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E7001.04.202032 Min

Was können deutsche Unternehmen in Sachen Digitalisierung von Estland lernen?

Im Gespräch: Birthe Stuijts (Best Strategies)

Titelbild zu E70: Was können deutsche Unternehmen in Sachen Digitalisierung von Estland lernen? – Birthe Stuijts (Best Strategies)

Worum es geht

Birthe Stuijts spricht über Digitalisierung in Estland und was deutsche Unternehmen daraus lernen können.

Birthe Stuijts ist Geschäftsführerin von Best Strategies. Sie berät Unternehmen zu Digitalisierung, Online-Marketing und Prozessoptimierung. Ihre Expertise basiert auf langjähriger praktischer Erfahrung, darunter die Erstellung der ersten Webseite 1996.

Sie vergleicht die Digitalisierung in Estland mit der Situation in Deutschland. Estland hat seit der Unabhängigkeit in den 1990er Jahren digitale Prozesse in Schulen und Verwaltung eingeführt. Heute sind 99 % der Verwaltungsschritte digital, inklusive Fahrzeugdaten und Versicherungsinfos.

Stuijts betont, dass Digitalisierung in Estland aus Notwendigkeit entstand – durch fehlende Verwaltungsressourcen. Die Digitalisierung wurde als Lösung für Effizienz und Skalierbarkeit genutzt. Auch die E-Residency und der Erfolg von Startups wie Skype zeigen, wie Digitalisierung als Wettbewerbsvorteil genutzt wird.

Sie empfiehlt deutschen Unternehmen, von Estland zu lernen, nicht durch Kopieren, sondern durch kulturellen Wandel. Dazu gehört, Mitarbeiter früh einzubinden, Fehlerkultur zu fördern und Prozesse wie Job Rotation oder interne Weiterbildung einzuführen.

Ursprüngliche Shownotes 01.04.2020

Estland gilt vielen als Vorbild in Sachen Digitalisierung. In dem baltische Staat werden nahezu alle öffentlichen Dienstleistungen online gemacht, Startups werden aktiv gelockt und umworben. Deutschland hinkt im Vergleich um Jahre hinterher. Kein Wunder, dass die Niederländerin Birthe Stuijts von dem baltischen Staat fasziniert ist. Stuijts beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Digitalisierung und Innovation. Als Geschäftsführerin der Unternehmensberatung Best Strategies ist sie spezialisiert auf Digitalisierungsmaßnahmen für Unternehmen, Online-Marketing und Vertrieb. Und sie ist sich sicher: Nicht nur der deutsche Staat selbst kann sich ein Beispiel an Estland nehmen. Auch die Unternehmen hierzulande können viel von dem kleinen Land lernen.

Wettbewerbsdruck als treibende Kraft von Innovation

Für Stuijts, die auch eine Weiterbildung zur Innovation-Managerin macht, sind Digitalisierung und Innovation untrennbar miteinander verbunden. Denn sobald man sich die Frage stelle, was man digitalisieren könnte, sei man automatisch im Innovationsprozess drin. Zudem handele es sich sowohl bei der Digitalisierung wie auch der Innovierung eines Produktes um forcierte Prozesse, die ein hohes Maß an Kreativität erforderten. Entsprechend könne man Innovation und Digitalisierung zusammen betrachten: „Ich glaube, da sind nicht so viele Unterschiede“, so Stuijts.

Sowohl in Sachen Digitalisierung als auch was Innovationen betrifft, sind die Unternehmen laut Stuijts zum Handeln gezwungen. Das habe vor allem mit dem Wettbewerbsdruck zu tun, denn „bei jeder Messe muss eine bestimmte Neuheit präsentiert werden.“ Firmen müssten regelmäßig Innovationen und Optimierungen präsentieren, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dieser Druck würde sich mit zunehmender Digitalisierung verstärken, da die Entwicklungsschübe immer kürzer würden: „Man muss unglaublich schnell dabei sein und auf der Höhe der Zeit, um da am Ball zu bleiben“, ist die Unternehmerin überzeugt. Und die Firmen, die sich jetzt zurücklehnen würden, weil sie aktuell einen guten Marktanteil hätten, würden schon bald Gefahr laufen, den Anschluss zu verlieren.

Gleichzeitig sieht Stuijts im Begriff „Digitalisierung“ ein Modewort. Zwar sei es sinnvoll, wenn man sich als Unternehmer mit dem Thema intensiv auseinandersetze. „Aber“, so die Expertin, „ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, dass jeder Kleinstunternehmer wirklich alles digitalisieren muss, was digitalisiert werden kann.“ Schließlich koste das Ganze ja auch Geld und müsse realisierbar bleiben.

