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E9706.04.202229 Min

Fairness, Transparenz und Nachhaltigkeit – Wie kann das für den Mobilfunk funktionieren?

Im Gespräch: Alma Spribille (WEtell)

Titelbild zu E97: Fairness, Transparenz und Nachhaltigkeit – Wie kann das für den Mobilfunk funktionieren? – Alma Spribille (WEtell)

Worum es geht

Alma Spribille von WEtell spricht über klimaneutrale Mobilfunknutzung und faire Verträge.

Alma Spribille ist Gründerin und Geschäftsführerin von WEtell, einem Mobilfunkanbieter mit Fokus auf Nachhaltigkeit. Das Unternehmen arbeitet klimaneutral, speichert wenig Nutzerdaten und löscht sie schnell. Verträge sind monatlich kündbar.

WEtell setzt auf Transparenz: keine Langzeitverträge, faire Preise für alle, kein Datenverkauf. Der Kundenservice ist in Freiburg ansässig. Das Unternehmen ist bei der GLS Bank, einer nachhaltigen Bank, angesiedelt.

Klimaschutz erfolgt durch CO2-Kompensation in Pflanzenkohleprojekten und Solaranlagenbau. 60 Prozent der Mobilfunkemissionen entstehen durch Netznutzung, 40 Prozent durch Smartphone-Herstellung und Laden. Die Nutzungsdauer von Geräten ist entscheidend für Nachhaltigkeit.

Kürzere Verträge fördern Flexibilität und vermeiden übermäßigen Konsum. WEtell aktualisiert Tarife für Bestandskunden kostenneutral. Die größte Herausforderung ist der Break-Even bei 15.000 Kund:innen, aktuell sind es etwa 6.500.

Ursprüngliche Shownotes 06.04.2022

„Keinen Mobilfunk zu nutzen wäre nachhaltiger, als Mobilfunk zu nutzen.“
Diese Aussage von Alma Spribille verblüfft auf den ersten Blick, denn sie ist Gründerin und Geschäftsführerin des Mobilfunkanbieters WEtell.

Doch schnell kommt sie nach diesem Augenzwinkern auf ihre Herzensangelegenheit und warum sie dennoch ein Mobilfunkunternehmen mitgegründet hat und räumt ein: „Aber ‚Kein Mobilfunk‘ ist es unrealistisch heutzutage.  … Das  gehört halt zum heutigen Leben dazu. Und deswegen muss es das auf jeden Fall auch in nachhaltig geben.“

Mobilfunk „in nachhaltig“

Dieses „nachhaltig“ präzisiert Alma Spribille als „ganzheitlichen Anspruch im Sinne von Klimaschutz, Datenschutz und Transparenz“ in klaren und nachvollziehbaren Fakten wie

  • nachweislich mindestens klimaneutral arbeiten
  • möglichst wenig Nutzer_innen-Daten speichern
  • Daten schnellstmöglich wieder löschen und nur für die eigenen Dienstleistungen nutzen
  • Transparenz gegenüber den Kunden und Kundinnen durch monatlich kündbare Verträge
  • Fairness durch echten Kundenservice und gleiche Preise und Dienstleistungen für alle
  • Fairness und Transparenz gegenüber den eigenen Mitarbeitenden“

Echte Nachhaltigkeit heißt auch, dass das Unternehmen in sich nachhaltig arbeitet.
Alma Spribille

Schon wenn ein Smartphone drei Jahre genutzt wird, statt ein oder zwei, reduziert das den Footprint merkbar.

Unternehmerische und persönliche Verantwortung wahrnehmen und fördern

Ganz aus der Verantwortung entlässt WEtell die Kunden nicht. So ruft Alma Spribille auch in diesem Gespräch auf, dringend auf Ökostrom umzustellen, Mobiltelefone so lange wie möglich zu nutzen, um Ressourcen zu sparen und bei der Neuanschaffung auf faire oder refurbishte Geräte zu setzen.

In diesen Zusammenhang fallen auch einige fundierte und erhellende Überlegungen zum Thema Vertragslaufzeiten bei anderen Anbietern und zu erlerntem Konsumverhalten von Mobilfunk-Nutzer_innen.

Doch das Gespräch breitet sich ebenso in angrenzende Zusammenhänge von Digitalisierung und Nachhaltigkeit aus, beispielsweise Banken und Geldgeschäfte, den steigenden Energieverbrauch und wirtschaftlich faire Kostenkalkulation.

Kurze Vertragslaufzeiten sind nachhaltiger, weil Leute nur das nutzen können, was sie tatsächlich brauchen.

Es ist superwichtig, dass Leute auf Ökostrom umstellen.
Alma Spribille

Offen für Feedback

Erfrischend aufrichtig wirkt auch die Einladung von Alma Spribille gegen Ende des Interviews: “Wenn Leute gute, anregende Tipps und Ideen haben, was sie haben wollen von einem Mobilfunkanbieter, den sie richtig gut finden, können sie sich gern bei uns melden. Wir sind sehr offen für Feedback.”

