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E10614.12.202241 Min

Wie klug aufbereitete Daten klimafreundliche Entscheidungen erleichtern

Im Gespräch: Birgit Ahlers & Alexandra Großkurth (Google)

Titelbild zu E106: Wie klug aufbereitete Daten klimafreundliche Entscheidungen erleichtern – Birgit Ahlers & Alexandra Großkurth (Google)

Worum es geht

Birgit Ahlers und Alexandra Großkurth von Google erklären, wie Daten aus Maps und Satelliten Städten helfen, Klimaschutz zu planen.

Birgit Ahlers und Alexandra Großkurth sind Strategic Partner Manager bei Google Deutschland. Beide arbeiten seit über vier Jahren im Geo for Environment Team, das sich mit Nachhaltigkeitsprojekten in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika beschäftigt.

Sie erläutern, wie Google durch Produkte wie Google Maps und den Environmental Insights Explorer Städten Umweltdaten zur Verfügung stellt. Dazu gehören Emissionsdaten aus Verkehrsflüssen, Solarpotenzial auf Dächern und Gebäudeemissionen.

Das Tool Airview misst Luftqualität in Städten wie Hamburg mit speziell ausgestatteten Streetview-Autos. Daten werden anonymisiert und aggregiert, um Datenschutz zu gewährleisten. Auch Baumbestände werden mit Satellitendaten analysiert.

Google arbeitet mit Partnern wie der HafenCity-Universität und Städten zusammen. Ziel ist es, lokale Klimaschutzmaßnahmen durch datengestützte Entscheidungen zu unterstützen, ohne personenbezogene Daten zu verwenden.

Ursprüngliche Shownotes 14.12.2022

Wer Google Maps zur Navigation verwendet, hat sie sicher schon bemerkt, die im August 2022 eingeführte Funktion “nachhaltigste Route”. Nutzer_innen sollen mit Hilfe dieser neuen Voreinstellung Kraftstoff sparen und die Umwelt schonen. “Zu der Geschichte gehört auch, dass es oft eine schöne Route ist und vielleicht auch eine stressfreie”, ergänzt Alexandra Großkurth.

Doch das ist ein fast nebensächlicher Aspekt. Denn Birgit Ahlers & Alexandra Großkurth wollen viel mehr und können das auch in ihrer Rolle als Strategic Partner Manager bei Google Deutschland: “Was uns an unserer jetzigen Rolle extrem begeistert, ist, dass wir mit Technologie auch wirklich das Gefühl haben, was bewegen zu können. Google hat sich sehr ambitionierte Ziele gesetzt und unser CEO hat dazu gesagt, dass es ein bisschen wie eine Mondlandung sei.“ So erzählen sie.

Wir erfahren Spannendes, Erstaunliches und Inspirierendes aus Googles Initiativen zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Beispielsweise zu möglichen Ideen für weitere Nachhaltigkeitsfeatures wie die Verfügbarkeit von Ladesäule für die E-Mobilität oder alternative Mobilitätsangebote in Google Maps.

Doch viel interessanter als das sind detaillierte Einblicke in das Tool “Environmental Insights Explorer”, das Städten Umweltdaten wie zum Beispiel Emissionsdaten zur Verfügung stellt. Oder so wichtige Informationen bereit hält, wie das Solarpotential auf den Dächern. Oder – noch in Arbeit – zur Luftqualität.

Ziel ist, die Städte darin zu unterstützen, möglichst gute lokale Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen zu tätigen und neben dem Klimaschutz auch eine bessere urbane Lebensqualität zu fördern. Denn, sagen beide, “man muss ja erstmal informiert sein, um eine Entscheidung treffen zu können, die den ökologischen Fußabdruck im Zweifelsfall reduzieren kann.”

Man muss ja erstmal informiert sein, um eine Entscheidung treffen zu können, die den ökologischen Fußabdruck im Zweifelsfall reduzieren kann
Birgit Ahlers & Alexandra Großkurth

Natürlich fragen wir nach, wie das alles unter anderem mit dem Datenschutz vereinbar ist und erhalten auch hier offene Informationen und Zahlen.

Wenn Ihr mehr wissen möchtet, zum Beispiel auch über Airviewautos, dann hört rein in diese Episode.
Lasst euch überraschen und inspirieren.

Links aus dem Interview

Transkript

5.223 Wörter

Automatisch erstellt (Whisper), nicht korrigiert. Namen und Fachbegriffe können falsch geschrieben sein. Ein Klick auf eine Zeitmarke springt im Player dorthin.

Hallo Welt, liebe Menschen, herzlich willkommen bei unserem Software for Future Podcast. Mein Name ist Friederike Löwe und gleich hörst du auch Nils Löwe. Wir führen als Unternehmerpaar die Lionizers. Diesmal gibt es ein Ideenfeuerwerk mit Birgit Ahlers und Alexandra Groß-Kurt von Google. Von diesem Interview kam Nils völlig inspiriert zurück und ich kann mich dem nur anschließen. Die Fülle an Daten von Google und die Ideen, was man im Hinblick auf Nachhaltigkeit damit anstellen kann. Das Solarpotenzial von Gebäuden abschätzen, Wälder aus Satellitendaten beurteilen. Ich will gar nicht zu viel verraten. Hör es dir selbst an. Ich wünsche dir ganz viele inspirierende Gedanken.

