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E7624.06.2020

Was braucht der deutsche Mittelstand, um digitaler zu werden?

Im Gespräch: Rudolf Neumüller (Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum)

Titelbild zu E76: Was braucht der deutsche Mittelstand, um digitaler zu werden? – Rudolf Neumüller (Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum)

Worum es geht

Rudolf Neumüller erklärt, wie das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg KMU bei der Digitalisierung unterstützt.

Rudolf Neumüller ist Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hamburg. Er arbeitet seit zehn Jahren für die Handelskammer Hamburg und koordiniert ein Konsortium aus Hochschulen und Handwerkskammer. Das Zentrum wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert und unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei der Digitalisierung.

Das Zentrum bietet Angebote wie Workshops, Leitfäden, Best-Practice-Beispiele und Projekte zur Datendigitalisierung. Ein zentrales Thema ist die Schaffung einer digitalen Datenbasis, bevor technische Anwendungen wie Predictive Maintenance oder KI genutzt werden können. Die Projekte werden dokumentiert und auf der Website kompetenzzentrum-hamburg.digital veröffentlicht.

Neumüller betont, dass Digitalisierung keine Einzeltechnologie ist, sondern ein Netzwerk von Technologien, das Wertschöpfungsketten in Netzwerke verwandelt. Die größte Herausforderung für KMU ist die Informationsflut und das Fehlen von Zeit und Kapazitäten. Die Corona-Krise hat die Notwendigkeit von Remote Work und digitalen Geschäftsmodellen beschleunigt.

Das Zentrum ist Teil eines bundesweiten Netzwerks mit 26 Kompetenzzentren. Die Plattform mittelstand-digital.de ermöglicht den Zugriff auf Experten und Angebote aus ganz Deutschland. Neumüller plädiert für mehr Branchenübergreifenden Austausch, um Best Practices zu übertragen.

Ursprüngliche Shownotes 24.06.2020

Kleine und mittelständische Unternehmen tun sich oft besonders schwer mit der Digitalisierung. Einerseits fehlt das erforderliche Know-how, andererseits geht das Thema im Tagesgeschäft oft unter. Viele Firmen fühlen sich zudem überfordert von der Informationsflut und wissen schlicht nicht, wie der erste Schritt in Richtung Digitalisierung aussehen könnte.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, den KMU in Sachen Digitalisierung unter die Arme zu greifen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Industrie 4.0.

Das Kompetenzzentrum ist ein Zusammenschluss mehrerer Hamburger Akteure: An der Spitze steht die Handelskammer. Weitere Projektpartner sind die Technische Universität Hamburg, die Helmut-Schmidt-Universität, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften und die Handwerkskammer Hamburg. Zudem gehört das Kompetenzzentrum zu Mittelstand Digital, einer Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, deren Ziel es ist, die Digitalisierung in KMU und Handwerksbetrieben zu fördern.

In der 76. Episode unseres Podcasts ist der Leiter des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Rudolf Neumüller zu Gast. Im Interview mit Nils erzählt er, was die größten Herausforderungen in Sachen Digitalisierung für den Mittelstand sind, welche Angebote er für die Unternehmen bereithält, wie der deutsche Mittelstand im internationalen Vergleich aufgestellt ist und welche Themen aktuell besonders relevant sind.

Digitalisierung als „große Welle“

Für Neumüller ist die Digitalisierung „wie eine große Welle“: Sie kann Unternehmen und Institutionen einerseits mittragen, andererseits auch über ihnen zusammenbrechen. Wer sich nicht bewege und wie ein Surfer auf sein Brett springe, um auf der Welle zu reiten, drohe von ihr überrollt zu werden.

Das Außergewöhnliche und bisher Einmalige an der Digitalisierung ist laut Neumüller, dass sie nicht nur einzelne Technologien betrifft, sondern allumfassend wirkt. Die Digitalisierung sei momentan so revolutionär,  weil so viele unterschiedliche Technologien gleichzeitig einen neuen Reifegrad erreicht hätten und sich dadurch ganz neue Synergien entwickeln würden: „Das Zusammenwirken dieser unterschiedlichen Technologien und Ansätze führt dazu, dass sich die Dinge gegenseitig befeuern und damit nicht nur addieren, sondern potenzieren“, bringt es Neumüller auf den Punkt.

Dieses neuartige Zusammenspiel verschiedenster Teilbereiche erfordere nicht nur eine Menge an Fantasie, sondern auch die Fähigkeit, querzudenken. Der Blick über den Tellerrand der eigenen Fachdisziplin werde immer wichtiger, genauso wie Austausch, Kommunikation und Kooperation.

Der deutsche Mittelstand im Vergleich

Im internationalen Vergleich sind die deutschen KMU in Sachen Digitalisierung laut Neumüller recht gut aufgestellt. Allerdings betont er auch, dass es schwierig ist, tatsächlich eine gemeinsame Schnittmenge zu bilden: Auch wenn die deutschen Unternehmen alles in allem gut dastünden, gebe es doch eine breite Spreizung im Digitalisierungsstand sowie nun der Bereitschaft, Dinge anzugehen und in die digitale Zukunft zu investieren.

Gleichzeitig würden die Herausforderungen der einzelnen Unternehmen mitunter stark variieren. Schließlich stehe nicht jeder deutsche Mittelständler per se im multinationalen Wettbewerb. Und während sich einige Firmen stark über den Preis ihrer Produkte definieren müssten, um konkurrenzfähig zu bleiben, sei es insbesondere bei den Hidden Champions viel wichtiger, sich weiterhin über ihre sehr hohe Qualität von den übrigen Unternehmen abzuheben.

Die Beurteilungskompetenz ist entscheidend

Dennoch ist es für jede Firma wichtig, sich grundsätzlich mit dem Thema Digitalisierung zu befassen. Das heiße nicht, dass man „Hals über Kopf irgendwo reinspringen sollte“. Aber es bedeute, dass man sich „im unternehmerischen Sinne“ mit der digitalen Transformation beschäftigen sollte. Es gehe darum, geeignete Strukturen zu schaffen und Mitarbeiter zu finden, die sich der Sache annehmen und sie kontinuierlich vorantreiben. Und es gehe darum, eine hohe Beurteilungskompetenz zu entwickeln, um zu erkennen, welchen Impact bestimmte Neuerungen auf das eigene Unternehmen und Geschäftsmodell haben und welche Chancen sich für neue Geschäftsmodelle ergeben könnten.

Diese Beurteilungs- und letztlich Digitalisierungskompetenz bei KMU herauszubilden – darin sieht Neumüller eine der Hauptaufgaben des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums. Dafür hält das Kompetenzzentrum ganz unterschiedliche Angebote und Formate parat: von Veranstaltungen und Newslettern über „Best Practice“-Beispiele und Leitfäden mit Checklisten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen bis hin zum Unternehmensbesuch. Zudem begleitet das Kompetenzzentrum Firmen immer wieder bei Digitalisierungsprojekten. Anschließend werden die einzelnen Steps und die wichtigsten Lektionen und Erkenntnisse mit den anderen Mittelständlern geteilt.