Links aus dem Interview

Unsere Interviewpartnerin & ihr Arbeitsfeld

Tipps für mehr Wissen zum Thema

Transkript

4.524 Wörter

Automatisch erstellt (Whisper), nicht korrigiert. Namen und Fachbegriffe können falsch geschrieben sein. Ein Klick auf eine Zeitmarke springt im Player dorthin.

Hallo Welt, liebe Menschen, herzlich willkommen bei unserem Software-for-Future-Podcast. Mein Name ist Friederike Löwe und gleich hörst du auch Nils Löwe. Wir führen als Unternehmerpaar die Line Asers. Im Folgenden gibt es ein Interview mit Alma Spriebele von WeTel. Die Vision von WeTel ist es, Mobilfunk zu einer rundum nachhaltigen Dienstleistung zu machen. Klingt spannend, oder? Ich wünsche dir jede Menge Spaß beim Zuhören.

Ja, herzlich willkommen Alma von Retail. Ihr macht nachhaltiges Mobilfunkangebot, wenn ich das in wenigen Worten zusammenfasse. Ich bin total gespannt, was das genau heißt. Ich würde sagen, stell dich doch einfach erstmal selber kurz vor. Wer bist du, was machst du und was macht Retail?

Vielen Dank für die Einladung. Genau, ich bin einmal eine von den Gründerinnen von Retail. Wir machen nachhaltigen Mobilfunk, so formulieren wir es genau auch. Was heißt nachhaltig eigentlich für uns? Weil ich denke, Mobilfunk ist klar für die meisten Menschen. Und nachhaltig heißt für uns so einen ganzheitlichen Anspruch im Sinne des Klimaschutzes, Datenschutz, aber auch Fairness und Transparenz. Im Klimaschutz heißt es, dass wir mindestens klimaneutral arbeiten. Das heißt, wir vermeiden alle Emissionen, die geht und alle Emissionen, die wir entweder selbst nicht in der Hand haben oder die wir gar nicht vermeiden können, werden nach höchsten Standards kompensiert, indem wir in Deutschland zum Beispiel in Pflanzenkohleprojekte investieren, wo der Kohlenstoff aus dem CO2 für mindestens 100 Jahre lang gespeichert ist.

Außerdem engagieren wir uns im Solaranlagenbau auch innerhalb von Deutschlands, um einfach mehr Ökostrom ins deutsche Netz einzubringen und so die Energiewende voranzutreiben. Im Datenschutz setzen wir uns vor allen Dingen noch dafür ein, dass möglichst wenig NutzerInnen-Daten gespeichert werden von unseren Kundinnen und wir die auch eher schnellstmöglich löschen, soweit es rechtlich zulässig ist und eben nicht immer die maximalen Speicherfristen ausnutzen, was schon oft der Fall ist. Außerdem werten wir sie kaum aus, also nur soweit für die Dienstleistung notwendig. Wir benutzen sie nicht für Werbung, verkaufen dadurch nicht, verkaufen diese Daten nicht oder Ähnliches. Genau, und bei Fairness und Transparenz sehen wir vor allen Dingen Punkte, wie das alles monatlich kündbar ist bei uns, denn es gibt keinen technischen Grund dafür, dass Mobilfunkverträge standardmäßig 24 Monate sind.

Wir haben einen echten Kundenservice bei uns im Unternehmen, die auch hier in Freiburg sitzen und wirklich versuchen, den Menschen zu helfen und nicht einfach das teuerste Produkt zu verkaufen oder ähnliches. Und alle Leute bekommen die gleichen Preise. Das ist für uns auch ein wichtiger Punkt dieser Fairness und Transparenz. Und das alles gilt natürlich auch nach innen. Also nicht nur gegenüber Kundinnen, sondern auch gegenüber eigenen Mitarbeitenden. Dann wollen wir fair und transparent sein, gute Arbeitsbedingungen bieten. Denn echte Nachhaltigkeit heißt auch, dass das Unternehmen in sich nachhaltig arbeitet.

Das klingt total cool. Da waren schon so viele Stichworte bei, bevor ich nachfragen will. Ich fange mal an mit dem ersten Punkt. Du hast gesagt Klimaschutz. Nachhaltigkeit wird ja oft einfach gleichgesetzt mit Klimaschutz. Von daher finde ich das total toll, dass da mehr hinter steckt. Also auch Datenschutz, auch Fairness ins Unternehmen. Lass uns trotzdem mal anfangen mit dem Bereich Klimaschutz. Du hast gesagt, ihr kompensiert CO2, das sich nicht reduzieren lässt. Wie messt ihr das? Also wie kommt ihr auf diese Zahl?