Estland als Vorbild

Ein Paradebeispiel dafür, wie eine erfolgreiche Digitalisierung aussehen kann, ist laut Stuijts das Land Estland. Das Besondere an dem Staat: Zum einen ist er mit rund 1,3 Millionen Einwohnern ein sehr kleines Land, zum anderen ist er erst vor nicht einmal 20 Jahren unabhängig geworden: „Die mussten auf einmal ein Land regieren und auch verwalten und sie hatten einfach nicht die Manpower, um diese ganze Verwaltung zu erledigen“, erklärt Stuijts die damalige Herausforderung.

Aus der Not heraus hat Estland deshalb sehr früh damit begonnen, Prozesse zu digitalisieren. Zudem wurde das Thema Digitalisierung bereits in den 90er-Jahren in die Schulen gebracht. Die Schüler von damals wiederum sind nun im Arbeitsleben angekommen und treiben die Digitalisierung auf einem ganz anderen Niveau heran, als es etwa hierzulande der Fall ist. Entsprechend sind heute laut Stuijts rund 99 Prozent der Verwaltungsschritte digital. Nur heiraten und sterben – das ließe sich noch nicht digital erledigen, so Stuijts.

Welche Vorteile die umfassende Digitalisierung hat, zeigt sich beispielsweise, wenn man sein Auto verkaufen möchte. In Estland ist das in wenigen Schritten online erledigt. Und alle Informationen rund um das Auto – einschließlich eventueller Unfälle und Reparaturen – sind für alle ganz transparent abrufbar.

Für Estland ist die Digitalisierung ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, den das Land als Vermarktungsstrategie einsetzt. Ein Staat sei in dieser Hinsicht mit einem Unternehmen vergleichbar: Auch Länder müssen laut Stuijts sehen, wie sie gemanagt werden können und Geld reinbekommen. Deshalb würde Estland sich vor allem für Startups attraktiv machen, denn gerade für sie ist der Digitalisierungsgrad eines Standorts ein entscheidendes Kriterium. Ein Beispiel dafür, wie es Estland schafft, junge Unternehmensgründer anzuziehen, ist die Möglichkeit, sehr schnell und unkompliziert eine E-Residency zu beantragen.

Stuijts sieht in dem baltischen Staat aber nicht nur ein Vorbild für die Bundesrepublik, sondern auch für den deutschen Mittelstand. Denn: Wenn ein ganzes Land es schafft, seine Bürger zum Mitmachen zu bewegen, dann muss es doch auch ein Unternehmen schaffen, sich so zu wandeln, dass alle Mitarbeiter mitgenommen werden können.

Lob der Fehlerkultur

Damit das tatsächlich gelingt, müsste sich laut Stuijts allerdings eine Sache ganz wesentlich ändern: die Fehlerkultur. Hierzulande sei der Gedanke weit verbreitet, dass man keine Fehler machen dürfe. Dabei seien gerade die Fehler oft sehr wertvoll – genauso wie die Mitarbeitenden, die meckern. Hier lohne es sich häufig, genauer hinzuschauen und nachzuhaken, wie man den Arbeitsalltag der unzufriedenen Personen verbessern könnte.

In größeren Unternehmen ist dieser Kulturwandel zwar oftmals schwieriger umzusetzen als in kleinen. Dennoch gibt es Möglichkeiten, auch hier neue Impulse zu setzen. Das könnten interne Weiterbildungen und Team-Sitzungen zum Thema „Innovation“ sein. Sinnvoll wären aber zum Beispiel auch Besuche der konkreten Arbeitsplätze von Mitarbeitenden, um zu prüfen, was sie eigentlich genau machen – und vor allem, was sie brauchen. Und schließlich könnte auch über die sogenannte Job Rotation nachgedacht werden, bei der der Arbeitsplatz immer mal wieder gewechselt wird. Durch derartige interne Prozesse werde das starre System aufgelockert und für Digitalisierung und Innovation geöffnet.

Viel Spaß beim Zuhören!

Links aus dem Interview:

Persönlich

Inspirierende Menschen Internationale Podcasts

Transkript

4.250 Wörter

Automatisch erstellt (Whisper), nicht korrigiert. Namen und Fachbegriffe können falsch geschrieben sein. Ein Klick auf eine Zeitmarke springt im Player dorthin.

Hallo und herzlich willkommen zur 69. Folge des Podcasts Wege der Digitalisierung. Heute aus den Räumen der Lionizers. Vor mir sitzt Birte Stoiz. Sie ist angereist aus Altekerk, das ist in der Nähe von Düsseldorf, ganz nah an der niederländischen Grenze. Das ist die weiteste Anreise für ein Podcast-Interview bisher, würde ich sagen. Birte ist Geschäftsführerin der Firma Best Strategies und befasst sich mit Digitalisierung. Deswegen sitzen wir hier. Der Kontakt ist schon drei Jahre alt. Sie hat mit Rieke zusammen mal telefoniert, als wir anfingen mit den Lionizers. Und der Kontakt hat sich gehalten und heute erzählt sie uns ganz viel über Digitalisierung. Birte, schön, dass du da bist. Vielen Dank, dass du dich auf die weite Reise gemacht hast.