Die Krise als Chance

Gefragt nach den größten Herausforderungen, ist Neumüller deutlich: Die Corona-Krise mit all ihren Begleiterscheinungen ist aktuell das wichtigste Thema – und wird es wohl auch noch eine ganze Weile bleiben. Dabei seien vor allem die Aspekte „Arbeitsfähigkeit erhalten“ und „Remote Work“ von Bedeutung, aber natürlich auch die Frage, wie Geschäftsmodelle, die auf Vor-Ort-Präsenz ausgerichtet sind, digital funktionieren können.

Grundsätzlich hat die Krise für Neumüller durchaus auch ihre guten Seiten. Denn sie habe vielen Unternehmen den nötigen Push gegeben, um endlich den Schritt in Richtung Digitalisierung zu gehen. Mittel- und langfristig könne das dazu führen, dass Firmen bei erneuten Krisen deutlich resilienter und robuster gegen äußere Störungen sein werden.

Links aus dem Interview

Transkript

6.552 Wörter

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Hallo und herzlich willkommen zur 76. Folge des Podcasts Wege der Digitalisierung. Ein weiteres Remote-Interview in Zeiten von Corona. Heute spreche ich digital mit Rudolf Neumüller. Er ist der Leiter des Mittelstandskompetenzzentrums 4.0 der Stadt Hamburg und oder der Handelskammer. Das wird er gleich genauer erklären. Das Kompetenzzentrum gibt es schon seit einigen Jahren. Ich war auch schon bei einigen spannenden Veranstaltungen, die darüber organisiert wurden und es gibt auch erste Umsetzungsprojekte, die seit einer Weile auf der Homepage dokumentiert sind. Ja, vielen Dank für die Zeit, die Sie sich nehmen, dass Sie uns heute erklären, was das Kompetenzzentrum so tut und wie das mit Digitalisierung zusammenhängt.

Ja, danke für die Einladung. Ja, ich mache gerne ein kurzes Intro. Rudolf Neumüller, wie Sie erwähnen, ist mein Name. Ich arbeite seit etwa zehn Jahren für die Handelskammer Hamburg und habe da in unterschiedlichen Funktionen die Wirtschaft und Unternehmen betreut, auch viele Jahre die Industrie. Und gerade in der Industrie kam ja dieses Industrie 4.0-Thema vor einigen Jahren sehr stark auf. Das macht ja auch einen relativ großen Anteil an dem aus, was wir im Moment unter Digitalisierung verstehen. Zu den Details kommen wir gleich noch. da haben wir uns als Kammer eben auch stark eingebracht, weil wir glauben, dass gerade die kleinen und Mittelständler doch sehr große Herausforderungen haben, das Thema in den Griff zu kriegen und jede Hilfe dafür gut nutzen können.

Und da sind wir im Rahmen unserer Recherchen und auch Aktivitäten auf eine interessante Fördermittelausschreibung gestoßen, vom Bundeswirtschaftsministerium und zwar bezogen auf diese sogenannten Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren. Da sollte es halt Fördermittel für Organisationen geben, die sich in dem Bereich engagieren, im Bereich der Digitalisierung vom Mittelstand, also von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Und da haben wir auch von Seiten Hamburgs unseren Hut in den Ring beworfen, haben ein Konsortium geschmiedet, an dessen Spitze tatsächlich die Handelskammer Hamburg steht. Als Partner in dem Kompetenzzatum Hamburg haben wir noch die Handwerkskammer mit dabei, sodass wir den Mittelstand entsprechend vollständig abbilden können und auch in den ganzen Wertschöpfungsketten sind die Handwerker ja unumgänglich.

Gute Partner, die da wertvolle Beiträge leisten können. Und wir haben noch drei Hamburger Hochschulen mit an Bord, die natürlich dann das Know-how zu Technologien liefern, die auch bestimmte Dinge sozusagen tatsächlich entwicklungsmäßig weiter vorantreiben und dann mit dem nötigen Know-how den Wissenstransfer in Richtung Mittelstand da unterstützen können und befeuern können. Diese drei Hochschulen, vielleicht um sie noch einmal zu nennen, das ist die Hochschule für angewandte Wissenschaften, das ist die Helmut-Schmidt-Universität und das ist die Technische Universität Hamburg.

Ah, okay.

So, gemeinsam mit diesem Konsortium sind wir seit Ende 2016 gefördert und eben fleißig dabei, möglichst viele wertvolle Angebote für kleine und mittelständische Unternehmen zu machen, die denen Digitalisierung beibringen oder zumindest denen dabei helfen, wie sie das noch sinnvoller nutzen können. Die vielen Möglichkeiten, die es dort gibt, die alle unter diesem großen Schirm umsubsumiert werden können.

Dann finde ich, ist das genau der Moment, einfach die Initialfrage zu stellen. Jetzt, wo Sie diese, seit 2016, es sind ja schon, also dann sind wir im fünften Jahr, also da sind bestimmt schon viele Gespräche gelaufen über die Jahre. Wie würden Sie denn heute Digitalisierung beschreiben? Was ist das in Ihrer Welt?

Ja, also in unserer Perspektive ist Digitalisierung tatsächlich ein sehr umfassender und ganzheitlicher Ansatz, wenn Sie so wollen. Also Industrie 4.0, ich hatte es erwähnt, ist für uns nur ein Teilausschnitt daraus, ein wichtiger, aber ein Teilausschnitt. Digitalisierung ist, ja, es haben vielleicht viele schon gesagt, aber wie eine große Welle, die zweischneidig auch sein kann, die Unternehmen, Institutionen, Multiplikatoren einerseits mittragen kann, andererseits aber natürlich auch über den zusammenbrechen kann. Also wer sozusagen sich nicht bewegt und nicht auf diese Welle wie sprichwörtlich Surfer aufspringt, der wird auch davon überrollt werden. Also Digitalisierung wird nicht nur die Wirtschaft in großen Teilen, sondern auch die Gesellschaft verändern.

Das besondere Phänomen an dieser Entwicklung ist, dass es nicht um eine einzelne Technologie geht, die sich gerade weiterentwickelt, wie das beispielsweise wäre, wenn man nur auf künstliche Intelligenz schaut oder nur auf Robotik schaut, dann sind das erstmal Einzelentwicklungen, die vorangehen. Das Wesen der Digitalisierung, warum sie im Moment so revolutionär, aber auch so komplex zu erfassen ist, liegt darin, dass so viele unterschiedliche Technologien gleichzeitig einen erheblichen Schritt in Richtung Marktreife gemacht haben, was Praktikabilität, Einsetzbarkeit, aber auch Bezahlbarkeit angeht. Und jetzt sozusagen all diese Pflänzchen der Synergie aufgehen, die man früher nie heben konnte. In den Teildisziplinen war man teilweise schon sehr weit, andere weniger weit, aber jetzt scheint eben in den letzten paar Jahren und wir sind noch nicht durch, es wird noch ein bisschen weiter gehen, so viele unterschiedliche Technologien einen Reifegrad erreicht zu haben, dass gerade das Zusammenspiel und das Zusammenwirken dieser unterschiedlichen Technologien und Ansätze dazu führen, dass sich die Dinge gegenseitig befeuern und damit nicht nur addieren, sondern potenzieren.