Genau, messen ist leider schwer. Was wir machen, ist über öffentlich zugängliche Studien berechnen, wie viel CO2 verursacht wird durch unsere NutzerInnen, anteilig am Mobilfunknetz. Wir nutzen ja das Netz der Vodafone. Das ist noch nicht klimaneutral, das Netz. Und da kann man berechnen, anteilig zu unseren NutzerInnen und auch wie groß die Tarife sind, die sie nutzen, also vor allen Dingen, wie viel Datenvolumen wird genutzt und ähnliches, kann man ausrechnen, wie viel CO2 tatsächlich dadurch verursacht wird. Einmal durch sehr viel davon ist Energienutzung, aber einiges eben auch dadurch, dass die Infrastruktur von den Mobilfunkmassen und Ähnlichem ja erstmal bereitgestellt werden muss. Das kann man alles umrechnen in CO2-Äquivalent, nennt sich das dann, weil der Bau ja nicht nur CO2 verursacht. Und das rechnen wir eben aus. Wir haben diese Berechnung auch, wir haben die selber gemacht, weil wir da Kompetenz mitbringen.

Aber wir haben die zertifizieren lassen, dass wir das nicht nur selber sagen, sondern jemand anderes, der geprüft hat und gesagt hat, jawohl, das stimmt, da ist auch ein Sicherheitsfaktor drin, falls wir uns irgendwo unterschätzt haben, dass wir am Ende gesagt haben, okay, und das Ganze noch mit einem Sicherheitsfaktor belegt, sodass wir im Zweifelsfalle mehr kompensieren und damit mindestens klimaneutral rauskommen am Ende. Da kann man vielleicht noch sagen, was da ganz spannend ist, wenn man sich eine einzige Zahl merken will, dann ist 60 Prozent des CO2-Verursachungen durch Mobilfunk, als ich Privatperson, ist die Nutzung vom Netz, inklusive Infrastruktur und allem drum und dran. Und knapp 40 Prozent sind die Herstellung von meinem Smartphone und das tägliche Laden.

Und das hat man ja beides noch selber in der Hand. Man kann einen Fährfond kaufen oder einen Schiff fohlen und man kann zu Hause Ökostrom haben und damit laden. Aber die Infrastruktur hatte man eben bisher nicht in der Hand und über uns kann man das jetzt eben auch klimaneutral machen.

Ein total guter Punkt, was du gerade gesagt hast. Das Telefon selber hat Herstellungskosten und ich brauche Strom, einmal am Tag im Normalfall. Berechnet ihr das mit oder ist das immer noch Sache der NutzerInnen, das selber irgendwo im Blick zu haben?

Das berechnen wir nicht mit. Das ist im Moment noch Sache der Nutzerin, weil wir auch sagen, wir wollen ja eigentlich, dass die Leute zu Hause auch Ökostrom haben. Also wir sind ja nicht das einzige nachhaltige Angebot. Es ist super wichtig, dass Leute auf Ökostrom umstellen. Und deswegen ist das unserer Meinung nach in der privaten Hoheit, das selber zu machen. Und deswegen machen wir das nicht mit. Genau.

Dazu vielleicht eine ganz spannende Randnotiz. Ich habe im Greenpeace Magazin vor einer Weile gelesen, bei der Nutzung, wie wir Deutschen unsere Telefone austauschen, so in der Regel eher schneller als alle zwei Jahre, gehen über 80 Prozent der Emissionen tatsächlich in die Herstellung. Also das heißt, jeder von uns könnte seinen Footprint schon reduzieren, wenn wir unser Smartphone einfach nur drei Jahre nutzen würden, statt ein oder zwei. Einfach weil die Herstellung so massiv zu Buche steht.

Ja, das kann man nur unterstützen. Das ist ein weiterer Grund, warum wir keine sogenannten Laufzeitverträge, also 24-Monats-Verträge anbieten mit einem Bundle, wo man ein Smartphone dazu kriegt, was man über die 24 Monate abzahlt, weil das halt auch eine Form von Inzentivierung ist, dass die Leute sich nach 24 Monaten, kriegen sie automatisch dafür, dass der Vertrag verlängert wird, ein Smartphone wieder neu ist dazu, obwohl sie gar keins brauchen. Ich kenne sogar Beispiele, wo Leute das neue Smartphone gerade im Geschäftskundinnenbereich zwar bekommen haben, aber gar nicht nutzen, weil sie keine Lust hatten, umzustellen, die ganzen Daten zu übertragen. Jetzt sitzt ein niegelnageläues Smartphone einfach in der Schublade, nur weil es beim Vertrag dabei war.