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Software for Future. seit längerer Zeit mal wieder ein Live-Interview. Ich sitze bei Google im Büro. Vor mir sitzen Alexandra und Birgit aus dem Geo for Environment Team. Das heißt, wir werden darüber reden, wie Google und Nachhaltigkeit zueinander stehen und was Google Spannendes aus Daten macht, um Nachhaltigkeit zu erhöhen. Viel mehr weiß ich jetzt noch nicht. Ich bin total gespannt. Vielen Dank, dass ich hier sein darf. Ich freue mich wirklich mal wieder in die echte Welt rauszukommen und echte Menschen in echten Leben zu treffen. Ich würde sagen, lasst uns mal anfangen damit, dass ihr euch vorstellt, wer will zuerst.

Ich starte mal, also erstmal herzlich willkommen und wir freuen uns auch total, dass du persönlich hier bist und wir dich hier begrüßen können. Ich fange einfach mal bei uns gemeinsam an. Wir arbeiten seit über vier Jahren in dem Team, was du auch gerade gesagt hast, Geo4 Environment. Und das ist ein Team, welches sich in der Region EMEA, also Europa, Mittlerer Osten und Afrika, sich mit Produktpartnerschaften beschäftigt. Und da haben wir die leitende Funktion im Bereich Sustainability. Also im Prinzip alles so rund um Klimaaktion in EMEA. und wir sitzen natürlich in Hamburg, also konzentrieren wir uns natürlich auch auf Deutschland. So, und das tun wir natürlich gemeinsam im Job Share. Das ist auch eine für uns besondere Sache.

Machen wir auch seit über vier Jahren. Das heißt, wir besetzen diese Position zusammen und deswegen sitzen wir auch heute hier zu dritt. Zu mir. Ja, ich bin Birgit. Ich arbeite seit 2002 bei Google, also gute 20 Jahre und habe hier verschiedene Stationen durchlaufen über das klassische Anzeigengeschäft mit Mediaagenturen bis hin über eher technische Sachen wie AdExchange und AdServer-Geschäft und jetzt eben seit 2018 gemeinsam mit Alexandra in einem Produktpartnerschaftenteam.

Genau, ich bin Alexandra. Unser Jobshare-Name ist Ali B. at Google, Alexandra und Birgit. Ich bin seit 2011 bei Google, habe tatsächlich auch Umweltwissenschaften studiert an der McGill School of Environment. 2006 dort meinen Abschluss gemacht in Montreal. Bin auch Halbkanadierin oder habe einen kanadischen Pass. Und ja, habe ähnlich wie Birgit unterschiedliche Dinge hier bei Google gemacht. auch den Einstieg im Medienbereich gefunden. Und dann kam vor vier Jahren einfach auch dieser starke Wunsch, wieder zurück zu dem Thema Nachhaltigkeit, auch Umwelt zu kommen. Und da gibt es auch bei Google viele Möglichkeiten und sehr spannende Aufgaben.

Ja, das kann ich mir total vorstellen. Ein paar Stichworte kenne ich aus den Medien. Ich weiß, dass Google eigene Wasser- und Solarenergie betreibt. Es gibt das Ziel, rückwirkend sämtliche Emissionen kompensiert zu haben. Ich glaube, noch nicht zu haben, aber haben zu werden. Ich denke, Energie in den Rechenzentren ist ein Riesenthema. Darüber könnt ihr bestimmt auch gleich drei Stichworte noch verlieren. Ich denke, spannender ist die Frage, was macht euer Team, was macht Google im Großen mit Blick nach vorne? Also nur energieneutral zu sein, reicht ja noch nicht aus. Was können wir darüber hinaus tun?

Also was uns an unserer jetzigen Rolle extrem begeistert, ist natürlich, dass wir mit Technologie auch wirklich das Gefühl haben, was bewegen zu können. Google hat sich auch sehr ambitionierte Ziele gesetzt. Unser CEO hat dazu gesagt, das ist ein bisschen wie eine Mondlandung, aber wir sind eigentlich ganz guter Dinge, dass wir das hinbekommen und haben drei Hauptbereiche, auf die wir uns fokussieren. Das eine ist Google als Firma. Das zweite ist unsere Produkte und unsere Features für unsere Nutzer. Und das dritte ist quasi die Zusammenarbeit mit Partnern und in unserem Fall zum Beispiel mit Städten. Und weil du gerade Rechenzentren gesagt hast, Also Ziel ist es, um jetzt auf den ersten Punkt, was tut Google als Unternehmen einzugehen, seit 2007 sind wir klimaneutral.

Der Punkt, den du gerade angesprochen hattest, ist, dass wir bis 2030 netto Null-Emissionen haben möchten. Das heißt komplett CO2-freie Energie. Und vor allem natürlich in den Rechenzentren. Das heißt, alle Google suchen, alle G-Mails, also E-Mails, die man verschickt, alle YouTube-Videos, alles soll mit CO2-freier Energie passieren. Dafür haben wir, wie du auch gesagt hast, sehr investiert über 6 Millionen in Wind- und Solarprojekte. Die laufen auch schon und damit haben wir unsere Rechenzentren seit, ich glaube, 2019 waren es 61 Prozent CO2-freier Energie. Heute sind wir bei 66 Prozent. Wir haben sogar eine Handvoll, die schon auf 90 Prozent laufen. Die sind zum Beispiel in Finnland und in Dänemark.