Vorweg, erzähl einfach mal ein paar Sätze über dich. Was hast du mit Digitalisierung zu tun? Wie ist das Thema zu dir gekommen?

Also das Thema Digitalisierung ist ja schon in meiner Kindheit eigentlich schon zu mir gekommen. Ich bin aus 1971. Damals wurde das Internet gerade oder die E-Mails gab es dann gerade seit 1971. Das war in den Universitäten in Amerika, aber nicht gängig. Ich bin quasi mit dieser Entwicklung groß geworden und ich habe mich da immer für interessiert und habe auch immer alles gerne ausprobiert und selber Hand angelegt. Habe ich ja in 96, als ich meine erste Internetseite gemacht habe, auch ein Online-Portal gemacht habe, wo es dann um gegen Niederländer, die weltweit unterwegs sind oder ausgewandert sind, miteinander in Kontakt zu bringen, da haben wir schöne Online-Gruppen gehabt. Also jetzt heute wurde man das über Social Media oder Facebook-Gruppen oder andere Kommunikationswege auch machen, aber das waren ja schon erste Wege in der Digitalisierung.

Und ja, das Thema begleitet mir seither und ich packe da jetzt auch ein paar andere Begriffe mit dazu, sei es Innovation, sei es Lean, sei es Prozessoptimierung, weil für mich ist Digitalisierung sehr nah am Anfang zu Prozessoptimierung. Und mein absolutes Steck und Pferd ist natürlich auch Suchmaschinenoptimierung. Das mache ich auch schwerpunktmäßig seit meiner ersten Webseite eigentlich. Und das alles in der Verknüpfung ist meine Welt der Digitalisierung.

Das ist eine ganze Weile, kann man sagen. Wenn du heute mit Kunden zusammenarbeitest im Rahmen von Best Strategies, was sind die konkreten Probleme mit denen, die zu dir kommen?

Also das ist sehr divers. Wenn wir jetzt reden über das Thema Online-Marketing, dann geht es natürlich immer um die Frage, wie wird meine Seite besser gefunden. Ich werde da mittlerweile auch wirklich in den Spezialfällen dazu geholt. Also Suchmaschinenoptimierung ist ja schon eine Fähigkeit, was mittlerweile sehr viele Menschen auch besitzen. Wenn es dann ein bisschen komplexer geht oder der Wettbewerb hoch ist, dann komme ich dazu und ich schaue dann, okay, wie kann es besser gefunden werden. Nur ich mache dann noch einen Schritt darüber hinaus, weil mein Vorteil ist auch, ich habe ein Unternehmen gehabt mit über zehn Mitarbeitern. Ich kenne die Bedürfnisse eines Kunden auch aus einer Firmenunternehmersicht.

und das heißt auch, okay, der Webseite, das soll ja kein Imagebroschür sein, es muss auch was tun. Also ich beschäftige mich immer damit, was bringt die Webseite für den Kunden, was für Mehrwert bringt es für den Kunden von den Kunden und ich schaue dann auch natürlich auch, inwiefern ist die Webseite überhaupt verknüpft mit den Prozessen, die im Unternehmen ablaufen. Fangen wir mal beim Kontaktformular an. Simples Beispiel. Was passiert mit dem Kontaktformular, wenn das ankommt? Wird es ausgedruckt im schlimmsten Fall, abgeheftet? Passiert immer noch. Oder es wird abgetippt in ein CAM-System. Und da sind wir ja schon wieder sehr nah beim Thema Digitalisierung. Und das sind so die Themen, die ich dann auch mit den Kunden anspreche.

Und ja, aber also ja, also Suchmaschinenoptimierung Spezialfälle ist ja schon mal eine spannende Sache, weil es halt Suchmaschinenoptimierung SEO ist fast genauso breitgetretenes Thema wie Digitalisierung. Und es gibt viele Leute, die drüber reden und ich glaube, die meisten Leute wissen nicht genau, was das denn nun wirklich ist und was es nicht ist.

SEO ist ja auch schon seit fünf Jahren oder länger tot, aber das kann ich nicht bestätigen.

Aber es ist vieles immer wieder tot. Auch Podcasts waren tot und kommen wieder. Ich habe deinen Facebook-Post über das, was du so tust, gelesen und da stehen ganz viele spannende Sachen drin. Unter anderem, du hast auch gerade das Stichwort schon gesagt, Innovation. Also du machst noch eine Weiterbildung zur Innovation-Managerin.

Richtig.

Und Innovation und Digitalisierung werden ja oft auch in einem Atemzug genannt. Wie würdest du sagen, hängen diese beiden Begriffe zusammen? Vielleicht dazu noch die Zusatzfrage, was ist denn Innovation eigentlich?