Und das fördert natürlich auch so ein bisschen dieses Konsumverhalten, was ja so ein bisschen auch überspitzt wurde teilweise, weil natürlich die Unternehmen gerne mehr verkaufen wollen. Es ist natürlich irgendwie verständlich als Unternehmen, aber da haben ja auch die Privatmenschen das in der Hand, das nicht zu machen und sich nicht alle zwei Jahre ein neues Telefon zu kaufen, sondern lieber einmal ein anständiges oder vielleicht mal ein gebrauchtes. Deswegen haben wir das auch unabhängig und machen das mit den Bundles nicht, weil wir sagen, das ist halt immer sehr schwierig, dass man dann nicht das automatisch wieder austauscht nach einer bestimmten Zeit oder ähnliches und empfehlen eher entweder nachhaltiges oder vielleicht auch mal ein gebrauchtes Telefon zu kaufen.

Das finde ich einen spannenden Punkt, dass das mit der Inzentivierung natürlich, das ist wieder dieses Nudging, also dass man irgendwie die Leute in die eine oder andere Richtung schubsen kann, ohne dass sie es vielleicht merken.

Und ich denke auch so ein bisschen so eine künstliche Nachfrage erzeugt wird, indem man halt, also es gibt halt das iPhone X, wie viel auch immer das ist, wenn man seinen Vertrag verlängert, kriegt man das dazu für nur so und so viel Euro im Monat und das klingt immer nach so einem super Deal, ist es vielleicht auch, das weiß ich jetzt im Detail gar nicht, aber es erzeugt halt eine Nachfrage, die sonst nie da wäre, weil die Leute vielleicht gar nicht zu Hause saßen und dachten, ich brauche ein neues iPhone, sondern einfach dachten, ich muss meinen Vertrag verlängern, was mache ich denn eigentlich? und plötzlich haben sie aber trotzdem ein neues Telefon. Und das wollen wir gerne nicht mitspielen, das Spiel, um das nicht weiter zu beschleunigen.

Das führt schon im Prinzip in genau die Richtung, jetzt habe ich meine übliche Eingangsfrage gar nicht in der Form gestellt. Also der Podcast versucht ja die Frage zu beantworten, wie hängen denn Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen? Jetzt ist Mobilfunk ein klassisches Digitalisierungsmittel, das wir alle schon seit Jahren, Jahrzehnten nutzen. Und das war schon ein tolles Beispiel. Also das alleine die Vertragsgestaltung für so ein Grundangebot, dass wir da schon nachhaltig werden können, einfach nur durch Vertragsänderungen. Magst du da noch ein bisschen mehr ausführen? Was für Einfluss hat man da noch, einfach nachhaltiger zu sein als Mobilfunkanbieter?

Also ich denke, das ist ein wichtiger Punkt. Genau, dann halt selber natürlich Ökostrom beziehen und zum Beispiel, was uns auch ein sehr wichtiges Anliegen ist, überall so weit wie möglich die nachhaltigen Alternativen selber zu nutzen als Unternehmen. Wir sind beispielsweise bei der nachhaltigen Bank, also bei der GLS Bank, um zu sagen, dass der ganze Mobilfunkumsatz, den wir generieren, bei einer Bank liegt, die ebenfalls Nachhaltigkeit als wirklich hohes Ziel hat und eben nicht plötzlich mit dieser Geldbewegung, die ja auch wieder Auswirkungen hat, dafür sorgt, Ob das dann, ich weiß auch nicht, Kohlekraftwerke finanziert werden oder ähnliches. Was ich auch immer wieder das Gefühl habe, was zum Digitalisierungsthema dazugehört, dass Banken werden oft oder wurden eine ganze Zeit lang oft übersehen.

Das ist mittlerweile mehr präsent, denke ich. Aber da geht auf jeden Fall noch mehr, denke ich, weil das ja auch ein relativ einfaches Instrument ist, das positiv, da einfach zu sagen, ich finanziere solche Sachen nicht mehr mit, die ich nicht in Ordnung finde, wie Kohle und Kernkraft meinetwegen, aber auch Waffenhandel oder ähnliches. Ich gehe eben zu einer Bank, die das auch nicht macht. Das hat sicher große Auswirkungen. Und dann engagieren wir uns auch in positiver Lobbyarbeit. Das Wort hat ja sehr negative Bedeutung oft angenommen, aber es gibt die auch für positive Dinge. So engagieren wir uns zum Beispiel im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft, wo ich eine der Vorständinnen bin und versuchen auch in die Politik rein, das Bedürfnis von nachhaltigen Unternehmen, wovon es wirklich sehr viele gibt, reinzutragen und die Rahmenbedingungen besser zu machen, weil ich finde auch, man sollte nicht das Problem immer nur auf die Endkundinnen abwälzen, dass es die Kaufentscheidung von jedem Einzelnen ist, sondern wir brauchen auch systemisch da einfach ein bisschen Wandel.