Und Ziel ist es, bis 2030 auf 100 Prozent zu kommen und damit CO2-frei das Rechenzentrum zu betreiben.

Genau, und vielleicht um den zweiten Schritt auch ein bisschen auszuführen, Also das, was sozusagen darüber hinausgeht, was die eigene Energie der Rechenzentren angeht, hat sich Google auch ganz klare Ziele gesetzt, die eigenen Produkte zu nutzen, um den Usern, den Leuten, die die Google-Produkte nutzen, letztlich Informationen zur Verfügung zu stellen, um nachhaltigere Entscheidungen treffen zu können. Man muss ja erstmal auch informiert sein, um überhaupt eine Entscheidung zu treffen, die den ökologischen Fußabdruck im Zweifelsfall reduzieren kann. Und genau das versuchen wir zu tun im Bereich von Google Maps. Das ist ein Bereich, wo wir, Birgit und ich, hier ganz spezifisch auch in der Produktentwicklung beteiligt sind, wo wir halt nicht nur die Möglichkeit geben, von A nach B zu kommen, auch möglichst schnell, sondern uns zunehmend mehr damit beschäftigen und auch Features entwickeln, die beispielsweise spritsparende Routen ermöglichen.

Das war ein großer Launch in dem Bereich, in dem wir auch arbeiten dieses Jahr in Deutschland. Aber auch die Möglichkeit, E-Autos zu laden oder Bike-Sharing-Verfügbarkeiten auch bestmöglich in Echtzeit zu sehen, um natürlich die Mobilität einfach auch zu optimieren. Genau, das ist Maps und da kann man auch noch über Google Flüge zum Beispiel sprechen. Da zeigen wir auch Emissionen an und auch vor allen Dingen emissionsärmere Möglichkeiten und Verbindungen. Und das gleiche machen wir auch noch in anderen Produkten wie Hotels und auch im Bereich von Shopping.

Ich finde, das sind total spannende Stichworte. Also ich denke, Google Maps kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen, der hier zuhört. Ich meine, das geht ja schon damit los. Ist das eine Autobahn? Ist das eine Landstraße? Wie viel Höhenunterschied habe ich da? Ich wohne in Harburger Bergen. Also je nachdem, welchen Weg zum Kindergarten ich wähle, habe ich 20 oder 120 Meter Höhenunterschied. Wenn ich das richtig sehe, wenn ich heute Google Maps nutze, ist die nachhaltigste Route mittlerweile auch der Default, oder?

Genau, das ist so. Also da liegt natürlich auch ein Modell dahinter. Wenn der zeitliche Unterschied gravierend ist, dann kann es sein, dass wir auch das zur Option stellen oder entsprechend auch kennzeichnen. Aber genau so ist es im Moment, wie du es sagst. Und idealerweise kommen wir natürlich viel mehr dahin, auch in den Features, dass der Default die nachhaltigere Variante und Entscheidung auch ist.

Ja, finde ich cool. Ich meine, seit ich Autofahr, gibt es irgendwie Navis und es gab immer die Wahl zwischen schnellster oder kürzester Route, aber dass die nachhaltigste Route eigentlich die nachhaltigste Wahl ist, also die Variante hat ja eigentlich kein Navi bisher angeboten. Absolut.

Also tatsächlich wurden dort auch Preise gewonnen. das freut uns natürlich sehr und zu der Geschichte gehört ja auch dass es auch oft eine schöne Route ist und vielleicht auch eine stressfreie also das ist ja auch was was man hoffentlich ja wir sprechen da ja auch immer noch über das Autofahren und natürlich ist es gut dass man jetzt vielleicht eine nachhaltigere Route auch mit dem Auto nimmt das wünsche ich uns auch sehr aber bestmöglich schaffen wir es natürlich auch an in anderen Mobilitätsbereichen auch Mobilität insgesamt vielleicht ein bisschen nachhaltiger zu gestalten.

Ja, ich denke, da ist Stichwort Daten genau das Thema. Du hast Ladesäulen angesprochen. Ich fahre selbst ein E-Auto. Ich bemühe mich auch nicht zu fahren, wenn ich nicht fahren muss. Aber wenn ich Auto fahre, E-Auto-Verfügbarkeit von Ladesäulen ist immer ein Thema. Wenn das in meinem Navi direkt eingebunden ist, verringert das einfach die Hürde.

Genau, das ist eigentlich ein schönes Beispiel für die Arbeit, die wir in unserem Team unter anderem auch machen. Wir kooperieren halt wirklich mit den Partnern, mit den Ladesäulenanbietern oder teilweise gibt es da auch Aggregatoren, die diese Daten aufbreiten, um diese Information halt in Google Maps zu integrieren. dass wirklich die User, die dann wie wir beide E-Autos fahren, auch da wieder bestmöglich in Echtzeit die optimale Information haben, weil wir ja auch wissen, dass Menschen a. Informationsgetrieben handeln und b. je besser und aktueller die Informationen sind, desto eher bin ich vielleicht auch bereit, dann alternative Mobilitätsangebote zu nutzen. Auch im Bereich von öffentlichen Verkehrsmitteln wissen wir, dass das ein ganz wichtiger Punkt ist.

