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E02104.04.201841 Min

Welche Fragen sollte ein Entwickler bei einem Digitalisierungsprojekt stellen?

Im Gespräch: Tim Schurig (mindmatters)

Titelbild zu E021: Welche Fragen sollte ein Entwickler bei einem Digitalisierungsprojekt stellen? – Tim Schurig (mindmatters)

Worum es geht

Tim Schurig von mindmatters erklärt, wie Entwickler bei Digitalisierungsprojekten kritisch nachfragen sollten.

Tim Schurig von mindmatters ist seit 2004 in der Softwareentwicklung tätig. Das Unternehmen entwickelt digitale Produkte für Unternehmen und Start-ups. Es arbeitet agil und kollaborativ mit Kunden.

mindmatters begleitet Kunden nicht nur bei der Softwareentwicklung, sondern auch bei der digitalen Transformation. Dazu gehören Prozessanalyse, Teamzusammenarbeit und die Einführung agiler Arbeitsweisen.

Ein zentrales Thema ist die Zunahme von Komplexität – technologisch und in den Domänen. Die Firma unterstützt Kunden, ihre Prozesse selbst zu reflektieren und zu verändern, statt vorgefertigte Lösungen zu übernehmen.

Das Unternehmen fördert eine kollegiale Führung. Entwickler erhalten 20 % Zeit für Weiterbildung und Innovation. Dieses Modell stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und die Mitarbeiterzufriedenheit.

Ursprüngliche Shownotes 04.04.2018

So geht es oft los: Wir brachen dafür ein Tool! – Dann werden Software-Entwickler ins Boot geholt, die dieses Tool dann bauen sollen. Die Entwickler haben nun die Wahl: Anforderungen aufnehmen und los – oder doch lieber noch einmal genau gucken, welcher Prozess dahinter steht und ob man das Problem noch besser lösen kann, indem man etwas tiefer gräbt. Klar, dass wir das Problem lieber ordentlich lösen wollen.

mindmatters ist eine Softwareschmiede aus Hamburg, die Individualsoftware entwickelt und damit schon seit Jahren bei der digitalen Transformation ihrer Kunden die Finger mit im Spiel hat. Tim Schurig ist für die Produktentwicklung bei mindmatters zuständig und erklärt in diesem Interview, welche Fragen er seinen Kunden stellt, um wirklich hilfreich zu sein. Denn das Ziel ist, die Kunden in die Lage zu versetzen, ihre Prozesse selbst zu formen.

Und er verrät noch etwas: Eigentlich gibt es immer die gleichen Probleme bei der digitalen Transformation. Und zwar die Zunahme der technologischen Komplexität und der Komplexität der Domänen.

Ansonsten gibt es noch ein paar Erfahrungen aus einem mitarbeitergeführten Unternehmen, Gedanken über Unternehmenskultur und die Transformation von Geschäftsmodellen.

Viel Spaß beim Zuhören!

Links aus dem Interview:

Transkript

4.745 Wörter

Automatisch erstellt (Whisper), nicht korrigiert. Namen und Fachbegriffe können falsch geschrieben sein. Ein Klick auf eine Zeitmarke springt im Player dorthin.

Hallo und herzlich willkommen zur 21. Folge unseres Podcasts "Wege der Digitalisierung". Heute spreche ich mit Tim Schurig von Mind Matters. Mind Matters entwickelt genau wie wir Lionizers Software für unsere Kunden. Dieses Gespräch wird, glaube ich, besonders spannend, weil Mind Matters das Ganze schon ein ganzes Stück länger macht als wir, seit 2004, soweit ich das weiß. Wenn wir oder Mind Matters oder irgendeine andere Softwarefirma ein Produkt entwickelt, dann hängt hinter diesem Produkt ja immer irgendein Prozess. Das heißt, oft sind wir die Umsetzer der Digitalisierung, über die wir hier immer reden. Das heißt, es ist spannend und wichtig zugleich zu verstehen, welcher Prozess dahinter steckt. Und da hat Tim viel gesehen, da hat Mind Matters als Firma schon viel gemacht und viel begleitet. Von daher werden wir heute ein paar spannende Sachen lernen, wie Softwareentwickler an der Digitalisierung mitwirken und wie man das Ganze am besten umsetzen kann. Vielen Dank fürs Zuhören und viel Spaß.

Ja, hallo zum 21. Interview. Heute sitze ich bei Mind Matters. Tim sitzt vor mir und wird uns heute erzählen, was Mind Matters mit Digitalisierung zu tun hat. Ich kann schon mal kurz einen Peak geben. Es ist ein weiteres Softwareentwicklerunternehmen, das hier heute interviewt wird, aber du weißt das viel besser als ich. Erzähl mal, was macht ihr?