Und das erfordert eine Menge auch an Fantasie und Querdenken und Bezugsdenken und erfordert, dass wir auch sozusagen aus unseren Teildisziplinen ein Stück weit herauskommen müssen. Auch diejenigen, die sehr kompetent in Teildisziplinen sind, werden immer stärker angewiesen sein, auch auf ein gewisses Know-how aus anderen Fachdisziplinen und auf den Faktor der Zusammenarbeit, der Kommunikation, der Kooperation mit anderen, um dort sozusagen auf eine andere Ebene von Anwendungen zu kommen. Das geht nicht mehr nur darum, dass, sag ich mal, die Industrie die nächste Schwelle der Automatisierung erreicht, sondern die Frage wird immer lauten, was hat das vielleicht für einen Impact auf all die nachgelagerten Gewerke, auf die Händler, auf die Dienstleister, wie kann man das alles viel mehr zu regelrechten Netzwerken miteinander verweben.

Die Wertschöpfungsketten sind nicht mehr so linear wie früher und sie werden sich immer mehr zu Wertschöpfungsnetzwerken entwickeln. Da gibt es dann ganz neue Herausforderungen, 360 Grad in alle Richtungen schauen zu müssen. Je mehr sie zu tun haben mit ihrem Tagesgeschäft und je weniger Kapazitäten sie dafür haben, sich damit intensiv auseinanderzusetzen, wirklich Zeit dort zu investieren, zu versuchen, das zu verstehen und diese Dynamiken zu beobachten und mitzugestalten vielleicht sogar oder zumindest mitzunehmen, desto schwieriger wird das halt, mitzuhalten, Schritt zu halten. Und wir hoffen, dass wir mit möglichst vielen unserer Angeboten dazu beitragen können, da für die kleinen und mittelständischen Unternehmen das Ganze möglich zu machen, besser beherrschbar zu machen, dass wir es schaffen, deren Geschwindigkeit zu, ja, Transformationsgeschwindigkeit zu erhöhen, dass sie sich schneller daran anpassen können, was um sie herum passiert oder vielleicht sogar das nutzen und mitgestalten können, um ihre eigenen Ideen, Geschäftsmodelle und Prozesse voranzubringen.

Also einerseits wäre ich total gespannt, gleich vielleicht ein, zwei ganz konkrete Beispiele zu hören, also was für Angebote Sie da haben, aber vorweg eine andere Frage. Ich bin immer so unentschlossen, wie es denn nun um unseren Mittelstand wirklich bestellt ist. Auf der einen Seite liest man in den großen Boulevardmedien, der deutsche Mittelstand stirbt und wir werden sowieso alle sterben. Und auf der anderen Seite heißt es aber auch, Deutschland hat über tausend Hidden Champions und in jedem Tal wohnen Weltmarktführer. Und eigentlich sind wir das innovativste Volk von allen. Also es passt nicht zusammen. Und jetzt, wo Sie ja nun genau in diesem Digitalisierungsthema, in diesem großen, breiten, verwobenen Feld den Mittelständlern helfen, den nächsten Schritt zu gehen. Wie ist Ihr Gesamteindruck? Wie gut sind wir? Wie schlecht sind wir? Kriegen wir die Biege?

Ja, also bei kleinen Mittelständen erleben wir seit eben fast fünf Jahren, über vier Jahren eine sehr breite Spreizung der auch Digitalisierungsstände, der Readiness, wo stehen die Leute, auch der Bereitschaft, Dinge anzugehen, Dinge mitzugehen, Zeit und Mittel zu investieren in Digitalisierung. Diese sehr kritische Draufsicht oder auch sehr kritische Gesamtbeurteilung mitunter ist aus meiner Sicht nur in Teilen berechtigt. Im internationalen Vergleich ist es doch sehr schwierig zu beurteilen, weil nicht jeder kleine Mittelständler jetzt per se im multinationalen Wettbewerb steht. Auch da geht die Spreizung weit auseinander. Die, wie Sie gesagt haben, Hidden Champions, die wir haben und davon haben wir eine Menge und da sind wir quasi nach wie vor Weltmeister, was das angeht.

Und die natürlich haben für ihre speziellen Märkte, auf denen sie weltweit Führungsrollen einnehmen, andere Herausforderungen als die Unternehmen, die jetzt vielleicht eher regional, national, maximal in der EU tätig sind, dann aber hauptsächlich mit ihren Prozessen vielleicht zu kämpfen haben, einem anderen Wettbewerb ausgesetzt. Da, wo sie Weltmarktführer sind, hat das häufig mit einer sehr hohen Qualität entweder der Produkte zu tun oder der Dienstleistung. In der Regel steht dann das sehr spezifische Know-how auch dahinter der Unternehmen, die dort sehr besondere Leistungen anbieten, die in der Regel teurer sind als die Konkurrenz, aber wo der Markt eben bereit ist, bestimmte herausragende Qualitäten oder auch herausragende Funktionen teilweise dort zu bezahlen.

Wenn Sie halt auf einem Markt tätig sind, wo Ihr Produkt eher etwas austauschbarer ist, dann geraten Sie natürlich plötzlich in ganz andere Herausforderungen. Dann müssen Sie die Kosten senken, dann müssen Sie quasi eher über Dinge wie Liefertreue, also Termintreue, aber auch Sicherheit der Mengenlieferung, der Qualitätsgüten und so weiter auf einer anderen Ebene konkurrieren. Das sorgt dafür, das leben wir täglich in unserer Arbeit, dass auch die Anforderungen der kleinen und mittelständischen Unternehmen an uns, an die Unterstützung, an das, was sie sich wünschen von der Digitalisierung, sehr unterschiedlich ist und sehr breit. Es ist doch sehr schwierig, irgendeine Art von Durchschnitt zu bilden und zu sagen, jetzt stehen wir weltweit da oder unser Mittelstand steht an Nummer X in der Welt.

Bei dem, was ich an aller sehr unterschiedlichen Ausrichtungen, Wahrnehmungen, unterschiedlichen Erfahrungen mit jedem Unternehmen, ist es wieder sehr individuell, so mitnehme, traue ich mich trotzdem zu sagen, dass der deutsche Mittelstand eigentlich wirklich sehr gut dasteht, sehr gute Möglichkeiten hat, Digitalisierung zu nutzen für sich. Hier am Markt, aber sicherlich auch im internationalen Vergleich entsprechend konkurrenzfähig zu sein, wichtig ist, dass es auch genutzt wird. Das ist dann häufig ein wichtiger Punkt, dass in die Führungsköpfe dieser Unternehmen möglichst stark eingepflanzt diese Erkenntnis dann wurzelt, wie wichtig das ist und dass man zwar nicht Hals über Kopf irgendwo reinspringen sollte, aber dass man unbedingt sich mit dem Thema beschäftigen muss und zwar beschäftigen im unternehmerischen Sinne und nicht einfach nur irgendwie gucken, was der Newsblock auswirft, sondern tatsächlich Strukturen schafft und quasi Mitarbeiter, Kräfte beauftragt auch, sich der Sache anzunehmen und die kontinuierlich voranzutreiben und danach zu suchen und zu scouten und zu beurteilen, welchen Impact alle Neuerungen, alle neuen Technologien, Methoden, Ansätze und Anwendungen, die auf den Markt kommen.

und das passiert mittlerweile sehr schnell, welchen Impact die auf das eigene Unternehmen haben können für das eigene Geschäftsmodell, teilweise aber auch vielleicht eben welche Chancen und Gelegenheiten das bietet für neue Ansätze, neue Geschäftsmodelle und so viel in Anführungsstrichen sollte jeder Unternehmensleiter seinem eigenen Unternehmen und der Zukunft seines Unternehmens, seiner Beschäftigten haben, dass er sich da irgendwie auf den Weg macht und nach Kräften da was auf die Beine. was dann kontinuierlich funktioniert und daran arbeitet, nicht nur punktuell. Und wenn die Unternehmen das alle gut hinkriegen, gut, dann können wir unsere Zeit auch mit was anderem irgendwann füllen. Das ist ja nicht böse gemeint.