Ja, das S3 von hier nach Süden kann sich, glaube ich, jeder vorstellen, der Hamburg auch nur aus der Entfernung kennt. Ich versuche mal den Bogen zu spannen. Ihr habt im Vorgespräch gesagt, eins eurer großen Themen ist der Environmental Insights Explorer. Wenn wir jetzt von Google Maps ausgehen, dann zeigt mir die Karte ja momentan zum Beispiel an, wenn ich jetzt nach Hannover fahren will, aus den Nutzern, Nutzerinnen und Nutzern, die gerade fahren, weiß Google Maps, wo ist gerade wie viel Stau. Wenn ich das richtig verstanden habe, nutzt ihr jetzt weitere Daten, um darauf auf Environmental Insights zu gehen. Mehr weiß ich nicht, aber ich bin total gespannt, was dahinter steckt.

Ja, super. Also du bist sehr datenaffin. Das freut uns sehr. Das ist tatsächlich erstmal komplex, aber ich versuche es nochmal einfach zu erklären. Der Environmental Insights Explorer ist eine Plattform oder ein Tool, was wir im Moment vor allen Dingen Städten zur Verfügung stellen, wo wir Umweltdaten, insbesondere im Moment Emissionsdaten, den Städten zur Verfügung stellen, die im Bereich Transport oder Verkehr auf den Daten beruhen, die du gerade genannt hast. Also auf den Daten, die wir durch Google Maps erheben, aber auch kalkulieren die Modelle dahinter. Und da muss man sagen, wir arbeiten schon lange mit Städten zusammen und das war immer eine Kernfrage, bitte von den Städten, könnt ihr uns diese Daten teilen, beziehungsweise Insights aus diesen Daten zur Verfügung stellen.

Und genau das wird über diese Plattform gemacht. Und das ist wirklich auch ein Novum, muss man sagen, dass Google diese Daten zur Verfügung stellt, in Klammern im Moment den Städten. Genau, und das sind sozusagen die Verkehrsdaten. Darüber hinaus zeigen wir noch andere Umweltinformationen, wie zum Beispiel Solarpotenzial auf den Dächern. Das sind Informationen, die wir aus unseren Luftaufnahmen zur Verfügung stellen können. Teilweise auch sogar hochauflösend, also auch da wirklich ein großer Mehrwert für die Städte, die das dann an hochauflösenden Satellitenbildern wirklich dann teilweise auf Straßenebene sich anschauen können. Und bestenfalls das Solarpotenzial, das kalkulieren wir auch schon, aber manchmal nutzen die Städte dann entweder unsere Kalkulationen oder legen da nochmal andere Faktoren zugrunde.

Und auch Gebäudeemissionsdaten werden dort berechnet, modelliert. Wir können auch über die Luftaufnahmen und dann über Modelle sehen, wie hoch, wie viele Stockwerke sind da. Wir wissen aus Google Maps sind das privat genutzte oder öffentlich genutzte Gebäude. Und ja, das alles soll die Städte darin unterstützen, möglichst gute lokale Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen zu tätigen. Wir wissen auch, dass viele Städte extrem gute Daten haben, aber wir haben auch das Feedback bekommen, dass diese Daten, die werden jährlich aktualisiert, beruhen natürlich immer auf den gleichen Modellen, sind kostenfrei. Also das ist wirklich was, wo wir sehr viel Energie gerade reinstecken, um das möglichst nutzbar und vor allen Dingen auch effektiv zu machen.

Ich finde gerade Solarpotenzial und Gebäudeemissionen total spannend. Die Stadt Hamburg hat sich ja ein sehr ambitioniertes Klimaschutzkonzept gegeben. Ich bin im Wirtschaftsverein im Hamburger Süden mit im Vorstand aktiv. Also der Bezirk Hamburg hat sich ein noch ambitionierteres Ziel gesetzt. und da weiß ich, dass irgendein Ingenieurbüro per Hand diese ganzen Solarpotentialdaten erhoben hat. Gibt es da Abgleiche? Wisst ihr, ob eure Modellierung und deren Berechnung deckungsgleich oder nah beieinander sind?

Ja, also wir haben ja auch im Vorfeld kurz über Daten gesprochen und wenn man auf unterschiedliche Arten und Weisen Daten erhebt, dann bekommt man sehr oft natürlich auch unterschiedliche Ergebnisse. und das ist auch beispielsweise, wenn wir jetzt im Verkehr bleiben, auch dort so, die Städte machen das sehr unterschiedlich, manchmal über Zählmethoden, teilweise aber auch über Umfragen, die teilweise auch national stattfinden und dann machen die Städte nochmal Tagesumfragen, um da so ein Gefühl dafür zu bekommen, beispielsweise wenn es um Radverkehr oder auch Fußverkehr geht. Man muss bei der Stadt Hamburg sagen, die haben wirklich schon sehr, sehr gute Daten. Und wir sehen da, wir haben das natürlich gemacht, diese Aufgabe, die du da fragst, und wir haben die Datensets nebeneinander gelegt.

Und da sind auf jeden Fall klare Ähnlichkeiten, also die sind jetzt nicht grundverschieden, die Datensets, aber natürlich gibt es Unterschiede, das ist ganz klar. Das ist aber auch total interessant. Und ich glaube, wenn du jetzt über Solardaten und den manuellen Aufwand und auch den Kostenaufwand Und wenn du das ansprichst, da haben wir schon auch von den Städten gehört, dass natürlich die Ingenieurbüros, die das teilweise machen, dass das viel Arbeit ist und natürlich auch Kosten mit sich bringt. Und genau, das können teilweise die Städte, die das vielleicht jetzt noch nicht machen oder sich die Budgets auch nicht zur Verfügung haben, das ist natürlich ein Angebot auch von Google, da dann die Daten von dem Environmental Insights Explorer zu nutzen.