Ja, was ist Innovation? Das ist genauso eine gute Frage, was ist Digitalisierung? Also die Innovationsprozesse, die sind sehr nah angelehnt an die Prozesse, die ablaufen, wenn man sich mit Digitalisierung beschäftigt. Weil wenn man sich die Frage stellt, was kann ich digitalisieren oder wie kann ich ein Produkt digitalisieren, dann ist man schon automatisch in einem Innovationsprozess mit drin. Und gerade auch bei dieser Frage Digitalisierung ist es auch wichtig, über den eigenen Grenzen hinaus zu gehen und auch die neuen Möglichkeiten zu entdecken. Und gerade die allerspannendsten Dinge entstehen, wenn man zwei verschiedene Welten zusammenbringt und die einfach mal beide erzählen lassen über deren Ideen, deren Gedankenwelten und dann entsteht was Neues.

Und genau das Gleiche passiert oder sollte auch bei Innovationsprozessen ablaufen, wenn ein Produkt innoviert werden soll. Ich meine, das sind alles auch forcierte Prozesse eigentlich, die trotzdem noch sehr kreativ sein müssen. Und ich sehe da absolute Parallele. Also eigentlich kann man die beiden zusammen auch betrachten. Und ich glaube, da sind nicht so viele Unterschieden.

Und kannst du da eine Ursache-Wirkung-Richtung irgendwo feststellen? Also ich meine, es ist ja auch so ein bisschen so ein Henne-Ei-Problem. Also irgendwie, wir müssen digitalisieren und wir müssen Innovationen machen. Also womit fängt es an und was folgt dem?

Ach so, also ich denke, vieles ist mit dem Wettbewerbsdruck auch zu tun. Also gerade wenn man schaut nach der Industrie und gerade wenn es zum Beispiel Firmen gehen auf Messen und bei jeder Messe muss eine bestimmte Neuheit präsentiert werden. Und die Firmen, die werden forciert, um einfach eine Innovation oder Verbesserung, Optimierung in welcher Art und Weise zu produzieren und da zu präsentieren. Für mich ist allerdings das Wort Digitalisierung eher so ein Modewort, was auf einmal jetzt seit ein paar Jahren aufkommt. Jeder muss was digitalisieren, wobei ich auch denke, na gut, lass die Kirche mal im Dorf, das treibt sich jetzt mal nichts zu wild. Es muss ja auch alles noch Sinn machen. Also Henne-Ei, ich glaube, jeder muss digitalisieren.

Also diese Aussage, da ist auf jeden Fall schon was Wahrheit dran. Also es ist schon sinnvoll, dass jeder Unternehmer auch sich damit beschäftigt, aber auch jeder Privatperson sich damit beschäftigt, weil wir kommen nicht drum herum, dass das Thema wichtig ist, sich mit den modernen Medien auseinanderzusetzen. Aber ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, dass jeder Kleinstunternehmer wirklich alles digitalisieren muss, was digitalisiert werden kann. weil das Ganze kostet ja auch Geld und es muss ja auch realisierbar bleiben und auch handelbar bleiben.

Spannend finde ich das, dass du gerade gesagt hast, dieser Innovationsdruck entsteht ja durch Wettbewerb und so eine Messe kann man sich einfach gut bildlich vorstellen. Und mit dem Kontext, dass du gesagt hast, dass du schon 1996 die erste Webseite gebaut hast, sprich du auch schon eine ganze Weile irgendwo die Industrie mit im Blick hast und begleitest, dieser Innovationsdruck, ist der stärker geworden? Also gibt es da eine Korrelation zu Digitalisierung oder hat man dem Druck, der eh immer da war, jetzt einfach ein neues Etikett angehängt?

Also ich denke, dass der Innovationsdruck schon höher geworden ist, weil die ganze Entwicklung, die Innovationsschübe, die sind immer kürzer. Und das kommt ja auch durch die Digitalisierung. Die Welt wird schneller, die Entwicklungshübe sind schneller, also man muss unglaublich schnell dabei sein und auf der Höhe der Zeit sein, um da am Ball zu bleiben. Und wenn man das in Betracht zieht zu dem ganzen Wettbewerb, ja sicher ist es da wichtig, den Wettbewerb auch nicht zu verlieren. Die Leute, die sich dann sagen, okay, wir haben einen guten Marktanteil und es geht uns gut und sich dann in dem Moment zurücklehnen, die werden wahrscheinlich den Entwicklungen der ganzen Markt, der ganzen Gesellschaft und dem Wettbewerb auch verpassen.

Aber das ist auch eigentlich so ein klassischer Marketinggrundsatz. Da, wenn es einem gut geht, da sollte man auch investieren und weiterentwickeln.

Ja, das stimmt. Okay, aber das heißt im Prinzip, du sagst, die Geschwindigkeit steigt, Innovationsschübe kommen schneller, das kommt durch Digitalisierung und so gesehen hängt es, also kann man irgendwie sagen, es gibt eine Ursache, Wirkung, aber irgendwie hängt das auch alles ganz komplex zusammen.