Wir bieten aber aktuell, solange es noch gibt, uns da auch gerne unsere Hilfe an. und das wird vielfach gerne genutzt, gerade im Bereich auch Strategieentwicklung. Wo sollen wir anfangen? Oder wir wollen was machen, wir wissen gar nicht wie. Das ist ganz erstaunlich, vielleicht, weiß ich nicht, aber das sind Erfahrungen, die wir häufig machen, dass die Unternehmen vielleicht auch ein Stück weit überfordert sind mit der immensen Informationsflut, die es zu dem Thema gibt. Ich meine, wenn Sie Digitalisierung versuchen, für sich selber im Internet mal nachzurecherchieren, gehen Sie sehr schnell verloren zwischen ein paar Millionen Websites und einer sehr hohen Anzahl an Angeboten. Und wir versuchen, so quasi als Meta-Ansatz, die Unternehmen, mit denen wir Kontakt haben, möglichst auf eine neue Ebene oder ein neues Level der Beurteilungskompetenz zu bringen.

Die sollen besser verstehen, was Digitalisierung sein kann, abstrakt in Zusammenhängen, vor allen Dingen mit unterschiedlichen Maßnahmen, unterschiedlichen Projekten und Ansätzen, wie wirken die zusammen, aber vor allen Dingen dann auch eben ganz konkret fürs eigene Unternehmen. Und da kann man mit, sag ich mal, überschaubaren Mitteln eine ganze Menge machen, indem man einen, sag ich mal, ja möglichst strukturierten, systematischen Denkansatz, vielleicht in einem Workshop oder so sich damit beschäftigt und wählt und nutzt, um ein bisschen so die Gedanken zu ordnen, auch das Know-how im eigenen Unternehmen mit anzuzapfen und damit mit reinzunehmen. Da kommt man schon relativ weit. Das unterstützen viele, wie gut man das Bild so ein bisschen für sich klären kann und solchen Dingen.

Also ich finde, als Gesamtbild stimmt mich das erstmal optimistisch. Also diesen Eindruck, wie schlimm ist es wirklich oder wie gut sind wir wirklich. Also ich aus meiner Perspektive sehe ja nur, wer sich bei uns meldet, aber das sind halt die, die irgendwo einen sehr konkreten Plan haben und nach vorne denken. Und jetzt sind wir auch mit 18 Leuten nicht IBM. Also wenn ich auf unsere Kunden gucke, dann habe ich kein repräsentatives Gesamtbild, wo die deutsche Wirtschaft so steht. Aber im Prinzip heißt das ja, dass viele Unternehmer oder Unternehmerinnen bei ihnen anklopfen und im Prinzip den Schritt gehen, bevor sie irgendwann bei einem Softwareentwickler wie uns landen und ein konkretes Projekt vielleicht umsetzen lassen.

und wenn das schon mehr in Anspruch nehmen, finde ich, klingt das gut. Zu der Frage, was könnte man denn als ersten Schritt tun? Mögen Sie da noch einfach ein bisschen konkreter erzählen? Also angenommen, ich hätte jetzt ein kleines, mittelgroßes, mittelständisches Unternehmen, mir ist bewusst, Digitalisierung ist ein Thema, über das ich noch nicht genug weiß und ich weiß nicht, was ich jetzt überhaupt tun könnte. Wie könnte ich da bei Ihnen Hilfe kommen? Was können Sie da alles anbieten?

Ja, also wir haben unterschiedliche Angebote. Wir haben uns natürlich anfänglich selbst auch was überlegt, was können wir da sinnvollerweise anbieten. Da gibt es ja auch eine Menge gelernte Erfahrungen. Jetzt auch der Handelskammer aus über 350 Jahren Geschichte wissen wir, dass Veranstaltungen einfach auch ein Tool sind. Die Leute kommen zusammen, die bekommen Informationen, die werden zum Denken angeregt und die tauschen sich in den wohlgesetzten und gewählten Pausen und auch in einem April dann immer regelmiteinander aus und knüpfen neue Kontakte und bereichern sich ein Stück weit eben gegenseitig da im Denken. Das war für uns quasi eben schon so gesetzt, das ist dann einfach, da muss man nur die Themen richtig wählen und die Veranstaltungen gut planen und durchführen.

Und zusätzlich zu dem gibt es ja auch eine Menge weiterer Möglichkeiten, die auch die Technik mittlerweile bietet und wir haben aber auch natürlich auf direktes Feedback oder direkten Input unserer Zielgruppe gesetzt und haben Befragungen gemacht. Was stellt ihr euch vor? Was wünscht ihr euch denn so am liebsten? Was nehmt ihr am besten an? Was taugt euch als Informationsmittel? Und ja, neben den Veranstaltungen, auch da hat sich das natürlich bestätigt, dass das gerne angenommen wird, sind es auch andere Dinge wie Informationen per Newsletter, wird tatsächlich gerne genommen, aber vor allen Dingen auch Best Practice, ja, gute Beispiele von anderen, die wollen, die Unternehmen hören gerne, wie haben andere Unternehmen, ähnliche Unternehmen, Mittelsteller, mit denen ich mich vielleicht ein Stück weit identifizieren kann, wo ich Parallelen sehen kann zu meinem Unternehmen, wie haben die Dinge gemacht, umgesetzt, waren die mutig, wir sind die vorgegangen, wir haben die vielleicht Probleme, über die ich auch nachdenke, vorausschauend auf das, was ich vorhabe, wie haben die, die vielleicht schon gelöst, weil die denen auch begegnet sind oder so, also Best Practice ist gern genommen, aber auch sowas wie das Thema Leitfäden, vielleicht um bestimmte Technologien im Unternehmen mal auszuprobieren.