Ja, spannend. Weil ich meine, bei Solar jeder Quadratmeter zählt, muss man einfach sagen. Also lieber gestern als heute. Und klar kann sich das ein Bezirk wie Harburg vielleicht leisten, so ein Klimaschutzkonzept zu machen und das von einem Ingenieurbüro ausrechnen zu lassen. Aber letztendlich jede Scheune überall kann dieses Potenzial haben. Und jetzt weiß ich nicht, ob Stade-Bütz-Fleet sich auch diese Mühe macht, diese Daten zu erheben.

Genau, also die Daten sind verfügbar für 20.000 Städte global. Ich glaube, wir werden das jetzt für 40.000 Städte global ausrollen. Also da muss man auch immer noch im Tool gucken. Das wird immer weitergehen. Auch diese Plattform wird sich immer weiterentwickeln. Das ist der Anfang. Aber es ist halt ein wahnsinnig spannender Anfang, weil wir, wie gesagt, diese Daten, die wir vorher nicht so zur Verfügung gestellt haben, jetzt auch noch besser aufbereiten und wirklich gezielt für letztendlich den Umweltschutz und das Klima auch weitergeben.

Dann habe ich jetzt eine total ketzerische Frage an der Stelle. Wie beißen sich da Klimaschutz und Datenschutz? Gerade Hamburg hat ja auch einen sehr ambitionierten Datenschutzbeauftragten. Ich bin Softwareentwickler, ich weiß, wie man Daten auf eine Weise anonymisieren und pseudonymisieren kann, um diese Metadaten sicher zur Verfügung zu stellen. Ist das ein Problem, auf das ihr stoßt?

Also die Daten im Environmental Insights Explorer sind nur verfügbar, auch da jetzt kurz über die Google Maps Daten sprechend, für nicht unter 20.000 Menschen in dem Gebiet. Also da ist der Threshold, also die Grenze auf jeden Fall klar umrissen und wir legen da wirklich den absolut höchsten Schutz auch intern, was diese Daten angeht, bevor wir das rausgeben an. Das wird modelliert. Das sind keine personenbezogenen Daten, also wirklich in gar keinen Fällen. Das sind Mobilitätsdaten, die wirklich sehr hoch aggregiert werden. Und im Bereich von Solar- und Gebäudemissionen müssen wir, glaube ich, jetzt nicht über Datenschutz sprechen.

Spannend. Ich kann mir einfach vorstellen, das ist so ein total gutes Beispiel für, Man will etwas gut machen und Solarpotenzial nutzbar machen ist eine total gute Sache. Datenschutz ist auch ein total hohes Gut und an der Stelle kann ich mir einfach vorstellen, dass es Konflikte gibt, wo man einfach zwischen abwägen muss.

Ja, und die Diskussion oder die Unterhaltung haben wir natürlich auch zum Beispiel mit den Städten, die auf der einen Seite natürlich gerne das noch viel granularer hätten, weil wir wissen auch, dass Klimamaßnahmen halt sehr lokal umgesetzt werden müssen auch. Und auf der anderen Seite sind wir natürlich sehr darauf bedacht, dass das immer noch absolut datengeschützt passiert.

Habt ihr weitere Beispiele, über die wir vielleicht noch reden sollten?

Also Alexandra sagte ja gerade, die drei Hauptbereiche im IAI, also im Environmental Insights Explorer, sind ja diese Verkehrsemissionen, Gebäude und das Solarpotenzial. Dann gibt es da aber auch noch ein bisschen die Bereiche, mit denen wir so ein bisschen experimentieren und so ein bisschen testen. Dazu gehört zum Beispiel, was jetzt im Laufe des nächsten Vierteljahres auch für Deutschland kommt, Das nennt sich Baumbestand, das ist das eine. Das zweite, was auch schon für drei Städte verfügbar ist, ist das Thema Luftqualität. Nennt sich Airview, also Airview ist quasi das Projekt, was wir machen. Und das ist auch was, was wir hier lokal mit der Stadt Hamburg machen. Da geht es im Prinzip darum, dass wir mit der HafenCity-Universität in Hamburg hier mit dem City Science Lab zusammenarbeiten und auch mit der Stadt, also mit quasi einer Arbeitsgruppe von verschiedenen Ministerien der Stadt und Behörden.

Und es fährt quasi für über ein Jahr, wir haben letztes Jahr im September gelauncht, seitdem fährt ein Streetview ähnliches Auto, was aber ausgestattet ist mit einer Luftqualitätssensorbox, die auf der Rückbank steht und quasi so einen Schlauch hinten zum Fenster hat, sodass sie auf so ein bisschen auf Straßenebene die Luftqualität misst, verschiedene Luftschadstoffe, sechs verschiedene. und mit dem Auto fahren wir so gut jetzt eineinhalb Jahre durch Hamburg und haben eben mit dieser Arbeitsgruppe besprochen, welche Straßen besonders im Fokus sind, welche Fragen die Stadt zum Beispiel auch beantwortet haben möchte durch die Daten, die wir dann erheben. Und wir sind im Prinzip, wir stellen das Auto zur Verfügung und wir sammeln.