Ja, es sind ja diese Meta-Entwicklungen der Gesellschaft. Also nicht jede Innovation hat auch mit Digitalisieren zu tun, muss man auch nicht vergessen.

Das stimmt. Da habe ich jetzt auf den ersten Blick ein neues Thema. Du hast geschrieben, dass du dieses Jahr Estland besuchen möchtest, weil da so viele spannende Sachen passieren. Genau. Und jetzt ist Estland ja das Land, das immer als Nummer-eins-Parade-Beispiel genannt wird im Kontext der Digitalisierung. Erzähl doch mal, was dein Außenbild ist, also was machen die alles Cooles, was sind die Vorteile und bezogen auf die Innovation, sind die innovativ wegen der Digitalisierung oder gibt es da auch Innovationen, die einfach dem Zahn der Zeit geschuldet sind? und die gar nichts mit Digitalisierung zu tun haben?

Also Estland finde ich eine total faszinierende Geschichte. Da muss man wirklich im Kontext die ganze Geschichte sehen. Vor 20 Jahren sind sie ja selbstständig geworden und die standen da mit einem sehr kleines Land, so anderthalb Millionen Leuten, und die mussten auf einmal ein Land regieren und auch verwalten. Und die hatten einfach nicht den Manpower, um diese ganze Verwaltung zu erledigen. Also haben die aus der Not heraus angefangen, Prozesse da zu digitalisieren, damit die Verwaltung besser wird. Und das ist für mich das ganze Spannende. Die haben also in den 90er Jahren, als sie selbstständig wurden, direkt das Thema Digitalisierung in den Schulen gebracht. Und die Kinder, die dann, ich sag mal, 15 Jahre später von der Schule abgingen, also das ist dann hier 2010 gewesen, Die haben einen Grundkenntnisstand und ein Grundmindset, die hier in Deutschland heute, zehn Jahre später, noch nicht vorhanden ist.

Und das gibt natürlich dem ganzen Land einen ganz anderen Auftrieb. Und heute sagt Estland, dass 99 Prozent der Verwaltungsschritte sind digital. Das Einzige, was man noch nicht kann, ist digital heiraten. Und sterben, glaube ich, gerade auch noch nicht. Aber ansonsten geht alles digital. Und das fand ich natürlich total faszinierend. Also auch Beispiel, ich habe ein Auto, ich will das verkaufen. Und hier in Deutschland geht man hin, man nimmt den Fahrzeugschein, man tippt alle Daten ab in ein Online-Portal, stellt ein Foto hoch. Und ja, da ist man eine Weile beschäftigt, bis das Ding auch überhaupt verkaufsfähig ist im Internet. In Essland geht man hin, man gibt die Fahrzeugnummer vom Auto hin und man hat da alle Daten.

Man hat alle Fahrzeugdaten, man hat aber auch alle Reparaturdaten, man hat alle Versicherungsdaten dazu. Also wie häufig hatte das Auto einen Unfall und wie häufig war es in Werkstatt. Da kann man auf der einen Seite sagen, die in Deutschland, oh, Datenschutz. Und die Essen sagen, ja, Datenschutz, okay, aber Transparenz. Ich weiß, wer meine Daten anschaut. Und insofern, also das Land, das hat mir an der Stelle richtig gepackt. Ich möchte das auch besser kennenlernen. Jetzt habe ich die Grundsatzfrage von dir eben vergessen. Aber vielleicht nochmal dazu. Also Essland ist für mich ein Land, wo ich sage, wow, was passiert da? Und ich habe es jetzt bis jetzt nur einmal noch besucht. Ich war da sehr analog unterwegs. Ich habe auch Postkarten geschrieben.

Dieses Jahr wird es allerdings ein bisschen anders und ich bin auch dabei, die Sprache zu lernen, weil ich sage ja auch, also ich kann ja von einem Land lernen, aber eher, wenn ich auch die Menschen verstehe und auch die Sprache verstehe. Wenn man die Sprache spricht, dann lernt man ja auch viel vom Land. Und was ich mittlerweile, und ja genau, jetzt bekomme ich auch den Bogen zu den ganzen Entwicklungen, Weil S-Land promotet ja, das habe ich ja schon letztes Jahr gespürt, als ich in S-Land war, die promoten ja sehr diese Digitalisierung. Und das ist auch quasi eine Vermarktungsstrategie vom Land. Weil die müssen ja auch schauen, okay, wie können wir dieses Land managen? Das ist ja wie ein Unternehmen.

Und wie kriegen wir Geld ins Unternehmen rein? Und einer der Punkte davon sind Start-ups natürlich. Also die machen das Land sehr attraktiv für Startups. Gerade die haben ja diesen Alleinstellungsmerkmal Digitalisierung. Ist ja natürlich genial und die nutzen das auch. Wir haben ja dann auch die E-Residency. Ich habe ja selber auch eine E-Residency seit letztes Jahr. Ich habe es auch schon einmal benutzt, als ich Bücher bestellt habe aus Estland und mich da verifizieren musste. Das ging extrem unkompliziert. Ist ja schon cool. Und insofern stellen das Land auch international auf für Startups. Skype ist da auch entstanden und sorgen einfach für eine Plattform für Startups und damit natürlich auch für Innovationen im Rahmen der Digitalisierung.