Unsere Hochschulpartner vor allen Dingen erarbeiten solches Handwerkszeug, solche tatsächlich auch Leitfäden genannte Papiere, mit denen, also Papier im virtuellen Sinne auch, elektronisch klar, aber halt solche kleinen Handbücher, auch mit Checklisten, auch mit Beispielen, wo die Leute dann Schritt für Schritt so an die Anwendung von bestimmten Technologien herangeführt werden. Also das heißt, worauf muss ich achten, wenn ich das im Unternehmen ins Laufen bringen will. Erstens, zweitens, drin und, und, und, und. Wo die wirklich in die Hand genommen werden und Schritt für Schritt dann mal ins Doing kommen können. Und das ist auch ein ganz wichtiger Punkt aus unserer Sicht, weil wir sehen, dass, ob das ganz große Unternehmen, ganz viel Power oder der kleine Mittelständler mit einer Handvoll Leute und alles, was dazwischen ist, jeder, der eigentlich mit Digitalisierung anfängt, macht eine Lernkurve, die braucht der.

Jeder macht auch Fehler, manche Fehler wiederholen sich, also können wir bei unterschiedlichen Unternehmen feststellen, immer die gleichen Dinge. Manche sind sehr individuell, das konkrete Unternehmen oder auch vielleicht die Branche, branchentypisch zu sehen. Aber alle brauchen eine Lernkurve. Man muss Dinge tatsächlich ausprobieren auch. Vielleicht scheitern, vielleicht auch nicht. Oder zumindest Probleme überwinden ein Stück weit. Und dann wird man schlauern. Das ist vor allen Dingen auch die beste Methode, um die Mitarbeiter im Unternehmen, die sich mit diesen Dingen beschäftigen und beschäftigen sollen, nicht nur mitzunehmen, vielleicht zu motivieren, sondern auch wirklich on the job zu trainieren, also zu üben.

Die lernen dann auch neue Probleme kennen, die sie so eben nicht erwartet hätten, weil sie in der Regel vorher an etwas anders gearbeitet haben. Vielleicht bezogen auf die Unternehmen, weil ich habe auch das Thema Best Practice angesprochen. Eine tolle, für mich sehr tolle Möglichkeit, die wir haben, ist tatsächlich auch Best Practice zu schaffen. Wir dürfen im begrenzten Maß einige Unternehmensprojekte durchführen, beziehungsweise sehr eng begleiten mit dem Unternehmen zusammen, da die richtigen Wege finden, um Digitalisierungsanwendungen im Unternehmen ans Laufen zu bringen. Hinterher wollen wir davon berichten. Wir wollen dann die Lessons Learn teilen und auch anderen Mittelstandern sagen, okay, wie sind wir da vorgegangen, wie haben wir vielleicht dann auch Problemprophylaxen betrieben oder Probleme überwunden.

Nehmt euch ein Beispiel, das könnt ihr auch, das ist so das Ziel dabei, aber wir können das eben machen, wir können das individuell begleiten. Was dabei doch eine recht wichtige Erkenntnis auch ist, die wir versuchen auch zu transportieren an die KMU, ist, dass häufig Digitalisierungsprojekte einfach ihre Struktur und dem Wesen nach, und das schlägt aufs notwendige Projektmanagement durch, anders sind, als wir das eigentlich klassisch kennen, als klassisches Projektmanagement. Ganz kurzer Abriss, klassisches Projektmanagement. Ich definiere ein Ziel, ich definiere einen Zeitraum und wenn ich dieses Ziel erreiche, innerhalb der avisierten Zeit, ist das Projekt eben erfolgreich. Ich weiß aber am Anfang schon genau, wo ich hin will. Digitalisierungsprojekte sind manchmal etwas anders. Das heißt, sie bauen die eher vielleicht schrittweise auf, versuchen Schritt für Schritt voranzukommen und haben immer wieder auch ein Stück weit eine Zäsur und sagen, okay, das hat hier jetzt gut funktioniert, an dem Punkt stehen wir und wie können wir jetzt sinnvoll weitermachen, um das schon zu nutzen, was wir hier machen.

Man will ja nicht, sag ich mal, über Jahre in die hohle Hand arbeiten, bis man irgendwann mal die Benefits zieht. Das Wichtige dabei ist aber, das kann man vielleicht auch sehr gut an einem klassischen Beispiel erklären, einer der Hauptklassiker bei allen unseren Projekten ist die Datenlage. Die Unternehmen kommen zu uns und sagen, ich würde da gerne was machen, die Daten dafür haben wir schon, lasst uns loslegen. Und dann gehen unsere Leute von den Hochschulen ins Unternehmen, gucken sich das an und sagen erstmal, hm, schade, wir hätten jetzt gerne losgelegt, aber ihr wollt das und das machen, da braucht ihr die und die Daten dafür, 50% habt ihr gar nicht, weitere 30% habt ihr auf Papier, noch nicht digital und da müssen wir erstmal ein bisschen was machen.

Wenn man eben im ersten Schritt überhaupt erstmal die notwendige Datenlage mit so vielen, sag ich mal, nützlichen, sinnvollen Daten wie möglich im Unternehmen digitalisiert, das ist eben schon mal ein Akt für sich, wenn man das geschafft hat, dann hat man eine ganz tolle Basis, mit der man ganz, ganz viel machen kann, ganz viel anschließen kann an Digitalisierungsmaßnahmen. Predictive Maintenance, also vorausschauende Wartung, ist ein so ein Thema. Da können Sie ganz viel mit einbinden, da können Sie historische Daten analysieren, Sie können KI einbinden, um eben diesen Predictive Part, diesen vorausschauenden Part mit zu unterstützen und zu beurteilen. Aber all diese Dinge funktionieren nur, wenn Sie die Daten da digital haben und digital reinbekommen und wenn Sie das in einem laufenden Prozess machen wollen, digital, heißt das, Sie brauchen die Daten von Ihren laufenden Maschinen, um die es geht, Robotern, wie auch immer, sofort digital in die Systeme, die dann damit arbeiten sollen, das analysieren, beurteilen sollen und dann wieder ausspucken.

Weil sonst kriegen Sie keinen Vorteil aus dem gesamten Prozess, wenn Sie zwischendurch dann irgendwie noch von A nach B Excel-Tabellen händisch ausfüllen und umschreiben und Daten portieren müssen und so. Dann nutzt Ihnen das nichts. Dann könntest Du das gerne machen, aber Sie kriegen dann nur einen Bruchteil der PS auf die Straße. Und deswegen ist das ganz Wichtige für viele, ist am Anfang diese Grundlage rund eine Daten. Und der Klassiker, was man daran sieht, ist, aber Schritt 1 bringt ihnen erstmal gar nichts. Sie investieren, sie machen ihre Datenlage digital und wenn sie das geschafft haben, das ist quasi ja erst mal schon ein erstes Projekt erfüllt, aber das bringt ihnen auch gar nichts.

