E91: Nur noch Schönes im Briefkasten – Wie kann die Briefflut aus Dokumenten und rein Informativem clever digitalisiert werden? – Christian Gericke (bitkasten)

Postrichtung

Wer kennt nicht die Tage, an denen der Briefkasten voller Post ist – und alles sind nur Rechnungen, Versicherungsdokumente und Eigenwerbung der Bank oder der Energieversorger. Vielleicht noch ein kommunaler Fragebogen, der ausgefüllt und zurückgeschickt werden soll.
Viel Papier!

Auf der anderen Seite ein volles Mailpostfach mit vergleichbaren Inhalten. Was passiert? Viel davon wird ausgedruckt, abgeheftet und nach einer angemessenen Zeit entsorgt.
Noch mehr Papier!

Das meiste davon ist natürlich notwendig, aber so viel weniger erfreulich als eine Urlaubspostkarte oder ein sogar Liebesbrief!

Druckt doch einfach gewisse Sachen gar nicht mehr

“Emotionslose Dokumente”, so nennt Christian Gericke Dokumente wie Gehaltsabrechnungen, Versicherungspolicen, Verträge, Rechnungen und administrative Informationen. Und findet, dass die im Briefkasten von heute nichts mehr zu suchen haben.

Er geht sogar noch einen Schritt weiter, indem er selbst klimaneutrales Drucken in Frage stellt: “Wir sagen: Druckt doch einfach gewisse Sachen gar nicht mehr, sondern stellt sie auf eine sichere Art und Weise digital zu. Und wenn wir von digitaler Zustellung reden, heißt das nicht automatisch E-Mail!”

“Wir”, das sind Christian Gericke und seine Mitstreiter vom bitkasten. Der bitkasten ist eine Digitalisierungs- und Kommunikationsplattform. Seine Aufgabe ist die vollständige Digitalisierung von Briefkommunikation und Informationsaustausch. Und damit bietet der bitkasten noch viel mehr als ein digitaler Briefkasten!

Briefpost und Dokumente – einfach digital

“Wir sind unterwegs, Prozesse wirklich digital abzubilden und klimaneutral aufzustellen, indem einfach nicht gedruckt wird. … Wir haben im Endeffekt das Prinzip der analogen Post – eines der ältesten Prinzipien, die es in dem Umfeld gibt – in die neue Zeit gehoben.”, erzählt Christian Gericke in unserem Interview.

Und er berichtet noch viel mehr:

  • Geschichten aus dem Leben der “papierverliebten Industrien”, wie er Banken, Versicherungen, Energieversorger nennt
  • Was es bedeutet, Briefprozesse wirklich digital abzubilden
  • Wie man fertige Datenströme ohne großartigen Mehraufwand für intelligent Digitalisierung nutzen kann
  • Über seine Abneigung gegen Greenwashing und wie er den ökologischen Nutzen des bitkastens beschreiben würde (Interessantes Understatement!)
  • Wie im bitkasten Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammenkommen und ihn ökologisch und smart machen

Hört rein! Es ist spannend und echt erhellend.

Links aus dem Interview

Unser Interviewpartner & sein Arbeitsfeld

Buchtipp

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