Genau, wir sitzen hier in der Schanze in Hamburg und wir sind auf der einen Seite in unserem Kern eine Softwareentwicklungsfirma. Wir entwickeln digitale Produkte für Unternehmen, für Start-ups, für im Prinzip jeden, der auf explorative Art und Weise durch Individualsoftwareentwicklung Probleme lösen, mit Komplexität besser umgehen möchte, Automatisierung in seinem Kontext oder oder im Produktkontext vorantreiben möchte. Und das machen wir in konsequent agilen Prozessen, in kollaborativer Arbeit und immer gemeinsam mit unseren Kunden.

Und wir haben es eben im Vorgespräch schon so ein bisschen angesprochen. Ich denke, was besonders spannend ist, ihr seid die Umsetzer der Digitalisierung. Das heißt, es kommen Kunden zu euch, die haben eine Idee für ein Produkt oder für eine Software, mit denen sich dann am Ende aber oft ja auch ein Prozess digitalisiert in dem Unternehmen des Kunden. Und jetzt klang das schon so an, dass ihr da auch mittlerweile in so eine Beraterfunktion oft reinrutscht und da unterstützen könnt.

Genau, also Mind Matters wurde vor 15 Jahren mittlerweile gegründet, damals noch wirklich mit der Maßgabe. Wir stellen fest, dass die Prozesse, wie sie vor 15 Jahren zur Entwicklung von Applikationen Standard waren, nicht dafür geeignet waren, erfolgreich Projekte und Produkte umzusetzen. Daraus entstand halt genau der Anspruch, das agiler zu machen, als das zu dem Zeitpunkt noch der Fall war. Mittlerweile hat sich auch das noch weiter ausdifferenziert. Wir haben vor vier, fünf Jahren hauptsächlich wirklich Produkte, Digitalprodukte entwickelt für unsere Kunden. Die kamen zu uns meistens schon mit einer fertigen Lösung im Kopf. Diese Lösung war oftmals noch für uns schwer nachvollziehbar. Deshalb haben wir viele Runden mit unseren Kunden drehen müssen, um Probleme zu verstehen, um daraus dann wieder den Lösungsraum zu öffnen, um ihn dann daraufhin wieder weiter zu verdichten und zu einer Lösung zu kommen, die angemessen und im Rahmen der Mittel umsetzbar war.

Das war über viele Jahre so der Standard dessen, was wir gemacht haben. Mit dem Erfolg gewisser Produkte nahm dann auch die Begleitungsleistung einfach zu von unserer Seite. Also einmal nach außen zum Kunden ändert sich durch ein neues Produkt oder durch die Ausdifferenzierung oder Weiterentwicklung von einem digitalen Produkt der Kontakt grundlegend. Man hat viel mehr Möglichkeiten, Feedback einzusammeln, dieses Feedback auf einer kontinuierlichen Basis zu aggregieren und daraus eigene Schlüsse für die Produktentwicklung zu ziehen. Dabei begleiten wir unsere Kunden. Aber auch und immer mehr nach innen ändert halt oftmals ein neues Produkt die gesamte Zusammenarbeit. Nicht nur dadurch, weil das Produkt dann für eine Veränderung in dem Service steht oder überhaupt für den Wechsel von einem Produkt zu einem Service steht, sondern auch, und das ist ja heute auch das Thema, dadurch, dass Komplexität bedingt durch oder auch bedingt durch Digitalisierung immer weiter zunimmt, verändert das halt auch viele Arbeitsstrukturen grundlegend.

Und das begleiten wir mittlerweile auch relativ intensiv.

Ja, und sieht das so aus, dass das immer der Startpunkt ist, so eine Produktentwicklung? Oder kommen mittlerweile auch Kunden zu euch, die im Prinzip nur diese Beratungsbegleitungsleistung sich wünschen ohne Software?

Genau, das hat sich in den letzten zwei Jahren dann oftmals genauso ergeben. Anfangs auch aus dem Kontakt mit dem Unternehmen im Kontext einer Produktentwicklung, dann über unsere Zusammenarbeit auch das Bedürfnis, andere Abteilungen dabei zu unterstützen, kollaborativ und agil zu arbeiten, die keinen oder wenig Kontakt erst mal zum digitalen Produkt hatten und differenzierte sich dann immer weiter aus, dass dann Firmen auf uns zukamen, die relativ weit weg von Softwareentwicklung in ihren Prozessen auch waren. Wir haben dann beispielsweise Modelabels dabei unterstützt, agiler zu werden. Viele Unternehmen aus dem Medienbereich und lässt sich mittlerweile gar nicht so richtig mehr eingrenzen, in welcher Branche oder in welchem Kontext wir unterstützend tätig sind.

Und ich glaube, das ist auch eins der großen Merkmale vom großen Buzzword, Stichwort digitale Transformation, dass es halt mittlerweile in alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche so tief reinragt, dass die Probleme auf den meisten Ebenen dieselben sind.