Sie haben da nie Daten. Toll. Geht darum, was können Sie damit anfangen? Also es ist häufig so, dass erst Schritt zwei, Schritt drei, dann das Ganze eben so richtig erst zum Fliegen bringen und dann auch vielleicht ein ROI sichtbar wird und so weiter. Und dafür müssen Sie auch ein Bewusstsein schaffen. Sie können mit so einem Projekt eben nicht zu ihrem Vorstand, Vorgesetzten gehen und sagen, hey, wir digitalisieren unsere Datenlagen und davon haben wir möglicherweise XY. Also, Sie können nicht hingehen und sagen, das ist der Invest, das ist der ROI, also hat sich das amortisiert in XY. Das ist unheimlich schwierig. Und das fordert ein Umdenken auf vielen Ebenen im Unternehmen, in der Organisation, nicht nur von dem, der seine Projekte pitcht, sondern natürlich auch von den Vorgesetzten, die sagen, okay, ich habe es verstanden, ich weiß, dass das so ist und deswegen bin ich aber bereit, diese Schritte so mitzugehen.

kommen natürlich auch, also ich kann hier noch ewig reden, aber das soll ja auch ein Popdust sein, wo die Leute dann noch genug mitnehmen können, deswegen breche ich an der Stelle hier mal diesen Part ab und ja, freue mich auf die nächste Frage.

Ja, eine Ergänzung dazu vielleicht einfach nur. Also ich kann das aus unserer Erfahrung hier genau bestätigen. Also einerseits, ich habe in der Vergangenheit auch diverse andere Softwareentwickler, Agenturen interviewt und irgendwer hat es ganz schön auf den Punkt gebracht. Also unser Hauptjob ist es, unseren potenziellen Kunden Features auszureden, weil halt, also für uns ist das nun Fleisch und Blut. Wir machen seit Jahrzehnten Projekte, kleine, große und also es ist einfach so agiles, iteratives Vorgehen, einen Schritt nach dem anderen, messen, gucken, das ist genau richtig. Aber wenn man das nicht gewohnt ist und, wie Sie sagten, diese klassische Herangehensweise an Projekte hat und ich meine, wenn ich ein Haus bauen will, ja, dann will ich vorher wissen, was das kostet und wie lange das dauert und das kann man nun auch einigermaßen gut planen, dass man an so ein Softwareprojekt anders rangeht und dass das im Großen und Ganzen aber der schlauere Weg ist, das ist einfach nicht intuitiv.

Also das muss man sich auch erstmal trauen. Und andersrum, wir machen es zum Beispiel so, dass wir immer in einem Initial-Workshop schon die große Roadmap einmal aufspannen und sagen, wo wollen wir denn in einigen Jahren vielleicht mal sein, wenn alles so funktioniert, wie wir jetzt denken, wie es funktionieren könnte. Das heißt, genau Schritt 1, wie muss die Datenlage aussehen, damit all das überhaupt funktionieren kann und dann kann man aber schon gucken, was wäre so ein MVP, Minimum Viable Product, das man bauen könnte, für das wir halt nicht jetzt ein Jahr nur Daten transformieren, ohne hinterher einen Euro daran verdienen zu können, sondern welche drei Schritte kann ich machen und vielleicht kann ich einen davon auch schon direkt monetarisieren.

dann ist das nur einer von ganz vielen Schritten. Aber ja, also das sind Erfahrungen, die muss man einfach erstmal irgendwo in so ein Vorgehen reinbringen. Wenn ich das richtig verstanden habe, also diese Beispielprojekte, von denen Sie gesprochen haben, die sind auch alle auf der Homepage vom Kompetenzzentrum dokumentiert, oder? Das heißt, wenn ich jetzt als zuhörender Unternehmer raufschauen will, würde ich dazu ganz viel finden.

Genau. Also in dem Moment, wo diese Projekte reif genug werden, um Teile oder sogar Gesamtergebnisse zu veröffentlichen, sind sie dort zu finden auf unserer Website. In unterschiedlichen Formen. Der schlichte Projektbericht, also im beschriebenen Wort, das ist der Klassiker, den gibt es dann auf jeden Fall. Teilweise gibt es auch mehr. Also über manchen Projekten haben wir auch kurze Filme, Videos gedreht, sehr anstrengend, sehr gut für einen Einstieg. Bei manchen Projekten haben sie halt sozusagen Teilberichte und dann eben auch einen Gesamtbericht. Manche Projekte fließen quasi auch als Best Practice in Leitfäden ein, auf die dann verwiesen wird, wenn es um bestimmte Technologien, bestimmte Methoden, bestimmte Anwendungen geht.

Social Media nutzen wir natürlich auch und lassen auch da, wo es passt, sozusagen diese Projekte dann mal vorstellen, also live in Veranstaltungen referieren von den Projektverantwortlichen aus Hochschule, aber vor allem auch von den Unternehmen. Man kann auch mal, das ist aber natürlich eben nicht so oft möglich aus nachvollziehenden Gründen, tatsächlich innerhalb eines Unternehmensbesuches stattfinden. Das ist schon ein bisschen die Königsklasse, das heißt wirklich beim Unternehmen vor Ort die Produktion angucken, genau auch am Objekt gezeigt bekommen, was ist hier passiert, was ist hier gemacht worden, um die Ergebnisse zu sehen. begehrte Termine, aber wie gesagt, das gibt es immer mal wieder, aber wegen eben dem Aufwand, der das für die Unternehmen mit sich bringt, können wir das nicht so jede Woche oder so anbieten, aber das sind so die Mechanismen oder die Medien, die wir versuchen, da zu nutzen, um das zu transportieren.

Und zusätzlich ist natürlich immer, wenn Sie da einen Bericht auf der Seite sehen, auch eben die entsprechenden Kontaktpersonen, Ansprechpartner beim Unternehmen hinterlegt. Das heißt, vielleicht nicht eben für jede Frage, aber wenn Sie sich tatsächlich ernsthafter mit der vergleichbaren Thematik auseinandersetzen wollen, sind die tatsächlich bereit und offen dafür, ihr Wissen auch teilweise eben zu teilen. Also dann kann man die auch kontaktieren, die Verantwortlichen beim Unternehmen und dann sind die auch mal bereit, sich zu treffen oder eben am Telefon zumindest schon mal erste Einblicke darüber hinaus vielleicht zu geben, was sonst in dem Bericht alles drinsteht.

Ja, super spannend auf jeden Fall. Also ich habe schon mal ein bisschen gestöbert, also da sind ein paar sehr coole Geschichten bei. Was ist denn Ihre größte Challenge, an der Sie aktuell arbeiten im Kontext der Digitalisierung?

Ja, jetzt, so wie wir es gerade aufzeichnen, haben wir ja ein aktuelles Problem und das ist die Corona-Krise. Und die hat dafür gesorgt, dass sich auch in Bezug auf Digitalisierung Bedürfnisse der Unternehmen relativ schnell sehr stark verändert haben. Dem dann irgendwie nachzukommen mit entsprechenden Angeboten. Das war jetzt, ist es noch, mal sehen, wie lange noch das der Fall ist, eine große Herausforderung. Eben Thema Arbeitsfähigkeit erhalten, Remote Work, also wir haben jetzt eben auch gerade eine Televerbindung miteinander. Wie halte ich meine Mitarbeiter dort arbeitsfähig? Was kann ich machen? Manch ein Geschäftsmodell funktioniert plötzlich gar nicht mehr, weil es den Boden oder den Füßen weggezogen bekommen hat, Restaurants, Tourismus, Hotels. Es fährt jetzt schon langsam wieder hoch, aber das war natürlich erstmal ein Stück weit ein Game Changer, zumindest für eine Weile.

