark dran kämpfen.
Das ist eine coole Mission. Finde ich bewundernswert. Wir arbeiten ja auch auf eine gewisse Weise in ähnlicher Richtung. Aber ja, Also ich stimme dir da voll zu. Abgesehen davon, dass du auch einen Podcast hast, wo wir gleich das Kreuzinterview führen werden und du ein Buch geschrieben hast, gibt es Quellen, die du darüber hinaus empfehlen möchtest, wie man sich über dieses ganze Thema aktuell halten kann?
Ich würde es einmal mal, also aktuell halten ein Buch ist eher nicht so. Auch wenn ich selbst eins geschrieben habe, Zukunft nachholen, ist Buch, um sich aktuell zu halten, meines Erachtens schon, wenn es gedruckt wird, zu alt. Mein Buch hat sich ganz klar darin positioniert, Leute erstmal abzuholen, welche Möglichkeiten grundsätzlich erstmal bestehen und wie man in den nächsten Jahren sich gegen den Rest der Welt auch behaupten kann. Ich würde auch da wieder das Thema visionäres Leadership nehmen und Körpersprache. Und mein Tipp wäre, Leithammel sind auch nur Menschen von Stefan Werra. Ein megacooles Buch, ein megacooler Typ. Und Körpersprache kann uns erstmal keine KI ersetzen oder irgendein Roboter so nachmachen.
Von daher mal zu analysieren, was Körpersprache ausmacht, kann auch bei Digitalisierungsthemen extrem helfen. Das wäre mein Tipp.
Cool. Das stand noch nicht auf der Liste. Das ist eine neue Quelle. Vielen Dank. Werde ich in den Shownotes verlinken, wird aber auch in der Quellenliste insgesamt erscheinen. Okay, dann letzte Frage für jetzt und hier. Gibt es jemanden, den du gerne in einem späteren Interview zum Thema Digitalisierung von mir interviewt hören möchtest?
Also wer gerade auch in diesem Bereich extrem wertvoll, glaube ich, für die gesamte Community sein mag, ist der Burkhard Küpper. Burkhard Küpper ist der Steuerberater in Deutschland. Und ich bin so grandios froh, dass ich in dieser Branche nicht mehr tätig bin oder mich dort nicht niedergelassen habe, weil gegen ihn verliert man. Burkhardt ist unglaublich gut, hemmtärmlich unterwegs, ist nicht der verlängerte Arm des Finanzamts wie viele, viele, viele Steuerberater. Und ich kann wirklich aus eigener Erfahrung sagen, wie viele, viele, viele Steuerberater. Er denkt komplett anders. Er nutzt die Digitalisierung. Er nutzt vor allen Dingen die Chancen, die draußen am Markt bestehen. Unliebsame Aufgaben und so weiter.
Da haben wir darüber gesprochen. Er ist da wirklich grandios. Also den als Interviewgast. Ich wünsche der Community dann viel, viel Erfolg. Viel Erfahrungsaustausch. Und vor allen Dingen maximale Steuerersparnis. Auf legalem Wege. Ja, den würde ich vorschlagen.
Ja, spannend. Aus der Ecke habe ich, glaube ich, noch mit niemandem gesprochen, zumindest nicht hier im Podcast. Cool. Dann werde ich mich bemühen, dass wir da möglichst bald ein Interview aufnehmen können. Cool. Gut. Ja, ich bin soweit durch mit meinen Fragen. Möchtest du ein paar letzte Worte sprechen?
Holt die Zukunft nach. Digitalisiert Nehmt die Inspiration von Nils mit, bildet euch permanent weiter, denn das ist der Punkt, also in euch zu investieren, ist das erfolgreichste Rezept, was ihr euch anbieten könnt. Und da dürft ihr nicht aufgeben. Und permanent lernen gehört heute, gerade in dem heutigen Zeitalter, auf jeden Fall dazu. Sich wie früher zu sagen, ich habe jetzt meine Schulbank und meine Schulkarriere beendet und jetzt mache ich das. Mein Rest des Lebens wird so nicht mehr funktionieren. Von daher, bilde dich permanent fort, denn das ist der Weg, der zum erfolgreichen Unternehmer führt. Egal, wie groß, wie weit und wie schwer du bist.
Wow. Ja. Ich würde sagen, da kann ich nicht viel zu ergänzen. ganz vielen Dank für deine Zeit für dein Wissen
sehr gern
super, ja, das war das 51. Interview mit Christoph Mentor, Speaker, Investor Autor ganz weise, ganz viel spannendes Wissen über Digitalisierung und ja, ich sag mal Menschlichkeit ist das Wort, das mir im Sinn dazu rumschwebt Also, vielen Dank fürs Zuhören, vielen Dank für deine Zeit, Christoph. Teilt das Interview auf allen Kanälen, die euch einfallen. Schreibt Kommentare, schreibt mir E-Mails. Alle Quellen, über die wir so gesprochen haben, verlinke ich in den Shownotes auf wegederdigitalisierung.de Das war das 51. Interview. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.