Ja, das Gefühl habe ich auch, weil ich ja nun in über 20 Interviews wirklich durch alle Branchen durch mit Leuten gesprochen habe. Es gibt so die zwei, drei großen Punkte, die kommen einfach immer wieder. Was würdest du denn sagen, was sind so die Standardprobleme, auf die ihr gerade im Rahmen dieser Digitalisierungsberatung stoßt, wo ihr helft?

Also die Hauptprobleme, auf die wir in unserem gesamten Dienstleistungsspektrum stoßen, ist halt einfach Zunahme an Komplexität. Also Zunahme an Komplexität, die sich zum einen in der Digitalisierung ausdrückt, also die technologische Komplexität nimmt zu und viele Firmen sind nicht personell dafür aufgestellt, damit einfach so umzugehen oder darauf Antworten zu finden. Dazu gibt es eine Zunahme in der Domänenkomplexität jeder oder in den meisten Wirtschaftsbereichen. Und beides wirkt halt sehr stark auf die klassischen Unternehmensstrukturen ein und führt zu oftmals Überlastungen in den Prozessen. Und die klassisch organisierten hierarchischen Prozesse sind halt auch gar nicht wirklich dafür ausgelegt, mit dieser Art von Informationszuwachs und Verarbeitung umzugehen.

Und deshalb ist auf der strukturellen Ebene schon sinnvoll und notwendig, grundsätzlich zu hinterfragen, wie man mit dieser Art von Herausforderungen durch Komplexität umgeht. Und das, was wir dann machen oder was wir versuchen, ist nicht als Firma, die das alles schon kann und die mit irgendeiner Art von Wissensframework dann in Unternehmen reingeht und Mitarbeiter dann dazu zwingt, jetzt anders zu arbeiten, sondern die Unternehmen dabei zu unterstützen, selber Lösungen zu finden, also den Prozess zu facilitieren, in einen Prozess zu kommen, in dem man zielgerichtet und kollaborativ ein Verständnis dafür erhält, wie funktioniert eigentlich Wertschöpfung bei uns im Unternehmen, wie funktioniert Wertschöpfung eigentlich in unserer Abteilung und was sind die Herausforderungen und die Probleme, die in unserer gemeinsamen Vorstellung von Wertschöpfung eigentlich auftreten können.

Und das, was wir machen, ist genau diesen Prozess moderativ und fazilitierend zu begleiten und letztendlich diejenigen, die den Wert schaffen, oftmals das erste Mal in ihrer Arbeitskarriere in die Lage versetzen, ihren Prozess auch selber zu formen.

Dann kann ich mir vorstellen, dass das sogar ein Vorteil ist, dass ihr halt nicht auf eine Branche euch eingeschossen habt und jetzt alle Friseursalons der Nation digitalisiert, sondern dass im Prinzip diese Probleme eigentlich überall ähnlich sind, aber immer durch dieses Überblickswissen in der Lage seid, das individuell anzugehen.

Ja, also genau, oder ich würde es andersrum sagen, die mentalen Modelle, die dahinterstehen, die sind halt branchenübergreifend. Und deshalb ist all das, was sozusagen unsere Leistung ausmacht, auch nicht begrenzt auf eine bestimmte Art von Domäne, sondern bezieht sich immer auf Herausforderungen, die auf oberster Abstraktionsebene halt eine gesamtgesellschaftliche Problematik darstellen.

Ja, vor dem, was du gerade gesagt hast, technologische Komplexität nimmt zu, Domänenkomplexität nimmt zu. Fände ich spannend, ob du da eine Ursache, Wirkung festnageln könntest. Also führt diese ganze Technologie, die wir einführen, erst dazu, dass der ganze Wettbewerb so intensiv wird, so viel intensiver heute wird, dass dadurch die Domänenkomplexität zunimmt, weil wir mit der alten Welt einfach nicht mehr wettbewerbsfähig mehr? Oder ist das andersrum? Also nimmt der Wettbewerb sowieso einfach an Intensität zu und die Digitalisierung ist einfach nur ein Werkzeug, das wir nutzen können, um dem Stand zu halten?

Ja, ich würde sagen, Digitalisierung ist sowieso in den letzten Jahrzehnten immer anders und immer neu verwendet und kontextualisiert worden. Es gibt keine einheitliche Definition von Digitalisierung, die in den 50er Jahren genauso verwendet worden wäre, wie sie das heute wird. Was sich, glaube ich, relativ stark abzeichnet oder ausprägt, ist halt, dass es eine immer größere Quantität an Informationen gibt. Und durch die Zunahme an Informationen in Prozessen, in Abläufen gibt es Herausforderungen, auf die man mit Digitalisierung, mit Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierung bessere Antworten findet als ohne.