Das ist eine große Herausforderung, aber die nehmen wir insofern gerne an, weil wir glauben, nicht nur, dass wir jetzt helfen können, sondern dass diese Krise, so belastend sie auch war für die Menschen, für die Wirtschaft, dennoch dafür gesorgt hat, die Überlegungen, aber auch die Schritte in Richtung mehr Digitalisierung im eigenen Unternehmen einen Push bekommen haben. Die wurden beschleunigt durch diese Notwendigkeit, erstens der Telearbeit, Notwendigkeit, über die eigenen Geschäftsmodelle nachzudenken, weil sie plötzlich alles, was auf Präsenz und 1 zu 1 Kontakt ausgelegt war, sehr stark unter Druck geraten sind. mussten sich die Unternehmen sehr schnell Gedanken machen, ja, gibt es davon auch online mögliche Versionen von meinen Geschäftsmodellen oder Alternativen, was kann ich da machen und wir glauben, dass jetzt in der Nach-Corona-Phase, also quasi beim Hochfahren der Wirtschaft, wir sehr wertvolle Beiträge leisten können, weil wir glauben, dass diese Nachfrage sich mit Digitalisierungsmaßnahmen nicht nur kurzfristiger Gewirkung, sondern vor allem auch mittel- und langfristiger Wirkung zu beschäftigen, steigen wird, schon gestiegen ist und dann eben die Leute dann langsam vielleicht, wenn das Geschäft ja läuft, Zeit da reinstecken werden, sich damit tatsächlich zu beschäftigen, auseinanderzusetzen.

Weil zum Beispiel kann Digitalisierung auch wertvolle oder Digitalisierungsanwendungen wertvolle Beiträge zur Erhöhung der Resilienz leisten. Das heißt, der Widerstandsfähigkeit gegen solche Krisen, die ja eigentlich nichts anderes sind als eine sehr schnell eintretende Strukturveränderung, Struktur in Bezug auf Arbeitsstruktur, Führungsstruktur, aber auch Veränderungen des Marktes, der Nachfrage. Plötzlich sind, Beispiel Handel, plötzlich ist Online-Handel wieder gefragt oder deutlich gefragter als Präsenz. Einfach aus reingesetzlichen Gründen, Verbotsgründen, aber auch Selbstschutzgründen. Diese Dinge können passieren. Und wenn ich mir die Frage stelle, wie ist mein Unternehmen darauf vorbereitet?

Ja, da komme ich hoffentlich zu guten Antworten und wenn nicht, dann sollte ich da vielleicht was tun. Wir hoffen, dass für sehr lange Zeit das letzte Vorkommnis dieser Art war, Corona, aber wir wissen es nicht und können auch andere Dinge dafür sorgen, dass wir ähnliche Verhältnisse bekommen. Und dann ist derjenige, der Unternehmenslenker, das Unternehmen klar im Vorteil, dass vielleicht schon vorher darüber nachgedacht hat, das eigene Geschäftsmodell und die Arbeitsstrukturen entsprechend darauf vorzubereiten, auszurichten, sodass er vielleicht relativ schnell sein Angebot, seine Angebotserfüllung eben auch der Nachfrage gerecht verschieben kann. Also ich nehme quasi Geschwindigkeit raus aus dem Präsenzgeschäft und stecke mehr in Online oder so. Darauf muss ich aber vorbereitet sein von Strukturen und meine Mitarbeiter müssen, das kann dann auch vorbereitet sein und ja, das bedeutet Aufwand und Invest, aber Phasen wie diese können zeigen, dass es sich doch lohnen kann, das vorher tatsächlich zu machen, zu investieren, sich die Gedanken zu machen und auch Maßnahmen zu ergreifen.

Sich auf sowas vorzumachen.

Den Begriff der Resilienz finde ich sehr passend in dem Kontext. Also ich glaube, das wird vielen jetzt tatsächlich einfach bewusst geworden sein, dass Digitalisierung nicht einfach nur der nächste Trend ist, sondern dass das tatsächlich ein sehr mächtiges Werkzeug sein kann, um das eigene Geschäft einfach robuster zu machen gegen äußere Störungen. Die letzten Sätze, die Sie gesagt haben, sind eine perfekte Überleitung auf meine nächste Frage. Also klar, jetzt gerade und auch in den letzten Wochen haben wir alle irgendwo versucht zu überleben und rauszufinden, wie bewegt sich die Welt weiter und wo geht die Reise hin. Aber in dem Moment, wenn ich jetzt es geschafft habe und mich frage, wie kann ich mich denn jetzt, wenn es wieder ruhiger wird, vorbereiten, gibt es da Quellen, die Sie empfehlen wollen?

Also natürlich werde ich auf jeden Fall die Webseite des Kompetenzzentrums verlinken, kompetenzzentrum-hamburg.digital. Da ist ganz viel Information zu finden, aber darüber hinaus, gibt es weitere Quellen, die Sie vielleicht auch persönlich nutzen, um da am Ball zu bleiben?

Ja, auf jeden Fall gerne und gerne teile ich die. Wir versuchen natürlich viel mit unseren Kompetenzen abzudecken, aber aufgrund begrenzter Ressourcen und angesichts der Vielzahl an Informationen, Herausforderungen, die Digitalisierung nun mal hat und mit sich bringt, können wir da gar nicht alles abdecken. Das wäre ja Blödsinn. Das weiß aber auch das Bundeswirtschaftsministerium, das uns fördert und das hat ein ganzes Netzwerk an solchen ähnlichen Kompetenzzentren aufgebaut, sind mittlerweile 26 Stück, viele von denen ähnlich wie wir eher regional fokussiert auf bestimmte Regionen, um die stark zu entwickeln und voranzubringen. Und einige Zentren sind thematisch ausgerichtet, also vielleicht fokussiert auf die IT-Wirtschaft oder auf Themen wie Usability oder sowas, oder den Handel als Querschnitt oder als Branche ausgerichtet.

Und dieses Netzwerk ist ein, oder bietet einen ganz wichtigen Pool an Angeboten und Informationen auch für uns. Es gibt eine bündelnde Website, das ist mittelstanddigital, also mittelstand-digital.de. Es lohnt sich schon, auf jeden Fall da mal raufzuschauen. Da können Sie dann natürlich auch über die Recherche nach bestimmten Themen möglicherweise darauf kommen, dass es andere Kompetenzzentren in Deutschland gibt, die dazu noch konkretere oder für Ihre Fragen noch passendere Angebote zur Verfügung stellen. Und die können Sie dann alle nutzen. Also selbst das Kompetenzzentrum Hamburg ist nicht natürlich für Hamburger Unternehmen beschränkt. Also wir sind ein Bundesprojekt, wir sind offen für alle deutschen Unternehmen bis hin, ja, auch zur EU, da kommen noch nicht so viele zum Glück, ja, wir müssen ja unsere Kapazitäten hier bündeln für die deutschen Unternehmen, aber das ist grundsätzlich frei, ja, wir hatten auch schon natürlich einige Unternehmen aus anderen Bundesländern sogar auch Projekte mit Unternehmen in Schleswig-Holstein, Und so ist es natürlich auch gedacht, wenn Sie irgendwo passendere Angebote finden, dann wenden Sie sich gerne dahin. Und wir sind immer im regen Austausch, auch mit unseren Kollegen aus den anderen Zentren.