Und die Digitalisierung ist halt eine super Möglichkeit, weil sehen wir jetzt gerade, zwar durch Corona gewachsen, aber die ganzen Videokonferenzen, die wir machen, statt irgendwo hinzufahren, das spart ja schon total. Das ist ja auch eine Form von Digitalisierung, die jetzt zum Glück schneller gekommen ist, als wir dachten. Und da gibt es ganz viele solche Sachen, die man machen kann, die dazu beitragen, dass es nachhaltiger ist, denke ich. Und wir haben auch gesagt, kein Mobilfunknutzen wäre nachhaltiger als Mobilfunknutzen. Aber ohne Mobilfunk ist halt unrealistisch heutzutage. Leute telefonieren einfach und wollen mobil erreichbar sein. Und das gehört halt zum heutigen Leben dazu. Und deswegen muss es das auf jeden Fall auch nachhaltig geben.

Ja, das ist ein guter Punkt. Also hinter der GLS Bank, den nutzen wir genauso. Also finde ich super. Du hattest Datenschutz auch gesagt, habe ich noch mitgeschrieben. Zum einen würde mich natürlich deine persönliche Meinung zum Thema Vorratsdatenspeicherung interessieren, mit Blick auf Nachhaltigkeit vielleicht gedreht. Also das eine ist, ob man das jetzt gut und richtig findet oder nicht. Das ist vielleicht eher eine politische Frage. Aber welchen Einfluss hätte das denn, wenn das jetzt wirklich endgültig gesetzt werden würde?

Ich denke, was man da immer berücksichtigen muss, ist, dass wir von wahnsinnigen Datenmengen sprechen. Das ist ja heutzutage wirklich auch signifikant geworden, dass wir über Datenspeicherung Energieverbrauch haben. Also abgesehen von der Hardware, weil die Daten ja tatsächlich auf Festplatten liegen, aber brauchen diese Server, die da betrieben werden, enorm viel Strom und man kennt, glaube ich, Beispiele, ich habe es gerade nicht mehr parat, aber es gab in den letzten Wochen auch immer mal wieder Beispiele von großen Unternehmen, die Suchmaschinen anbieten oder ähnliches, wie viele Serverfarben die eigentlich betreiben müssen, weil das, was sie machen, wie sich die Strom das verbraucht und dass wir da einfach auch, dass lange vernachlässigt wurde, zu sagen, warum brauchen wir diesen Strom für Daten, die wir eigentlich vielleicht gar nicht wollen, dass sie gespeichert werden.

Und deswegen ist weniger Datenspeichern tatsächlich auch eine Form von Nachhaltigkeit, die man vielleicht direkt gar nicht so zugänglich findet, weil man es ja so schlecht sehen kann, wie viel das verbraucht. Aber es wird, glaube ich, immer bewusster, dass da auch einfach ein Energieverbrauch, der heutzutage nun mal noch mit CO2 einhergeht, vorhanden ist.

Ja, das stimmt. Das ist ein Punkt, der ist, Also mir ist der natürlich nicht neu, aber ich erlebe das eigentlich erst so seit letztem Jahr, dass da auch andere Menschen drüber sprechen. Dass das natürlich schön ist, dass ich bei Google meine Fotos bis 2004 zurück immer in der Hosentasche haben kann, aber dass die natürlich dementsprechend immer verfügbar sein müssen. Und das heißt, ob ich jetzt Fotos von 2005 gerade angucke oder nicht, Strom kosten sie jeden Monat, jede Woche, jeden Tag.

Und das ist ja ein riesiger Skalierungseffekt, den man, glaube ich, immer wieder klar machen muss, auf die einzelne Person runtergerechnet ist das wahrscheinlich gar nicht so viel Strom und dementsprechend CO2, was man da verbraucht, aber man macht das ja nicht aktiv, man speichert das ja nicht aktiv, sondern das passiert einem ja bei der Vorratsdatenspeicherung einfach und plötzlich muss man es halt hochrechnen auf alle Deutschen und dann vielleicht auf alle Menschen weltweit und dann ist es wirklich eine ganze Menge.

Du hattest als letzten Punkt gesagt Fairness und Transparenz und da hattest du Punkte wie monatlich kündbare Verträge, echter Kundenservice im Haus. Ein Stück weit haben wir das, glaube ich, schon besprochen, gerade mit dem Thema Verträge, mit diesem Nudging, dass sich darüber eventuell gar nicht erst Leute auf den Trichter bringen, ein neues Telefon. zu kaufen. Magst du da noch ein bisschen mehr Beispiele nennen, wie, also warum ist es besonders nachhaltig, dass mein Vertrag monatlich kündbar ist?