Mir fällt gerade ein Interview ein ganz vom Anfang. Also vielleicht gebe ich einfach so eine halbe Antwort auf meine Frage selber noch dazu. Einfach hatte ich vorher nicht auf dem Schirm. Aber der Felix Mendon von Wer liefert was, den ich relativ früh, ich glaube im dritten Interview hatte, der hat, glaube ich, auf eine ähnliche Frage gesagt, dass Digitalisierung seiner Meinung nach der große Bruder der Globalisierung ist. Ich finde, das passt ganz gut zu dem, was du gesagt hast. Letztendlich früher hatte ich vielleicht mein Unternehmen in meiner kleinen Stadt. und wusste nicht, was im Nachbardorf passiert, weil es eigentlich nur Post und Zeitung gab. Und heute kann ich wissen, was in Hongkong passiert, tagesaktuell.

Ja, oder ich muss es vielleicht sogar wissen. Also die Globalisierung und der hochbeschleunigte Kapitalismus, der damit einhergeht, erzeugt halt auch die Notwendigkeit, mit diesen ganzen Informationen umzugehen und sie zu verarbeiten, als Unternehmen und dadurch, dass es halt nicht mehr diese räumliche Begrenzung oder die lokale Begrenzung der letzten Jahrzehnte gibt, ist es natürlich eine viel größere Informationsdichte, die man als Unternehmen verarbeiten muss und eine andere Konkurrenzsituation, als man sie vielleicht noch vor ein paar Jahrzehnten gehabt hätte.

Dann würde ich jetzt direkt mal so ein bisschen den Dreh zu euch als Unternehmen machen. Also ihr helft ja bei der Digitalisierung durch Softwareentwicklung, auch durch Beratung. Am Ende seid ihr aber auch ein Unternehmen, das irgendwo in der heutigen globalisierten, digitalisierten Welt irgendwo im Wettbewerb steht. Merkt ihr da, dass ihr einen Vorteil habt oder macht ihr irgendwas anders als andere, weil ihr halt daran entwirkt? Oder was sind so eure Herausforderungen im Alltag?

Ja, also erstmal haben wir natürlich einen Vorteil dadurch, dass es Teil unserer Dienstleistung ist, Prozesse zu verändern und da Zusammenarbeit zu formen. Und unseren Kunden zu helfen, frühzeitig zu lernen. Das sind alles Prinzipien, die wir auch sehr gut auf uns selber anwenden können und das versuchen auch so gut es geht zu tun. Wir als Unternehmen, das zum größten Teil aus Softwareentwicklern besteht, die auch alle einen gewissen Anspruch an sich selber und an ihren Arbeitsplatz und an ihre Arbeitssituation haben, versuchen wir da all das, was die Bedürfnisse von uns und unseren Kollegen sind, maximal ernst zu nehmen. und versuchen deshalb auch Wissensbildung, Verantwortungsübernahme gemeinschaftlich zu organisieren.

Und das, was sozusagen an Zunahme, an Komplexität auch in unserem Bereich entsteht, das als Unternehmen auch gemeinschaftlich zu verarbeiten. Das ist eigentlich die Idee. Es ist relativ klar, dass nicht unsere Marketing-Expertin über die gleiche Expertise verfügt wie ein Softwareentwickler und andersrum genauso. Aber wir haben halt festgestellt, dass es genauso falsch ist zu sagen, unsere Marketing-Expertin darf gar nichts über Softwareentwicklung wissen oder muss gar nichts darüber wissen. Die soll sich mal lieber um ihre AdWords-Kampagnen kümmern und der Entwickler soll Code schreiben. sondern ganz im Gegenteil ist unser Ansatz zu sagen, jeder, der in jedem unserer Arbeitsbereiche etwas beizutragen hat, ist auch herzlich eingeladen, genau das zu tun.

Und das ist im Prinzip ein Prozess, in dem wir selber jetzt gerade transformativ drin sind, das Unternehmen immer weiter Richtung Mitarbeiter geführtes Unternehmen zu entwickeln, weil wir festgestellt haben, dass diese Partizipation aller Mitarbeiter an der Wertbildung des Unternehmens und am Wertverständnis des Unternehmens halt viel, viel besser funktioniert, als auch bei uns ein klassisches Hierarchie-Modell. Formal, klar, muss man als Unternehmen eine gewisse Art von Struktur haben. Aber wie sich dann wirklich ein Unternehmen selber organisiert, darin ist man ja verhältnismäßig frei. Und das versuchen wir momentan mit einem kollegialen Führungsmodell umzubauen.