Das ist ein wissenschaftliches Projekt mit der Uni und die Uni, also die HCU und die Stadt arbeiten im Prinzip zusammen, um dann mit den Daten den nächsten Schritt zu machen und die so zu modellieren und mit einfließen zu lassen, dass es möglichst sinnvoll ist für Stadtplanung, Verkehrsplanung usw.

Spannend. Ich glaube, diese Streetview-Autos, das hat wahrscheinlich jeder, der hier zuhört, schon mal irgendwo gesehen. Dass man die jetzt nutzt, um Luftdaten zu messen, wäre ich nicht drauf gekommen. Finde ich aber total cool. Habt ihr da nach vorne raus gedacht, einen Plan, wie man diese Daten, also wie bei Google Maps mit den Live-Verkehrsdaten, also wie man zu diesen Daten quasi crowdbasiert kommt?

Also es ist jetzt nicht so, dass von den Airview-Autos schon wahnsinnig viele fahren. Es ist im Prinzip so, dass einige der Streetview-Autos, Und das sind circa 50 global mit diesem Sensor ausgestattet sind. Die fahren aber quasi in der Streetview-Mechanik. Also da geht es ja darum, dass man möglichst zügig die Straßen abfährt, um eine aktuelle Karte auch für Maps zu haben und die Maps-Daten auch aktualisiert zu haben. Bei dem Projekt, was wir jetzt in Hamburg machen und das gleiche hatten wir auch in Dublin jetzt gerade abgeschlossen und hatten das auch schon in Kopenhagen und Amsterdam. Da geht es darum, dass wir wirklich so einen tiefen Ansatz haben, dass wir jede Straße so oft fahren, dass wir auch eine valide Aussage bekommen, wie die Luftqualität in dieser entsprechenden Straße ist.

Da geht es dann darum, sich zukünftig zum Beispiel zu überlegen, wo muss ich E-Busse einsetzen, weil da zum Beispiel viele Schulen sind, weil die Luft in dem Bereich so schlecht ist, dass ich dort den E-Bus einsetze. Wo muss ich vielleicht irgendwie Straßen anders routen? Das hat Kopenhagen so gemacht, damit ich nicht genau durch die Wohngebiete fahre, weil viele Kinder da wohnen und Kinder eben speziell auf verschiedene Schadstoffe reagieren und das einfach wahnsinnig die Gesundheit belastet.

Spannend. Finde ich ein großartiges Experiment. Ich habe Baumbestand noch mitgeschrieben. Interessiert mich auch total. Wie berechnet ihr das? Sind das Satellitendaten?

Genau, das sind auch Satellitendaten, auch hochauflösende Daten, die wir da den Städten zur Verfügung stellen. Am Anfang noch auf Anfrage, weil das sehr große Datenvolumen sind und wir auch noch besser verstehen müssen, wofür genau diese Daten genutzt werden. Aber das sind tatsächlich Daten, wo wir glauben, dass die meisten Städte wirklich noch nicht so zur Verfügung haben. Also auch da, Hamburg ist da weit mit einem Baumkataster. Aber da gibt es auch Informationen, die man über Satellitendaten vielleicht noch eher herausfiltern kann. Und viele Städte haben es halt nicht und Regionen. Und hier können sie es auf Knopfdruck letztendlich dann einsehen. Relevant für, oder warum zeigen wir Baumbestand auf dieser Umweltplattform?

Weil Grünflächen ganz wichtig in Städten sind, um eigentlich die Effekte von Klimaproblemen oder Umweltproblemen zu mitigieren. Also Stichwort Überhitzung in urbanen Räumen. Das sind Dinge, die man einfach mit diesen Informationen ganz gut angehen kann und die einfach helfen können, auch dort Entscheidungen zu treffen. Wo gibt es zu wenig Grünflächen? Wo könnte eine Überhitzung drohen? Das wird visuell ganz gut dargestellt, auch in diesem Tool.

Also ich weiß, ich habe mal mit jemandem gesprochen, der das vorhatte. Ich weiß nicht, ob das von der Modellierung her möglich ist. Wenn man ein Satellitenbild von einem Wald heute hat und von vor einem Jahr, dann kann man das Delta an Biomasse ausrechnen. Das ist ja netto gebundenes CO2. Funktioniert das bei euch schon?

Noch nicht. Wir haben ja unterschiedliche Plattformen. Also jetzt haben wir ja gerade über den Environmental Insights Explorer gesprochen. Das ist ja die Plattform, die wir für Städte sozusagen aufgesetzt haben. Wir haben ja auch noch andere Plattformen, Google Earth zum Beispiel. Da haben wir spannende Funktionen mit Timelapse, wo man ja auch wirklich die Veränderung von Ökosystemen sehr gut sehen kann. Diese Daten werden ja von wirklich sehr akademischen Organisationen auch genutzt, um ähnliche Szenarien sozusagen zu untersuchen, die du beschreibst. Das muss man aber sagen, ist vielleicht auch nochmal ein wichtiger Punkt, dass Google ist ein Technologieunternehmen. Wir sind keine akademische Klimaorganisation und das können wir auch nicht.

Und deshalb brauchen wir Partner und deshalb haben wir wirklich starke Partner. Auch das ist ein Thema, was in unseren Bereich fällt. Also wir kümmern uns genau um diese Partnerschaften auch mit europäischen Partnern, mit deutschen Partnern, die uns genau eigentlich dabei behilflich sind, diese Datengrundlage, die wir haben, dann auch bestmöglich in Klimastrategien umzusetzen.