Und noch ein Punkt, was ich dazu sagen muss, was ich auch so cool finde an Essend, Weil alle sagen, ja, das ist ja ein ganzes Land. Aber das Schöne ist eigentlich, ja, es ist ein Land. Aber wenn ein Land es schafft, ein ganzes Land oder Menschen zu bewegen, mitzumachen bei dieser digitalen Verwaltung und auch als Bürger mitzumachen, dann muss doch auch ein Unternehmen das schaffen, hier in Deutschland, sage ich jetzt mal, um ein Unternehmen so zu wandern, dass alle Mitarbeiter auch mitkommen in deren Prozesse der Digitalisierung. und deswegen sage ich auch, guck, nimm euch alle mal ein Beispiel an Essland, aber nicht nur nimm euch ein Beispiel, sondern auch, die haben es geschafft und ihr schafft es auch.

Das geht nicht von heute auf morgen, sicher nicht, ich meine, Essland ist ja schon 30 Jahre dabei, wenn man die ganze Zeit jetzt nimmt, aber das schaffen Unternehmen auch. Das sind ja auch diese positive Impulse, die ich dann auch so gerne versuche weiterzugeben, wenn ich bei Unternehmen bin, Weil meistens sind sie dann doch, ja, verzweifelt will ich eigentlich nicht sagen, aber die stoßen auf Schwierigkeiten mit Mitarbeitern, mit Mitarbeitern, die sich da ein bisschen die Digitalisierung eher so verweigern oder so eine Antihaltung haben. Und eigentlich muss man die alle mitnehmen. Die kann man auch begeistern für den Prozess. Man muss den einfach sehr früh ins Prozess mit einbinden.

Das wäre jetzt meine Frage gewesen. Also auf die positiven Impulse wollte ich auch gleich noch kommen. Mir war diese Geschichte so nicht bewusst. Und ich finde, wenn man sich das so vorstellt, du hast gesagt, vor 20 plus x Jahren wurden sie selbstständig, 1,5 Millionen Leute, und die hatten gar nicht die Kapazität, um sich selbst zu verwalten. Du hast auch das Stichwort Lean schon gesagt. Das ist ja im Prinzip genau der Grundgedanke von Lean, wie kann ich Verschwendung vermeiden, aber nicht mit der Maßgabe, um Leute rauszuwerfen, sondern um Leute einfach wertvollere Arbeit machen zu lassen und also Dödelaufgaben weg zu rationalisieren. Wenn ich jetzt mich vor die Situation stelle, ich muss ein Land organisieren und führen und ich habe nicht mal die Leute, das zu tun, dann ist das ein radikales Problem.

Und wenn man dann Digitalisierung als Werkzeug nutzen kann, um dieses Problem zu lösen, dann finde ich das total plausibel, dass es funktioniert und auch, dass ich alle Leute mitnehmen kann. Und dass die das in die Schulen gebracht haben und das heute ein Wahnsinnsvorteil ist, verstehe ich auch total. Ich kenne ja auch diese Unternehmen, die Digitalisierung als müssen wir halt machen, darstellen und dann meckern, dass die Leute nicht mitmachen. Wie sieht so ein positiver Impuls aus? Wie kriegst du es den Unternehmen erklärt, positiv impulsmäßig, das als was Gutes zu sehen, als eine Chance zu betrachten und nach vorne zu gucken?

Ja, viel erzählen und auch mal schauen, okay, wo sind dann die Probleme? Also was hier in Deutschland ein großes Problem ist, ist ein fehlender Fehlerkultur. Man darf keine Fehler machen. Und eigentlich sind genau die Fehler sehr wertvoll und genau auch die Mitarbeiter, die meckern, die sind genau wertvoll. Weil warum meckern die dann? Wenn die zehnmal, ach, jetzt muss ich wieder aufstehen, weil der Drucker steht da, ich sag jetzt mal was, dann einfach nochmal genauer hinschauen und fragen, okay, was machst du jetzt eigentlich hier genau? Und diese Person dann auch einfach mal fragen, was würde dir jetzt helfen, dass dein Arbeitstag schöner wird? Oder welcher Wunsch hast du in Bezug auf deinen Arbeitsplatz?