Ja, das klingt spannend. Also ich kann mir gut vorstellen, dass ihr da auch einen Vorteil habt. Also letztendlich wie wir ja auch, weil wir auch aus 100% Softwareentwicklern bestehen. Aber was ich aus den anderen Interviews so rausgehört habe, ist ja die große Schwierigkeit bei diesen digitalen Transformationsprozessen. Oft, wenn man da Leute hat, die schon viele Jahre oder Jahrzehnte in einem Unternehmen sind, die sich sehr an ihre kleine lokale Arbeitsumgebung gewöhnt haben, dass das erstmal der größte Schritt ist, solche Leute zu dieser Übernahme von Verantwortung überhaupt zu bringen. Also, dass die das annehmen. Und da im Prinzip rein aus Leuten zu bestehen als Firma, die das sowieso anders gar nicht akzeptieren würden, macht das Leben sicherlich ein Stück einfacher.

Das sind natürlich auch alles Prozesse, die sich mit der Zeit so entwickelt haben. Und es wäre schön, wenn immer aus dem Nichts heraus alle Mitarbeiter eines Unternehmens offen für jegliche Art von Neuem wären, aber wir haben immer schon Wert darauf gelegt, wir sind eine kleine isolierte Zelle oder ein isolierter Planet, das maximal stark zu transzendieren und uns so weit es geht auch zu öffnen gegenüber unseren Kunden. Also wir arbeiten da wirklich in einem sehr offenen Prozess sehr eng mit unseren Kunden zusammen. Es gibt keine Projekte, bei denen der Kunde nicht Teil des Teams ist. Mittlerweile arbeiten wir auch gerne beim Kunden, also verbringen dort Zeit, wo wir Software entwickeln, wo wir auch ein Gefühl dafür entwickeln, wie die Nutzer unserer Produkte auch arbeiten, wie die auch kommunizieren, wie deren Räumlichkeiten sind, wie deren Kultur funktioniert, weil wir festgestellt haben, dass die Produkte halt viel, viel, viel besser werden, wenn man halt auch in einem direkten Austausch, einem unmittelbaren Austausch steht.

Und wir versuchen uns da maximal durchlässig zu machen und das in Richtung Community und in Richtung Entwicklerumfeld genauso zu machen wie Richtung Kunden. Und die räumliche Dimension von Mind Matters, die versuchen wir da so flexibel wie möglich zu gestalten.

Ja, macht total Sinn. Ich würde gerne auf ein Stichwort nochmal eingehen, das du eben gesagt hast. Und zwar hast du gesagt Wert und ich glaube, dass du den wirtschaftlichen Wert gemeint hast. Aber ich komme darauf, weil ich in dem Interview mit Robert Wichmann vor ein paar Wochen, hat er halt als Agile-Coach gesagt, dass sein Kernberatungsaspekt ist immer die Unternehmenswerte irgendwo rauszufinden, in den Mittelpunkt zu stellen und irgendwo Dinge daran zu orientieren. War das bei euch schon immer so oder entsteht das jetzt auch mit diesem Mitarbeiter geführten Unternehmen mehr, dass vielleicht die Werte, die Mind Matters verkörpert, sich dadurch ändern?

Also die Werte werden ja im Prinzip von den Menschen geformt. Also Werte und Kultur sind ja nichts, was man einfach mal als Geschäftsleitung eines Unternehmens verändern kann und sagen, ab 1. März ist der Kulturwandel eingeleitet, was viele trotzdem versuchen. Aber de facto reicht halt etwas wie Unternehmenswerte oder Unternehmenskultur ganz, ganz tief in das Arbeitsleben und oftmals auch in das persönliche Selbstverständnis der Mitarbeiter herein. Und das funktioniert, glaube ich, nie von oben getrieben, sondern muss an jeder Stelle gemeinsam mit den Mitarbeitern entwickelt werden. Man startet natürlich mit irgendeiner Art von Vision, wie man so ein Unternehmen gerne formen möchte, aber ab einem sehr frühen Zeitpunkt muss das mit Leben gefüllt werden.

Und das verändert sich, glaube ich, bei uns genauso wie in jedem anderen Unternehmen mit der Zeit und hat so eine Art Evolution, die die Unternehmenskultur mitmacht. Und was wir halt versuchen, ist auf genau diese Art von Evolution so schnell und so früh wie möglich zu reagieren und zu sagen, bei uns gibt es jetzt keine Prozesse, die von irgendjemandem festgenagelt sind, sondern alles, was wir machen, basiert auf Prinzipien und auf Werten. auf die wir uns alle verständigen. Und die Ebene, die unterhalb dieser Prinzipien und dieser Werte liegt, die ist komplett formbar. Und da können in den Kundenprojekten die Teams gemeinsam entscheiden, wie sie das für sich interpretieren. Aber das machen wir auch genauso auf Unternehmensebene.

Cool, klingt gut.

Also handhaben wir genauso. Passt meiner Meinung nach sehr gut, wenn ihr heute bezahlt.

Ja, und auch das ist ja wieder eine Ausprägung von Komplexitätszunahme, dass halt sich oftmals dann auch die Anforderungen relativ schnell verändern und man in einem fortwährenden Veränderungsprozess drinsteckt. dann ist man kaum in der Lage, Standards für mehrere Jahre fest zu zementieren und zu sagen, das ist jetzt die Art, wie wir arbeiten, egal was da draußen passiert.