Ja, das macht total Sinn. Wenn ich mir das vorstelle, ich habe alleine, glaube ich, zwölf Ideen gehabt, während wir hier sprechen, was man damit alles Cooles machen könnte. Angenommen, da draußen hört auch nur irgendein Mensch zu, der sagt, ich habe eine Idee, Wie würde man an euch rantreten? Wie könnte man da eine Partnerschaft knüpfen?

Also es gibt diverse Kommunikationsmöglichkeiten. Unser Team spricht jetzt nicht mit einzelnen Usern. Wir machen natürlich UX-Befragungen und schauen uns die Märkte genau an, wie auch da das Nutzerverhalten ist. Wir haben auch mal ein bisschen tiefe Interviews, natürlich auch zum Beispiel mit den Städten. aber wir sind jetzt kein Team, was one-to-one im Austausch mit einzelnen Nutzern ist. Aber über Google Maps kann man in Kontakt treten. Wir haben Social-Media-Kanäle, wo unsere Kommunikationsteams, die übrigens auch wirklich aufgeteilt sind für jedes Produkt, extreme Produktkenntnis haben, also wirklich auch Experten sind, die darauf wirklich auch spezialisiert sind, dort dann in Kontakt zu treten und auch die Ideen sozusagen zu Google reinzutragen.

Aber das ist nicht was, was jetzt unser Team macht.

Das heißt, wenn da jetzt ein Unternehmen wäre, das sagt, wir haben ein Produkt, das könnten wir mit Daten verknüpft besser machen oder wir würden gerne eins bauen und dafür bräuchten wir.

Ja, das ist was anderes, genau. Also auf der Unternehmensseite ist das was anderes. wir haben euch ja auch bei der Green Tech zum Beispiel kennengelernt und natürlich also da sind wir auf jeden Fall tauschen wir uns gerne aus und sind interessiert und machen natürlich auch selber unsere Marktanalysen und sind da immer gespannt was da passiert und in Deutschland passiert halt auch wahnsinnig viel

Das stimmt und das ist sehr gut Dann mit Blick auf die Uhr, die Frage, was ist denn eure größte Challenge, an der ihr gerade als Führungsduo zu knallen habt?

Also ich glaube, die größte Challenge ist, dass wir wissen, dass wir mit Technologie viel bewegen können und dass wir einen wirklich guten Beitrag leisten können. Wir erwischen uns oft dabei, dass wir manchmal noch ein bisschen zu ungeduldig sind nur es uns manchmal irgendwie noch nicht schnell genug geht. Wir sind jetzt natürlich auch kein Team von 100 Mann hier in Deutschland, sondern ein kleines Team. Und wir würden am liebsten mit allen Städten sprechen, mit den jeweiligen Mitarbeitern in den Behörden, um eben dieses Tool zum Beispiel, also den IAI, vorzustellen und noch diverse andere Projekte, die wir im Petto haben und auch nächstes Jahr noch machen. Aber da würde ich sagen, das ist eine Challenge, da ein bisschen geduldig zu sein.

Manchmal malen die Mühlen ja auch ein wenig langsamer in Deutschland. Und da finde ich aber trotzdem, wir haben jetzt dieses Jahr den Piloten gestartet und sind jetzt einfach mit gut 20 Städten einfach mal in den wirklich engen Austausch gegangen in Deutschland und haben da wirklich sehr, sehr gutes Feedback bekommen, auch für unsere Produktteams, was wir dann jeweils auch wieder zurückgeben können, wie man auch gerade für Deutschland an dem Produkt noch arbeiten kann, damit das noch besser von den Städten genutzt werden kann. Alexandra hat ja schon gesagt, das eine sind granulare Daten und das andere sind natürlich so ein bisschen die Frequenz der Daten. Also ein Thema ist zum Beispiel gewesen, das 9-Euro-Ticket, jetzt einfach diese ganzen Verkehrsemissionsdaten zu vergleichen, April, Mai, Juni, Juli, August, um einfach zu sehen, wie sich dieses 9-Euro-Ticket ausgewirkt hat. Das sind natürlich irgendwie spannende Themen, die die Städte und Verkehrsverbünde interessieren, mit denen wir dann ja auch sprechen.

Das kann ich mir total gut vorstellen. Also zum einen, dass man aus solchen, ich sag mal, lokalen Ereignissen, wie diesem 9-Euro-Ticket, was man da rausziehen kann. Zum anderen Geschwindigkeit. Ich hatte ja vom Bezirk Haberg erzählt, von diesem Klimaschutzpaket. Mein Sohn geht auf, ich glaube, das ist die größte Grundschule im Bezirk. Und die hat in diesem Klimaschutzpaket das größte ausgewiegene Solarpotenzial aller Schulen. Und ich kenne jemanden, die betreibende Plattform, über die kann man Peer-to-Peer-Stromvertrieb machen. Es gibt einen super guten Elternverein. Ich habe mit dem Schulleiter gesprochen. Der hat gesagt, nehmt mein Dach, geht los. Wir hängen am Gebäudemanagement. Also das ist jetzt ein Jahr her.

Alle wollen, auch die Bezirksamtsleiterin sagt, super Beispiel, super Projekt machen. Gebäudemanagement sagt, wir haben einen Plan, wann auf welche Schule welches Solardings kommt. Und da taucht Habuck halt in ein paar Jahren auf.