Das ist wirklich eine gute Frage, warum das besonders nachhaltig ist. Ich würde diese Nachhaltigkeit eben nicht aufs Klima beziehen, sondern eher auf unsere Form des Wirtschaftens und es ist halt nachhaltig, wenn Leute das benutzen, was sie tatsächlich brauchen und das Leben ändert sich halt manchmal. Also vielleicht Bin ich jetzt in einem Familienvertrag drin oder ich gehe ins Ausland und brauche einfach den Vertrag nicht mehr? Und da ist Flexibilität einfach ein wichtiges Gut. Und dann ist es tatsächlich so, dass Laufzeitverträge oft dafür sorgen, dass Menschen in Verträgen bleiben, die sie gar nicht nutzen, weil sie auch keine Chance haben, da rauszukommen. Und dass die Leute viel mehr bezahlen, als sie müssten, weil solange sie nicht kündigen, kriegen sie gar nicht das aktuell für sonst alle Neukunden zugängliche Angebot, sondern man muss immer kündigen, um das zu bekommen.

Was uns auch in diesem Sektor total unterscheidet von allen anderen Anbietern, ist, dass wir, wenn es solche Verbesserungen gibt für bestehende Verträge, dann reichen wir es auch immer in unserem Bestand durch. Das heißt, Leute haben angefangen mit einem Mittelwelletarif, das ist unser beliebtester Tarif. Der wird jetzt gerade zum Beispiel von 5 auf 7 Gigabyte Daten, inklusiv Datenvolumen abgegradet, kostenneutral. Und das bekommen einfach auch die ganzen Bestandskunden. Falls Sie sich denken, Sie brauchen mittlerweile 6 GB, weil der Datenverbrauch ja auch oft wächst, also im Schnitt der Bevölkerung auch einfach, gar nicht vom Einzelnen unbedingt und dann auch vielleicht kein größerer Tarif notwendig ist.

Und das gehört ja alles so ein bisschen dazu, dass einerseits fair natürlich gegenüber den Kundinnen, aber dadurch auch nachhaltig in deren Sinne, weil sie eben nur das benutzen oder buchen müssen, was sie tatsächlich nutzen wollen und eben auch kündigen können, wenn sie es nicht mehr brauchen.

Also aus Nutzer-Sicht, super Sache. Hat das für euch auch einen wirtschaftlichen Vorteil? Also ich meine, auf den ersten Blick als Unternehmer würde ich jetzt sagen, zwei Jahre Kundenbindung ist besser als ein Monat Kundenbindung.

Das ist aus unternehmerischer Sicht theoretisch so. Das hat für uns keinen wirtschaftlichen Vorteil, muss man zugeben, weil es natürlich auch mit mehr Unsicherheit einhergeht, was jetzt gerade als junges Unternehmen nicht nur zur Beruhigung der Inneren sorgt, aber wir merken halt auch, dass es den Leuten dadurch leichter fällt zu wechseln und das sehr positiv aufgenommen wird. Man merkt aber auch, dass es zum Beispiel gängig ist, das werden wir auch immer wieder gefragt, ja, aber wenn ich einfach direkt einen 24-Monats-Vertrag abschließe, ob ich den dann günstiger bekomme? Und wir sagen immer, nee, so machen wir das nicht. Wir haben tatsächlich eine Bottom-up-Kostkalkulation gemacht, also ich bin Wirtschaftsingenieurin, deswegen kenne ich mich damit auch aus.

Also wir haben geguckt, für wie viel muss der Tarif kosten, wenn alle den gleichen Service bekommen, damit es für uns kostendeckend ist, aber auch der faireste Preis, den wir aktuell anbieten können für die Kundinnen und der wird halt nicht billiger, wenn ich mich für 24 Monate verpflichte, obwohl es für uns natürlich schön ist, wenn die Leute 24 Monate bleiben, ganz klar. Aber wir wollten das halt nicht inzentivieren, dass man sich festlegt, weil es dafür technisch, wie gesagt, keinen Grund gibt und wenn der Preis fair berechnet, ist das auch nicht notwendig.

Ich denke, wenn man das gut erklärt, macht das ja auch Sinn. Also ich erinnere mich, die GLS Bank argumentiert im Prinzip genauso, dass sie sagen, ein Stirokonto kostet halt Geld. Und anderswo kriegt man vielleicht ein kostenloses Stirokonto, aber das ist ja nicht kostenlos. Das wird nur quer subventioniert und dann ist das irgendeine Mischkalkulation. Und eigentlich ist es fairer, wenn jedes Angebot einen echten Preis hat und für sich stabil steht.

Und der Anspruch ist natürlich auch, zufriedene Kundinnen gehen ja eigentlich gar nicht. Und wenn Leute nicht zufrieden sind bei uns, dann sollten sie die Freiheit haben zu gehen. Vielleicht brauchen sie andere Auslandskonditionen oder was auch immer, was wir vielleicht noch nicht haben. Und dann muss man die Freiheit haben zu wechseln, finde ich.