Und dieses Netzwerk insgesamt mit zig Hunderten von Experten der jeweiligen Kompetenzzentren darf wohl mit Fug und Recht von sich behaupten, wir haben dann für jedes relevante Digitalisierungsthema mindestens einen Experten im Netzwerk. Also es gibt dann kein Thema, was Sie da nicht finden. Und so sollten Sie es sehen. Also nutzen Sie auch Mittelstand digital vor allen Dingen, gehen Sie rauf, gucken Sie. Auch natürlich gerne dann die IHKs nutzen, die Industrie- und Handelskammern. Die sind nicht nur hier in Hamburg, sondern auch in allen Bundesländern wertvolle Partner und Multiplikatoren auch der Kompetenzzentren, der Digitalisierungsinitiativen des Bundes und vermitteln ihnen auch sehr gerne dann die richtigen Kontakte und Projekte.

Ja, cool. Also, dass das 26 mittlerweile sind, habe ich nicht gewusst. Das ist beeindruckend. Dann in Anbetracht der Zeit, weil wir schon eine ganze Weile reden, letzte Frage für jetzt und hier. Gibt es jemanden, den Sie gerne in einem späteren Interview ausgefragt hören würden?

Das könnte ich jetzt einige gerne nennen. Ich muss zu meiner Schande sagen, Sie hatten jetzt schon so viele Gäste, ich weiß es nicht, wer da alles dabei war, ich kenne die Liste. Also wer aus meiner Sicht immer auch wertvolle Beiträge zur Gesamtdiskussion liefern kann, das ist Professor Henning Vöpel vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut.

Müsste die Episodenfolge raussuchen, aber check.

Ja, der hat mich dann ja 70. Perfekt. Das ist schon mal gut. Ja, ansonsten, vielleicht ohne konkrete Namen zu nennen, wären durchaus, glaube ich, auch größere Unternehmen mal interessant, die sich aber sehr stark in einer strukturellen Verflechtung mit Mittelständlern befinden. Also gerade dieses Thema Wertschöpfungsnetzwerke, die entstehen, wird ja zum Teil sehr maßgeblich auch mitbestimmt und mitgetrieben von großen OEMs, die Vorgaben machen, wie bestimmte Informationen bereitzustellen sind, Aufträge zu erfüllen sind und so weiter. Und das könnte durchaus, glaube ich, sehr spannend sein, weil auch da vermute ich doch ganz stark, dass sich Best Practice durchaus übertragen wird. Das heißt, was vielleicht die Autoindustrie jetzt schon macht und was sich dann stark bewährt, geht dann vielleicht irgendwann auch in die Luftfahrt, geht vielleicht dann auch irgendwann in die maritimen Branchen über.

Deswegen ist es, glaube ich, immer gut, da auch die Augen offen zu halten und zu schauen, wo bilden sich schon Systematiken heraus, die quasi sehr stark auf diese Bildung von Wertschöpfungsnetzwerken hinwirken. Und das ist in diesem starken Auftraggeber, Auftragnehmer-System der Fall. Je mehr Digitalisierung eben von den großen Unternehmen in diesem Kontext gefordert ist, desto mehr bewegen sich da auch die Mittelständler. Die werden teilweise auf einem Weg gezwungen ein Stück weit. Gut, die Geschäfte müssen sie nicht machen, man kann auch sagen, die werden motiviert, aber eben mit sehr reellen Aufträgen und Umsätzen. Ja, das ist auch ein Ansatz, den wir für die Zukunft, ein bisschen gibt es uns ja noch ein bisschen stärker verfolgen wollen, das ist dieser Transfer, vor allem Branchenübergreifung, dass wir schauen, was funktioniert schon als Best Practice in bestimmten Branchen im System und können nicht andere davon lernen.

Vielleicht fehlt es dort noch an Dingen, die sehr übertragbar und auch voll naheliegend sind und wir versuchen dort Branchen stärker in Austausch zu bringen. Das hätten wir jetzt schon gemacht, wenn es Corona nicht gegeben hätte mit einem Auftakt, mit einer Auftaktveranstaltung, aber aufgeschoben ist in dem Fall nicht aufgehoben und wir werden das hoffentlich dieses Jahr dann eben auch noch mit dem Auftakt umsetzen können. Und ich glaube, da kann man viel voneinander lernen. Das sehen wir auch immer wieder, dass Räder häufig nicht neu erfunden werden müssen, wenn es gelingt, über den Tellerrand zu schauen und zu verstehen, sehen und zu verstehen, was in anderen Branchen vielleicht schon gelöst wurde als Herausforderung und was man sehr leicht adaptieren kann für andere.

Das ist auch eine Aufgabe, die wir auch relativ gut als so ein übergeordnetes, übergreifendes Zentrum und im Gesamtnetzwerk erfüllen können, um diese Querverbindung herzustellen. Das wollen wir auch entsprechend nutzen.

Ja, das ist ein guter Punkt. Also das sind auch tatsächlich so die wirklich spannenden Gespräche gewesen, die ich schon geführt habe und ich nehme das mal mit, dass ich gucke, ob ich da noch ein paar mehr in der Richtung finde. Also einfach, falls jemand zuhört, der schon so ein Interview hören will. Ich habe gerade geguckt, also das mit Henning Vöbel, das war die Folge 63, die ist aus dem letzten Dezember, also noch gar nicht so alt. Und ich habe tatsächlich so ein paar größere Firmen schon, ich habe zum Beispiel mit Marc Meier von Friedrich Meiers Sohn mit der großen Spedition gesprochen. Das ist sehr spannend gewesen. Ich habe jetzt ganz kürzlich die Helm AG interviewt. Das ist auch ja ein weltweit riesengroß agierendes Unternehmen. Ich habe auch letzten November mit der Basler AG gesprochen.

Oh, ja. Die haben auch, also, ja, sehr spannenden Blick, weil sich ja deren ganzes Geschäftsmodell auch radikal verändert. Ja, aber ich werde einfach in der Richtung nochmal weitersuchen. Also da gibt es ja auch hier im Hamburger Umland noch ein paar weitere Firmen, die eine spannende Perspektive haben. Ja, ich würde sagen, ganz vielen Dank an dieser Stelle. Ich finde, das war ein super spannendes Gespräch und ich glaube, auch mit dem Link auf Ihre Webseite, dass das, was Sie da alles tun, die, die hier zuhören, können da ganz viel weitere Informationen finden. Ich hoffe, dass wir uns bald mal wieder auf einer Veranstaltung alle miteinander persönlich treffen werden. Ja, ganz vielen Dank.

Ja, von mir auch vielen Dank für die Einladung. Hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ja, perfekt.

Dann, vielen Dank auch an die ganze Runde fürs Zuhören. Das war das 76. Interview mit Rudolf Neumüller, Leiter des Kompetenzzentrums Mittelstand 4.0. Wie immer, schreibt mir gerne E-Mails, teilt das Ganze in den Netzwerken, bewertet uns, wenn es euch gefallen hat, teilt das Ganze weiter. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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