Aber dann kämpfst du genau mit der gleichen Challenge, die wir manchmal auf dem Tisch haben.

Ja, für mich ist das halt nicht mal mein Hauptjob, sondern einfach eine Sache, wo ich nebenbei dachte, da könnte man irgendwie ein gutes Projekt auf die Straße bringen. Also ich kann mir das extrem gut vorstellen, gegen welche Windmühle die da ankämpft. Wir haben schon ganz viele Sachen genannt, die wir auf jeden Fall verlinken werden. Gibt es weitere Quellen, die ihr explizit nennen wollt, die wir in die Episode aufnehmen sollen, wo sich interessierte Menschen durchlesen, durchklicken können?

Also die Links, die wir dir dann irgendwie auch schicken, die sind alle relativ lang, muss ich gestehen. Es gibt da zum Beispiel den Klimahub, der ist auch dieses Jahr gelauncht. Da stehen recht viele Initiativen drauf. Also auch was wir mit Partnern machen, da steht natürlich der IAI drauf, Projekt Airview. Da stehen Cloud-Aktivitäten drauf. Also auch wie wir mit Cloud-Technologie-Firmen dabei unterstützen, einfach ihre CO2-Emissionen zu messen und Maßnahmen zu ergreifen. Der IAI natürlich hat auch einen relativ langen Link, also insightsustainability.com. Ich glaube, das ist am besten, wenn wir dir das schicken. Aber der Klimahub und wir haben auch wirklich für Deutschland schon ein paar sehr spezielle Seiten entwickelt.

Umweltbericht von Deutschland für 2022 ist auch sehr spannend. Das würden wir dir auch schicken.

Und vielleicht Kate Brand ist ja Googles Chief Sustainability Officer. Es gibt ja keine weibliche Version im Englischen. Und sie ist auch sehr aktiv in diversen Kanälen. Und das, finde ich, lohnt sich sehr, wenn man sich wirklich dafür interessiert, was Google macht. Ja, ist Kate Bryant, glaube ich, absolut die Richtige, die das sehr klar und deutlich

und ich finde auch sehr visionär beschreibt. Unbedingt. Vor den aktuellen Ereignissen rund um Twitter, auf welchem Kanal sollte man ihr da heutzutage folgen? Gibt es noch einen Twitter-Account, den man sehen will?

Es gibt einen Twitter-Account, aber es gibt vor allen Dingen auch eine YouTube-Seite. Und genau, also das sind diverse Kanäle, die da zur Verfügung stellen. Es gibt bestimmt auch eine Facebook-Seite. Das können wir dir im Nachgang nochmal zur Verfügung stellen. Aber YouTube ist auf jeden Fall der richtige Laufpunkt erstmal.

Ja, cool. Ja, perfekt. Also werde ich alles verlinken. Und an alle, die hier zuhören, es gibt weitere Links, die wir jetzt hier nicht auf der Tonspur genannt haben. Es lohnt sich, auf die Seite zu gucken, softwareforfuture.de. Dann, ja, letzte Frage, leider. Wir sind schon ziemlich über die Zeit. Ich würde total gerne noch weiter fragen. Gibt es jemanden, den ihr in einem Folgeinterview gerne hören würdet?

Also aufgrund der Tatsache, dass wir natürlich mit dem City Science Lab viel zusammenarbeiten und die in dem Klimabereich, gerade in Zusammenarbeit mit Städten, sehr, sehr aktiv sind und Städte ja auch für ungefähr 70 Prozent der Emissionen verantwortlich sind, wäre unser Vorschlag, Prof. Dr. Gesa Ziemer hier von der HCU zu nennen.

Sie leitet das, genau. Liebe Grüße gehen raus, sagt man, glaube ich, im Podcast an Gesa. Sie leitet das City Science Lab und ja, ist wirklich eine großartige Frau und klimaengagierte

Person. Cool. Ja, dann werde ich mich jetzt umgehen um einen Podcast bei der HCU bewerben. Cool. Ja, bleibt mir nur zu sagen, ganz vielen Dank euch beiden für das total spannende Interview. Ich habe ganz viel gelernt. Ich bin total inspiriert. Ich glaube, wir sollten uns nochmal auf einen Kaffee zusammensetzen.

Sehr gerne. Das klingt super. Jetzt zeigen wir dir mal ein bisschen das Google-Büro.

Super, ganz vielen Dank.

So, da bin ich wieder. Schön, dass du noch zuhörst. Die Shownotes mit Links zu Empfehlungen aus dieser Episode findest du auf softwareforfuture.de Hat dir die Episode gefallen? Oder gibt es etwas, das dich echt wurmt? Schreib uns dein Feedback an moin. at lionizers.com Wir freuen uns, von dir zu lesen. Und jetzt wünschen das Team und ich dir noch eine schöne weitere Woche. Wir sind der Software for Future Podcast und werden präsentiert und produziert von den Lionizers. Wir Lionizers unterstützen Unternehmen bei der nachhaltigen Transformation. Mit Software, die wir maßgeschneidert für sie entwickeln. Um Prozesse zu digitalisieren, einen Geschäftsbereich umzukrempeln oder neue Schnittstellen für Daten zu schaffen,

die für die nachhaltige Unternehmens-Transformation hilfreich sind. Danke fürs Zuhören!

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