Da habe ich gleich die nächste Frage, weil du gesagt hast, fortwährender Veränderungsprozess. Du hattest relativ am Anfang gesagt, dass ihr vor 15 Jahren im Prinzip angefangen habt, anders Produkte zu entwickeln, als man das noch so gemacht hat. Ich würde sagen, die Zeit hat euch recht gegeben, dass das eine gute Entscheidung war. Jetzt hat sich irgendwo agiles Denken, agiles Entwickeln durchgesetzt. Das ist Buzzword, also damit gewinnt man keinen Blumentopf mehr als Alleinstellungsmerkmal. Wo schaut ihr hin in die Zukunft? Also wenn es kein fortwährender Veränderungsprozess wäre, würdet ihr ja nun auf dem Agilen stehen bleiben und in der breiten Masse untergehen.

Genau, ich glaube, es geht gar nicht darum, jetzt auf irgendeinem Prozess stehen zu bleiben oder das nächste Framework für sich ins eigene Unternehmen zu implementieren oder damit das eigene Portfolio zu erweitern, sondern es geht, glaube ich, immer darum, frühzeitig Verständnis für die Probleme und Herausforderungen unserer Kunden zu haben und darauf angemessen reagieren zu können. Ich sagte ja am Anfang auch schon, dass wir angefangen hatten als Firma, die Apps für Kunden entwickelt und sich herausgestellt hat, dass die Probleme, die unsere Kunden hatten, viel tiefgreifender und viel weiter waren, als man das jetzt nur in Anführungsstrichen mit Softwareentwicklung lösen hätte können. Dadurch haben wir uns dann verändert, haben wir uns dann erweitert und das wird auch weiterhin so sein.

Es gibt halt Herausforderungen oder Veränderungen, die auf technologischer Ebene passieren. Wir haben angefangen als Unternehmen, das hauptsächlich oder ausschließlich Web-Applikationen gebaut hat. Dann gab es irgendwann den Shift to Mobile. Dann gab es Geschäftsmodelle, die gar kein Interface mehr benötigen. Und da versuchen wir so zeitgemäß wie möglich zu sein. Was sicherlich von unseren Kunden auch so als implizite Dienstleistung geschätzt wird, ist, dass wir auch immer schauen, was ist eigentlich gerade wie produktiv einsetzbar. Also was ist vielleicht zu cutting edge für eine bestimmte Art von digitalem Produkt und Problemstellung, was ist vielleicht nicht skalierbar, weil man für bestimmte Lösungen, Frameworks, Technologien vielleicht auch gar nicht so gut eine Teamverstärkung bekommt.

bekommt und was sind weitere Herausforderungen im Kontext, die es vielleicht verhindern oder ermöglichen, beides möglich, dass man halt so weit wie möglich vorne an neuen Technologien agiert.

Ich werde dich ja am Ende noch nach Quellen fragen, was hast du da speziell, also ich kenne das ThoughtWorks Technology Radar, Das verfolge ich intensiv. Habt ihr da noch andere Wege, um da irgendwo einen Blick drauf zu haben? Oder ist das ein Geschäftsgeheimnis?

Das ist auf der einen Seite kein Geschäftsgeheimnis. Auf der anderen Seite, was wirklich die Entwicklungstechnologien anbelangt, organisieren das die Entwickler bei uns. Und das ist ein Bereich, in dem ich jetzt selber gar nicht so tief drinstecke. Das ist halt sozusagen der andere Charakter des kollegialen Führungsmodells, dass man auch für sich selber abgrenzen kann, was sind die Bereiche, in denen ich was beitragen kann, was beitragen möchte. Und da das Ganze ausreichend transparent organisiert ist, kann man vertrauen darauf, dass es halt einen bestimmten Bereich gibt, der dann auch ganz gut gecovert ist. Ich weiß, es gibt einen großen Austausch bei uns unter den Entwicklern darüber, was sind angemessene Technologien, was sind Technologien, die wir bei uns einsetzen wollen.

Wir bieten halt in unserem Slack-Time-Modell, was wir als Unternehmen standardmäßig implementiert haben, viel Raum für die Entwickler, Neues auszuprobieren, sich mit neuen Technologien zu beschäftigen, aber auch mit Aspekten der Produktentwicklung, die jetzt nicht sich nur auf Technologiethemen beziehen.

Aber die Slack-Time ist natürlich auch ein wertvoller Punkt, dass man das den Leuten nicht aufbürdelt, dass sie das am Wochenende oder nach Feierabend alles aktuell halten müssen.