Das Problem ist, dass viele Menschen, die haben Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren. Es ist immer, die Existenzangst spielt eine große Rolle. Und die haben auch Angst, den Mund aufzumachen und sich dann, ich sag mal, verletzbar zu machen. Wenn man sagt, dass irgendwas nicht gefällt, dann ist man auch direkt verletzbar. Das ist natürlich ein Problem, da muss man ran. Und das ist sicher in großen Unternehmen ein sehr viel größeres Problem als in kleinere Unternehmen und gar nicht so einfach lösbar. Und deswegen sage ich auch eher, ich kann nur die Impulse auch geben. Letztendlich müssen die Menschen und die Unternehmen und den Unternehmenskultur selber das Thema ja mit aufgreifen. Aber ich versuche es auf jeden Fall mal besprechbar zu machen und auch einfach mal zu schauen, welche Beispiele gibt es dem Unternehmen selber, wo man das wirklich anhand davon mal in den Teams mit reinbringen kann und da ansprechen kann.

Also diese Angst ist, das heißt ja auch nicht umsonst im Ausland, the German Angst, also wir sind ja auch ein ängstliches Volk, was bestimmte Sachen angeht. Also ich habe diese Frage, Arbeitsplatzabbau und so weiter, ich weiß nicht in wie vielen Interviews ich die gestellt habe und ich habe bisher ausschließlich die Antwort von den Unternehmern bekommen. Also klar digitalisieren wir Dinge, aber dadurch fallen eigentlich keine Arbeitsplätze weg. Es fallen halt Aufgaben weg, aber in der Regel die, auf die ich eh keiner Bock hatte. Und es ist eher eine Notwendigkeit heraus aus dem Fachkräftemangel, womit wir wieder bei der Einstiegsgeschichte von Estland wären. Ich muss das eigentlich machen, damit ich überhaupt Bestand haben kann.

Und ich muss die Effizienz meiner Leute irgendwie besser rausholen können. siehst du das in der Praxis? Also ich meine, die Angst vor Veränderungen ist das eine, aber die Beispiele sind das andere. Also kannst du positive Beispiele nennen, wo Unternehmen digitalisiert haben und es hinterher einfach besser war?

Was besser?

Also dieser Angst entgegen. Also ich meine, einen positiven Impuls zu geben, ist ja der Anfang. Und hinterher die buchen dich ja nicht, um schön Wetter zu machen, die buchen dich ja, weil sie einen kulturellen Wandel einleiten wollen.

Ich muss da eben einhaken, ich finde die Frage nicht richtig gestellt, weil ein Digitalisierungsprozess ist nicht abgeschlossen. Es ist immer ein Prozess und man kann nicht sagen, man hat irgendwas digitalisiert und dann ist es besser. Es ist ein Prozess, der im Unternehmen mitgetragen werden muss mitgelebt werden muss. Und ja, was ich jetzt als Beispiele habe, aber das ist jetzt ohne Namen zu nennen, sind Prozesse, die in Unternehmen angestoßen sind, wo zum Beispiel auch viel mit Weiterbildung gemacht wird, interne Weiterbildung, auch mit Teamsitzungen zu dem Thema Innovation auch oder zu dem Produkt auch teamübergreifend mal zu denken oder Arbeitsplatzmitbetreuung, dass man mit den Mitarbeitern einfach mal den Arbeitsplätzen mitgeht und schaut, okay, was machst du eigentlich genau?

Weil gerade auch bei großen Firmen erlebe ich das auch oft, dass jeder, der macht sein Ding und das ist dann irgendwann so eingefleischt und auf einmal weiß oder der eine denkt, das alles zu wissen, was der andere auch denkt zu wissen, aber letztendlich wissen die doch einige Sachen nichts, weil vieles als selbstverständlich angenommen wird. Auch sehr coole Sachen, die passieren, Job Rotation, ich weiß nicht, ob du das Prinzip kennst, einfach mal den Arbeitsplatz wechseln. Also es sind eher so interne Prozesse, die das, die ganz starre Systeme auflockern.

Ja, die Beispiele habe ich tatsächlich auch schon erlebt, also bei Kunden oder auch bei ehemaligen Firmen, wo ich war, also wo ich gemerkt habe, was das mit einer Organisation, die irgendwie steinzeitlich eingestaubt wirkt, also was so kleine Dinge da aufbrechen können, also wie schnell so eine positive Veränderung auch einfach sich durchsetzt. Ich würde jetzt langsam in Richtung der Schlussfragen kommen. Die erste ist ja immer die Frage, was ist denn deine persönliche Challenge im Kontext der Digitalisierung?

Oh, der Wald nicht durch die Bäume verlieren. Also es gibt so viele wahnsinnig spannende Themen. Da ist es wirklich wichtig, nichts alles wissen zu wollen. weil das geht nicht. Es sind einfach zu viele Themen und alles ist auch irgendwie für mich gleich spannend. Und ich glaube, das ist so meine größte Herausforderung, da auch meinen eigenen Weg in der Digitalisierung zu finden. Ich glaube, ich bin da schon auf dem richtigen Weg. Aber ich finde es sehr spannend auch. Ich glaube, das ist es auch wichtig zu unterscheiden zwischen, das ist ein cooles Digitalisierungsprojekt, merke ich mir als Information, und das ist ein cooles Digitalisierungsprojekt, da will ich mehr von wissen. Und da die richtige Unterscheidung zu finden, das ist, glaube ich, meine größte Aufgabe.