Das geht dann im Prinzip ja gleich Hand in Hand mit dem echten Kundenservice. als du das am Anfang gesagt hast, habe ich an meinen letzten Kontakt mit unserem Kundenservice bei unserem noch Telefonanbieter gedacht. Das sind garantiert keine glücklichen Inhouse-Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen. Aber wenn du sagst, glückliche Kunden gehen ja in der Regel auch nicht, dann ist das auch da wieder ganzheitlich gedacht. Ich habe noch eine andere Frage und zwar ein bisschen über den Tellerrand geblickt. Du hast gesagt, du bist Vorständin im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft. Wir sind da auch Mitglied als Unternehmen, allerdings noch nicht sonderlich aktiv. Werde ich mir für dieses Jahr vornehmen, da mal ein bisschen näher aufzutreten.

Aber hast du darüber vielleicht einfach noch ein, zwei Beispiele, die du besonders cool fandst, die du einfach so nennen magst? Ich finde das immer toll, handgreifliche Beispiele zu haben, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Wie kann man das einfach gut machen? Ist dir da irgendwer über den Weg gelaufen, wo du sagst, wow?

Ich weiß jetzt gar nicht, ob die in dem Verband sind, ehrlich gesagt. Was ich wirklich schön finde, ist zum Beispiel die Tomorrow Bank. Klar, ich finde die GLS Bank auch super, aber das ist noch mehr Digitalisierung, das ist ja alles App-basiert. Und die haben, man hat so richtig das Gefühl, die sind halt im 21. Jahrhundert gestartet und das merkt man auch, dass für mich auch dieses Gefühl, ich will ja die gleiche Qualität von Produkt bloß in nachhaltig. Ich möchte nicht, so wie man in den 80ern vielleicht gedacht hat, das Öko-Essen schmeckt nicht so gut. Da sind wir ja längst drüber hinweg. Und das ist ein super Beispiel, wie anwenderfreundlich und intuitiv das ist und wie die sich auch dafür für Nachhaltigkeit einsetzen, auch in einem Netzwerkgedanken. Das ist da auf jeden Fall ein sehr positives Beispiel.

Ja, cool. Die muss ich mir unbedingt nochmal genauer angucken. Ich weiß, dass wir da mal privat geguckt hatten, ob wir ein Konto da öffnen, aber ich... Ja, also du hast recht. Der Eindruck, den hatte ich auch. Cool. Was ist denn so eure größte Challenge, an der ihr als Retail gerade arbeitet?

Tatsächlich ist unsere größte Challenge im Moment, auf den Break-Even zu kommen. Der ist bei 15.000 aktiven Kundinnen und wir sind auch einen guten Weg dahin und es läuft auch super, aber das muss man natürlich erstmal erreichen als Start-up, was seit eineinhalb Jahren am Markt ist. ist das natürlich einfach ein super wichtiges Ziel, da hinzukommen. Das heißt, Wachsen ist einfach gerade ein wichtiges Ziel. Man muss halt auch zugeben, dass wir sonst gerade sehr gut aufgestellt sind, was alle anderen Bereiche angeht. Und deswegen ist das aktuell unsere größte Challenge. Und genau, ich darf es auch sagen, wir sind gerade, glaube ich, bei irgendwo zwischen 6.000 und 6.500 aktive Kundinnen. Also da ist schon ordentlich was passiert.

Aber ein Stück des Weges ist auf jeden Fall noch zu gehen bis zum Break-Even.

Ja, krass. Ich drücke die Daumen. Ich kann mir gut vorstellen, dass vielleicht hier der ein oder andere Mensch gerade zuhört, der sich das zumindest gleich mal genauer angucken wird.

Würde mich freuen.

Zu diesem ganzen Themenkomplex Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Gibt es da Quellen, die du empfehlen kannst, die wir hier in die Quellenliste aufnehmen wollen?

hinterher. Genau, ich würde eine Quelle empfehlen, die heißt Global Carbon Footprint of Mobile Communication. Da ist nicht nur Mobilfunk drin, sondern auch andere mobile Kommunikationen. Die haben einen sehr guten Überblick darüber geschaffen, dass man einen Eindruck bekommt, da sind auch unsere Zahlen her, wie viel eigentlich das Netz und die Infrastruktur ausmachen im Vergleich zum Endgerät und dem täglichen Laden. Das ist ein sehr schöner Überblick, schicke ich dir auch gerne im Nachhinein zu, dass du das hast.