Genau, also zwei Böden, die man potenziell da jemandem aufheißen könnte. Einmal den Mitarbeitern und auf der anderen Seite den Projekten, dass man halt dann ein Projekt startet und dann auf dem Weg erst eine Technologie erlernt, das ist natürlich auch Quatsch. Insofern haben wir da ein Modell, ein 80-20-Modell, was erstmal so ein bisschen nach dem Google-Modell, nach dem alten Google-Modell aussieht, sich aber nochmal etwas anders ausprägt bei uns. Aber generell ist es so, dass 20% der Zeit für gemeinsames Lernen oder Fortbildung genutzt werden oder fürs Arbeiten an kleinen Projekten, die im besten Fall dafür hilfreich sind, die eigene Säge zu schärfen und einen ausreichend guten Überblick darüber zu haben, was und wo gerade vorne ist.

Cool. Wir kriegen das mit 80, 20 leider noch nicht so konsequent hin, wie ich das gerne hätte, aber ihr seid auch ein paar mehr Leute als wir.

Ja, wobei wir haben da relativ früh mit angefangen. Und wir, also klar, letztendlich hängt es natürlich sehr stark davon ab, was man für ein wirtschaftliches Modell für sich baut. Aber wir haben auch sehr schnell gemerkt, dass das unsere Wettbewerbsfähigkeit doch entscheidend steigert. Und klar geht es auch darum, dass sich alle wohlfühlen und dass jeder neben der Projektarbeit eine Möglichkeit hat, sich selber weiterzuentwickeln. Aber der Sinn besteht auch schon wirklich darin, gemeinsam zu wachsen als Gemeinschaft, als Unternehmen. Und da ist das halt ein extrem wichtiger Wirtschaftsfaktor, um halt gute Arbeit im Projekt leisten zu können. Und von daher funktioniert das schon so miteinander ganz hilfreich und ganz gut.

Ja, ich glaube, ich würde jetzt in Richtung der Abschlussfragen kommen. Die erste ist ja immer, was ist das größte Problem, das ihr so im Rahmen der eigenen Digitalisierung angehen wollt? Jetzt hattest du schon das mitarbeitergeführte Unternehmen angesprochen. Ist das so der Punkt oder gibt es da noch einen anderen, den du erwähnen würdest?

Das ist aktuell so, dass die größte Herausforderung nach innen oder das größte Thema nach innen, dass wir da intensiv gemeinsam arbeiten, noch kollaborativer und noch agiler miteinander umgehen zu können. Nach außen hin, würde ich sagen, ist die größte Herausforderung etwas, was auch schon an ein paar Stellen angeklungen ist, maximal gut zu verstehen, wie sich die Bedürfnisse an unserer Expertise verändern. Also zu verstehen, wie können wir eigentlich noch besser einen Beitrag dazu leisten, dass Unternehmen mit Digitalisierung klarkommen. Wie können wir sie bei der eigenen Reorganisation und ihrer Zusammenarbeit unterstützen? Dabei sind wir schon. Wie können wir sie durch digitale Produkte dabei unterstützen?

Das ist da, wo wir hergekommen sind. Die nächste Frage, die uns dabei auch umtreibt, ist eigentlich, wie können wir auch jeden Einzelnen dabei noch besser unterstützen, ein greifbares und handlungsfähiges Verhältnis zu Digitalisierungsthemen zu bekommen. Das Thema Digital Literacy ist ja auch so ein gesellschaftliches Thema, was dann bis hin in den Bildungsbereich reinragt. Und wir merken halt, dass wir an der Stelle, wo wir erstmal nur auf Unternehmensebene und erstmal nur auf Produktebene jetzt in den Bereich kommen, dass es auch immer um das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine geht und Lernen, Informationsaufnahmen und Verarbeitung auf einmal eine ganz andere Art von Prozess benötigt, da sehen wir auch Potenzial drin, in Zukunft noch besser und noch ausdifferenzierter vielleicht einen Beitrag leisten zu können, dass Menschen mit den neuen Möglichkeiten, die der sogenannte digitale Wandel mit sich bringt, auch aktiv umgehen können.

Da würde mich jetzt interessieren, in welche Richtung ihr da vielleicht auch Quellen nutzt, die man verlinken könnte, die man sich jetzt angucken kann. Da habe ich eine andere Frage. Und zwar, ich habe ja in den vergangenen Interviews, ich habe zum Beispiel mit der Christiane Brandes-Wisbeck gesprochen, die als Coach im Prinzip diese digitale Transformation in Unternehmen begleitet. Es gibt ja im Prinzip die Leute, die reines Coaching machen. Auch Robert als Agile-Coach hat irgendwo, er coacht eher so die Entwicklungsteams und versucht das dann ins Unternehmen zu tragen. Wo würdest du euch da abgrenzen, wenn ihr eigentlich von den digitalen Produkten kommt?