Ja, kenne ich auch das Problem. Gibt es Quellen, die du empfehlen kannst, mit denen du dich aktuell hältst, die wir hier verlinken wollen?

Also es gibt sicher einige Quellen, die sind international. Ich höre gerne niederländische Podcasts. Wir sind jetzt mal in den Podcasts unterwegs von BNR Radio. Die sind natürlich auf Niederländisch, aber da ich Niederländer bin. Und ich finde es auch schön, die niederländische Podcasts zu hören. Das ist so zum Beispiel der Technolog. Und es gibt auch so ein paar, die haben so kurze, tägliche 5-Minuten-Berichte. Es gibt drei oder vier verschiedene technologische Podcasts von BNR Radio. Und das Schöne ist auch an Holland, die machen einfach. Die haben eine Idee, die machen einfach und klappt es nicht. Ja, Pech, okay, dann weg damit und wir machen wieder was Neues. Also die sind auch sehr schnell in diese ganze, ja, mit den Ideen und Entwicklungen nach vorne zu bringen.

Und gerade auch da im medizinischen Bereich, was sie da aufsetzen, finde ich auch sehr spannend. Da gibt es auch einen Influencer, den Namen habe ich aber nicht parat, müssen wir vielleicht gleich eben nochmal nachgucken, der auch Richtung Zukunftsperspektive geht und sehr viel spannende Ideen hat, die ich auch gerne mal verfolge via sämtliche Social Media Kanäle. Es gibt auch einen dänischen Podcast. Die Namen entfallen mir.

Macht nichts, wir verlinken das hinterher.

Ja, genau. Essenische Podcasts bin ich mir für am Interessieren, aber ich spreche noch nicht genug Essenisch, um das alles zu verstehen und auch empfehlen zu können. Es gibt sicher auch so Top-Speaker, die ich absolut cool finde, mal zuzuhören. Das sind Karl-Heinz Land, der auch das Thema mit dem Klimatwandel im Auge fasst und das auch in Perspektive zu den ganzen Entwicklungen hier, digitale Entwicklungen stellt und Robertus Porsche, auch ein Unternehmen, der auch über den Tellerrand guckt. Und das dann mit den einen Influenzen. Das sind so verschiedene Quellen mal außer der Grenze hinaus.

Ja, spannend. Also den einen Speaker kenne ich, den anderen nicht. Werde ich mir auf jeden Fall angucken. Wir verlinken die in den Shownotes alle.

Gerne.

Ja, dann die letzte Frage. Gibt es jemanden, den du gerne in einem kommenden Interview hier ausgefragt hören würdest?

Ja, cool wäre natürlich jemand wirklich aus Estland hier zu haben. Also würde ich jetzt sagen.

Oh ja, das stimmt. Also ein Bekannter von mir ist dahin ausgewandert vor Jahren schon.

Ja.

Der ist halt dann nur zugezogener Softwareentwickler und Startup-Gründer. Den könnte ich mal anhauen. Also spannender wäre natürlich noch jemand, am besten jemand, der da mitmischt.

Ja. Also jemand, der entweder in Est, der in Deutschland lebt und aus seiner Perspektive die beiden Länder beleuchten kann. Oder auch wie er diese Entwicklung in Esslands miterlebt hat. Oder ein Deutscher, der in Essland lebt und sich da auch mit der Digitalisierung beschäftigt.

Cool. Ja, auf das Interview habe ich Lust. Cool. Ja, dann bin ich durch mit meinen Fragen. Hast du noch ein Schlusswort, das du teilen möchtest?

Jeder soll einfach mal den Weg zur Digitalisierung gehen. Ich finde auch den Namen der Podcast sehr treffend, weil es ist ein Weg und dem muss man gehen und keine Angst haben, einfach den ersten Schritt setzen und einfach gehen und schauen, was auf den Weg kommt.

Sehr schönes Schlusswort. Vielen Dank.

Danke auch.

Ganz vielen Dank für deine Zeit, dass du dich auf den Weg zu uns gemacht hast, für dein Wissen. Ich habe wieder ganz viel gelernt, wie eigentlich jedes Mal. Ja, vielen Dank fürs Zuhören. Das war die 69. Episode Podcast Wege der Digitalisierung mit Birte. Angereist aus der, jetzt muss ich nachgucken, Alte Kirche.

Alte Kirche.

Ja, vielen Dank fürs Zuhören. Vielen Dank für deine Zeit nochmal. An alle, die zuhören, teilt es gerne auf euren Kanälen. Schreibt uns Kommentare, wenn es euch gefallen hat. Schreibt uns auch, wenn es euch nicht gefallen hat. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Musik Musik

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