Cool, ja das ist spannend ich habe für uns ja auch eine CO2-Bilanz gemacht vor einem Jahr, die wir jetzt jährlich aktualisieren werden ich fand das tatsächlich total schwer für diese Scope 3-Emissionen irgendwo belegbare Werte zu kriegen

Was auch sehr gut ist, ich glaube Greenpeace hat mal einen offiziellen Smartphone-Vergleich gemacht wo auch Fairphone schon drin war Ich glaube, damals war Shift-Phones noch nicht drin, ich bin nicht ganz sicher. Das ist auch ein schöner Überblick, wenn man sich entscheiden will, was für ein Endgerät man nutzt, weil, Spoiler, iPhones sind von den, ich sag mal, herkömmlichen Herstellern die nachhaltigsten, weil Apple einerseits so Ladenlagen betreibt und andererseits die Geräte einfach lange haltbar sind und sehr lange Software-Updates haben, was einfach einen Riesenunterschied macht, wie lange ich das Gerät nutze, wie du gesagt hast. Länger nutzen ist einfach am nachhaltigsten erstmal. Genau, die finde ich auch super, weil man es da auch einfach drauf gucken kann, überlegen kann, ob das ein Entscheidungskriterium für einen persönlich ist.

Ja, das ist ein guter Punkt, weil es hat ja im Prinzip zwei Seiten. Also das eine ist, bin ich bereit, mein Telefon fünf Jahre zu nutzen und die andere Frage ist, kann ich das nach fünf Jahren noch nutzen oder hat Google schon nach zwei Jahren das, oder in dem Fall ja meistens nicht Google, sondern Samsung oder Sony oder wer auch immer. Wenn ich nach zwei Jahren keine Sicherheitsupdates mehr kriege, dann ist das vielleicht gar nicht allein meine Entscheidung.

Richtig. Und irgendwann funktionieren ja auch manche Sachen wirklich nicht mehr im Handy, nicht nur die Sicherheitsupdates. Und vielleicht eine dritte Quelle noch, wenn ich die dritte nennen darf, EcoTop10. Also wer die nicht kennt, das ist eine Website, glaube ich, einfach. Da kann man normalerweise Geräte vergleichen über ihre Lebensdauer mit Stromverbrauch und das wird auch auf Kosten gerechnet. Also der klassische Beispiel ist immer ein Kühlschrank. Die beste Energieeffizienzklasse ist teurer, aber sie hält halt länger. Das heißt, wenn ich es mir leise, kann ich den teuren Kühlschrank zu kaufen, ist es am Ende gar nicht teurer. Was ja auch immer gut ist, wenn einem das mal jemand vorgerechnet hat, weil es dann viel leichter ist zu sagen, ja, okay, der kostet halt ein bisschen mehr, aber über die zehn Jahre, die ich den nutze, eigentlich nicht.

Sagen wir mal, wie heißt die Webseite?

Eco Top Ten, also E-C-O Top Ten.

Ah. Ja, cool. Werde ich auf jeden Fall verlinken. Das ist super. Cool. Ja, dann meine letzte Frage für jetzt. Und hier gibt es jemanden, den du gerne in einem späteren Interview mal ausgefragt hören würdest.

Ja, die Eisel Osmanoglu. Das ist die eine Vorständin von der GLS Bank. Finde ich super schön. Ist natürlich auch eine Frau. Aber die in so einem Podcast mal zu hören, wäre auf jeden Fall spannend.

Cool. Ja, werde ich auf jeden Fall versuchen. Ich habe vor einer ganzen Weile schon den Jan Köpper von der GLS Bank interviewt, als die GLS Bank anfing, den Impact, den die als Bank haben, irgendwie messbar und belegbar machen zu wollen. Das war ein ganz spannendes Interview, das war noch lange vor Corona. Von daher ist es auf jeden Fall Zeit, da nochmal anzuklopfen. Cool. Ja, ganz vielen Dank dir. Hast du noch irgendein letztes Wort, das du in die Runde richten möchtest?

Ja, überlegt, ob ihr einen Mobilfunkvertrag fixieren könnt. Wir freuen uns auf euch. Und wie gesagt, man kann monatlich kündigen. Insofern wäre es ganz unkompliziert. Und sonst, wenn Leute gute Anregungen, Tipps, Ideen haben, die sie haben wollen von einem Mobilfunkanbieter, den sie richtig gut finden, sich auch gerne bei uns melden. Wir sind sehr offen für Feedback.

Cool. Ja, Leute, nutzt es. Ja, ganz vielen Dank für deine Zeit. Ich habe ganz viel gelernt, mal wieder ganz viele Anregungen bekommen. Total spannend.

So, da bin ich wieder. Schön, dass du noch zuhörst. Die Shownotes mit Links zu Empfehlungen aus dieser Episode findest du auf softwareforfuture.de. Hat dir diese Episode gefallen oder gibt es was, was dich echt wurmt? Schreib uns dein Feedback an moin.lionizers.com. Wir freuen uns sehr, von dir zu hören. Und jetzt wünschen das Team und ich dir noch eine schöne weitere Woche. Wir sind der Software for Future Podcast und werden präsentiert und produziert von den Lionizers. Die Lionizers stehen für nachhaltige, individuelle Produktentwicklung.

Wir entwickeln für andere Unternehmen Software, die uns als Menschheit helfen soll, der Klimakrise die Stirn zu bieten. Danke fürs Zuhören.

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