Ich würde uns da an der Stelle gar nicht abgrenzen, sondern ganz im Gegenteil. Hauptcharakter dessen, was wir machen, ist halt, dass wir alles aus einer Hand anbieten. Also wir haben Agile Coaches, die Teams begleiten, aber auch Teams außerhalb von Mind Matters begleiten. Wir haben Product Coaches, also eine Rolle, in der es darum geht zu verstehen, was ist eigentlich das Produkt, wie wenig müssen wir bauen, um wie viel Feedback beim Nutzer oder von innen heraus zu erzeugen. Das ist auch eine Rolle, die in den Projekten und außerhalb der Projekte nutzbar ist. Und wir haben die Möglichkeit, Kunden dabei zu unterstützen, in dieser quasi Beratungs-, was ja auch letztendlich eine Coaching-Rolle ist, selber ein Verständnis über eigene Zielsetzungen, über eigenes Wertverständnis, über eigene Prozesse zu erhalten.

Und zudem bieten wir halt dann auch noch die Möglichkeit, und das ist ja letztendlich auch unser Kern, aus dem wir kommen, halt das entweder durch eine digitale Produktentwicklung überhaupt erst anzuschieben und zu ermöglichen oder als Erkenntnis aus einem solchen Prozess dann vielleicht mit einem digitalen Produkt das Ganze zu verbessern oder zu optimieren. Und deshalb würde ich das alles gar nicht abgrenzen, sondern wirklich sagen, unser Hauptmerkmal ist halt auf der einen Seite diese Ganzheitlichkeit im Betreuungsspektrum. Also wir müssen jetzt keine agilen Coaches verkaufen, weil wir nur agile Coaches haben, sondern können halt gemeinsam schauen, was ist die Problemstellung, wie können wir angemessen darauf reagieren.

Und auf der anderen Seite auch einen Anspruch an, ich nenne es jetzt mal, Vorbildlichkeit. Also wir versuchen in den Projekten auch möglichst das, was so als Idealvorstellung dessen, wie so ein Prozess oder wie so eine Zusammenarbeit aussehen sollte, dann ernst zu nehmen und so umzusetzen, dass unsere Kunden noch mehr davon haben, als das, was im Kern beauftragt wurde.

Okay, das macht total Sinn. Okay, dann komme ich zurück zu den Quellen. Wie weißt du, was du da wissen musst, um das umzusetzen?

Genau, also ich selber habe ja eher bei uns im Unternehmen eine Product-Coach-Rolle. Also ich befasse mich halt mit allen Facetten, die das Produkt beinhaltet. Also die Produkte für unsere Kunden, aber auch das Produkt Mind Matters oder die Mind Matters Produkte. Also eine Rolle, die produktstrategisch in der Begleitung stattfindet und unternehmensstrategisch auf Mind Matters Ebene. Und da gibt es verschiedene Podcasts, die ich höre. Vom A6NZ-Podcast von Andreessen Horowitz über Presentable von Jeff Bean. Ich lese unterschiedliche Blogs, Strategie von Ben Thompson beispielsweise. Ich habe jetzt, das ist jetzt der Off-Tipp, der jetzt mit nichts was zu tun hat, aber den habe ich gerade in dieser Woche für mich entdeckt, nämlich einen Podcast namens The Start vom Guardian, bei dem es darum geht, dass Künstler erzählen, was ihr erstes oder wichtigstes erstes Werk war, was sie überhaupt erst dazu gebracht hat, in diesen Prozess hineinzukommen, der sie zu einem erfolgreichen Künstler gemacht hat.

Der hat gar nicht so sehr was mit Produkt und mit Softwareentwicklung zu tun, aber vom inspirativen Kern ist er ein wahnsinnig guter Input, wie ich finde. Und ansonsten, ja.

War ja schon eine ganze Reihe. Ich werde das alles verlinken, wie immer. Shownotes, wegederdigitalisierung.de Ja, dann komme ich zu meiner Abschlussfrage, die ich immer stelle. Wen hättest du gerne in einer zukünftigen Folge hier irgendwann im Podcast vor mir sitzen?

Also ich würde dann vielleicht meinen Kollegen Marc Jäger empfehlen, mit dem ich auch schon ein paar Workshops gemeinsam gemacht habe. Ehemals einer der Gründer von Staffel, jetzt auch auf Produktebene in ganz vielen unterschiedlichen Firmenumfeldern unterwegs und vielleicht eine gute oder noch bessere Ergänzung zu dem, was ich erzählt habe heute.

Sehr schön. Ja, werde ich versuchen, ob ich ihn für ein Interview gewinnen kann. Dann ganz vielen Dank für deine Zeit, ganz vielen Dank für dein Wissen. Sehr gern, vielen Dank, dass ich hier sein durfte. Und ja, ich werde alle Quellen verlinken und wie immer gibt es alles auf wegederdigitalisierung.de zum Nachlesen. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

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